Corona-Pandemie: Aufruf zur Blutspende – Jede Spende kann Leben retten – Gesundheit

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In ihrer gemeinsamen Meldung weisen RKI, PEI und BzgA ausdrücklich darauf hin, dass das Blutspenden trotz der aktuellen strengen Maßnahmen für die Eingrenzung von Sozialkontakten weiter erlaubt und notwendig ist:

„Im Kontext der Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) sind in den vergangenen Wochen Blut- und Plasmaspenden zurückgegangen.

Für die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Bluttransfusionen und Arzneimitteln, die aus Blutspenden hergestellt werden, ist es sehr wichtig, dass Bürgerinnen und Bürger weiterhin Blut spenden“, heißt es darin.

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In den letzten Wochen ist die Zahl der Blut- und Plasmaspenden rückläufig.

Dies steht vermutlich im Zusammenhang mit der Corona-Virus-Pandemie.

Blut und Blutplasma werden jedoch weiterhin dringend benötigt.

Um einen Engpass zu vermeiden, rufen das Robert Koch-Institut (RKI), das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) sowie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) daher in einer gemeinsamen Mitteilung zur Blutspende auf:

Aufruf zur Blutspende

„Um die Verbreitung des SARS-Coronavirus-2 einzudämmen wurden deutschlandweit einschneidende Maßnahmen zur Reduzierung von sozialen Kontakten eingeführt, Blutspenden gehören jedoch zu den vulnerablen Bereichen in der Gesundheitsversorgung und müssen mit entsprechenden Vorkehrungen trotz der beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie weiter fortgesetzt werden.

Daher können und sollen alle, die sich gesund und fit fühlen, weiter zur Blut- oder Plasmaspende gehen.

„Durch die SARS-CoV-2-Epidemie kann akut die Versorgung mit Blutkomponenten gefährdet sein, da Spenderinnen und Spender aus Sorge vor Infektionen nicht mehr zu den Spendeterminen kommen.

Kritisch ist außerdem, dass durch die Schließung von Schulen und anderen Einrichtungen, die für mobile Spendetermine genutzt werden, weniger Spendetermine möglich sind.

Blutspende weiterhin erlaubt

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) erklärt den Rückgang der Spenden folgendermaßen:

Auch für Spenderinnen und Spender sei das Blutspenden weiterhin sicher: „Die Hygienestandards in Blutspendeeinrichtungen stellen sicher, dass für Spenderinnen und Spender kein erhöhtes Risiko für eine SARS-Cov-2-Ansteckung besteht“.

Laut RKI, PEI und BZgA besteht für die Empfängerinnen und Empfänger von Blutkonserven und Blutplasma keine Ansteckungsgefahr.

„Es gibt derzeit keinen Hinweis, dass SARS-CoV-2 durch Blut übertragbar ist und eventuell durch unerkannt infizierte Personen auf Patientinnen oder Patienten übertragen wird“, heißt es in dem Aufruf.

„Das medizinische Fachpersonal vor Ort überprüft routinemäßig den Gesundheitszustand der Spenderinnen und Spender.

Dies schließt unter anderem das Messen der Körpertemperatur und eine infektionsbezogene Befragung ein.

Personen, die Anzeichen einer Infektion zeigen, dürfen zu diesem Zeitpunkt nicht Blut spenden.

Die übrigen Spenderauswahlkriterien, die in der Hämotherapierichtlinie zur Infektionssicherheit von Blut festgelegt sind, werden weiterhin eingehalten“, informieren RKI, PEI und BZgA.

Bereits vor der aktuellen Pandemie wurden Spenderinnen und Spender, die Anzeichen einer Infektion zeigten, von der Blutspende ausgeschlossen.

In einer Befragung und einem Gesundheitscheck vor der Spende werden wichtige gesundheitliche Parameter überprüft.

Bei Auffälligkeiten werden Spendenwillige zurückgestellt.

Blutspenden werden in Deutschland tagtäglich benötigt, etwa zur Versorgung von Menschen nach Unfällen.

Auch lebensnotwendige Arzneimittel werden daraus hergestellt, zum Beispiel für die Behandlung krebskranker Menschen.

Da Blut und Blutbestandteile wie Blutplättchen (Thrombozyten) nur eine begrenzte Haltbarkeit haben, ist es wichtig, dass regelmäßig Blutspenden geleistet werden.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie in unserem Artikel „Blutspende”.

Auf einer speziellen Internetseite beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung alle Fragen rund um das Thema Blutspende.

Dort finden Sie auch Blutspendedienste in Ihrer Nähe.

Klären Sie gegebenenfalls vor der Spende telefonisch, worauf Sie derzeit achten müssen, um sich und andere bestmöglich vor einer Ansteckung mit SARS-Cov-2 zu schützen.

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Tekk.tv Gesundheit 

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