Corona: Darum sollten Sie 20-30 Sekunden lang die Hände waschen! – Top Meldungen

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Händewaschen ist in Zeiten von Corona notwendiger denn je. Doch mit der Gründlichkeit nehmen es manche nicht so genau. Ultraviolette Aufnahmen zeigen drastisch, wie viele Keime sich auf den Händen tummeln, je nachdem, wie gründlich man sie wäscht.

80 Prozent aller Infektionskrankheiten werden über die Hände verbreitet. Das wird ihnen häufig auch leicht gemacht. Denn wir fassen uns im Schnitt – häufig mit ungewaschenen Händen – alle vier Minuten ins Gesicht. Das ist DIE Chance für Viren, sich in unseren Schleimhäuten breit zu machen. Millionen von Erregern lauern darauf, uns krank zu machen. Vor allem das Coronavirus stellt zurzeit eine akute Gefahr dar. Deshalb ist das Händewaschen wichtiger denn je, um eine Infektionsgefahr zu reduzieren. Wichtig ist aber nicht nur, dass wir uns die Hände waschen, sondern auch auf welche Weise und wie lange.

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Das Wasser laufen zu lassen und zwei, drei Mal die Hände zu reiben genügt jedenfalls nicht. Sie sehen dann sauber aus, aber keimfrei sind sie nicht. Wer Mikroorganismen vernichten möchte, muss seine Hände mindestens 20-30 Sekunden lang waschen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, das Lied “Happy Birthday” zweimal zu singen. Diese Zeitspanne entspricht ungefähr der empfohlenen Waschdauer.

Händewaschmuffel könnten von folgendem Instagram-Post überzeugt werden, der die Keimbelastung von Händen im ultravioletten Licht zeigt – von ungewaschenen Händen, über Hände, die 5 Sekunden und ohne Seife gewaschen wurden bis hin zu Händen, die 30 Sekunden mit Seife gewaschen wurden.

Flüssigseifen oder Waschlotionen gehören zum Händewaschen unbedingt dazu, denn Wasser allein tötet keine Keime. Und so geht’s: Hände nass machen, einseifen – dabei Handrücken, Fingerzwischenräume, Fingerspitzen und Daumen nicht vergessen – denn dort sammeln sich die Keime. Dann ordentlich reiben und rubbeln. Anschließend unter fließendem Wasser gut abwaschen.

Wichtig ist auch, sich nach dem Waschen die Hände gut abzutrocknen, auf öffentlichen Toiletten am besten mit einem Einmalhandtuch. Denn Mikroorganismen gedeihen besonders gut dort, wo es feucht ist, also zum Beispiel in vielbenutzten Handtüchern. Die sind genauso unhygienisch wie Seifenstücke. Seifenspender sind deutlich hygienischer. Bei der herausgepumpten Seife kann man sich sicher sein, dass sie unberührt ist.

Mindestens ebenso wichtig wie das richtige Händewaschen ist auch die Frequenz: Waschen Sie Ihre Hände mehrmals am Tag, beispielsweise nach dem Toilettenbesuch, vor dem Kochen und Essen, nach dem Naseputzen oder wenn Sie nach Hause kommen. Um den Kontakt mit Mikroorganismen zu verringern, ist es empfehlenswert, Computer-Tastaturen oder Telefonhörer öfter mal abzuwischen und Küchenhandtücher regelmäßig zu wechseln.

Vermeiden Sie es zudem, an den Fingernägeln zu kauen oder sich die Augen zu reiben, da so Erreger von den Händen leicht auf die Schleimhäute von Augen, Nase und Mund übertragen werden können. Eine wenig erfreuliche Nebenwirkung hat das häufige Händewaschen allerdings: Die Haut trocknet aus. Deshalb am besten ab und zu die Hände eincremen. Tun Sie das aber nicht zu oft, denn auf fettigen Belägen an Tisch und Tastaturen tummeln sich Bakterien gerne.

Händewaschen: die richtige Methode

Bakterienbelastung im ultravioletten Licht

Unbedingt Seife verwenden

Hände waschen: je öfter, desto besser

Nicht reiben, nicht zu viel cremen

Hygienetipps

Corona: Darum sollten Sie 20-30 Sekunden lang die Hände waschen!

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