Corona: Rückkehr-Plan in die Normalität vorgestellt – Gesundheit

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Die beschriebenen Maßnahmen zielen im Wesentlichen auf die Eindämmung der Epidemie und den Schutz vulnerabler Bevölkerungsgruppen ab.

Ebenso sei eine gezielte und deutliche Kapazitätserhöhung im öffentlichen Gesundheitswesen und im Versorgungssystem entscheidend.

Die ersten drei der sieben Punkte sind der Nationalen Akademie der Wissenschaften zufolge von besonders hoher Relevanz.

Bereits geltende Abstands- und Hygieneempfehlungen wurden nicht erneut aufgeführt und gelten als Voraussetzung.

Hier die Punkte im Einzelnen:

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Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina veröffentlichte die zweite Ad-hoc-Stellungnahme mit dem Titel „Coronavirus-Pandemie – Gesundheitsrelevante Maßnahmen“.

Das Schriftstück konzentriert sich auf Bedingungen, unter denen eine Rückkehr in die Normalität vorstellbar ist, ohne dass die Pandemie außer Kontrolle gerät.

Deutsche Forschende legten ein Empfehlungsschreiben vor, in dem Maßnahmen zur schrittweisen Normalisierung des öffentlichen Lebens beschrieben werden.

Dabei spielen ihrer Ansicht nach vor allem die flächendeckende Nutzung von Mund-Nasen-Schutzmasken, die kurzfristige Verwendung mobiler Daten und der Ausbau von Testkapazitäten die entscheidendsten Rollen.

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Flächendeckende Nutzung von Mund-Nasen-Schutz

7-Punkte-Plan zur Rückkehr ins öffentliche Leben

Das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken reduziert die Übertragung von Viren, vor allem durch eine Reduktion der freigesetzten Tröpfchen.

Da sich eine große Zahl von unerkannten Erkrankten ohne deutliche Symptome im öffentlichen Raum bewegt, kann das flächendeckende Tragen von Schutzmasken die Ausbreitung der Infektion verlangsamen und so indirekt das eigene Erkrankungsrisiko senken.

Ein Mund-Nasen-Schutz diene somit auch eingeschränkt dem Eigenschutz.

FFP2/3-Masken sollten für den medizinischen Bereich, der Pflege und besonderen Berufsgruppen vorbehalten bleiben.

Für mehr Informationen über Schutzmasken lesen Sie den Artikel: RKI empfiehlt das Tragen von Schutz-Masken.

Wie kommen wir zurück in die Normalität?

Die Akademie empfiehlt, dass eine schrittweise Lockerung der Einschränkungen unbedingt mit dem flächendeckenden Tragen von Mund-Nasen-Schutz einhergehen sollte.

Dies sollte für den gesamten öffentlichen Raum gelten, also auch in Betrieben, Bildungseinrichtungen und im öffentlichen Nah- und Fernverkehr.

Voraussetzung für diese Maßnahme sei die flächendeckende Verfügbarkeit von schützenden Masken.

Der Mangel könne bereits jetzt durch selbst hergestellten Masken, Schale und Tücher überbrückt werden.

Dabei sollte beachtet werden, dass Mund, Nase, Kinn und die Seitenränder möglichst vollständig abdeckt sind.

Mehr Informationen über Apps zur Corona-Eindämmung finden Sie in dem Artikel: Corona-App: Übertragung von COVID-19 könnte sich deutlich verlangsamen.

Die Abbildung von räumlichen und zeitlichen Kontakten zwischen Personen ist eine große Hilfe bei der Identifizierung von infizierten Personen und gefährdeten Menschen.

Die Akademie empfiehl daher, schnellstmöglich digitale Werkzeuge wie eine entsprechende App für Mobiltelefone verfügbar zu machen.

In einer solchen App sollten Personen freiwillig und unter Einhaltung von Datenschutz sowie Persönlichkeitsrechten anonym solche Daten zur Verfügung stellen.

Die Daten werden nach einem definierten Zeitraum gelöscht.

Die Testkapazitäten in Deutschland liegen bei rund 350.

000 PCR-Tests pro Woche.

Diese Kapazitäten sollten nach Empfehlung der Akademie durch neue validierte Schnelltests, weiter ausgebaut werden, um eine breitere Testung zu ermöglichen.

So könnten Ausbreitungsherde besser eingegrenzt und Quarantänemaßnahmen gezielter verhängt werden.

Zur Durchführung könnten veterinärmedizinische Untersuchungseinrichtungen und weitere Forschungsinstitutionen einbezogen werden.

Die Akademie schlägt vor, bei der Registrierung von Neuerkrankungen auch die Risikofaktoren der erkrankten Person digital zu erfassen.

Dazu zählen beispielsweise das Alter, vorhandene Vorerkrankungen sowie der Raucherstatus.

Solche Faktoren beeinflussen maßgeblich das Risiko für schwere Krankheitsverläufe.

Die Information, wie viele Risikopatienten infiziert sind, diene der Abschätzung der Auslastung des öffentlichen Gesundheitssystems.

Zudem ist nach Empfehlung der Akademie eine repräsentative und randomisierte Testung der Bevölkerung erforderlich.

Hierdurch könnten wichtige Erkenntnisse für eine realistische Abschätzung der epidemiologischen Situation gewonnen werden, wie beispielsweise der relative Anteil Infizierter, Erkrankter, schwer Erkrankter, Intensivfälle und Verstorbener sowie das Vorhandensein von Immunitäten.

Auf Grundlage solcher Testungen könnte verlässlicher berechnet werden, welche Maßnahmen wie wirken.

So könnten Maßnahmen beispielsweise auch regional angepasst werden.

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Tekk.tv Gesundheit 

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