Aufgrund überfüllter Häuser und Wassermangels sind einige Indonesier dem Coronavirus ausgesetzt.

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Der fehlende Zugang zu einer Haushaltstoilette und sauberem Wasser setzt viele Menschen in Teilen Indonesiens dem Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus aus.

Diese Ergebnisse stammen aus einer Studie, die wir 2018 durchgeführt haben, um die multidimensionale Armut in Süd-Sulawesi, Indonesien, zu untersuchen.

Dabei stützen wir uns auf Daten aus einem Distrikt, in dem wir 2.881 Frauen und Männer im Alter von über 16 Jahren befragt haben.Die Studie benutzte die Maßnahme zur individuellen Deprivation (Individual Deprivation Measure, IDM), um 15 Dimensionen der Armut zu bewerten, darunter den Zugang der Haushalte zu einer Toilette und Handwaschgelegenheiten mit ausreichend Wasser und Seife.

Die Ergebnisse sind jetzt relevant, da die Reaktionen auf die Pandemie u.a.

eine verbesserte Hygiene, insbesondere das Händewaschen, und eine physische Distanzierung oder Isolation umfassen.

Barrieren für das HändewaschenEin Viertel der befragten Personen gab an, in ihrem Haus oder Hof keinen Platz zum Händewaschen zu haben.

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Es gab ein deutliches Stadt-Land-Gefälle: Etwas mehr als 30 % der Menschen, die in ländlichen Gebieten leben, hatten in ihrer Wohnung keinen Platz zum Händewaschen, verglichen mit etwa 8 % in städtischen Gebieten.

Der Zugang zu Handwascheinrichtungen unterschied sich von Region zu Region dramatisch.

Wie zu erwarten war, ist der Grad der Benachteiligung umso größer, je abgelegener die Region ist und je schwieriger der Zugang ist.Die Inseln vor der Westküste von Süd-Sulawesi, die zur Regentschaft der Pangkajene und Inseln gehören, sind so abgelegen, dass sie bei Haushalts- und Armutserhebungen oft übersehen werden.

Die IDM-Studie ergab, dass 59% der Inselbewohner zu Hause keinen Zugang zu Handwascheinrichtungen hatten.Wenn man zum Händewaschen außer Haus gehen muss, hat dies schwerwiegende Auswirkungen auf die Gesundheit, denn es zeigt, dass die Menschen nicht in der Lage sind, die Hygienestandards einzuhalten, die notwendig sind, um sich und ihre Familien zu schützen.

Im Zusammenhang mit COVID-19 kann das tödlich sein.

Auch der Zugang zu Seife ist eine Herausforderung.

Etwa 13% der Menschen….

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