Corona-Pandemie: Bayern hebt allgemeine Ausgangbeschränkung auf – Gesundheit

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Wie es in einer Mitteilung der Bayerischen Staatsregierung heißt, werden in der Corona-Pandemie in den kommenden Wochen Erleichterungen bei den beschlossenen Maßnahmen eingeleitet, um Wirtschaft und Gesellschaft zu stärken.

Wie auch in anderen Bundesländern waren in Bayern zahlreiche Maßnahmen getroffen worden, um die Ausbreitung des Coronavirus Sars-Cov-2 und die durch den neuartigen Erreger ausgelöste Krankheit COVID-19 einzudämmen.

Der sogenannte Corona-Lockdown hat laut Fachleuten auch enorme Auswirkungen auf die mentale Gesundheit.

Nun sieht ein Exit-Fahrplan mehr Freiheiten im Freistaat vor.

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Das Bayerische Kabinett hat beschlossen, schrittweise bestehende Maßnahmen bezüglich der Corona-Pandemie zu erleichtern.

Die allgemeine Ausgangsbeschränkung wird aufgehoben.

Auch Besuche in Krankenhäusern und Altenheimen werden wieder möglich.

Zudem dürfen Spielplätze im Freien wieder öffnen.

Bayern: Schrittweise Erleichterungen bei den Maßnahmen in der Corona-Pandemie

Oberstes Ziel bleibt jedoch der Schutz der Gesundheit und die Stabilität des Gesundheitssystems im Freistaat.

Rückfälle in höhere Ansteckungsraten oder in eine zweite Welle der Infektion müssen deshalb unbedingt vermieden werden.

Sollte sich das Infektionsgeschehen aber schlechter entwickeln, müssen die einschränkenden Maßnahmen länger bestehen bleiben.

Dann können einzelne Lebensbereiche, Einrichtungsarten, Betriebs- oder Berufsgruppen, bei denen Lockerungen vorgenommen wurden, auch wieder beschränkte und befristete Einschränkungen erfahren.

Vor diesem Hintergrund hat das Bayerische Kabinett für das weitere Vorgehen die nachfolgenden Eckpunkte beschlossen:

Schutz der Gesundheit bleibt oberstes Ziel

Ausgangsbeschränkung
Die allgemeine Ausgangsbeschränkung entfällt ab dem 6.

Mai 2020.

Die bestehende Kontaktbeschränkung und das Distanzgebot gelten aber fort.

Demnach ist jede Person angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

Künftig ist es erlaubt, neben einer weiteren Person auch die engere Familie, das heißt neben Ehegatten, Lebenspartnern und Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, auch Verwandte in gerader Linie und Geschwister zu treffen oder zu besuchen.

Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 Metern einzuhalten.

Ansammlungen im öffentlichen Raum bleiben weiterhin verboten.

Ab dem 11.

Mai soll der Präsenzunterricht für die „Vorabschlussklassen“ der weiterführenden Schulen (Gymnasium: 11.

Klasse / Realschule: 9.

Klasse / Mittelschule 8.

Klasse) sowie für die 4.

Klasse Grundschule beginnen.

Schulunterricht
Der Unterrichtsbetrieb für die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen wurde bereits Ende April wieder aufgenommen.

Nun werden für die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts folgende Zeitpunkte angestrebt:

Ab kommendem Montag sollen sich demnach bis zu drei Familien zu privaten Betreuungsgruppen zusammenschließen können.

Waldkindergärten dürfen ebenfalls wieder öffnen und Tagesmütter wieder bis zu fünf Kinder betreuen.

Ab dem 25.

Mai sollen dann Vorschulkinder dazukommen.

Besuchsverbote in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen gelockert
Ab dem 9.

Mai wird das bestehende Besuchsverbot in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen, Intensivpflege-WGs, Altenheimen und Seniorenresidenzen sowie stationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen gelockert.

Voraussetzung ist aber die strikte Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen.

Kindertagesbetreuung
Die Kindertagesbetreuung soll ebenfalls schrittweise wieder hochgefahren werden.

Laut Medienberichten sollen bis Pfingsten 50 Prozent der Kinder wieder in Kitas gehen können.

Nach den Pfingstferien ist Ziel die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts für alle weiteren Jahrgangsstufen im wöchentlichen Wechsel.

Ab dem 18.

Mai soll der Präsenzunterricht beginnen für: Grundschule: 1.

Klasse; Mittelschule: 5.

Klasse; Realschule: 5.

und 6.

Klasse und Gymnasium: 5.

und 6.

Klasse.

Tekk.tv Gesundheit 

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