Corona-Ticker Niederbayern: Siebter Todesfall in Rottal-Inn – Top Meldungen

0

Das Coronavirus beeinträchtigt auch das Leben in Niederbayern. Die Krankenhäuser rüsten auf, die Feuerwehr erhöht ihre Schutzmaßnahmen. Im Landkreis Rottal-Inn ist mittlerweile der siebte Corona-Todesfall zu beklagen.

BR24-Liveticker und aktuelle Entwicklungen zum Coronavirus

+++ Dieser Artikel wird täglich mehrfach aktualisiert +++

Tun Sie mir einen Gefallen: Bitte TEILEN Sie diesen Beitrag.

Der Landkreis Rottal-Inn meldet einen weiteren Covid-19-Todesfall. Dabei handelt es sich um einen 75-jährigen Mann aus dem Gemeindebereich Falkenberg. Somit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle, die mit dem Coronavirus in Zusammenhang stehen, im Landkreis Rottal-Inn auf sieben.

Der TUM-Campus in Straubing unterstützt Stadt und Landkreis mit zusätzlichen Corona-Testkapazitäten. In den dortigen Laboren wird ab sofort auf Covid-19 getestet. Das geht aus einer Mitteilung des Landratsamtes Straubing-Bogen hervor. Zunächst wird mit 80 Proben pro Tag gestartet. Die Abläufe sollen in den folgenden Tagen weiter optimiert werden, um die Menge an Tests zu steigern. Die Vorbereitung der Testkette habe laut Landratsamt fast zwei Wochen gedauert. Das Hauptproblem habe darin bestanden, alle notwendigen Reagenzien zu bekommen, da der Bedarf weltweit sehr hoch ist.

Nachdem sich bereits die Mitarbeitenden vieler Krankenhäuser aus der Region bei der Fotoaktion “Wir bleiben für Euch da – bleibt ihr bitte für uns zu Hause!” beteiligt haben, zieht jetzt auch Deggendorf nach. Das Donau Isar Klinikum postete Fotos der Mitarbeitenden der Notaufnahme, der Kinder-Intensivstation, der Station 43, der onkologische Ambulanz und der Station 51 mit diesem Aufruf in den sozialen Medien. Die gemeinsame Hoffnung sei, dass die Pandemie möglichst glimpflich vorübergeht, teilt das Klinikum mit.

Trotz Corona-Einschränkungen führen die Malteser weiterhin Hausnotruf-Anschlüsse durch. Das Notruf-Gerät bietet Sicherheit rund um die Uhr – vor allem jetzt mit wenig persönlichen Kontakten für viele ältere Menschen, die allein leben, ein unverzichtbarer Helfer im Notfall. Die Malteser haben wegen der Corona-Krise außerdem größtenteils auf Heimarbeit umgestellt. In Passau sind immer weniger Büros besetzt, die Verwaltungsmitarbeiter arbeiten von zuhause aus. Deutschlandweit verzeichnet die Malteser Zentrale durch das vermehrte Homeoffice im Vergleich zur Vorwoche mehr als 3000 Prozent mehr Online-Besprechungen und doppelt so viele Anrufe beim Service-Desk.

Wie das Landratsamt Kelheim meldet, gibt es im Landkreis aktuell 129 positive Corona-Fälle. Bislang sind drei Menschen gestorben. Aber es gibt auch eine gute Nachricht: 52 Personen sind inzwischen wieder genesen.

Laut der Presse-Agentur Reuters, schickt der Autobauer BMW aufgrund seiner Produktionsstopps in Deutschland 20.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit. Betroffen sei auch das Werk in Dingolfing, heißt es. BMW hatte Mitte März angekündigt, die Autoproduktion in Europa bis zum 19. April zu unterbrechen. Auch in den USA ruht die BMW-Produktion, während in China die Fertigung wieder angelaufen ist.

Der Verein “Oberstübchen” in Regen, eigentlich ein gemeinnütziger Kultur- und Kunstverein, verteilt in Corona-Zeiten Essenskörbe mit gespendeten Lebensmitteln. Die Lebensmittel sind – ähnlich wie bei den Tafeln, die momentan oft geschlossen sind – abgelaufene, aber auch andere Ware aus den Supermärkten der Region. Es gibt außerdem Spenden von Privatpersonen und aus Gastronomiebetrieben. Zusätzlich werden auch Tierfutterspenden verteilt.

Die Essenskörbe werden jeden Mittwoch und Samstag zwischen 11 und 13 Uhr vor dem “Oberstübchen”, einem kleinen Kulturtreff in Regen, ausgegeben.

Informationen zu den zahlreichen Hilfsangeboten in Niederbayern finden Sie hier. Das Team des BR-Studio Niederbayern aktualisiert die Liste regelmäßig.

Sieben Pakete mit jeweils 100 Schutzanzügen sind jetzt bei den Maltestern in Passau (Stadtteil Hacklberg) angekommen. Es ist eine Spende von i.m.a e.V. “information.medien.agrar” mit Sitz in Berlin. Ein Teil der Anzüge soll den Kollegen des BRK sowie Krankenhäusern und Maltesern in der ganzen Region Bayern-Thüringen zur Verfügung gestellt werden. Das i.m.a-Projekt dient dazu, Verbrauchern Einblicke in die Höfe der Landwirte zu geben. Da aktuell keine Stallbesuche stattfinden, hat das Projekt die Schutzanzüge gespendet.

Eine Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus ist in Wohnheimen oder Gemeinschaftsunterkünften besonders hoch. Jetzt steht die Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Viechtach im Kreis Regen nach einem positiv auf Corona getesteten Bewohner unter Quarantäne. Die fünf Zimmergenossen des Mannes seien aber nicht positiv, so die Regierung von Niederbayern auf BR-Nachfrage. Der Coronafall in der Unterkunft sei schnell erkannt worden, die Situation unter Kontrolle, heißt es.

Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Landshut die Schutzmaßnahmen für die eigenen Einsatzkräfte weiter erhöht. Die Ehrenamtlichen tragen ab sofort Schutzmasken, um die Einsatzbereitschaft zu gewährleisten. Das teilt die Feuerwehr Landshut mit. „Die Bevölkerung muss sich keine Sorgen machen, wenn Einsatzkräfte der Feuerwehr mit Schutzmasken zur Hilfe anrücken – dies dient rein dem Eigenschutz“, so die Feuerwehr Landshut in der Mitteilung. Aktuell ist innerhalb der Landshuter Feuerwehr kein Corona-Fall bekannt. In allen acht Feuerwachen steht aktuell ausreichend Personal zur Abarbeitung der Einsätze zur Verfügung.

Die Zahl der Todesopfer aus Stadt und Landkreis Landshut, bei denen ein Zusammenhang mit COVID-19 Virus möglich ist, ist über das Wochenende auf insgesamt sieben Menschen angestiegen. Das gaben die Behörden am Abend bekannt. Alle sind im Seniorenalter verstorben. Derzeit werden in den Krankenhäusern in der Region 75 mit Corona infizierte Patienten betreut, hinzu kommen 22 Patientinnen und Patienten, die derzeit auf der Intensivstation behandelt werden müssen (Stand: 9.30 Uhr). Seit Beginn des Infektionsgeschehens sind 348 Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Landshut nachgewiesen worden. Diese Zahl beinhaltet aber auch die Personen, die mittlerweile vom Virus genesen sind und die häusliche Quarantäne verlassen konnten. Es wurden bisher 1335 Kontaktpersonen ermittelt.

Neben Straubing hat jetzt auch Passau einen Versorgungsarzt berufen. Zur Aufrechterhaltung der ärztlichen Versorgung der Bevölkerung im Zuge der Bekämpfung der Corona-Pandemie hat Oberbürgermeister Jürgen Dupper am Montag Dr. Achim Spechter als Versorgungsarzt für die Stadt Passau eingesetzt. Der Versorgungsarzt hat die Aufgabe, eine ausreichende Versorgung im jeweiligen Zuständigkeitsbereich mit ärztlichen Leistungen und entsprechender Schutzausrüstung zu planen und zu koordinieren, soweit dies bei der Bewältigung des Katastrophenfalles erforderlich ist.

Im Landkreis Rottal-Inn sind drei weitere Corona-Patienten verstorben. Das teilt das Landratsamt mit. Es handelt sich um einen 83-jährigen Mann aus Arnstorf, eine 88-jährige Frau aus Simbach am Inn und um eine 74-jährige Frau aus Massing. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Landkreis Rottal-Inn auf sechs Personen. Auch der Landkreis Straubing-Bogen meldet einen Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Es handelt sich dabei um einen 80-jährigen Mann.

Die Hochschule Landshut unterstützt den Zivilschutz, indem Hochschulmitarbeiter und Studierende ihre eigenen 3D-Drucker anbieten, um damit Gesichtsschutzschilde zu produzieren. Über 50 Helfer haben sich bereits gemeldet, heißt es von der Hochschule Landshut. Konkret geht es um benötigte Kopfhalterungen, die auch ein handelsüblicher 3D-Drucker produzieren kann. Hochschulpräsident Fritz Pörnbacher sagte: “Es macht mich sehr stolz zu sehen, wie viele Hochschulangehörige und Studierende an dieser Hilfsaktion teilnehmen und Teile für die Gesichtsschutzschilde mit ihren 3D-Druckern herstellen möchten.” Noch im Laufe der Woche möchte man die aktive Produktion beginnen, heißt es.

Die Ilmtalklinik in Mainburg (Lkr. Kelheim) führt am Mittwoch (01.04.) ein zweigeteiltes Notaufnahme-System ein, um sicherzustellen, dass künftig Patienten mit Covid-19-Symptomen getrennt von symptomfreien Patienten behandelt werden. Das geht aus einer Mitteilung des Landratsamts Kelheim hervor. Diese Maßnahme beinhaltet, dass ab diesem Zeitpunkt der Haupteingang nicht mehr zugänglich sein wird. Jeglicher Zugang zum Krankenhaus wird zukünftig über den bisherigen Klinikparkplatz erfolgen. Dort werden Patienten und in Ausnahmefällen auch Besucher auf Corona-Symptome überprüft und in eine der beiden Notaufnahmen weitergeleitet. Auch dem Schutz der Krankenhausangestellten werde so maximal Rechnung getragen. All diese Maßnahmen wurden in enger Abstimmung mit dem Landratsamt Kelheim getroffen. Angesiedelt bleiben auf dem Parkplatz weiterhin die Abstrich-Container, wohin die Haus- und Fachärzte ihre Patienten bei Symptomen überweisen können. Ebenfalls aus dem regulären Klinikbetrieb ausgelagert ist seit Freitag auch die KVB-Bereitschaftspraxis, welche sich nun in der ehemaligen Physiotherapiepraxis im Erdgeschoss des Krankenhauses befindet.

Auch im Nationalpark Bayerischer Wald herrscht wegen des Coronavirus eine Ausnahmesituation. Die Besuchereinrichtungen sind zwar alle geschlossen und Führungen abgesagt, aber die tierischen Bewohner der beiden Tier-Freigelände im Nationalpark müssen weiterhin versorgt werden. Bei den Tierpflegern konnte auf einen Schichtbetrieb umgestellt werden, damit so wenig Kontakt wie möglich entsteht. Dasselbe gilt für die Mitarbeiter im Wald-Management oder bei der Nationalparkwacht. Außerdem kann rund ein Viertel der 200 Mitarbeiter von Zuhause aus arbeiten. Weil die Landratsämter Regen und Freyung-Grafenau um Unterstützung gebeten haben, verstärkt das Nationalpark-Personal seit vergangener Woche die Gesundheitsämter in Regen und Waldkirchen. Aktuell sind dafür acht Mitarbeiter abgeordnet. Ab Mitte der Woche folgen drei weitere.

Mehr als 2.000 Anrufe gingen bereits beim Bürgertelefon der Stadt Straubing und des Kreises Straubing-Bogen ein. Das meldet das Landratsamt Straubing-Bogen am Mittag. Es ist seit gut zwei Wochen geschaltet. An mehreren Leitungen werden Fragen zu medizinischen Themen, zur Ausgangsbeschränkung, zu wirtschaftlichen Hilfsmöglichkeiten, zur Kinderbetreuung und zu vielem mehr beantwortet oder entsprechende Fachstellen kontaktiert. Geschaltet ist das Bürgertelefon Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 12 bis 16 Uhr. Nummer ist die 09421/973-401.

Über das Wochenende hat die Polizei in Landshut 77 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen angezeigt. Der Bußgeldkatalog der Staatsregierung sieht für vorsätzliche Erstverstöße gegen die Ausgangsbeschränkung oder Nicht-Einhaltung des Mindestabstandes ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro vor. Bei mehrmaligen Verstößen werden die Bußgelder jeweils verdoppelt, so die Polizei.

Ein 27-Jähriger hatte in Landshut mehrmals gegen die Allgemeinverfügung verstoßen. Er wurde von Polizisten in Gewahrsam genommen und dem zuständigen Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Landshut vorgeführt. Dieser bestätigte den Gewahrsam bis zum vorläufigen Ende der Ausgangsbeschränkung und der Mann wurde in die JVA Landshut gebracht.

Der Landkreis Kelheim meldet heute Vormittag bislang drei Corona-Tote. Insgesamt haben sich dort 127 Menschen mit dem neuen Virus angesteckt.

Landrat Martin Neumeyer (CSU) bedankt sich ausdrücklich für das bisher gezeigte vorbildliche Verhalten der Landkreisbevölkerung: “Zur Zeit müssen wir alle an einem Strang ziehen und so schwer es uns auch fällt, gilt es weiterhin unnötige soziale Kontakte zu vermeiden, damit wir die Virusausbreitung verlangsamen können. Die Wurzeln in unserem Landkreis sind stark genug, um die aktuell notwendige Distanz zu ertragen.”

Im Landkreis Passau gibt es einen zweiten Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Wie das Landratsamt mitteilt, ist gestern (29.03.) eine 64-jährige Patientin mit Vorerkrankungen im Krankenhaus Vilshofen verstorben.

Die für Ende Mai geplante traditionelle Fußwallfahrt – von Regensburg durch Niederbayern nach Altötting – wird wegen der Coronakrise nicht wie üblich in großem Rahmen stattfinden. Dies teilten die Organisatoren auf ihrer Internetseite mit. Komplett ausfallen werde die Wallfahrt aber nicht. Im Herbst ist eine große Diözesanfußwallfahrt als dreitägige “Dankwallfahrt” geplant, sofern sich die Lage bis dahin beruhigt habe.

Auf Anordnung des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren, für Sport und Integration sowie des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege haben die Stadt Straubing und der Landkreis Straubing-Bogen einen sogenannten Versorgungsarzt berufen. Oberbürgermeister Pannermayr und Landrat Laumer haben für diese Aufgabe Dr. Wolfgang Schaaf berufen. Er war leitender Oberarzt am Klinikum St. Elisabeth und ist Mitglied in diversen Gremien.

Der Versorgungsarzt hat die Aufgabe, in Zeiten von Corona die medizinische Versorgung mit ärztlichen Leistungen und entsprechender Schutzausrüstung zu planen und zu koordinieren. Er legt im Bedarfsfall auch Schwerpunktpraxen fest.

Der Landkreis Kelheim startet unter dem Motto “Einsicht, Rücksicht, Zuversicht” die Kampagne “Helden des Alltages im Landkreis Kelheim gesucht”, um den Menschen Anerkennung zu geben, die in der Corona-Krise jeden Tag enormes leisten. Persönliche Alltagshelden können dem Landkreis per E-Mail [email protected] oder per Telefon 09441/207-1020 bzw. 1021 gemeldet werden.

Nun gibt es auch im Landkreis Rottal-Inn die ersten Corona-Todesfälle. Eine 78-jährige Frau, eine 82-jährige Frau und ein 83-jähriger Mann sind im Krankenhaus verstorben.

Es sind die kleinen zwischenmenschlichen Gesten, die einen in diesen Zeiten aufrecht erhalten. Ein Bürger oder eine Bürgerin hat Rosen vor das Landratsamt Rottal-Inn gelegt mit einem Zettel, auf dem steht: “An das Bürgertelefon – danke, dass ihr für uns da seits. Eure Bürger.” Auf Facebook bedankt sich das Landratsamt: “Wer auch immer diese Rosen vor das Amt gelegt hat – wir alle sind gerührt und danken von Herzen!”

In Straubing gibt es nun auch die ersten beiden Todesfälle von Covid-19-Erkrankten: Eine 92-jährige Straubingerin mit Vorerkrankungen ebenso wie ein 80-jähriger Straubinger – ebenfalls mit Vorerkrankungen – verstarben am Samstag in Krankenhäusern.

Insgesamt gibt es im Landkreis Straubing seit dem Corona-Ausbruch 81 Infizierte. In diesen Zahlen sind nun auch bereits erste Ergebnisse der neuen Teststation von Stadt und Landkreis am Hagen in Straubing impliziert. Das Landratsamt Straubing-Bogen weist aber darauf hin, dass es sich hierbei um einen Gesamtstand an Infizierten seit dem Beginn, nicht der aktuelle Stand an momentan Infizierten, handelt. Derzeit genesen auch im Landkreis wieder Personen.

Die Polizei in Niederbayern meldet an diesem sonnigen, milden Samstagnachmittag bereits einige Verstöße gegen die aktuell geltenden Ausgangsbeschränkungen. Immer wieder werden Grüppchen aufgelöst und Platzverweise verteilt. Das sei nicht dramatisch, weil sich die meisten an die Regeln halten würden, so ein Polizeisprecher. Trotzdem weist die Polizei erneut auf die Ausgangsbeschränkungen hin und bittet: Bleiben Sie zu Hause – außer Sie müssen zur Arbeit, zum Arzt oder zum Lebensmitteleinkauf. Die Polizei wird die Verbote kontrollieren. Verstöße werden mitunter hart bestraft.

Elisabeth Plank, Spargelbäuerin aus Straubing, weiß nicht, wie es weiter gehen soll. Traditionell beginnt die Ernte Ende März, Anfang April. Doch wegen des Coronavirus bleiben dieses Jahr die Saisonarbeiter aus, die Ernte ist in Gefahr. “Wenn es jetzt so bleibt, werden wir nur die Hälfte unserer Felder stechen können, anders schaffen wir es nicht”, beschreibt Plank die aktuelle Situation.

Die Länderbahn reduziert den Schienenverkehr um etwa ein Drittel. Das geht aus einer heute veröffentlichten Pressemitteilung hervor. Bei den Alex-Zügen werden die Einschränkungen ab Montag, bei den übrigen Linien am Dienstag greifen, heißt es.

Auch die Länderbahn müsse sich auf die veränderten Rahmenbedingungen einstellen und vor allem auf einen möglicherweise ansteigenden Krankenstand vorbereiten, wird mitgeteilt. Deshalb habe man sich entschieden, den Verkehr einzuschränken.

Der Landkreis Kelheim startet die Kampagne “Helden des Alltags im Landkreis Kelheim gesucht”. Das Landratsamt will damit in einer Serie diese Helden des Alltags besonders würdigen und ihnen in den klassischen und in den sozialen Medien Anerkennung geben.

Wer leistet in dieser Krise Erstaunliches – sei es beruflich oder ehrenamtlich?

Melden Sie Ihre persönliche Alltagshelden! Email: [email protected] oder rufen sie an: 09441/207-1020 bzw. 1021.

Am Freitag haben sich einige Menschen in Niederbayern über die derzeit geltende Ausgangsbeschränkung hinweg gesetzt und sich getroffen. Die meisten Anzeigen musste die Polizei in Dingolfing aufnehmen. Wie gemeldet wird, wurden in der Stadt Dingolfing und den umliegenden Gemeinden eine Vielzahl von Personen festgestellt, die sich nicht an die Allgemeinverfügung hielten. In allen Fällen wurden Platzverweise ausgesprochen. Gegen 25 Personen wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstattet. Diese haben mit einem empfindlichen Bußgeld zu rechnen.

In Regen hat die Polizei eine Lehrerin angezeigt, die trotz Ausgangsbeschränkung einer Schülerin Nachhilfe gegeben hatte. Wie die Polizei Regen mitteilt, hatten beide an einem Schreibtisch im Wohnhaus der Lehrerin gearbeitet. Wer die Frau angezeigt hat, ist unklar. Die Lehrerin muss nun mit einer Strafanzeige nach dem Infektionsschutzgesetz rechnen, da sie gewerblich gegen die Auflagen verstieß, so die Polizei. Auch die 14-jährige Schülerin wurde angezeigt.

Der Einreisestopp für Saisonarbeiter wegen des Coronavirus bereitet den bayerischen Hopfenbauern Sorgen. Aktuell müssten auf den Feldern die Drähte gespannt werden, an denen sich die Hopfenpflanzen hinaufranken können, sagt Lukas Raith, Geschäftsführer beim Hopfenring in der Hallertau. Die Region an der Grenze zwischen Oberbayern und Niederbayern gilt als das größte Hopfenanbaugebiet der Welt. “Die Situation ist sehr schwierig”, so Raith.

Die Erntehelfer kommen in der Regel aus Rumänien und Polen, von wo die Einreise zurzeit nicht möglich sei. Beim Aufhängen der Drähte könnten sich viele Hopfenbauern noch mit der Unterstützung von Familienangehörigen und Freunden behelfen.

Raith verweist auf den Maschinenring, der im Internet eine Plattform eingerichtet hat: www.daslandhilft.de, auf der sich freiwillige Helfer melden können.

Am Freitag hatte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) zudem die Ausländerbehörden im Freistaat aufgefordert, Asylbewerbern Beschäftigungserlaubnisse zu erteilen, um Landwirten in der Corona-Krise zu helfen. Der Flüchtlingsrat reagierte verhalten und monierte unter anderem, das sei keine Bleibeperspektive.

Das Donau-Isar-Klinikum bereitet sich auf eine steigende Anzahl von Patienten mit Corona vor. Derzeit werden vier Patienten mit Symptomen in Dingolfing behandelt, teilt die Pressestelle mit. “Wir haben die Lage im Griff, bereiten uns aber weiter vor”, stellt Vorstand Dr. Inge Wolff fest, die zur aktuellen Situation in täglichem Kontakt zu Landrat Heinrich Trapp (SPD) steht. Aufgrund des hohen Aufwands an Personal und Material wird die Behandlung der Patienten mit Corona in Dingolfing konzentriert. In Landau stehen die internistischen Behandlungsangebote weiter zur Verfügung, heißt es.

Das Sozialpädiatrische Zentrum bietet eine Hotline an, in der Familien von Psychologen und Therapeuten im Umgang mit ihren Kindern in dieser Krisensituation beraten werden können. Die Berater sind von Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 16 Uhr, und Freitag von 8 bis 12 Uhr unter der Nummer: 09913803444 erreichbar.

Der Landrat des Kreises Passau, Franz Meyer (CSU), hat eine vorübergehende Haushaltssperre verhängt. Dadurch stehen derzeit rund acht Millionen Euro auf der Ausgabenseite des Kreishaushaltes nicht zur Verfügung, teilt das Landratsamt mit. Damit soll Luft geschaffen werden für die Bewältigung der Corona-Krise und ihre Folgen. Dieses Sicherheitspolster ergibt sich durch eine Ausgabenkürzung quer über den gesamten Haushalt. Laufende Baumaßnahmen und Investitionen sind davon weitestgehend nicht betroffen.

Der Landrat hat für seine Maßnahme die breite Zustimmung der Fraktionsvorsitzenden und seines Nachfolgers Raimund Kneidinger (CSU).

Um die Corona-Folgen für die heimische Wirtschaft abzufedern, will Landrat Meyer gezielte zusätzliche Investitionen des Landkreises ermöglichen.

Rund 420 Tests wurden in Straubing am Hagen seit Montag durchgeführt. Das Landratsamt Straubing-Bogen zieht nach der ersten Woche ein positives Fazit der Corona-Teststation von Stadt und Landkreis. Lediglich die lange Dauer bis zum Eintreffen der Ergebnisse trübt derzeit etwas das Gesamtbild. Nur sehr vereinzelt mussten Personen abgewiesen werden, weil sie ohne konkreten Termin zur Teststation gekommen waren, heißt es.

Einhergehend mit der Teststation wird, wenn die Ergebnisse eintreffen, auch ein Anstieg der Fallzahlen in Stadt Straubing und Landkreis Straubing-Bogen in den nächsten Tagen erwartet. Ab Montag geht es mit den Testungen weiter.

Die niederbayerische Polizei warnt auf Twitter erneut vor Betrügermaschen im Zusammenhang mit Corona:

Nach der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in der Porschestraße in Landshut wurde in einer zweiten Asyl-Einrichtung das Coronavirus festgestellt. Mehrere Bewohner einer dezentralen Unterkunft in Altdorf wurden positiv getestet, teilte das Landratsamt Landshut mit. Beide Einrichtungen werden zwei Wochen und Quarantäne gestellt. Das Landratsamt Landshut versorgt die Menschen mit Essen.

In der Region Landshut gibt es die meisten Corona-Infizierten in Niederbayern: Laut Landratsamt waren es bis Freitagvormittag insgesamt über 280 Infizierte. Fünf Personen sind in der Region bereits an dem Virus gestorben.

Ein Drittel der 40 Bewohner eines Seniorenwohn- und Pflegeheims in Pfeffenhausen im Kreis Landshut ist an Corona erkrankt. Das hat das Landratsamt Landshut mitgeteilt. Die Erkrankten seien in stabilem Zustand und müssten nicht stationär behandelt werden, heißt es. Eine Bewohnerin sei sogar schon wieder genesen. Auch in der Belegschaft wurden Fälle festgestellt. Alle Mitarbeiter arbeiten nun mit entsprechender Schutzkleidung, um die Bewohner weiter versorgen zu können. Das Gesundheitsamt war vor Ort um zu beraten und die Einrichtungsleitung und Mitarbeiter zu unterstützen. Die betroffenen Bewohner wurden in einem Teil des Gebäudes isoliert, die nicht-infizierten Senioren in anderen Zimmern untergebracht

Der Landkreis Dingolfing-Landau betreibt seit heute eine Corona-Teststation am Lkw-Parkplatz des BMW-Werk 2.4 in Dingolfing. Der Probebetrieb durch das Gesundheitsamt verlief heute reibungslos, meldet der Landkreis. Ab Montag werden dort von Montag bis Freitag die Abstriche durch das Gesundheitsamt genommen.

Nun gibt es auch im Landkreis Deggendorf erste Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen, teilte das Landratsamt Deggendorf mit. Heute Vormittag sind eine 82-jährige Frau und ein 80-jähriger Mann aus dem Landkreis Deggendorf im Donau-Isar-Klinikum Deggendorf gestorben. Beide Patienten hatten erhebliche Vorerkrankungen.

Passaus Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) hat heute das Ordnungsamt beauftragt, alle Parkgebührenautomaten außer Betrieb zu setzen. Das teilte die Stadt Passau am Mittag mit. Damit werden ab sofort bei normalerweise gebührenpflichtigen Parkplätzen der Stadt Passau keine Parkgebühren mehr verlangt. Diese Regelung gilt bis zum Endes der staatlichen Ausgangsbeschränkung. Die Regelungen soll insbesondere Erleichterungen für diejenigen bringen, die noch arbeiten und damit das öffentliche Leben aufrechterhalten. Gleichzeitig entlastet es auch Bewohner der Innenstadt, die tagsüber normalerweise auswärts arbeiten, jetzt aber oft zu Hause bzw. im Homeoffice sind und deshalb auch untertags einen Parkplätz benötigen.

Im Landkreis Freyung-Grafenau befinden sich aktuell rund 500 Menschen in Quarantäne. Das hat das Landratsamt am Mittag mitgeteilt. Aktuell gibt es in diesem Landkreis 59 bestätigte Corona-Infektionen. Acht Patienten befinden sich stationär in der Klinik, davon einer auf der Intensivstation. Es gab bisher einen Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19, so das Landratsamt.

Der Landkreis Passau meldet seinen ersten Corona-Todesfall. Wie Staatliches Gesundheitsamt und Landkreis Passau mitteilen, ist eine 70-jährige Patientin mit mehreren Vorerkrankungen gestern im Krankenhaus Rotthalmünster an COVID-19 verstorben.

Das Handwerk in Ostbayern brauche weiterhin Aufträge, fordert die Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz. Der Präsident der Handwerkskammer appelliert deshalb an Verbraucher und die öffentliche Hand, Arbeits- und Ausbildungsplätze zu sichern.

Schon jetzt zeige sich, dass immer mehr Kunden ausbleiben, Aufträge storniert oder gar nicht mehr vergeben werden. Handwerkliche Versorger und Dienstleister in Ostbayern dürfen bis auf wenige Ausnahmen ihre Leistungen weiterhin anbieten.

Da viele Erntehelfer und Saisonarbeiter aus dem Ausland aufgrund des Coronavirus nicht nach Deutschland einreisen dürfen, sucht das Landratsamt Kelheim nach helfenden Händen. Wer mithelfen kann, soll sich unter folgenden Adressen melden:

Spargel-Unterstützung: [email protected]

Hopfen-Unterstützung: [email protected]

Das Landratsamt Landshut und die Ergoldinger Feuerwehr haben eine Spende von 250 mehrfach verwendbaren Atemschutzmasken bekommen. Bereitgestellt wurde die Spende vom technischen Großhändler HUG Technik und Sicherheit aus Ergolding. Mit den Masken sollen unter anderem Mitarbeiter des Landratsamtes ausgerüstet werden, die im Außendienst tätig sind und zum Beispiel Hausbesuche machen. Darunter fällt beispielsweise das Jugendamt.

Die Ausbreitung des Corona-Virus lässt die Nachfrage bei Lieferdiensten von Apotheken steigen. Gerade ältere oder kranke Menschen nehmen das Angebot mehr in Anspruch, um die eigenen vier Wände so wenig wie möglich verlassen zu müssen. Gernot Pohl, der Leiter der Marienapotheke in Saal an der Donau (Lkr. Kelheim), berichtet von einer gestiegenen Nachfrage im Hinblick auf den Lieferdienst. Er und seine Mitarbeiter achten bei der Auslieferung strengstens auf die Hygienevorschriften. Sie desinfizieren nach jedem Kunden die Hände neu und tragen zusätzlich Einmalhandschuhe. Die Medikamente werden oft vor die Türe gelegt. Die Kunden können das Geld ebenfalls kurz zuvor vor der Türe deponieren oder die Rechnung per Überweisung begleichen.

Im Landkreis Rottal-Inn öffnet heute eine Corona-Drive-In-Teststation. Sie steht auf dem Parkplatz der Berufsschule in Pfarrkirchen. Getestet werden vorläufig dort aber nur die Personen, die vom Gesundheitsamt kontaktiert wurden und Symptome zeigen. Diese Personen bekommen einen Termin zugewiesen. Die Testpersonen müssen ihre Fahrzeuge nicht verlassen. Wer kein eigenes Auto hat oder nicht zur Teststation kommen kann, wird weiter von den mobilen Teams getestet. Aktuell meldet der Landkreis Rottal-Inn 180 bestätigte Corona-Fälle.

Der BRK Kreisverband Straubing hat am Zugang zum Notfallzentrum und Liegendkrankeneingang im Klinikum St. Elisabeth in Straubing ein Screening-Zelt installiert. Sämtliche ambulante und stationäre Patienten – beispielsweise Notfälle oder Patienten mit Terminen zu Untersuchungen – können ab morgen nur über diesen Zugang Zutritt in das Klinikum erlangen. Dort wird eine Befragung und Körpertemperaturmessung durchgeführt. Daraus ergibt sich die weitere Zuordnung der Patienten für den innerklinischen Ablauf.

Das Klinikum St. Elisabeth weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei dem Screening-Zelt nicht um eine zusätzliche Corona-Teststation handelt. Erster Ansprechpartner bei Erkrankungen bleibt – sofern es sich nicht um einen Notfall handelt – weiterhin der Hausarzt oder der ärztliche Bereitschaftsdienst.

Zur Entwicklung der Corona-Zahlen im Landkreis Straubing-Bogen hat das Landratsamt eine anschauliche Grafik veröffentlicht. Es zeigt die Gesamt-Infizierungen im Landkreis seit dem ersten bestätigten Fall am 9. März bis heute.

Im Landkreis Passau gab es heute 20 neue Fälle des Coronavirus, teilte das Landratsamt am Abend mit. Insgesamt beläuft sich die Zahl der Infizierten damit auf aktuell 73 Fälle.

Der Trend bei den Fallzahlen gehe derzeit zwar noch nach oben, so das Landratsamt weiter. Aber auch wenn sich die seit knapp einer Woche gültigen Ausgangsbeschränkungen aus epidemiologischen Gründen noch nicht bei den Fallzahlen bemerkbar machen, wird festgestellt, dass sich die Zahl der relevanten Kontaktpersonen bei den einzelnen Fällen deutlich verringert. Die Auswirkungen der Ausgangsbeschränkungen auf die Ausbreitung des Virus wird sich wohl frühestens im Laufe der nächsten Woche bemerkbar machen, heißt es.

In der Region Landshut sind zwei weitere Personen an den Folgen von Covid-19 verstorben. Das teilte das Landratsamt Landshut am Abend mit. Beide Patienten waren über 80 Jahre alt und litten bereits an Vorerkrankungen. Bereits heute Mittag wurde ein Todesfall aus dem Kreis Landshut gemeldet.

Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle seit Beginn des Infektionsgeschehens sind auf 271 angestiegen. 1.111 Kontaktpersonen wurden registriert. (Stand: 17.00 Uhr).

Zahlreiche Unternehmen und Betriebe der Region Straubing stellen verschiedene Schutzausrüstungsgegenstände zur Verfügung. Wie das Landratsamt Straubing-Bogen meldet, kümmerten sich zum Beispiel Apotheken um die Herstellung von Desinfektionsmitteln. Jeweils 1.000 Liter Ethanol dafür stellten beispielsweise die Firma Clariant aus dem Hafen Straubing-Sand und B+K aus Konzell kostenfrei zur Verfügung.

Die Einrichtungen konnten im Vorfeld in den letzten Tagen ihren Bedarf und ihren Bestand melden und werden nun zentral über das BRK und den Örtlichen Einsatzleiter Medizin versorgt. Am Freitag beginnt die Verteilung je nach Bedarf und Prioritätenliste des Bayerischen Innenministeriums. Die Verteilung erfolgt dann durch die Freiwilligen Feuerwehren. Von Hilfeaufrufen auf dem privaten Weg, wie sie derzeit verschiedentlich in den sozialen Medien zu finden sind, wird ausdrücklich abgeraten.

Menschen, die allein leben und derzeit einsam sind, weil keine Kinder oder Enkel vorbeikommen, können sich beim BRK Straubing-Bogen melden: Der sozialpsychiatrische Dienst des BRK stellt jetzt in der Corona-Krise einen speziellen Service zur Verfügung: Dort kann man sich, wenn man sich einsam fühlt, mit einem Menschen unterhalten.

Zudem stehen die Mitarbeiter auch für eine ausführliche Beratung am Telefon zur Verfügung. Unter 09421/9952-3000 kann von Montag bis Freitag von 8 bis 13 Uhr das Gespräch gesucht werden. Bei einer längeren Beratung wird ein Termin vereinbart. Ansonsten werden die Anrufer zu einem freien Mitarbeiter verbunden, der sich um die Sorgen und Nöte kümmert. Außerhalb dieser Zeiten können die Anrufer ihre Telefonnummer auf einem Anrufbeantworter hinterlassen und werden zurückgerufen. Außerdem gibt es auf der Internetseite der Beratungsstelle ein Formular, auf dem ebenfalls ein Rückrufwunsch hinterlassen werden kann.

Wichtiger Hinweis: Am Sorgentelefon werden keine medizinischen Anfragen beantwortet. Dafür gibt es die Corona-Hotline des Landkreises und der Stadt.

Die Gemeinde Niederwinkling meldet viele kreative Hilfsangebote in Zusammenhang mit Corona: Eine junge Frau näht Mundschutzmasken und wird nun vom ansässigen Strickcafé darin unterstützt. Die KLJB von Oberwinkling erledigt Einkäufe – 17 Jugendliche arbeiten mit der Gemeinde zusammen, das den Einkaufsdienst organisiert und koordiniert. In den Ortschaften Oberwinkling, Mariaposching und Waltendorf organisiert der Pfarrgemeinderat die dortigen Einkaufshilfen. Unterstützt werden sie von der Landjugend Mariaposching. Eine besondere Idee ist die Videokonferenz für Kinder: Sie soll Eltern entlasten und den Kindern eine kleine Abwechslung bieten.

Für das Stadtgebiet Passau sind heute zwei neue Fälle zu verzeichnen. Dabei handelt es sich um eine 55-jährige Frau und einen 59-jährigen Mann. Die Gesamtzahl der Corona infizierten Fälle liegt damit bei 24. Im Klinikum Passau werden aktuell 8 Patienten mit Corona betreut. Das meldet die Pressestelle der Stadt.

Das Passauer Bistumsblatt gibt es während der Corona-Krise vorübergehend digital und kostenlos. Vom Bistum hieß es dazu: Bistumsblatt und Liebfrauenbote seien für die Leser Woche für Woche ein “Grundnahrungsmittel für Geist und Seele”. Das gelte ganz besonders in herausfordernden Zeiten wie jetzt.

Mit der Entscheidung, die Blätter frei im Netz zugänglich zu machen, hoffe man, dass kirchliches Leben auch in dieser schwierigen Zeit gelinge und Früchte trage. Das Passauer Bistumsblatt kann unter www.bistum-passau.de/artikel/unsere-kirchenzeitungen-online heruntergeladen werden.

Es gibt einen ersten Corona-Fall im Landratsamt Freyung-Grafenau. Eine Mitarbeiterin der Zulassungsstelle wurde positiv getestet. Die Kontaktpersonen – darunter auch Mitarbeiter der Zulassungsstelle – sind bereits ermittelt und befinden sich in häuslicher Quarantäne, die Testung läuft. Der betroffenen Mitarbeiterin geht es den Umständen entsprechend gut.

Durch die Corona-Krise ist die niederbayerische Wirtschaft größtenteils zum Erliegen gekommen. Mit einem Anteil von 93 Prozent bekommen nahezu alle Unternehmen im Wirtschaftsraum Niederbayern die negativen Auswirkungen zu spüren. Das hat die Industrie- und Handeslkammer (IHK) mitgeteilt.

Sieben von zehn Betrieben erwarten für das laufende Jahr einen Umsatzrückgang im zweistelligen Prozentbereich. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse einer Blitzumfrage der IHK Niederbayern unter den Betrieben aus Industrie, Handel, Dienstleistungen und Tourismus. Knapp die Hälfte der Unternehmen hat den Betrieb komplett oder zumindest zum großen Teil eingestellt. Mehr als jedes dritte Unternehmen sieht sich gezwungen, Personal abzubauen.

Das Landratsamt meldet aktuell (26.03. 12 Uhr) 60 positiv getestete Bürger im Landkreis Dingolfing-Landau. 379 Kontaktpersonen seien vom Gesundheitsamt ermittelt worden. 110 davon konnten zwischenzeitlich aus der Quarantäne entlassen werden. Ratsuchende können sich nach wie vor ans Bürgertelefon wenden: 08731/87 200 (8-16 Uhr). Zusätzliche Infos gibt es auf der Seite des Landkreises.

Im Landkreis Kelheim sind zwei Menschen an dem Coronavirus gestorben. Das hat das Landratsamt Kelheim am Mittag mitgeteilt. Aus Datenschutzgründen ist zu den Todesfällen nicht mehr bekannt. Insgesamt gibt es im Kreis Kelheim 76 Corona-Infizierte (Stand 00:00 Uhr).

Das Landratsamt weist darauf hin, dass das Bürgertelefon sieben Tage die Woche besetzt ist. Die Telefonnummer 09441/207 3112 ist täglich von 8 bis 16 Uhr erreichbar.

Außerdem hat der Landkreis Kelheim eine Aufkleber-Aktion gestartet, um Mut zu machen und die Menschen zum Durchhalten zu animieren. Die Aufkleber sind ab sofort in allen Gemeinden und am Landratsamt Kelheim erhältlich. Auf Wunsch können die Aufkleber auch gerne vom Landratsamt zugeschickt werden, heißt es.

In der Region Landshut hat das Coronavirus den ersten Todesfall gefordert. Eine 90-jährige Frau mit weiteren Vorerkrankungen ist Anfang der Woche in einem Krankenhaus an den Folgen der Infektion gestorben. Die Frau stammte aus dem Landkreis Landshut. Seit Beginn des Infektionsgeschehens wurden in der Region Landshut 259 Indexfälle registriert, die Zahl der Kontaktpersonen liegt bei 1024 Personen, teilte das Landratsamt Landshut mit (Stand 11.00 Uhr).

Im Landkreis Straubing-Bogen gibt es Hilfe für Menschen, die keine Verwandten oder Nachbarn haben. Der BRK Kreisverband Straubing-Bogen bietet gemeinsam mit dem “Team Bayern”, einem Netzwerk aus Ehrenamtlichen, Einkaufshilfen an. Wer Hilfe braucht, kann sich von Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 16.30 Uhr telefonisch unter der 09421 / 9952-9952 melden. Auch ehrenamtliche Helfer, die sich beim Team Bayern engagieren wollen, sollen diese Nummer wählen. Zusätzlich ist mit [email protected] eine E-Mail-Adresse eingerichtet, bei denen sich Hilfesuchende und Freiwillige melden können.

Aber auch wer sich einsam fühlt bekommt Hilfe angeboten. Beim BRK-Kreisverband Straubing-Bogen können sich Einsame werktags am Vormittag unter der Nummer 09421/9952-3000 melden. Dort gibt es auch psychologische Unterstützung.

Wie das Landratsamt Rottal-Inn mitteilt, arbeitet das Team des sogenannten Kontakttelefons aktuell in Schichtbetrieb und Dauereinsatz daran, alle Kontaktpersonen der Corona-Infizierten zu informieren. Aktuell gibt es im Landkreis Rottal-Inn 160 Fälle von Corona-Infektionen, 9 Menschen befinden sich auf der Intensivstation des Klinikums.

Durch die schnelle Ausbreitung des Virus wird es für das Team des Kontakttelefons immer schwieriger, alle Personen zu erreichen. Das Team des Kontakttelefons besteht nicht nur aus Mitarbeitern des Landratsamtes, sondern auch aus Schauspielerinnen und Schauspielern sowie Mitarbeitern des Theaters an der Rott.

Das Landratsamt Straubing-Bogen appelliert an alle Unternehmen, Firmen und Bürger, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Kliniken, Rettungsdiensten, Ärzten und anderen Einrichtungen die dringend notwendige Schutzausrüstung zur Verfügung zu stellen.

Overalls und Infektionsschutzkittel gehen zur Neige, es zeichnet sich ein Versorgungsengpass ab. Deshalb sollen alle Stellen, die derartige Ausrüstung besitzen, diese zur Verfügung stellen. Die Koordination erfolgt über die E-Mail-Adresse [email protected]

Das Freilichtmuseum Massing (Lkr. Rottal-Inn) bleibt geschlossen. Wie der Bezirk Niederbayern heute mitteilt, werden alle für März und April geplanten Veranstaltungen abgesagt.

Auch wenn sich laut Polizei die meisten Bürger vorbildlich an die Ausgangsbeschränkungen halten, gibt es weiterhin negative Ausnahmen. In Bad Griesbach (Lkr. Passau) musste die Polizei gestern (25.03.) zu einem Hochseilgarten fahren, da Bürger mitgeteilt hatten, dass sich dort mehrere Personen treffen. Vor Ort angekommen, traf die Polizeistreife tatsächlich auf eine größere Personengruppe. Gegen die Personen wurde eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz erstattet.

Der Wochenmarkt in Landshut findet morgen (27.03.) trotz der Corona-Situation statt. Dafür aber in stark abgeänderter und eingeschränkter Form. Der Markt wird seinen “Veranstaltungscharakter” verlieren, es geht darum, den Versorgungsauftrag zu erfüllen, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Um die Abstandsregelung von 1,50 Meter zwischen den Einkäufern und Marktleuten einzuhalten, wird der Markt bis auf Weiteres auf zwei Standorte in der Innenstadt aufgeteilt. Nur Beschicker mit Lebensmitteln dürfen verkaufen. Die Ware muss mit einem Spuckschutz wie Folien oder anderen Abdeckungen geschützt werden. Alle Verkäufer müssen Handschuhe tragen.

Aktuell bereiten sich mehrere Kliniken und Städte in Niederbayern auf einen Anstieg der Corona-Fälle vor. Deswegen werden Behelfskliniken und Corona-Zentren errichtet. Dafür werden teilweise auch Immobilien wie Turnhallen vorbereitet. Einen Überblick zu den Planungen finden sie hier.

Angehörige des Gesundheits- und Rettungswesens sowie der sozialen Dienste, die in Deutschland oder Österreich arbeiten, aber in Tschechien leben, dürfen die Grenze nun doch weiter täglich überschreiten. Das habe Innenminister Jan Hamacek auf Grundlage entsprechender Wünsche aus den beiden Nachbarstaaten entschieden, teilte seine Sprecherin am Mittwochabend in Prag mit.

Neben der staatlichen Förderung unternimmt auch die Stadt Passau Vorkehrungen, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie für die örtlichen Betriebe abzufedern. Der Ferienausschuss hat in seiner heutigen Sitzung steuerliche Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen und Steuerpflichtige im Rahmen der Gewerbesteuerforderungen beschlossen. Das teilte die Stadt am Abend mit.

In der Stadt Passau sind heute drei Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit steigt die Zahl der infizierten auf 22. Im Klinikum Passau werden derzeit acht Corona-Patienten behandelt.

In der Region Landshut ist die Zahl der nachweislich an Covid19-erkrankten Personen auf über 200 gestiegen. Das hat das Landratsamt am Nachmittag mitgeteilt. Die Zahl der Kontaktpersonen ersten Grades liegt nun bei 905.

Auch im Landkreis Straubing-Bogen ist die Zahl der Infizierten nach oben geschnellt. Das Landratsamt meldet dort elf Neu-Infizierte in den vergangenen 24 Stunden. Am Vortag waren es zwei. Insgesamt gibt es damit im Landkreis Straubing-Bogen seit Ausbruch der Pandemie 57 Infizierte (Stand 17:00 Uhr).

Aus dem Landkreis Rottal-Inn gibt es gute Nachrichten: Sechs Menschen, bei denen eine bestätigte Corona-Infektion vorlag, sind laut Landratsamt aus der Quarantäne entlassen worden. Aktuell liegen im Kreis Rottal-Inn 144 Fälle von Corona-Infektionen vor.

Der Gesamtbetrag der Auszahlungen der “Corona Soforthilfe” in Niederbayern ist zwischenzeitlich von über zwölf auf knapp 15 Millionen Euro angestiegen. Das teilte die Regierung von Niederbayern am Nachmittag mit. Rund 2.000 niederbayerischen Betrieben wurde bereits konkret geholfen, heißt es.

Regierungspräsident Rainer Haselbeck (CSU) freut sich über das Lob von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW): “Die Mitarbeiter arbeiten mit riesigem Engagement und Herzblut für unsere niederbayerischen Betriebe. Dieser Zusammenhalt wird entscheidend sein für die Bewältigung der Krise.”

Die Bayerische Staatsregierung hat ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, das sich an Betriebe und Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind.

Die mobilen Corona-Teststationen in Kelheim und Mainburg sind gestern reibungslos angelaufen und wurden von den ersten Patienten gut angenommen, teilt das Landratsamt mit. Medizinstudenten arbeiten dort freiwillig mit. Wichtig: Nur der Hausarzt kann dort Termine für seine Patienten organisieren! Unter anderem gibt es Drive-In-Teststationen auch in Straubing, Landshut oder Deggendorf.

Anders handhabt es der Kreis Freyung-Grafenau. Dort kommen die Tester nach Hause. Das Gesundheitsamt bereitet täglich eine Namensliste mit Kontaktpersonen vor und übergibt diese an die jeweilige Fahrzeugbesatzung. Im Laufe eines Tages werden bis zu 40 Personen abgefahren und getestet. Der Vorteil dieser Vorgehensweise sei, dass betroffene Kontaktpersonen nicht mehr ihr häusliches Umfeld verlassen müssten, so das Landratsamt Freyung-Grafenau.

Bislang hat das Bayerische Wirtschaftsministerium über zwölf Millionen Euro “Soforthilfe Corona” allein an niederbayerische Freiberufler, Selbständige sowie kleine und mittlere Unternehmen angewiesen. Bayernweit liegt der Regierungsbezirk damit auf Platz zwei, nach Oberbayern. Insgesamt sind bei der Regierung von Niederbayern über 15.800 Anträge auf die Soforthilfe eingegangen. Im Durchschnitt würden jeweils 7.500 Euro beantragt, heißt es. Damit liegt der Gesamtbedarf der Antragsteller in Niederbayern aktuell bei insgesamt 120 Millionen Euro. Bayernweit wurden bislang 150.000 Anträge auf Soforthilfe gestellt.

Nach den neuesten Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (Stand: heute 10 Uhr) beschleunigt sich in Niederbayern die Ausbreitung des Coronavirus. Demnach gibt es 83 Neu-Infektionen binnen 24 Stunden – gegenüber 28 im Vergleich von Montag auf Dienstag.

Der besonders starke Anstieg der Infizierten in Niederbayern ist vor allem auf die Landkreise Landshut (+21 auf 135), Rottal-Inn (+13 auf 93) und Freyung-Grafenau (+11 auf 30) zurückzuführen. Neun Neu-Infizierte meldete der Landkreis Regen (jetzt 34), sechs Neu-Infizierte der Landkreis Kelheim (60), fünf der Landkreis Passau (jetzt 43), je vier die Stadt Landshut (jetzt 42), der Landkreis Dingolfing-Landau (jetzt 45) und der Landkreis Deggendorf (jetzt 65). Drei Neu-Infektionen gab es nach dieser Statistik in der Stadt Passau (jetzt 18), zwei in der Stadt Straubing (jetzt 42) und eine im Landkreis Straubing-Bogen (jetzt 50).

Auch in den niederbayerischen Gefängnissen gibt es wegen der Corona-Pandemie aktuell Einschränkungen. So finden keine Gottesdienste statt. Besuche seien vorläufig bis einschließlich 19. April nicht möglich. Die Inhaftierten bekämen allerdings im Gegenzug großzügige Möglichkeiten für Telefonate. Der Antritt etwa von kurzen Haftstrafen oder von Jugendarrest werde auf spätere Zeitpunkte verschoben. Nach Stand von Dienstagmorgen gab es in der JVA Straubing einen Vollzugsbeamten, der positiv auf das Virus getestet wurde.

Es gibt den ersten Covid-19-Todesfall im Landkreis Freyung-Grafenau: Das Landratsamt teilte am Mittag mit, dass eine 87-jährige Frau an den Folgen der Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus starb. Sie war im Krankenhaus Grafenau stationär behandelt worden.

Landrat Sebastian Gruber rief noch einmal eindringlich dazu auf, sich an die von der Staatsregierung verhängten Ausgangsbeschränkungen zu halten. “Wir schützen damit die Schwachen und Kranken unserer Gesellschaft.”

Im Landkreis Freyung-Grafenau gibt es aktuell 37 laborbestätigte Infektionsfälle. Sieben Patienten werden stationär in einer Klinik behandelt, keiner davon auf der Intensivstation. 400 Landkreisbewohner sind in häuslicher Quarantäne.

Das Bundesinnenministerium stoppt offenbar vorerst die Einreise von ausländischen Saisonarbeiter komplett. Ein entsprechender Hinweis für die Landwirte ist unter anderem auf der Internetseite des BBV (Bayerischer Bauernverband) veröffentlicht. Demnach dürfen osteuropäische Erntehelfer nur noch bis heute 17 Uhr einreisen. Danach könnten Saisonarbeiter weder auf dem Landweg noch per Flugzeug nach Deutschland kommen.

Im auch vom Gemüseanbau geprägten niederbayerischen Gäuboden wachsen unterdessen die Existenzsorgen der Landwirte. Ein Spargel- und Erdbeerproduzent sagte dem BR, ein kleiner Teil seiner während der Erntesaison gebrauchten Arbeiter konnte per Flugzeug anreisen. Die Zahl der Arbeitskräfte sei allerdings zu gering, um die Ernte zu sichern. Eine Gurken- und Erdbeerproduzentin sagte dem BR, der Fortbestand ihres Betriebs sei unter diesen Umständen gefährdet. Sie habe bereits hohe Summen investiert, ohne die Ernte der Feldfrüchte stünde sie vor dem Aus. Sie hätte bereits Vorkehrungen getroffen, um die bis zu 300 Saisonarbeiter auf ihrem Betrieb sicher unterzubringen und eine mögliche Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern. Sie fürchte, die Ernte lasse sich allein mit inländischen Hilfskräften nicht sichern.

Das Landratsamt Straubing-Bogen meldet eine starke Belastung des Gesundheitsamts. Immer wieder käme es hier zu sich wiederholenden Anfragen, für die das Gesundheitsamt aber nicht zuständig ist. Dr. Beate Biermaier, Leiterin des Gesundheitsamtes, weist deshalb auf einige wichtige Punkte hin:

Die Corona-Krise trifft auch die Gärtnereien hart. Betriebe mussten ihre Läden schließen und haben dadurch enorme Einbußen. Mitarbeiter sind bereits entlassen worden bzw. sind in Kurzarbeit.

Die Chefin einer Gärtnerei aus dem Landkreis Passau schilderte dem BR ihre Lage. Das Frühlingsgeschäft beispielsweise mit Veilchen, Narzissen und Tulpen breche ein. Das Angebot, online zu bestellen und auszuliefern, werde nur zögerlich angenommen. Die Gärtnereichefin wörtlich: “Im März habe ich Umsatzeinbußen von 35.000 Euro. Meine sechs festen Mitarbeitern sind in Kurzarbeit, die Teilzeitkräfte sind nicht mehr in Arbeit.” Auf einem großen Teil ihrer knapp 7000 Frühlingsblumen werde sie wohl sitzen bleiben. Nicht gekaufte Ware müsse auf den Kompost. Andere Gärtnereien schildern ihre aktuelle Situation ähnlich.

Die Aussichten? Nicht besonders rosig, heißt es. April und Mai seien die Hauptmonate in den Gärtnereien. Hier werde bis zu 50 Prozent des Jahresumsatzes generiert. Die Gärtnereichefin wörtlich: “Wenn da nichts geht, müssen wir zusperren.”

Ein Arzt, der im Raum Landshut Hausbesuche für Corona-Tests durchführt, benötigt dringend Mithilfe aus der Bevölkerung. Nach einem Hausbesuch in Bruckberg im Landkreis Landshut hat er gestern (24.03.) ein wichtiges elektronisches Gerät verloren. Er selbst vermutet, dass er es auf seinem Autodach hat liegen lassen und das Gerät dann womöglich kurz darauf auf die Straße gefallen ist.

Wer im Bereich der Fliederstraße in Bruckberg ein kleines Gerät gefunden hat, möchte dieses bitte bei der Polizei in Landshut abgeben. Wie ein Polizist in der Einsatzzentrale dem BR sagte, darf der Finder es trotz eingeschränkten Publikumsverkehrs persönlich bei der Polizeiinspektion vorbeibringen.

Die Polizei in Plattling hat eine Karte erhalten, der Absender dankt für die geleistete Arbeit:

Der Recyclinghof in Plattling (Lkr. Deggendorf) muss geschlossen bleiben, da es dort eine Corona-Infektion gegeben hat. Das hat der Zweckverband Abfallwirtschaft Donau-Wald mitgeteilt. Die Müllabfuhr fährt in Plattling dagegen weiter normal.

Die Arberlandklinik in Viechtach im Kreis Regen hat heute einen COVID-19-Patienten, dessen Gesundheitszustand sich gebessert hatte, zur weiteren Genesung nach Hause entlassen.Nun werden dort noch drei Corona-Patienten behandelt, teilt die Klinik mit.

Die Stadt Deggendorf will selbst Mund- und Nasenschutzmasken herstellen und sucht hierfür freiwillige Näherinnen und Näher. Das hat die Stadt auf ihrer Facebookseite mitgeteilt. Wie es heißt, sind die Schutzmasken derzeit “Mangelware”. Damit die Deggendorfer Senioren- und Alteneinrichtungen dennoch mit den Masken versorgt werden, will die Stadt jetzt die Masken selber herstellen – dafür brauchen sie Näher.

Die Masken sollen der Tröpfcheninfektion vorbeugen helfen. Es handelt sich dabei nicht um einen Selbstschutz, sondern um einen Schutz, andere nicht anzustecken. Das Nähmaterial hierzu wird diese Woche beschafft und den Nähern zur Verfügung gestellt – ab 30.3.20 sollen die Stoffe geliefert werden. Freiwillige Näherinnen und Näher können sich unter 0991/2960-444 melden oder unter [email protected]

Im Landkreis Rottal-Inn steigt die Anzahl an Corona-Infektionen weiter rapide an. Aktuell gibt es dort 110 Corona-Fälle, teilt das Landratsamt mit. Im Laufe des heutigen Tages sind demnach 19 neue positive Testergebnisse beim Landratsamt angekommen.

Wegen der Corona-Krise fährt jetzt auch die Motorenfabrik Hatz mit Hauptsitz in Ruhstorf an der Rott (Lkr. Passau) alle Aktivitäten herunter. Die Mitarbeiter wurden heute in Kurzarbeit geschickt, teilt die Firma mit.

Hatz ist mit 850 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber im Rottal. Neben Motoren werden dort Metallkomponenten sowie Spezialaggregate gefertigt.

Acht neue Fälle in zwölf Stunden: Der Landkreis Passau verzeichnete heute den stärkten Anstieg von Corona-Infizierten seit Ausbruch der Pandemie. Insgesamt sind es nun 47 Corona-Kranke.

Landrat Franz Meyer (CSU) appellierte noch einmal an die Bürger, die angeordneten Beschränkungen “dringendst zu befolgen”. Die Gefahrensituation werde jeden Tag deutlicher. Die Eindämmung der Corona-Ausbreitung habe oberste Priorität. In den drei Kreiskrankenhäusern Vilshofen, Rotthalmünster und Wegscheid stehen insgesamt 85 Betten auf Isolierstationen zur Verfügung.

Das Landratsamt Kelheim meldet aktuell insgesamt 56 positive Fälle. Seit heute gibt es in Kelheim und in Mainburg eine Probeentnahmestation. Sie wird betrieben von der Goldberg-Klinik und der Ilmtal-Klinik.

Das Bürgertelefon des Landratsamtes ist sieben Tage die Woche besetzt: Die Telefonnummer 09441/207 3112.

Am Montag hat die Polizei in Straubing insgesamt acht Personen aufgegriffen, die sich ohne triftigen Grund in der Öffentlichkeit bewegten. Einer davon, ein 22-jähriger Mann, war uneinsichtig und beleidigte die Polizei. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet. Den anderen wurde ein Platzverweis erteilt, eine Anzeige folgt.

Die Reha-Kliniken im Kreis Passau schlagen Alarm: Wegen der Corona-Krise drohen Insolvenzen. Laut einer Pressemitteilung der Johannesbad Holding in Bad Füssing würden erste Kliniken bereits zum Ende der Woche schließen müssen.

In der Johannesbad Fachklinik Bad Füssing arbeite noch etwa die Hälfte der Mitarbeiter, lediglich ein Fünftel der Betten sei belegt. Da planbare Operationen verschoben wurden, entfallen Anschluss-Heilbehandlungen.

Die niederbayerische Polizei meldet, dass sie am gestrigen Montag (23.03.) mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei über 1.800 Kontrollen durchführen konnte. Die Kontrollen konzentrierten sich auf die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen, aber auch Gastro-Betriebe und sonstige Geschäfte. Die Quote bei Verstößen blieb annähernd gleich. Allerdings lockte das Wetter erneut viele Menschen auf die Straßen und so mussten 68 Verstöße geahndet werden (Sonntag 69). Drei Verstöße entfallen auf Waschsalons, die restlichen 65 Anzeigen sind Zuwiderhandlungen gegen die Ausgangsbeschränkung. Im Bereich Gastronomie und Einzelhandel wurden keine Verstöße registriert. Die niederbayerische Polizei wird die Überwachungsmaßnahmen weiterhin fortführen und festgestellte Verstöße konsequent zur Ahndung bringen, so die Mitteilung.

Bei den Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkung ist eine leichte Häufung bei der Altersgruppe der 20- bis 30-Jährigen zu verzeichnen. Die Polizei bittet daher insbesondere diese Altersgruppe um Einsicht und Vernunft. “Thematisieren Sie die Wichtigkeit der Einhaltung in Ihrem Bekannten- und Freundeskreis und weisen Sie gegebenenfalls auf geltende Bestimmungen und drohende Strafen hin, wenn Sie Kenntnis von Verstößen erlangen”, fordert die Polizei. Weitere Infos gebe es hier.

In Waldkirchen haben in zwei Fällen Passanten die Polizei alarmiert, weil mehrere Jugendliche beim Vorbeigehen in ihrer Nähe absichtlich gehustet und dabei “Corona” gerufen hatten. Danach waren die jungen Leute in beiden Fällen weggelaufen. Laut Polizei wurden die “Hust-Attacken” aus einer derart großen Entfernung ausgeführt, dass eine Ansteckung faktisch nicht möglich ist. Trotzdem warnt die Polizei vor derartigen Scherzen, die strafrechtlich verfolgt werden.

Bei Labor-Tests in Vilshofen (Lkr. Passau) hat es eine Panne gegeben. Wie die Stadt dem BR mitteilt, waren bei Kindern und beim Personal des Kindergartens St. Martin 120 Zweit-Proben genommen worden, die wegen einer Panne beim beauftragten Labor nicht ausgewertet werden konnten. Ursache seien “technische Probleme” gewesen, heißt es.

Das Gesundheitsamt Passau hat als Lösung inzwischen vorgeschlagen, eine Symptom-Befragung bei den Eltern durchzuführen. Sollten bei Kindern corona-typische Symptome (zum Beispiel: Husten, Schnupfen, Kratzen im Hals, Fieber) vorliegen, werde bei diesen Kindern ein Abstrich gemacht.

Die Polizei Deggendorf berichtet heute über mehrere Fälle, in denen Personen die Corona-Ausgangsbeschränkungen ignoriert haben. Darunter Jugendliche auf einem Sportplatz oder mit Skateboards in einem Parkhaus. Auch drei Männer (53 bis 73 Jahre alt), die gemeinsam Kreuzworträtsel auf einer Parkbank auf dem Luitpoldplatz gelöst hatten. Die Polizei musste mehrere Anzeigen aufnehmen.

Der Automobilzulieferer Dräxlmaier Group in Vilsbiburg hat ab heute Kurzarbeit angemeldet. Wie ein Pressesprecher auf BR-Nachfrage bestätigte, sind davon fast alle 3.500 Mitarbeiter am niederbayerischen Standort betroffen. Nur eine Notbesetzung sei dann noch vor Ort, hieß es. Dräxelmaier betreibt 60 Werke in 20 Ländern, wovon alle – bis auf die chinesischen Werke – momentan stillstehen.

In immer mehr Orten entstehen Corona-Teststationen, durch die man mit dem Auto fährt. Ab heute auch im Landkreis Kelheim, und zwar neben der Goldberg-Klinik in Kelheim und der Ilmtalklinik in Mainburg. Vorfahren dürfen nur Leute, die einen Termin für den Abstrich von ihrem Arzt erhalten haben.

Stadt und Landratsamt in Straubing haben unterdessen ein positives Fazit gezogen. Am Hagen in Straubing ist am Montag eine Corona-Teststation eröffnet worden. Hier werden die Termine über das Landratsamt vermittelt. Man habe nur eine Handvoll Leute abweisen müssen, die keinen Termin vereinbart hatten, hieß es.

Ein durchweg positives Fazit ziehen die Verantwortlichen aus Stadt und Landkreis Straubing nach dem ersten Tag der Corona-Teststation am Hagen. “Alles lief sehr geordnet. Es sind wirklich fast nur die Leute erschienen, die einen konkreten Termin erhalten haben. Die Abweisungen konnte man an einer Hand abzählen”, sagte Kreisbrandrat Albert Uttendorfer.

Laut Information des Gesundheitsamtes gibt es aktuell im Stadtgebiet Straubing 42 bestätigte Fälle von Erkrankungen an COVID-19, im Landkreis Straubing-Bogen sind es 44. Dies bedeutet, dass in der Stadt Straubing heute keine Neuinfektion, im Landkreis Straubing-Bogen eine Neuinfektion gemeldet wurde.

Die Anzahl der bekannten Fälle im Landkreis Deggendorf hat sich im Laufe dieses Tages auf 61 erhöht. Das teilt das Landratsamt mit. Damit gibt es nun 12 Corona-Infizierte mehr als noch am Wochenende.

Der aktuelle Corona-Stand im Landkreis Regen beträgt 25 Corona-Infizierte, wobei allerdings etwa 100 Testergebnisse noch ausstehen, teilten die Arberlandkliniken mit. In der Arberlandklinik Viechtach werden derzeit drei Patienten stationär im Alter zwischen 18 und 60 Jahren behandelt. Ein Patient liegt auf der Normalstation, zwei Patienten auf der Intensivstation.

Die derzeitige Lage im Kreis Regen sei aber noch relativ entspannt, so Landrätin Rita Röhrl (SPD), da in den letzten Wochen bereits eine hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten erfolgt sei.

Bei Fragen rund um das Thema Corona können sich die Bürger im Landkreis Regen an die Corona-Hotline wenden: 09921/601-675.

Aus dem Klinikum Passau konnte der erste Corona-Patient mittlerweile entlassen werden. Laut Stadt werden dort noch sechs Menschen mit Corona-Symptomen behandelt. Insgesamt sind in der Stadt Passau derzeit 16 Infizierte gemeldet. Im Landkreis Passau sind es mittlerweile 39 bestätigte Fälle.

Mit 159 festgestellten Corona-Fällen in der Region Landshut ist die Zahl der infizierten Personen weiter gestiegen. Das teilt der Landkreis Landshut mit. Der Großteil der betroffenen Personen ist in häuslicher Quarantäne, einige befinden sich in stationärer medizinischer Behandlung.

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 50 positive Fälle. Das meldet das Landratsamt. Zudem weist es auf die neuen Abstrichzentren in Kelheim und Mainburg (Außengelände der Goldberg-Klinik Kelheim sowie der Ilmtalklinik Mainburg) hin, die ab morgen (24.03.) im Auftrag von Haus- und Fachärzten des Landkreises Probenentnahmen zum Nachweis einer Infektion durchführen. Hierzu wurden eigens wettergeschützte Probenentnahmestellen aufgestellt.

Wie eine Mitarbeiterin auf BR-Nachfrage bestätigte, gibt es im Caritas-Altenheim St. Konrad in Pfarrkirchen vier Coronafälle. Drei Bewohner des Seniorenheims werden im Krankenhaus behandelt, einer befindet sich im Haus in Quarantäne. Ebenso wurden 17 Mitarbeiter in Quarantäne geschickt, die zu den betroffenen Heimbewohnern Kontakt hatten.

Aktuell sind im Landkreis Dingolfing-Landau 40 Bürger positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Davon befinden sich zwei in stationärer Behandlung im Krankenhaus und 38 in häuslicher Quarantäne. Das hat die Führungsgruppe Katastrophenschutz am Montag mitgeteilt.

Die seit Samstag bayernweit gültigen Ausgangsbeschränkungen werfen noch viele Fragen auf. Das Landratsamt Dingolfing-Landau möchte deshalb auf ein Informationsblatt der Bayerischen Staatsregierung hinweisen, das auch auf der Webseite des Landkreises zu finden ist. Auf der zusätzlichen Corona-Sonderseite finden sich außerdem Informationen und Erklärungen für ausländische Bürger in Fremdsprachen.

Von den Ausgangsbeschränkungen ausgenommen sind Arbeitnehmer, die nicht im Homeoffice arbeiten (können). Im Idealfall sollten Arbeitnehmer eine entsprechende Bescheinigung des Arbeitgebers dabei haben für den Fall, dass sie auf dem Weg zur Arbeit kontrolliert werden. Der Arbeitgeber ist zwar nicht verpflichtet, eine solche Bescheinigung auszustellen, es wird aber empfohlen, meldet das Landratsamt weiter.

Die Notbetreuung an Schulen und Kindertagesstätten wird ausgeweitet: Seit heute, Montag, können Mitarbeiter im Bereich der Gesundheitsversorgung oder der Pflege auch dann eine Notbetreuung für ihre Kinder in Anspruch nehmen, wenn nur ein Elternteil in diesem Bereich tätig ist. Nähere Infos hier.

Für den Besucherverkehr im Landratsamt gilt: Seit heute, Montag, werden nur noch in absolut dringenden und unaufschiebbaren Fällen Termine vergeben. Die Kfz-Zulassungsstelle und die Führerscheinstelle sind grundsätzlich geschlossen. Dringende und unaufschiebbare Angelegenheiten, insbesondere für systemrelevante Bereiche (z.B. Lkws für Versorgungen, Rettungsdienste, Feuerwehr, medizinische Dienste, Landwirtschaft) können nur nach vorheriger telefonischer Terminabsprache erfolgen (Kfz-Zulassungsstelle: Telefon 08731/87-400, Führerscheinstelle: Telefon 08731/87-300). Darüber hinaus werden keine Termine mehr vergeben. Das Bürgertelefon am Landratsamt (08731/87-200) ist von 8 bis 16 Uhr besetzt.

Das Bistum Passau meldet sich mit einer Gebetsaktion: “Wir haben uns dazu entschlossen, über das zu berichten, was uns helfen kann – biblisch gesprochen – durch diese Wüstenzeit gemeinsam hindurchzukommen. Es geht in diesen Zeiten vor allem nur um eines: dass wir zusammenhalten und gemeinsam diese weltumspannende Herausforderung so gut wie möglich bewältigen. Aber wie sollen wir das gemeinsam schaffen, wenn wir uns doch genau in dieser Krise nicht in Gemeinschaft treffen dürfen? Im Bistum Passau haben wir vor einigen Jahren das Motto des Papstbesuchs von Benedikt XVI. zu unserem Leitspruch gewählt: Wer glaubt ist nie allein.

Unter genau diesem Hashtag #werglaubtistnieallein stellen wir in diesen Zeiten alles zusammen, was uns verbinden kann: Gottesdienstübertragungen sowie alle Angebote, die unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und alle Einrichtungen Ihnen anbieten können. Den Anfang wollen wir gemeinsam mit Ihnen machen und dem neuen Portal “Gebetsanliegen”. Was könnte uns jetzt mehr tragen als das gemeinsame Gebet füreinander? Sie sind herzlich eingeladen, mitzubeten und Ihre Gebetsanliegen auf unserem neuen Portal zu posten, das wir unter #werglaubtistnieallein veröffentlichen. Es lohnt sich bei Oma und Opa anzurufen und zu fragen, für was Sie beten möchten? Enkel, Töchter und Söhne können diese Anliegen dann stellvertretend veröffentlichen.”

Die Polizei Niederbayern sowie das Bundeskriminalamt weisen darauf hin, dass derzeit Online-Betrüger versuchen, sensible Daten abzugreifen. Dateien oder Links von unbekannten Adressaten sollten nicht geöffnet werden. Außerdem werden die Bürger aufgerufen, Informationen rund um die Corona-Pandemie nur von gesicherten Quellen – wie etwa dem Robert-Koch-Institut – zu berücksichtigen.

Der aktuelle Stand der Corona-Infektionen im Landkreis Rottal-Inn liegt bei 87 Fällen. Das meldete das Landratsamt heute Vormittag. Mittlerweile seien 17 Patienten stationär in einer Klinik, zwei davon auf der Intensivstation, so die Meldung weiter.

Weil andere Fußgänger ihm gegenüber augenscheinlich den Corona-Sicherheitsabstand nicht eingehalten haben, hat ein Mann in Passau eine Pistole gezogen. Wie die Polizei mitteilt, war es am Sonntag an der Innpromenade zum Streit gekommen. Der 49-Jährige zog daraufhin eine Schreckschusswaffe. Bei einer Kontrolle durch die Polizei konnte der Mann eine waffenrechtliche Erlaubnis nicht vorzeigen. Laut Polizei besitzt der 49-Jährige jedoch eine Erlaubniskarte. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Das Polizeipräsidium Niederbayern hat jetzt ein Fazit zu den Corona-Beschränkungen am Wochenende veröffentlicht. Demnach wurden bei 1.500 Kontrollen insgesamt 69 Verstöße festgestellt, die mit einer Straf- oder Ordnungswidrigkeitenanzeige geahndet wurden. 62 Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet, weil sich Bürger nicht an die Ausgangsbeschränkungen hielten.

Die übrigen sieben Verstöße waren kleinere Veranstaltungen wie Grill- oder Geburtstagsfeiern. Bei 600 Kontrollen im Gastronomie-Gewerbe wurden keine Verstöße festgestellt. Insgesamt zeigt sich die Polizei zufrieden.

Auch die Polizei im Landkreis Kelheim hat am Wochenende Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen festgestellt. Insgesamt waren es sechs verschiedene Fälle. In der Stadt Kelheim und der Gemeinde Abensberg wurden zusammengezählt fünf Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen zur Anzeige gebracht. In Neustadt an der Donau wurde einem Betreiber eines Bistros der weitere Betrieb untersagt.

Laut Polizei hielt sich der Großteil der Bevölkerung aber an die Regelungen.

Die Polizei in Bad Griesbach hat am Sonntag (22.03.) mehrere Anzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Ausgangsbeschränkungen abarbeiten müssen. In einem Fall trafen sich mehrere Jugendliche auf dem Kirchplatz. Da die jungen Leute in keinem familiären Zusammenhang standen, war dieses Treffen nicht erlaubt. Eine Streife konnte vor Ort noch zwei Jugendliche stellen, gegen sie wurde ein Verfahren nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet.

Ebenfalls ein derartiges Verfahren erwartet jetzt zwei Männer, die gemeinsam zu Fuß zu einer Tankstelle unterwegs waren. Auch sie waren lediglich befreundet und konnten keinen dringlichen Grund für ihren Ausflug vorweisen.

Auch in Eggenfelden waren am Freitagabend junge Leute unerlaubt unterwegs. Das meldet das Polizeipräsidium Niederbayern. Zudem kam es zu einem Diebstahl: Zwei junge Männer nahmen einer 16-Jährigen die Handtasche und einen größeren Bargeldbetrag ab. Die drei Personen befanden sich zuvor gemeinsam auf einer Grillfeier, an der insgesamt sieben Personen teilnahmen. Neben einer Strafanzeige wegen Raubs, die den beiden Handtaschendieben droht, müssen alle Feiernden der Schrebergartenanlage mit einer Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit sowie wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz rechnen.

Die Stadt Straubing und der Landkreis Straubing-Bogen haben jetzt zusammen eine Corona-Teststelle eingerichtet, die heute (23.03.) den Betrieb aufnimmt. Die Teststation wurde vor den Ausstellungshallen Am Hagen eingerichtet.

Erkrankte mit Corona-Verdachts-Symptomen können sich von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr beim Landratsamt unter der Rufnummer 09421/973-332 registrieren lassen. In diesem Telefonat wird dann entschieden, ob eine Testung sinnvoll ist und dann ein Termin mit einer festen Uhrzeit vergeben. Unangemeldete Besucher werden nicht angenommen.

Die Anfahrt der Personen mit Termin soll über die Westtangente erfolgen. Fahrzeuge dürfen nicht höher als zwei Meter sein und im Wagen-Inneren darf sich nur die Person/en mit Termin befinden. Wer sich daran nicht hält, wird von Polizei und Feuerwehr abgewiesen.

Im Auftrag von Haus- und Fachärzten des Landkreises Kelheim werden ab 24.03.2020 Probenentnahmen zum Nachweis einer Infektion mit dem neuen Coronavirus im Außengelände der Goldberg-Klinik Kelheim sowie der Ilmtalklinik Mainburg durchgeführt. Hierzu wurden eigens wettergeschützte Probenentnahmestellen aufgestellt. Das teilte das Landratsamt Kelheim mit. So geht es:

1. Wenn Sie grippeartige Symptome (Husten, Schnupfen, Fieber, Luftnot) haben, nehmen Sie telefonisch Kontakt mit Ihrem Arzt auf.

2. Ihr Arzt wird Sie dann telefonisch zu Ihrer Erkrankung befragen. Bei symptomfreien Patienten erfolgt keine Probenentnahme!

3. NUR IHR ARZT kann mit den im Telefonat gewonnen Informationen einen TERMIN – frühestens am Folgetag des Telefonats – in einer der beiden Probenentnahmeeinheiten Kelheim bzw. Mainburg für Sie organisieren.

4. Sobald Ihr Arzt den Termin erhalten hat, wird er ihnen diesen telefonisch mitteilen. Bitte achten Sie auf Ihre telefonische Erreichbarkeit.

5. Vor der Anfahrt zum Termin müssen Sie einen sog. LABORÜBERWEISUNGSSCHEIN bei Ihrem Arzt abholen, der als Ihr AUSWEIS bei der Probenentnahme dient. Der Schein wird Ihnen zum Infektionsschutz ggf. durch ein Fenster oder an der Tür übergeben, haben Sie Verständnis, dass Sie die Praxis nicht betreten dürfen.

6. Sollten mehrere Familienmitglieder erkrankt sein und sollte Ihr Arzt die Testung bei mehreren Familienmitgliedern veranlassen, so benötigen Sie für jedes Familienmitglied einen EIGENEN TERMIN und einen eigenen Laborüberweisungsschein.

OHNE VOM ARZT VEREINBARTEN TERMIN SOWIE OHNE LABORÜBERWEISUNGSSCHEIN ERFOLGT AUSNAHMSLOS KEINE PROBENENTNAHME!

7. Fahren Sie bitte möglichst pünktlich zum Termin, den Sie von Ihrem Arzt erhalten haben an den Entnahmeort, der Ihnen zugewiesen wurde.

8. Es ist MAXIMAL EINE Begleitperson zugelassen, die dem Patienten, der zur Probenentnahme kommt, behilflich sein darf. Fahrzeuge mit mehr als einer Begleitperson werden abgewiesen.

9. Die Entnahmeorte sind in unmittelbarer Nähe der Goldberg-Klinik Kelheim (Traubenweg 3, 93309 Kelheim) und Ilmtalklinik Mainburg (Laurentiusweg 1, 84048 Mainburg) – auf dem jeweiligen Besucherparkplatz gut erkennbar aufgestellt.

10. Das TESTERGEBNIS erfahren Sie über den Arzt, der ihren LABORÜBERWEISUNGSSCHEIN ausgestellt hat.

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 42 positive Fälle .

Nachdem eine Mitarbeiterin der Kliniken am Goldenen Steig im Landkreis Freyung-Grafenau positiv auf das Coronavirus getestet wurde, werden jetzt einige Maßnahmen durchgesetzt. Demnach werden alle Mitarbeiter künftig mit Mund-Nasenschutz arbeiten. Das Gesundheitsamt wird durch Klinikpersonal unterstützt. Außerdem wurde beispielsweise auch ein Arzt im Ruhestand akquiriert, der ab sofort im Gesundheitsamt mithilft. Die Verteilung der Schichten in den Kliniken wurde geändert: So wurden Pools gebildet – der halbe Pool an Mitarbeitern arbeitet 14 Tage im OP oder auf Intensivstationen, während die andere Hälfte des Personals Zuhause ist, dann wird gewechselt. So habe man genügend Personal im Hintergrund, wenn es zu einem Anstieg der Erkrankten komme, wie Franz Schreiner, Ärztlicher Direktor, sagt. Das strikte Besuchsverbot gilt weiterhin in den Kliniken – nur Angehörige von Sterbenden oder werdende Väter dürfen in die Kliniken. Der Rettungsdienst rückt ab sofort nur noch mit Schutzausrüstung aus – bei jedem Notfall, aus reiner Schutzmaßnahme. In der Klinik gibt es laut Schreiner einen eigenen Krankenhausapotheker, der selbst Desinfektionsmittel herstellt.

Für die Ausstattung mit Schutzmaterialien wie Mundschutz sorge unter anderem der Freistaat Bayern. Aber auch andere Unternehmen aus dem Landkreis wollen mithelfen: So wird ein Unternehmen aus dem Landkreis künftig Bettwäsche für Krankenhausbetten produzieren, wie Freyung-Grafenaus Landrat Sebastian Gruber sagt. Um welches Unternehmen aus welcher Branche es sich handelt, hat er noch nicht gesagt. Nur so viel: Die Firma sei gerade am Umbau für die Produktion.

Am Samstagabend wurde bekannt, dass sich eine Mitarbeiterin der Kliniken am Goldenen Steig mit Corona infiziert hatte. Der Infektionsweg ist noch unklar – sie war in keinem Risikogebiet im Ausland. Es wurden bereits alle Kontaktpersonen (30 Mitarbeiter und Patienten) ermittelt – keiner wurde positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. Der Mitarbeiterin gehe es so weit gut, sie zeige kaum Symptome. Die Versorgung der Patienten in den Kliniken sei unverändert, wie es heißt. In der Grafenauer Klinik gibt es acht Beatmungsgeräte, in der Freyunger Klinik 14 – mehr Ressourcen seien möglich, heißt es. Im Worst-Case-Szenario während der Corona-Krise würden positiv getestete Mitarbeiter der Kliniken, die nicht klinisch krank sind, weiterhin in der Klinik arbeiten dürfen, um die Versorgung aufrecht zu erhalten, wie Schreiner sagt.

Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus hat sich schon bis zum frühen Sonntagmorgen auf 75 erhöht. Landrat Michael Fahmüller wendet sich daher noch einmal an die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Rottal-Inn mit dem eindringlichen Appell, alles dafür zu tun, die Infektionsketten zu unterbrechen und zu Hause zu bleiben.

Von Freitagmittag bis am späten Samstagabend wurden vom Gesundheitsamt Deggendorf weitere Fälle mit einer positiven Testung gemeldet. Die Anzahl der bekannten Fälle erhöht sich somit auf 49.

Gestern wurde der erste Fall einer positiv-getesteten Coronavirus-Infektion (SARS CoV-2) innerhalb der Mitarbeiterschaft der Arberlandkliniken bestätigt. Das teilte die Klinik in einer Pressemitteilung mit. Es handelt sich demnach um eine Mitarbeiterin der Verwaltung der Arberlandklinik Viechtach. Alle Kontaktpersonen der Kategorie I seien bereits ermittelt und informiert worden. Kontaktpersonen der Kategorie I sind diejenigen, die längeren und direkten Kontakt mit Infizierten hatten. Alle Betroffenen erhalten laut Klinik schon am Montag einen Abstrich zur Überprüfung, ob auch sie sich angesteckt haben. Alle sind bis zum Vorliegen eines Ergebnisses unter Quarantäne gestellt. Das Vorgehen wurde eng mit dem Gesundheitsamt Regen abgestimmt.

Die Intensiv-Behandlungskapazitäten in der Arberlandklinik Viechtach wurden verdoppelt. Im Rahmen der aktuellen Baumaßnahmen sollte ein neuer Aufwachraum entstehen. Dieser wird nun als zweite Intensivstation etabliert, sodass hier zusätzliche (Beatmungs-)Kapazitäten zur Verfügung stehen, heißt es in der Pressemitteilung. In der Arberlandklinik Viechtach werden aktuell drei an COVID-19 erkrankte Patienten stationär behandelt.

Eine Mitarbeiterin der Kliniken Am Goldenen Steig hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Das teilt das Landratsamt Freyung-Grafenau mit. Wie es heißt, war die Mitarbeiterin bereits seit vergangenem Montag nicht mehr im Dienst. Ihre Kontaktpersonen wurden ermittelt. Außerdem wurden Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Klinikbetriebs durchgesetzt, wie beispielsweise das ständige Tragen eines Mundschutzes eines jeden Krankenhausmitarbeiters. Wie es weiter heißt, sei die Versorgung der Patienten unverändert. Mehr Informationen gibt die Ärztliche Leitung am Sonntagmittag (22.3.20) in einer Pressekonferenz bekannt.

Am Samstag ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen im Landkreis Straubing-Bogen um neun (Vortag: zehn) angestiegen. Der Gesamtstand der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie liegt damit im Landkreis bei 38.

Sie ist zu einer Notzeit zwischen 1635 und 1641 erbaut worden: Die Kirche St. Korona bei Passau. Es wird vermutet, dass die Kirche aufgrund eines Gelöbnisses während des Dreißigjährigen Krieges gestiftet wurde. Der Name der ehemaligen Wallfahrtskirche ist jetzt während der Krise in aller Munde. Und dennoch: Auch dort können erstmal bis einschließlich 19. April keine Gottesdienste mehr stattfinden, wie der Pfarrverband Hacklberg auf seiner Homepage verkündet.

Auch heute -tagsüber- haben sich die Menschen in Niederbayern bisher weitgehend an die Ausgangsbeschränkungen gehalten, die seit Mitternacht in Kraft sind, sagt die Polizei. Größerer Andrang herrschte allerdings weiter in den Supermärkten, hier sei es oft schwierig,die nötige Distanz zu wahren. In den Straßen und öffentlichen Plätzen seien bisher jedoch nur noch vereinzelt Gruppen anzutreffen, die ermahnt bzw. aufgelöst werden müssen. Hier mag sich auch das schlechtere Wetter günstig auswirken, so ein Sprecher des Polizeipräsidiums Niederbayern. Die Polizei fahre immer wieder Streife und habe auch Unterstützung von der Bundespolizei.

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 36 positive Fälle (Stand: 21.03.2020, 12:00 Uhr). Das meldet das Landratsamt Kelheim. 248 Personen befinden sich (inklusive der positiven Fälle) in Quarantäne.

Nach Inkrafttreten der Ausgangsbeschränkungen durch die Bayerische Staatsregierung hat die Polizei nach der ersten Nacht für Niederbayern eine positive Bilanz gezogen. “Keine besonderen Vorkommnisse”, hieß es heute Morgen vom Sprecher des Polizeipräsidiums Niederbayern. Die Menschen haben sich offenbar weitgehend an die Ausgangsbeschränkungen gehalten, die seit Mitternacht (Samstag 0:00) in Kraft getreten sind. Die Polizei sei immer wieder Streife gefahren, jedoch habe es in Niederbayern keine Probleme gegeben. Allerdings, so ein Sprecher, seien jede Menge Notrufe eingegangen, nicht etwa weil es sich tatsächlich um Notfälle handelte, sondern weil die Anrufer bestimmte Details zu den Ausgangsbeschränkungen wissen wollten, also ob man dies oder jenes noch tun dürfe. Die Polizei bittet deshalb die Bürger bei solchen Fragen nicht die 110 zu wählen, weil der Notruf dann für echte Notfälle blockiert sei. Man könne sich u.a. im Internet informieren, z.B. auf der Seite der Bayerischen Staatsregierung unter www.bayern.de. Die Polizei verweist auch auf die jeweiligen Bürgertelefone der Sicherheits- bzw. Gesundheitsbehörden. (Infos bieten das Bürgertelefon zum Thema Coronavirus 089/12 22 20 (Mo-Do 8-18 Uhr,  Fr 8-16 Uhr) sowie das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege 09131/6808-5101 (Mo-Fr 8-17 Uhr, Sa/So 10-16 Uhr) )

Stadt und Landkreis richten in Kooperation mit dem Gesundheitsamt und dem BRK-Kreisverband eine gemeinsame Corona-Teststation als Zusatzangebot vor den Ausstellungshallen Am Hagen in Straubing ein. Das teilte das Landratsamt mit. Erkrankte mit konkreten Corona-Verdachts-Symptomen können sich ab Montag, 23. März, von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr beim Landratsamt unter der Rufnummer 09421/973-332 registrieren lassen. Im Rahmen des Telefonats wird entschieden, ob eine Testung sinnvoll erscheint und ein entsprechender Termin zu einer festen Uhrzeit vergeben wird. Erst dann kann man sich zur vereinbarten Zeit an der Teststation einfinden. Dort ist die Autoscheibe bei der Zufahrt unbedingt geschlossen zu halten und ein Zettel mit Code, Namen und Uhrzeit an die geschlossene Scheibe zu halten.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass in der Teststation keine unangemeldeten Besucher angenommen werden und auch keine Vorladungen von Hausärzten oder anderen Stellen möglich sind. Eine entsprechende strikte Kontrolle erfolgt durch Bedienstete von Feuerwehr und Polizei inklusive einer konsequenten frühzeitigen Abweisung. Die Registrierung erfolgt ausschließlich über das Landratsamt und ausschließlich über die angegebene Telefonnummer nach Kontingentierung. Andere Anmeldeformen werden ohne Ausnahme nicht angenommen. Eine andere Handhabung ist aus logistischen Gründen und unter Sicherheitsaspekten nicht möglich. Es wird um Verständnis gebeten, dass aufgrund der zu erwartenden Nachfrage nicht alle Termine am ersten Tag abgewickelt werden können. Auch an den Folgetagen sind Telefon und Teststation geöffnet. Ab Dienstag, 24. März, sind die Telefonzeiten der Rufnummer 09421/973-332 werktags (ohne Wochenende) von 9 bis 12 und von 13 bis 16 Uhr.

Auch im Landkreis Straubing-Bogen steigt die Zahl der bestätigten Fälle von Corona-Erkrankungen weiter an. Am Freitag sind zehn weitere bestätigte Fälle einer Infizierung mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) bekanntgeworden, meldet das Landratsamt . Die Gesamtzahl der positiv getesteten Personen im Landkreis Straubing-Bogen seit Ausbruch der Pandemie liegt damit nun bei 29. In Stadt und Landkreis gemeinsam gibt es damit jetzt über 200 Kontaktpersonen der Gruppe I (enger Kontakt).

Der Hemdenhersteller Eterna aus dem niederbayerischen Passau hat angesichts der Corona-Krise mit der Produktion von Gesichtsmasken begonnen. Nach den Schließungen im Einzelhandel sei die Herstellung von Hemden und Blusen stark heruntergefahren worden, teilte das Unternehmen heute mit. Im slowakischen Eterna-Werk sei stattdessen die Produktion auf Schutzmasken umgestellt worden. Künftig sollen bis zu 25.000 Masken pro Tag gefertigt werden. Auftraggeber sei die slowakische Regierung. Mit dieser Maßnahme könne die Umstellung auf Kurzarbeit verhindert werden.

Die Freiwillige Feuerwehr Straubing hat auf Twitter alle Details zur vorläufigen Ausgangsbeschränkung der Bayerischen Staatsregierung gepostet:

Die Regierung von Niederbayern arbeitet weiter mit Hochdruck an der Soforthilfe-Corona. Das meldet die Pressestelle. Es seien bereits Anträge mit einem Volumen von über einer Million Euro bearbeitet, die Auszahlungen veranlasst. Insgesamt liegen derzeit für Niederbayern über 8.000 Anträge vor. Auch am Wochenende werde der von der Regierung von Niederbayern gebildete Arbeitsstab “Soforthilfe-Corona” weiterarbeiten, um die Unterstützung schnell und unbürokratisch auf den Weg zu bringen. Die Mitarbeiter hätten sich dazu freiwillig bereit erklärt.

💡 Hintergrund:

Die Bayerische Staatsregierung hat ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, das sich an Betriebe und Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind.

Uwe Brandl, Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB), begrüßt die von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder verkündeten Ausgangsbeschränkungen für ganz Bayern. “Die jetzigen Maßnahmen waren zwingend notwendig und unvermeidbar. Leider auch aufgrund der Unvernunft vieler, die immer noch meinen, dass diese Krise, die man nicht riechen, nicht hören, nicht sehen kann, eine Bagatelle ist.” Damit widerspricht Brandl der Einschätzung des DStGB-Hauptgeschäftsführers Gerd Landsberg. Landsberg sprach sich in einem Interview mit der Funke-Mediengruppe gegen flächendeckende Ausgangsbeschränkungen aus, da diese ohnehin kaum zu kontrollieren seien. Stattdessen sollten Verbote räumlich begrenzt sein, so Landsberg. Die Frage, wie die Ausgangsbeschränkungen zu kontrollieren seien, beschäftigt auch Präsident Brandl. “Die Ordnungsämter haben ja nicht mal das Recht, Personenfeststellungen durchzuführen. Das ist reine Polizeiaufgabe.” Für Brandl gebe es daher nur zwei denkbare Konsequenzen: Zum einen könnte die Bundeswehr zum Einsatz kommen. Oder die Gesetze müssten so geändert werden, dass auch die Ordnungsämter ursprünglich rein polizeiliche Aufgaben übernehmen könnten.

Das Landratsamt Straubing-Bogen hat eine Allgemeinverfügung erlassen: Alle Leichenhäuser und Trauerhallen im Landkreis werden ab sofort geschlossen. Bestattungen dürfen nur noch nach folgenden Kriterien durchgeführt werden:

Die Anordnung trete ab sofort in Kraft und gelte bis einschließlich 19. April 2020, so die Meldung.

Wie das Donau-Isar-Klinikum Deggendorf meldet, bietet das Sozialpädriatische Zentrum eine telefonische Elternberatung an: Unter 0991/380 3444 können von Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 16 Uhr und am Freitag von 8 bis 12 Uhr Fragen zur Kinderbetreuung in der aktuellen Krisensituation gestellt werden. Psychologen und Therapeuten geben Antworten und Tipps zu den derzeitigen Einschränkungen des sozialen Lebens.

Der Landkreis Landshut informiert, dass die schriftlichen Nachweise zur Anordnung der häuslichen Quarantäne bei Kontaktpersonen auf dem Postweg versandt würden. Dies könne aufgrund der hohen Auslastung bis zu zwei Wochen dauern – es sei aber möglich, diese beim jeweiligen Arbeitgeber nachzureichen. Es reiche also, den Arbeitgeber sofort zu informieren und dann auf die schriftliche Bestätigung zu warten. Das Gesundheitsamt bittet, bis dahin deswegen keine Anfragen zu stellen.

Der niederbayerische Bezirkstagspräsident Olaf Heinrich appelliert in einem öffentlichen Schreiben an jeden einzelnen Bürger, Verantwortung zu übernehmen. Hier der Wortlaut des Schreibens:

“Wer hätte es noch vor einigen Wochen für möglich gehalten, dass ein Virus unser bisheriges Leben auf den Kopf stellt, wir viele Routinen und lieb gewonnene Gewohnheiten einstellen und uns auf einen Ruhemodus umstellen müssen. Eines möchte ich betonen: All die Vorkehrungen, die jetzt von der Politik getroffen werden – dazu gehören auch Verbote und Gebote – sind in meinen Augen absolut notwendig, um das Leben unserer älteren und (vor-)erkrankten Mitbürgerinnen und Mitbürger zu schützen.

Auch den Bezirk Niederbayern trifft die Pandemie hart. Die fünf Thermen sind geschlossen, das kulturelle Leben ruht und gerade die Ärztinnen und Ärzte und die Pflegekräfte in unserem Klinikum und unseren Krankenhäusern stehen vor riesigen Herausforderungen. Ich möchte mich bei allen, die derzeit zum Wohle der Allgemeinheit tätig sind, ganz herzlich bedanken und Ihnen und Ihren Familien weiterhin alles Gute, viel Kraft und vor allem Gesundheit wünschen.

Wir wissen nicht, was noch auf uns zukommt, wie die Wirtschaft und vor allem die vielen Kulturschaffenden, Gastronomiebetriebe, die Tourismusbranche und der Einzelhandel aus dieser Krise herauskommen werden, inwieweit die Unterstützung der öffentlichen Hand Existenzen sichern kann. Hier und heute geht es jedoch zunächst einmal darum, dass die Menschen, die den sogenannten Risikogruppen angehören, gesund bleiben.

Als Bezirkstagspräsident und Vorsitzender des Bezirkstags als dem sozialen Parlament Niederbayerns liegen mir die Älteren, Pflegebedürftigen sowie die Menschen mit einer chronischen Erkrankung und Behinderung ganz besonders am Herzen. Der Verlauf der Corona-Pandemie erfordert auch im Bereich der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen einschneidende Maßnahmen, so zum Beispiel die Schließung von Einrichtungen wie Werk- und Förderstätten oder Berufsbildungs- und Berufsförderungswerken. Hier wollen die bayerischen Bezirke und der Bayerische Bezirketag das ihnen Mögliche dazu beitragen, um negative finanzielle Folgen für die Leistungserbringer abzumildern. So werden die Bezirke beispielsweise Heilpädagogische Tagesstätten in der Summe weiter wie bisher finanzieren – unter Anrechnung eventueller öffentlicher und privater Ersatz-, Entschädigungs- oder Ausfallleistungen. In einem Rundschreiben wurden die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, die privaten Anbieter sozialer Dienste und der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe bereits über die geplanten Maßnahmen informiert.

So mancher hat den Ernst der Lage leider immer noch nicht verstanden. Mein dringender Appell lautet daher: Bitte bleiben Sie, wenn Sie nur irgendwie können, zu Hause. Schicken Sie Ihre Kinder nicht zu den Großeltern und übernehmen Sie Verantwortung für die gesamte Gemeinschaft. Und verlieren Sie vor allem den Glauben und die Hoffnung nicht, dass auch diese Krise – so schlimm und so dramatisch sie auch ist – eines Tages wieder vorüber gehen wird.”

An der Goldberg-Klinik Kelheim GmbH in Kelheim und der Ilmtalklinik GmbH in Mainburg werden aktuell aufgrund der Coronakrise sogenannte Abstrichzentren jeweils in unmittelbarer Kliniknähe eingerichtet. Diese nehmen ihren Betrieb nächste Woche Dienstag, den 24.03.2020, auf. Die Probengewinnung findet vor Ort nur nach vorheriger Terminvergabe statt. Dabei erfolgt die Terminvergabe für potentiell Corona-Infizierte ausschließlich über niedergelassene Ärzte (Hausärzte). Diese vereinbaren für ihre Patienten einen Termin über eine Hotline und geben diesen Termin dann an den jeweiligen Patienten weiter. Das Ergebnis des Abstrichs wird – sobald verfügbar – direkt dem Hausarzt mitgeteilt.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Patienten nur nach vorheriger Terminvergabe behandelt werden. Es sind an beiden Abstrichzentren Sicherheitskräfte vor Ort.

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim: Insgesamt gibt es aktuell 26 positive Fälle. 170 Personen befinden sich (inklusive der positiven Fälle) in Quarantäne.

Ministerpräsident Markus Söder hat Ausgangsbeschränkungen ab Freitag um Mitternacht für Bayern verhängt. Dies gelte für vorläufig zwei Wochen, kündigte er in München an. Zu viele Menschen seien noch immer draußen in Gruppen unterwegs. Dies sei nicht zu akzeptieren. Bis auf Liefer- und Mitnahmedienste werden Gaststätten geschlossen, ebenso Bau- und Gartenmärkte. Für Gruppenbildungen im Freien drohen hohe Bußgelder.

Nach der Innpromenade ist jetzt auch Passaus Uni-Wiese zwischen Philosophicum und Innsteg-Aula gesperrt. Hier lagen bis gestern noch die Leute in der Sonne.

Auch die niederbayerische Polizei appelliert an die Vernunft der Bürger und bittet diese, derzeit zuhause zu bleiben:

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation finden die in den Landratsämtern Straubing-Bogen, Dingolfing-Landau, Kelheim und Freyung-Grafenau turnusmäßig durchgeführten Ortstermine der bezirklichen Beratungsstelle “Sozialhilfe – Hilfe zur Pflege” bis zunächst 19. April 2020 nicht statt. Telefonische Beratung ist selbstverständlich möglich. Ebenfalls bis 19.04. zurückgestellt wird die ab dem 2. Quartal geplante Einführung der Beratungstage in den Landratsämtern Regen, Deggendorf und Rottal-Inn. Dies gilt auch für die Beratungsstelle des Bezirks in der Sozialverwaltung in Landshut (Anlaufstelle auch für die Region Landshut). Dies meldet der Bezirk Niederbayern.

Pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige aus ganz Niederbayern können sich aber gerne telefonisch beraten lassen (0871/97512-450) oder sich per E-Mail ([email protected]) an die Beratungsstelle wenden (Montag bis Donnerstag 9 – 15 Uhr, Freitag 9 – 12 Uhr und nach Vereinbarung). Unter Tel. 0871/97512-111 oder -114 kann vorab ein Termin für die telefonische Beratung vereinbart werden.Weitere Informationen – auch über die Wiederaufnahme der Beratungstage vor Ort – unter www.bezirk-niederbayern.de/sozialhilfeberatung-hzp.

💡 Hintergrund:

Die Beratungsstelle informiert Betroffene über ihnen zustehende Leistungen im Rahmen der Sozialhilfe, Elternunterhalt, den Einsatz von Vermögen usw. Bei der sogenannten “Erstberatung” geht es um die rechtliche bzw. finanzielle Seite der Pflegebedürftigkeit – nicht zu verwechseln mit der Beratung der Pflegekassen. Um Verwechslungen vorzubeugen, entschied sich der Bezirk auch vor einiger Zeit für die Umbenennung in “Beratungsstelle Sozialhilfe – Hilfe zur Pflege”.

Wie die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) meldet, wird der Hausbesuchsdienst für die Abstrichentnahme auf eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus durch mobile Stationen, sogenannte “Drive-Through”-Lösungen, ergänzt. In Niederbayern ist dies unter anderem in Landshut und Deggendorf möglich. Die KVB weist nochmal darauf hin, dass die Abstrichentnahme ausschließlich bei Patienten mit entsprechender Symptomatik, die vorher entweder über die Rufnummer 116 117 oder über das jeweilige Gesundheitsamt einen Termin erhalten haben. Ohne vorherige Terminvereinbarung und eine Bestätigung ist die Abstrichentnahme nicht möglich. Um zu verhindern, dass Personen ohne Termin erscheinen, werden Ort und Zeit, an denen die mobilen Stationen Halt machen, im Vorfeld nicht kommuniziert.

Dazu sagte der Vorstand der KVB: “Generell muss unser Fokus darauf liegen, vor allem den Patienten mit gravierenderen Symptomen zur Seite zu stehen. Hier ist die Solidarität aller Menschen gefordert. Dazu gehört auch unser Appell, die Rufnummer 116 117 nicht mit reinen Informationsanfragen zu beschäftigen, sondern diese ausschließlich für Fälle im Bereitschaftsdienst oder bei einem ganz konkreten Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion zu kontaktieren.”

Nach wie vor gebe es ein extrem hohes Anrufaufkommen unter der Rufnummer 116117: Täglich werden zwischen 7.000 und 8.000 Anrufe bearbeitet und im Schnitt 1.500 Abstrichentnahmen veranlasst. Dazu sind in den Vermittlungs- und Beratungszentralen der KVB und einer Tochterfirma inzwischen knapp 500 Disponenten und Beratungsärzte rund um die Uhr im Einsatz.

Das Klinikum Passau hat eine Fieberambulanz eingerichtet. Sie ist für mobile Patienten mit grippalen Symptomen und fraglicher Infektion (Corona oder Influenza) gedacht, die aktuell nicht durch den Hausarzt oder den KV-Notdienst versorgt werden können. “Sie ist jedoch nicht für Gesunde mit Angst vor einer Corona-Infektion gedacht”, betont Dr. Gregor Stolz, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme am Klinikum Passau. Der Zugang zur Ambulanz befindet sich an der Rückseite des Klinikums bei der neuen Rettungsdiensteinfahrt. Die Ambulanz ist täglich von 9 bis 17 Uhr ohne vorherige Anmeldung geöffnet. Mobile Patienten müssen lediglich ihre Versichertenkarte mitbringen. “Es ist ein Versuch, der Bevölkerung zusätzlich Hilfe anzubieten. Wir hoffen aber, dass die Ambulanz nicht in kürzester Zeit überlaufen wird. Sonst müssen wir sie wieder schließen”, sagte Werkleiter Stefan Nowack in einer Stellungnahme.

Online kann man über eine App der Charité in Berlin überprüfen, ob man an Corona erkrankt ist: Die “CovApp” ist eine von der Charité in Zusammenarbeit mit Data4life entwickelte Software, mit der man innerhalb weniger Minuten einen Fragenkatalog beantworten und daraus Handlungsempfehlungen erhalten kann. Dafür werden Fragen nach aktuellen Symptomen, den letzten Reisen und möglichen Kontakten gestellt. Diese App erbringt keine diagnostischen Leistungen, kann aber nach Beantwortung des Fragenkatalogs konkrete Handlungsempfehlungen, Ansprechpartner und Kontakte sowie eine Zusammenfassung der persönlichen Daten ermöglichen. Ziel ist es, die Patientenströme in Krankenhäusern und Untersuchungsstellen zu optimieren.

Die Realschule Abensberg geht neue Wege und hält in Corona-Zeiten nun eine virtuelle Lehrerkonferenz ab, die ab sofort zwei Mal wöchentlich stattfinden soll.

Wie das Landratsamt Deggendorf bekannt gegeben hat, wurden im Laufe des gestrigen Donnerstags (19.03.) vom Gesundheitsamt Deggendorf weitere Fälle mit einer positiven Testung gemeldet. Die Anzahl der bekannten Fälle erhöht sich somit auf 32. Wie vorgeschrieben, werden die Kontaktpersonen ermittelt. Abstriche werden ab sofort nur noch beim Vorliegen der entsprechenden Symptome genommen.

Ein Bediensteter der Justizvollzugsanstalt Straubing ist mit dem Coronavirus infiziert. Das hat das bayerische Justizministerium mitgeteilt. Dieser befinde sich den Angaben zufolge in häuslicher Quarantäne. Die JVA Straubing stünde in engem Kontakt mit dem Gesundheitsamt und hätte die gebotenen Maßnahmen ergriffen, um eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, heißt es in einer Presseinformation des Ministeriums.

Die Stadt Straubing wird – neben den in Aussicht gestellten staatlichen Fördermaßnahmen – selbst Maßnahmen ergreifen, um die Auswirkungen der Corona-Krise auf die örtliche Wirtschaft abzumildern. Das hat Straubings OB Markus Pannermayr auf seiner Facebookseite angekündigt.

So wird das Mahn- und Vollstreckungsverfahren bezüglicher fälliger Steuerzahlungen vorerst bis Anfang Mai ausgesetzt. Für Ladeneinheiten in städtischen Immobilien kann, je nach Einzelfall, eine Reduzierung oder ein Erlass der Miete beantragt werden. Die Mieter können sich diesbezüglich an die städtische Liegenschaftsverwaltung (Tel. 099421/944 65312) wenden. Die Einforderung der Gebühren für die Nutzung von Freischankflächen im Stadtgebiet, die zum 01. April 2020 fällig wären, wird bis auf Weiteres zurückgestellt. Über eine mögliche Reduzierung dieser Zahlungen wird in den nächsten Tagen abschließend entschieden.

Das Amt für Wirtschaftsförderung ist darüber hinaus in regelmäßigem Austausch mit der örtlichen Werbegemeinschaft, um weitere Unterstützungsmöglichkeiten zu diskutieren und zu koordinieren.

Wie die Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald meldet, sind mittlerweile alle Tourist Infos geschlossen, aber weiterhin telefonisch oder per Mail erreichbar. Außerdem wurde ein Partnerportal eingerichtet, das Informationen für im Tourismus tätige Unternehmen bietet, also Hoteliers, Gastgewerbe etc. Die Seite informiert zum Beispiel über Stornierungen und Soforthilfen.

Offen bleiben im Raum Passau nur noch die Grenzübergänge Wegscheid, Passau-Achleiten, Autobahn A3 Anschlussstelle Pocking, Neuhaus / Neue Brücke, Bahnhof Passau sowie die Grenzübergänge Kirchdorf, Mariahilf und Simbach-Bahnhof. Die anderen Übergänge wurden nach und nach baulich versperrt. Dafür wurden Zäune, Gitter und Container angeliefert. Die Bundespolizei wird im Einsatz auch von Landespolizisten unterstützt.

Der Autozulieferer ZF in Friedrichshafen am Bodensee drosselt seine Produktion. Dies könnte auch Auswirkungen auf die ZF Passau, den größten Arbeitgeber in der Region mit etwa 4.000 Mitarbeitern, haben. Geschäftsleitung und Betriebsrat erörtern derzeit in Passau, wie sich das auf den Standort auswirkt und welche Maßnahmen konkret zu ergreifen sind, so ein Sprecher der ZF in Passau. Das Unternehmen teilte am Donnerstag mit, dass eine Vereinbarung mit dem ZF-Gesamtbetriebsrat über die Einführung von Kurzarbeit getroffen worden sei. Damit könnten jetzt Teile von Produktion und Verwaltung kontrolliert heruntergefahren werden, um die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen und auf die ausbleibende Nachfrage von Auto- und Lkw-Herstellern zu reagieren.

Die Regelung gilt demnach zunächst bis Juni. Allerdings richte sich die Phase der Kurzarbeit auch danach, zu welchem Zeitpunkt die Kunden ihre Werke wieder in Betrieb nehmen, teilte das Unternehmen weiter mit. Zugleich bereite sich ZF darauf vor, den Wiederanlauf der Produktion seiner Kunden nach der Corona-Pause zu unterstützen.

Die Regierung von Niederbayern treibt eigenen Angaben zufolge die Soforthilfe-Corona voran. Die ersten Anträge von Betrieben auf direkte Soforthilfe mit einem Gesamtvolumen von 100.000 Euro seien demnach bereits bewilligt. Die Auszahlung sei veranlasst. Und es gehe weiter, noch heute. Insgesamt liegen laut Regierung derzeit für Niederbayern über 6.300 Anträge vor.

Die Regierung von Niederbayern habe nach der Ankündigung der Staatsregierung umgehend einen Arbeitsstab “Soforthilfe-Corona” gebildet, um die Unterstützung schnell und unbürokratisch auf den Weg zu bringen. Die Mittelzuweisung durch das Wirtschaftsministerium sei heute Mittag erfolgt.

Regierungspräsident Rainer Haselbeck dankt dem Arbeitsstab für den großen Einsatz.

Die Bayerische Staatsregierung hat ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, das sich an Betriebe und Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind.

Auch im Landkreis Straubing-Bogen steigt die Zahl der bestätigten Fälle von Corona-Erkrankungen an. Am Donnerstag sind sechs weitere bestätigte Fälle einer Infizierung mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) bekanntgeworden.

Der Straubinger Landrat Josef Laumer (CSU) ruft in einem offenen Brief Unternehmer dazu auf, Ausgangsstoffe zur Herstellung von Desinfektionsmittel zur Verfügung zu stellen. Gebraucht würden Isopropanol und Ethanol. Apotheker könnten daraus wirksame Desinfektionsmittel herstellen. Unternehmer, die diese Alkoholverbindungen vorrätig haben oder herstellen, sollten sie an Apotheker liefern, so Laumer in dem Brief. Laut einem Sprecher des Straubinger Landratsamtes ist diese Initiative von einem Apotheker aus dem Landkreis ausgegangen. Zwischenzeitlich hätten sich bereits Lieferanten gemeldet, so dass Apotheker bereits wieder Desinfektionsmittel herstellen könnten, so der Sprecher. Die Apotheker würden die Desinfektionsmittel an sensible Einrichtungen wie Pflegeheime oder Krankenhäuser liefern. Der Brief des Straubinger Landrats wurde inzwischen auch schon in sozialen Netzwerken veröffentlicht und vielfach geteilt.

Ab kommenden Montag, 23.03.2020, fahren nahezu alle öffentlichen Linienbusse im Landkreis Rottal-Inn nach Ferienfahrplan. Die Fa. Niederhuber Holzlandreisen bedient ab 23.03.2020 auf ihren Linien Geratskirchen-Eggenfelden und Geratskirchen-Altötting jeweils nur noch die erste Frühfahrt und die Rückfahrt um 16:32 Uhr.

Der öffentliche Linienverkehr wurde in den ersten Tagen der Schulschließungen noch nach Schulfahrplan durchgeführt, da man noch nicht abschätzen konnte, in welchem Umfang Kinder auf die Betreuung an den Schulen angewiesen sind. Diesen Kindern wollte man die gewohnten Fahrtmöglichkeiten bieten. Nachdem jedoch keine Schulkinder die Busse genutzt haben und insgesamt die Fahrgäste im Nahverkehr deutlich zurückgegangen sind, fahren die Busse ab nächster Woche nach den reduzierten Fahrplänen. Aber auch mit diesen Fahrplänen werden noch viele Busverbindungen im Landkreis Rottal-Inn angeboten.

Seit heute (19.03.) Mittag werden auf dem Messegelände in Landshut wieder Corona-Schnelltests in einer so genannten Drive-Through Anlage vorgenommen. Das hat das Landratsamt Landshut am Abend bekannt gegeben. Die zu testenden Personen müssen mit dem Auto vorfahren und können sitzenbleiben, die Abstriche werden durch das geöffnete Seitenfenster genommen. Auf getrennten Spuren nehmen drei Ärzte jeweils die Abstriche vor. Ganz wichtig: Es werden ausschließlich Personen getestet, bei denen ein konkreter Verdachtsfall auf eine Infektion mit dem Corona-Virus besteht. Die zu Testenden müssen sich vorher über die Hotline der kassenärztlichen Vereinigung Bayern KVB unter 116 117 anmelden und werden dann zu dem Test vorgeladen oder der Test wird über das Gesundheitsamt veranlasst. Einfach so vorbeizufahren ist zwecklos, weil nur konkrete Verdachtsfälle getestet werden. Am Montag musste eine ähnliche Drive-Through Teststelle auf der Grieserwiese nach wenigen Stunden wieder geschlossen werden, weil zu viele Menschen einfach so vorgefahren sind, um sich testen zu lassen. Jetzt wurde das Procedere auf das Messegelände verlegt und neu organisiert. Die neue Drive Through Teststelle soll auch in den kommenden Tagen in Betrieb sein. In einer ersten Station werden die Personalien geprüft und ob die Person auch testberechtigt ist. Eine Station weiter wird der Abstrich genommen. Die Testperson kann dann wieder nach Hause fahren, sie verlässt das Fahrzeug während der ganzen Prozedur nicht. Die Teströhrchen werden anschließend beschriftet, verpackt und in einem Labor untersucht. Die Ergebnisse werden dann an das Gesundheitsamt gegeben. Die Mitarbeiter dort informieren den Patienten und veranlassen weitere Maßnahmen, sollte der Test eine Corona-Infektion nachweisen. Nach derzeitigem Stand sind 86 Personen in Stadt und Landkreis Landshut an Corona erkrankt. Sie befinden sich in häuslicher Quarantäne oder in medizinischer Behandlung. Alle Patienten sind den Angaben zufolge stabil.

Die Zahl der Infizierten ist auch im Landkreis Regen erneut gestiegen. Mittlerweile liegt sie bei 23. Das meldet das Landratsamt. Zudem wird ab kommenden Montag die Kfz-Zulassungsstelle geschlossen. Zulassungen sind dann nur noch in dringenden Ausnahmefällen und nach telefonischer Voranmeldung möglich (09921/601 340).

In Gastronomie und Einzelhandel soll der Mindestabstand von eineinhalb Metern eingehalten werden.

Wegen der Corona-Krise gilt bei der Donaufähre zwischen Mariaposching (Landkreis Straubing-Bogen) und Stephansposching (Landkreis Deggendorf) ab Freitag, 20. März, der ehemalige Winterfahrplan. Das heißt, die Fähre fährt nur noch an den Werktagen zu den “Pendlerzeiten” von 6.30 Uhr bis 8.15 Uhr und von 16 Uhr bis 17.45 Uhr. Am Wochenende (Samstag, Sonntag) und an Feiertagen findet ebenso wie werktags zwischen 8.15 Uhr und 16 Uhr kein Fährbetrieb statt. Diese Regelung gilt bis auf weiteres.

Das Landratsamt Dingolfing-Landau meldet aktuell 18 Infizierte und appelliert deshalb an die Bevölkerung, soziale Kontakte auf das Allernötigste zu beschränken. Die Betriebe im Landkreis (Veranstaltungen und Gastronomie) würden auf die Einhaltung der Allgemeinverfügung kontrolliert und das Landratsamt sei für den Besucherverkehr geschlossen.

Der Landkreis hat nun eine eigene Facebook-Seite, um in Zeiten von Corona noch mehr Bevölkerungsschichten zu erreichen. Das Bürgertelefon ist nun auch am Wochenende besetzt: Mit inzwischen mehr als 600 Anrufen hat es sich zu einer wichtigen Anlaufstelle für ratsuchende Bürger entwickelt. Die Mitarbeiter sind montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils von 10 bis 16 Uhr für Fragen da (Telefon 08731 87-200.).

Im Landkreis Rottal-Inn sind 46 Infektionen mit Coronavirus gemeldet – zehn mehr als gestern. Etwa 400 Menschen befinden sich zur Zeit in Quarantäne und werden regelmäßig vom Landratsamt kontaktiert und nach ihrem Gesundheitszustand etc. befragt. 10 Menschen sind derzeit im Krankenhaus, 4 mit Verdacht, 6 mit bestätigter Corona-Infektion, davon ein Fall auf der Intensivstation.

Am Bürgertelefon mehren sich laut Landratsamt auch die Beschwerden, dass Menschen bei den Arztpraxen nicht angenommen werden. Hier gilt: Vorher anrufen, am besten unabhängig davon ob es sich um einen Corona-Verdacht oder etwas anderes handelt. Gerade in Notfällen sind Ärzte aber auch verpflichtet, Patienten zu behandeln.

Unsicherheit herrsche derzeit auch bezüglich der Frage, wer getestet wird. Hier meldet das Landratsamt: “Derzeit verhält es sich so, dass das Gesundheitsamt am Landratsamt Rottal-Inn die Kontaktpersonen 1. Kategorie testet, wenn sie Corona-typische Symptome zeigen. Abgesehen davon können sich Menschen weiterhin an die Hotline der KVB unter 116 117 wenden – die KVB testet Personen aus Risikogebieten, die Symptome zeigen.

“Bei all den betrüblichen Geschehnissen der letzten Tage möchte das Landratsamt Rottal-Inn aber ausdrücklich auch eine gute Nachricht bekannt geben: Die Frau aus dem Gemeindebereich Gangkofen, der erste Fall einer Corona-Infektion im Landkreis, ist mittlerweile wieder gesund und konnte aus der Quarantäne entlassen werden. Landrat Michael Fahmüller und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern alles Gute und allen Infizierten einen möglichst glimpflichen Verlauf der Krankheit,” so die Pressemeldung.

Die wegen des Corona-Virus wieder eingeführten Grenzkontrollen im Raum Passau laufen weitgehend reibungslos. Daniel Gibis, Sprecher der Bundespolizeiinspektion Passau, sagte dem BR, eine Vielzahl der Bürger hätte Verständnis. Gibis: “Natürlich gibt es bei den schönen Wetter Touristen, die sich Passau anschauen möchten und noch nicht verinnerlicht haben, dass das derzeit nicht geht. Aber im Großen und Ganzen ist die Lage ruhig.”

Härtefälle gebe es auch, zum Beispiel Pendler, die wegen gesperrter Übergänge größere Umwege in Kauf nehmen müssten. Dazu Polizeisprecher Gibis: “Man kann nur an das Verständnis der grenznah lebenden Bürger appellieren. Die Bundespolizei hat die Übergänge auf Weisung gesperrt. Auch wenn das im Einzelfall massive Einschnitte bedeutet, gibt es hier keine Ausnahmegenehmigung.”

Insgesamt ist der grenzüberschreitende Verkehr seit Wiederaufnahme der Grenzkontrollen am vergangenen Montag merklich zurückgegangen. Genaue Zahlen – auch über Zurückweisungen – will die Bundespolizei nicht veröffentlichen. Die Grenze passieren dürfen nur Autofahrer, die als Berufspendler unterwegs sind bzw. ein wichtiges Anliegen haben, und der grenzüberschreitende Liefer- und Warenverkehr.

Die Bundespolizeiinspektion Passau ist für 170 Kilometer deutsch-österreichische Grenze und etwa 100 Kilometer deutsch-tschechische Grenze zuständig. An der deutsch-österreichischen Grenzen zwischen Simbach (Lkr. Rottal-Inn) und Lackenhäuser (Lkr Freyung-Grafenau) sind nur noch die Übergänge Achleiten, Autobahn A3, Neuhaus (Neue Brücke), Passau-Bahnhof, Wegscheid und Kirchdorf passierbar. Insgesamt 16 kleine Grenzübergänge sind gesperrt. Sie werden von der Polizei teilweise überwacht.

Der beliebte Wochenmarkt in der Landshuter Neustadt findet am morgigen Freitag, 20. März, nicht statt. Das hat die Stadtverwaltung am Vormittag verfügt. Grund ist die auch in der Region Landshut steigende Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Rechtlich wäre es möglich gewesen, den Wochenmarkt abzuhalten. Dennoch hat sich die Stadtverwaltung nach nochmaligen Beratungen und unter Einbeziehung der aktuellen Entwicklungen auf Vorschlag von Oberbürgermeister Alexander Putz am Donnerstagvormittag für die Absage entschieden. “Unsere gemeinsame Verpflichtung bleibt es, die Verbreitung des Virus spürbar zu verlangsamen, damit wir einerseits gerade die besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen möglichst vor einer Erkrankung schützen und andererseits eine Überlastung unseres Gesundheitssystems vermeiden können”, sagte Putz.

Dieses Ziel sei nur zu erreichen, wenn alle Sozialkontakte auf das absolut notwendigste Maß reduziert und auf diese Weise die Gefahr einer gegenseitigen Ansteckung verkleinert werde. “In der jetzigen Situation, in der wir deshalb Schulen, Kindergärten, Restaurants, viele Einzelhandelsgeschäfte und sogar Spielplätze schließen, wäre es das falsche Signal, den Wochenmarkt – wo in kurzer Zeit hunderte Menschen zusammenkommen würden – in der gewohnten Form stattfinden zu lassen.” Die Stadt werde nun alles dafür tun, um die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Bevölkerung auch abseits der Supermärkte verlässlich mit regionalen Frischprodukten versorgt werden kann. Deswegen werde bereits an einem alternativen Konzept gearbeitet, das möglichst schon in der kommenden Woche umgesetzt werden kann. Sobald eine Lösung gefunden ist, wird die Stadt umgehend darüber informieren.

Die Bayerische Staatsregierung hat ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, das sich an Betriebe und Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind. Das meldet unter anderem die Stadt Passau.

Liquiditätsengpass bedeutet, dass keine (ausreichende) Liquidität vorhanden ist, um z. B. laufende Verpflichtungen zu zahlen. Vor Inanspruchnahme der Soforthilfe ist verfügbares liquides Privatvermögen einzusetzen. Unter https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/ sind die wesentlichen Informationen abrufbar. Das Antragsformular steht auch hier zur Verfügung. Anträge können von gewerblichen Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe (bis zu 250 Erwerbstätige) gestellt werden, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte in Bayern haben.

Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt:

Zuständig für die Antragsbearbeitung ist die Regierung von Niederbayern unter folgender Kontaktadresse:Regierung von Niederbayern Regierungsplatz 540 84028 Landshut Tel: 0871/808-2022. Oder per E-Mail: [email protected]

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die Corona-Krise als eine “historische Bewährungsprobe” bezeichnet. Bei seiner Regierungserklärung im Bayerischen Landtag sagte er, es handele sich um die größte Bewährungsprobe für Bayern “seit dem Zweiten Weltkrieg”. Bayern befinde sich im “maximalen Krisenmodus”, erklärte Söder.

Die Pandemie sei der bislang härteste Stresstest für Medizin, Gesellschaft und Wirtschaft. Gleichzeitig rief Söder die Bevölkerung zu Gelassenheit und Vernunft auf. Die Lage sei sehr ernst, sie ist sehr ernst, da es bislang keinen Impfstoff, kein Medikament, keine Therapie. Niemand könne sagen, wie lange die Krise andauern werde, wie schlimm es werden möge, erklärte der Ministerpräsident.

Gleichzeitig rief der die Menschen im Freistaat dazu auf, Vernunft walten zu lassen. Es gelte der Grundsatz “Sicherheit zuerst”, die Staatsregierung achte auf das “Primat der Wissenschaft”. Die Gesellschaft brauche jetzt, wie es Kanzlerin Angela Merkel es gestern sagte, ein “Höchstmaß an bürgerlichem Verantwortungsbewusstsein”. Die einzige Möglichkeit, die Infektionsrate zu verlangsamen, sei, soziale Kontakte auszudünnen und das öffentliche Leben herunter zu fahren.

Gleichzeitig schloss der Ministerpräsident auch bayenweite Ausgangssperren nicht mehr aus. Er betonte bei seiner Regierungserklärung vor dem Bayerischen Landtag, sollte sich die Lage weiter verschärfen und die bisherigen Maßnahmen nicht greifen, bliebe eine bayernweite Ausgangssperre als einziges Instrument. Dies komme in Betracht, sollte es keine entsprechende Unterstützung für die bisherigen Maßnahmen durch die Bevölkerung geben. Es liege an jedem, Vernunft walten zu lassen, aber es solle sich keiner täuschen, Bayern sei entschlossen, Ausgangssperren zu verhängen, so Söder.

Seit Mitternacht kontrollieren auch österreichische Polizisten an der Grenze zu Bayern. Die Grenze wird so von beiden Seiten abgeriegelt. Das teilt die Bundespolizei mit. Damit ist ab heute mit dem Tanktourismus Schluss. Bislang hatten deutsche Bundespolizisten nur die Einreise kontrolliert, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen.

Sie konnten nichts dagegen tun, wenn bayerische Bürger nochmal zum Tanken über die Grenze nach Österreich gefahren sind. Gerade der Tanktourismus beim Grenzübergang Passau-Achleiten sei in den vergangenen drei Tagen “zum Teil extrem gewesen”, sagte ein Sprecher der Bundespolizei dem BR. Hier befindet sich die österreichische Tankstelle nur wenige Meter hinter der Grenze.

Das Gesundheitsamt Deggendorf meldet sechs weitere Corona-Fälle. Die Tests kamen gestern (18.03.) positiv zurück. Die Anzahl der bekannten Fälle erhöht sich damit auf 27. Die Kontaktpersonen werden ermittelt.

Ein Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in der Porschestraße in Landshut ist mit dem Coronavirus infiziert. Wie das Landratsamt mitteilt, wird der Betroffene jetzt in einem Krankenhaus medizinisch versorgt. Die anderen Bewohnerinnen und Bewohner der Unterkunft wurden noch am Abend (18.03.) vorsorglich unter Quarantäne gestellt.

Im Landkreis Straubing-Bogen sind am Mittwoch vier weitere bestätigte Fälle einer Infizierung mit dem Coronavirus bekanntgeworden. Die Gesamtzahl der positiv getesteten Personen im Landkreis Straubing-Bogen seit Ausbruch der Pandemie liegt damit nun bei 13.

Das Gesundheitsamt hat die Corona-Fälle für die Stadt Straubing aktualisiert. Aktuell sind insgesamt 14 Personen aus dem Stadtgebiet Straubing positiv auf das Corona-Virus getestet. Zwei Personen befinden sich derzeit in stationärer Krankenhausbehandlung, die übrigen Patienten befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Insgesamt sind es im Landkreis Kelheim aktuell 14 positive Fälle (mittlerer und südlicher Landkreis). 124 Personen befinden sich (inklusive der positiven Fälle) in Quarantäne.

Die Busse in Passau verkehren ab sofort an den Tagen von Montag bis Samstag nach Samstagsfahrplan mit einigen zusätzlichen Fahrten am Morgen für Berufstätige. Der sogenannte Nachtexpress, Fahrten um 00:30 Uhr am Wochenende in die einzelnen Stadtteile werden nicht mehr durchgeführt. Die Fahrgäste dürfen nicht mehr bei der vorderen Tür ein- oder aussteigen. Im Bus werden keine Fahrkarten verkauft, und es finden keine Kontrollen statt. Der Fahrerbereich ist abgegrenzt und der Kontakt zu den Omnibusfahrer/innen darf nur noch in dringenden Fällen hergestellt werden.

Im Regionalbusverkehr des LAVV wird ab Montag, 23.03., bis zu den Osterferien, d.h. bis einschließlich Freitag, 03.04., auf den Ferienfahrplan (Merkmal “F”) umgestellt. Die speziell auf die Anforderungen der Schüler ausgerichteten Fahrten (Merkmal “S”) entfallen damit zwar, es bleibt aber ein Grundangebot bestehen, das die Mobilität ermöglicht. Wenn durch diese Fahrplanumstellung im Einzelfall Probleme auftreten, können sich die Fahrgäste an den jeweiligen Busunternehmer wenden. Im Bedienungsgebiet der Stadtwerke Landshut verkehren bereits seit 16.03.2020 keine Busse der Schüler- und Berufslinien mehr. Das betrifft alle 500er-Linien in der Tarifzone 100 des LAVV. Für alle anderen Linien (Stadt-, Abend- und Expresslinien) gilt: Seit heute (18.03.) werden die Abendlinien bis zunächst 19.04.2020 eingestellt. Der übrige Verkehr fährt weiterhin regulär.

Um die Busfahrer und Fahrgäste vor Ansteckung zu schützen, ist bereits seit Anfang dieser Woche der Fahrscheinverkauf im Bus ausgesetzt. An der Haltestelle wird die vorderste Tür nicht mehr geöffnet, d.h. der Ein- und Ausstieg ist dort nicht mehr möglich. Die Fahrgäste werden gebeten, an der hinteren oder mittleren Tür ein- und auszusteigen. Nachdem die Vorverkaufsstellen zum Teil auch schließen mussten, besteht keine Notwendigkeit mehr, sich einen Fahrschein zu besorgen. Die Kontrollen im Bus sind derzeit ausgesetzt. Das Fahren ohne Fahrschein hat aufgrund der Ausnahmesituation keine negativen Folgen für den Fahrgast.

Die Bayerische Staatsregierung hat einen Rettungsschirm für die von der Corona-Krise betroffene Wirtschaft beschlossen. Der Bayerische Schutzschild umfasst einen Soforthilfe-Fonds für kleine und mittelständische Unternehmen, einen Bayernfonds für Schlüsselunternehmen sowie eine Ausweitung des Bürgschaftsrahmens für die LfA Förderbank Bayern. Für die Soforthilfe Corona sind die jeweiligen Bezirksregierungen zuständig.

Die Soforthilfe richtet sich an Freiberufler, Selbstständige, kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern in Bayern. Die Soforthilfe wird gestaffelt und soll schnell und unbürokratisch ausbezahlt werden. Die Staffelung: bis fünf Mitarbeiter 5.000 Euro, bis zehn Mitarbeiter 7.500 Euro, bis 50 Mitarbeiter 15.000 Euro, bis 250 Mitarbeiter 30.000 Euro.

Das Antragsformular (mit Erläuterungen) steht auf der Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie zum Download bereit.

Wie in jedem anderen bayerischen Krankenhaus gilt auch in den psychiatrischen Einrichtungen des Bezirks Niederbayern (dem Bezirkskrankenhaus Landshut, dem Bezirksklinikum Mainkofen und dem Sozialpsychiatrischen Zentrum Mainkofen sowie dem Bezirkskrankenhaus Passau) folgende Besuchsregelung: Jeder Patient darf pro Tag nur einen Besucher für maximal eine Stunde empfangen. Auf gerontopsychiatrischen Stationen und im Fachpflegeheim des Sozialpsychiatrischen Zentrums Mainkofen gilt ein Besuchsverbot. Nicht möglich sind Besuche auch für Personen, die selbst unter Erkältungssymptomen (wie Halsschmerzen, Husten, Fieber) leiden, Kontaktperson zu einem COVID-19-Fall sind oder sich in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet gemäß RKI aufgehalten haben (Informationen unter www.rki.de). Im Neurologischen Zentrum des Bezirksklinikums Mainkofen gilt ein striktes allgemeines Besuchsverbot. Ausnahmen können nur nach telefonischer Vereinbarung gewährt werden (Tel. Nr. 09931/87-0, Vermittlung). Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sowie Personen mit Atemwegsinfektionen dürfen die genannten Einrichtungen zu Besuchszwecken nicht betreten.

Im Donau-Isar-Klinikum ist die erste Patientin positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das meldet das Klinikum. Deshalb wird das Krankenhaus für Besucher gesperrt und die Bereitschaftspraxen an den Standorten Deggendorf und Dingolfing verlegt. In Dingolfing sind die neuen Räume der Bereitschaftspraxis vom Parkplatz an der Krankenhausstraße über den Patientengarten zu erreichen. Im Haus führt eine blaue Beschilderung zum neuen Ort. Für Deggendorf wird der neue Standort demnächst bekannt gegeben.

Bei dem bestätigten Fall handelt es sich im eine ambulante Patientin der Dialyse, die sich nicht im Klinikum befindet. Das Gesundheitsamt kümmert sich um die Nachverfolgung der Infektionskette – auch bei Kontaktpersonen im Krankenhaus: Die betroffenen Mitarbeiter bleiben vorerst zuhause.

An allen Standorten des DIK (Deggendorf, Landau, Dingolfing) sind ab sofort keine Besuche mehr möglich. Ausnahmen gelten für Palliativ- und Intensivpatienten sowie werdende Väter und Begleitpersonen auf den Kinderstationen.

Die Notfallbehandlung wird an allen Standorten weiterhin in vollem Umfang durchgeführt.

Wegen der sich verschärfenden Lage um die Corona.-Virusausbreitung gilt ab sofort und für unbestimmte Zeit ein Verbot für Patientenbesuche im Klinikum St. Elisabeth. Ausnahmen können nur nach vorheriger telefonischer Abstimmung mit der Station des Patienten erfolgen – z.B. um notwendige Wäsche oder Hygieneartikel zu bringen oder zum Besuch eines schwer erkrankten Angehörigen. Minderjährigen Besuchern wird mit sofortiger Wirkung der Zugang zum Klinikum untersagt.

Wie das Landratsamt meldet, sind die Coronafälle im Landkreis Regen gestiegen: Die Zahl der Erkrankten liegt derzeit bei 20 Personen. Eine Übersichtskarte zeigt die Wohnorte der infizierten Personen. Momentan würden täglich rund 40 Personen mit einem begründeten Verdacht getestet, so das Landratsamt weiter.

Die Mitarbeiter des Gesundheitsamts beraten in medizinischen Fragen werktags von 9 bis 16 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr unter der Nummer 09921/601 660. Für alle anderen Fragen sind die Mitarbeiter im Bürgerbüro zuständig, erreichbar Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr sowie Freitag und Samstag von 9 bis 12 Uhr unter 09921/6010.

Die IHK im Bezirk Niederbayern meldet, dass die für das Frühjahr angesetzten Zwischenprüfungen für Auszubildende in IHK-Berufen ersatzlos entfallen. Darauf habe man sich bundesweit verständigt. In Niederbayern sind 1.200 Azubis betroffen. Diese Zwischenergebnisse fließen nicht in die Abschlussnote mit ein. Die abgesagten Abschlussprüfungen müssen hingegen nachgeholt werden – wann, wird noch bekannt gegeben.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind im Landkreis Rottal-Inn 36 Coronafälle bekannt. Damit hat sich die Zahl zum Vortag verdoppelt. Das meldet das Landratsamt. Es ruft deshalb dringend dazu auf, die Anordnungen der Bayerischen Staatsregierung einzuhalten sowie den Quarantäne-Anordnungen des Gesundheitsamts Folge zu leisten.

In einer weiteren Meldung weist das Landratsamt auf das Soforthilfeprogramm der Bayerischen Staatsregierung hin, das coronageschädigte Betriebe unterstützen soll.

Seit heute Mittwoch, 18.03., ist das Landratsamt Landshut mit seinen Außenstellen nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich. Der gesamte Parteiverkehr wird bis einschließlich Dienstag, 31.03., ausgesetzt. Der Verwaltungsbetrieb läuft intern aber weiter. Das meldet das Landratsamt. Die Mitarbeiter seien weiterhin per E-Mail oder Telefon erreichbar.

Landrat Peter Dreier appelliert in einem offenen Brief an die Bürger: “Wir befinden uns weltweit in einer Situation, die es so noch nicht gegeben hat und bei der wir alle absolut diszipliniert, jedoch ohne Panik und Hysterie die bereits ausgegebenen oder noch folgenden Regeln zum Schutz unserer älteren oder vorerkrankten Mitbürgerinnen und Mitbürger einhalten müssen.” Oberste Priorität sei, Ruhe und Besonnenheit zu bewahren. Und durch wenig Kontakte die Infektionsketten zu verlangsamen – auch im privaten Bereich.

Europas größtes BMW-Werk im niederbayerischen Dingolfing stellt die Fahrzeugproduktion morgen Donnerstag, 19.03., nach der Frühschicht um 13:30 Uhr ein. Das bestätigte Werksprecher Bernd Eckstein auf Nachfrage des Bayerischen Rundfunks. Die Fahrzeugproduktion wird bis einschließlich 20. April ausgesetzt. Damit reagiert der Autobauer auf die “dynamische Entwicklung der Corona-Pandemie , die sich auch deutlich auf die Nachfrage nach Automobilen auswirkt”. Allerdings werden nicht alle Beschäftigten zuhause bleiben. Abweichende Regelung gelten zum Beispiel für das Presswerk in Dingolfing. Dort wird weitergearbeitet. Das Presswerk beliefert weltweit auch andere BMW Werke, wie das im US-amerikanischen Spartanburg, wo die Fahrzeugproduktion weiterläuft.

Die Tourismusgemeinschaft Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald hat ihre 11 Tourist-Infos in 13 Urlaubsorten wegen der Corona-Prävention für Publikumsverkehr geschlossen. Sie bleiben aber telefonisch und per Mail erreichbar. Die rund 30 Mitarbeiter in den elf Infostellen arbeiten teilweise im Homeoffice oder abwechselnd allein im Büro. Momentan sei noch keine Kurzarbeit für sie geplant, sagte heute Geschäftsführer Daniel Eder auf BR-Nachfrage. Momentan könnten noch genug Arbeiten online erledigt werden. Die Buchungsnachfrage ist aber seit heute fast eingebrochen. Seit heute greift die staatliche Verordnung, dass vorerst keine touristischen Buchungen mehr erlaubt sind, also auch gar keine Gäste mehr kommen können. Noch ist unklar, ob das länger dauert als bis Ende März. Schon die letzte Tage habe es wegen der Coronakrise viele Stornierungen gegeben, sagte Eder, aber tatsächlich auch noch Buchungen. Auch die Tourist-Info des Urlaubsorts Bodenmais – dem in normalen Zeiten übernachtungsstärksten Urlaubsort der Region – beschäftigt seine 17 Mitarbeiter weiter. Ein Teil arbeite im Homeoffice, zwei Teams aber auch abwechselnd am Tresen. Der Bodenmaiser Tourismuschef Marco Felgenhauer rät Gastgebern, so verweifelt die Situation momentan auch sein mag, bei Stornierungen kulant zu sein. Sonst verärgere man “die Gäste von morgen”. Noch ist nicht klar, ob Gastgeber an Ostern wieder öffnen dürfen.

In Landshut hat die Polizei gestern Abend einen Bordellbetrieb dicht gemacht. Der Betreiber hatte gegen die staatliche Anordnung verstoßen, wonach Bordelle wegen der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus schliessen müssen. Ein Anrufer hatte die Polizei darauf hingewiesen, dass das Etablissement im Stadtgebiet noch geöffnet sei und dort noch gearbeitet werde. Als die Beamten das Bordell kontrollierten, trafen sie tatsächlich auf fünf Damen in “Arbeitskleidung”, die ihre Dienste anboten. Der Betreiber wurde laut Polizei umgehend aufgefordert, das Bordell zu schließen. Gegen ihn wird ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet. Seit Dienstag,17. März, müssen Bordelle geschlossen bleiben.

Das Landratsamt Rottal-Inn meldet: “Viele unserer Firmen im Landkreis bieten die Möglichkeit an, Waren, insbesondere auch Lebensmittel, nach Hause zu liefern”, so Landrat Michael Fahmüller in einer Mitteilung. Dies sei eine gute Lösung in der derzeitigen Ausnahmesituation, die für Kunden und Anbieter gleichermaßen Nutzen bringe: “Die Menschen können den Rat der Experten, ihre Häuser und Wohnungen derzeit so wenig wie möglich zu verlassen, damit leichter befolgen, für Personen, die in Quarantäne zuhause bleiben sollen, gilt das noch viel mehr”, so Fahmüller weiter. Die heimischen Unternehmen, Apotheken und Direktvermarkter, die Lieferungen vor die Haustür anbieten, könnten mit diesem Angebot zumindest einen Teil der Umsätze ausgleichen, die derzeit durch die Folgen des Corona-Virus zurückgehen. Man solle sich deshalb an die Händler vor Ort wenden, statt bei großen Online-Händlern zu bestellen. Älteren Mitbürgern solle bei der Bestellung geholfen werden, wünscht sich der Landrat.

Wie Bürgermeister Franz-Xaver Steininger und die Stadt Zwiesel bei Facebook melden, soll die Stadtverwaltung nur noch in zwingend notwendigen Fällen aufgesucht werden – nach vorheriger telefonischer Absprache oder Terminabstimmung per E-Mail. Hier steht das Bürger-Service-Portal zur Verfügung. Der Zutritt zum Foyer der Stadtverwaltung wird bis auf Weiteres auf fünf Personen begrenzt.

Anders als die Standorte Dingolfing oder Regensburg wird die Produktion im BMW-Werk Landshut nicht vollständig unterbrochen. Das teilt eine Sprecherin auf BR-Anfrage mit. Da das Werk in Landshut ein sogenannter Komponentenfertigungsstandort ist, geht der Betrieb leicht eingeschränkt weiter. Landshut beliefert mit Teilen wie Gelenkwellen, E-Motoren für den I 3, oder auch Gussteilen auch die Werke in Spartanburg (USA) oder China, die nicht von einem Produktionsstopp betroffen sind, so die Sprecherin weiter. Im Werk Landshut gibt es bisher noch keinen Fall eines Corona-infizierten Mitarbeiters, der im kranken Zustand die Produktion betreten hat.

Wie die Stadt Passau in einer Pressemitteilung mitteilt, bietet sie ab sofort “für ältere Bürgerinnen und Bürger, die aufgrund der derzeitigen Ausnahmesituation ihr Zuhause nicht mehr verlassen können oder wollen, sowie für Menschen in Quarantäne und Isolation einen kostenlosen Versorgungsservice an. Durch Mitarbeiter der Stadt Passau wird eine geregelte Versorgung mit Gegenständen des täglichen Bedarfs, insbesondere Lebensmittel sichergestellt.” Unter der Hotline-Nummer: 0851/396-877 können von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 Uhr bis 12 Uhr Bestellungen in haushaltsüblichen Mengen geordert werden. Diese werden zeitnah bei Partnerunternehmen eingekauft und dann geliefert. Informationen über Liefervorgang und Abrechnung werden bei Bestellungsaufgabe bekanntgegeben. Eine Bedarfsliste zum Ausfüllen findet sich hier.

Weiter meldet die Stadt: “Es wird dafür Sorge getragen, dass alle nötigen Hygienemaßnahmen für einen kontaktlosen Einkauf und Zustellung eingehalten werden.” Im Einzelfall könne auch eine Versorgung mit Sonderbedarfen organisiert werden, nicht geliefert werden können allerdings Getränke. Die Stadt bittet, diese in den Getränkemärkten zu ordern.

Die geschlossenen Grenzen bedeuten für die Bundespolizei Passau viel Arbeit an den großen und auch kleinen Übergängen. Wie ein Sprecher auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks mitteilt, sind trotz des Katastrophenfalls viele Bürger uneinsichtig und blauäugig. Viele wollen weiterhin Ausflüge nach Österreich unternehmen, gerade heute bei schönem Wetter erwarten die Polizisten wieder viel Andrang.

Wer keinen triftigen Grund nennen kann wird von der österreichischen Polizei teilweise aber wieder zurückgeschickt, die Deutsche Bundespolizei appelliert an die Vernunft der Bürger. Die Maßnahmen dienen dem Versuch, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Durch die Grenzkontrollen kommt es bereits zu größeren Staus und Behinderungen an einigen Übergängen, vor allem auf der Autobahn. Ausflügler würden diese Staus noch verstärken. Aktuell dürfen keine “Nicht-EU-Bürger” mehr nach Deutschland einreisen, außer sie besitzen einen Arbeitsnachweis.

Offen bleiben im Raum Passau nur die Grenzübergänge Wegscheid, Achleiten, Autobahn, Pocking, Kirchdorf, Neuhaus neue Brücke und der grenzüberschreitende Zugverkehr. Die anderen Übergänge werden jetzt nach und nach baulich versperrt. Aktuell werden dafür Zäune, Gitter und Container angeliefert. Die Bundespolizei wird im Einsatz auch von Landespolizisten unterstützt.

im Laufe des heutigen Tages hat sich die Zahl der mit Corona infizierten Personen im Landkreis Deggendorf auf 21 erhöht. Das meldet das Landratsamt Deggendorf. Die neuen Fälle sind in Plattling (1), Moos (2), Offenberg (1), Stephansposching (3), Deggendorf (2), Metten (1) sowie Hengersberg (1) wohnhaft und haben sich aus unterschiedlichen Gründen angesteckt. Wie vorgeschrieben, werden die Kontaktpersonen ermittelt und Abstriche gemacht. Nach Vorliegen der Ergebnisse wird über weiter Maßnahmen entschieden. Im Landkreis Deggendorf sind nunmehr 21 positiv getestete Fälle (Plattling: 4, Moos: 2, Offenberg: 1, Deggendorf: 7, Stephansposching: 5, Metten 1, Hengersberg: 1) bekannt.

Ab dem morgigen Mittwoch, 18.03.2020, stehen die Mitarbeiter der Stadtverwaltung Passau nur noch in begründeten Ausnahmen für persönliche Vorsprachen zur Verfügung. Die Voraussetzung hierfür ist eine vorherige telefonische Terminvereinbarung bei der/dem zuständigen Sachbearbeiter/in. Die Kontaktdaten stehen unter http://www.passau.de/Rathaus-Politik/Behoerdenwegweiser.aspx zur Verfügung. Allgemein ist die Stadtverwaltung unter der Vermittlung Tel. 0851/396-0 oder [email protected] zu erreichen. Die Stadt weist darauf hin, dass ein Zutritt zu den Rathäusern und sämtlichen Außenstellen der Stadt Passau ausschließlich über eine vorherige telefonische Terminvereinbarung möglich ist.

Weitere Anliegen sollen per Telefon, Mail, auf dem Postweg oder – wenn möglich – durch Nutzung des Online-Services (https://www.buergerserviceportal.de/bayern/passau) geklärt oder abgewickelt werden. Schriftstücke an die Stadt Passau sollen möglichst auf dem Postweg oder durch Einwurf in den Briefkästen zugestellt werden.

In sozialen Netzwerken wurde in den letzten Tagen vermehrt die private Betreuung von Kindern angeboten. Das Landratsamt Dingolfing-Landau begrüßt die Hilfsbereitschaft unter den Bürgern sehr, weist jedoch darauf hin, dass die Kinderbetreuung durch Kindertagesstätten und Tagesmütter gerade deshalb eingestellt wurde, um Ansteckungswege zu unterbrechen und zu verhindern. Die Übertragung des Coronavirus erfolge durch Tröpfcheninfektion und der nötige Mindestabstand von 1,5 Meter könne bei einer häuslichen Betreuung von Kindern nicht sicher eingehalten werden, so die Behörde in ihrer Pressemitteilung. Aus diesem Grund wird von der Betreuung von fremden Kindern abgeraten. Sollten sich jemand doch dafür entscheiden, sollte das nur in Kleinstgruppen mit immer denselben Personen gemacht werden, um eine Verbreitung so gut wie möglich einzudämmen. Das Schulamt weist darauf hin, dass Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 6, deren Eltern in sogenannten systemrelevanten Berufen arbeiten, in bestimmten Fällen an der Schule betreut werden können. Die Erziehungsberechtigten sollen sich dazu an die bisher besuchte Schule wenden. Am Landratsamt wurde bereits vor einer Woche ein Bürgertelefon eingerichtet. Zwei Mitarbeiterinnen beantworten dort in der Zeit von 8 bis 16 Uhr Fragen besorgter Bürger. Über 450 Anrufer haben von dieser Möglichkeit bereits Gebrauch gemacht. Das Bürgertelefon ist unter der Nummer 08731 87-200 erreichbar. Die Schuleinschreibungen an den Grundschulen werden im vorgesehenen Zeitraum abgehalten. Der Ablauf wird allerdings in veränderter Form stattfinden – in der Regel ohne persönliche Anwesenheit an der Schule. Eine entsprechende Information über Zeitpunkt und Ablauf geht von den Grundschulen an die betroffenen Erziehungsberechtigten.

Um in der aktuellen Lage die wichtigsten Dienstleistungen erbringen zu können, konzentrieren sich die Arbeitsagenturen und Jobcenter auf die Bearbeitung und Bewilligung von Geldleistungen. Das teilen unter anderem die Arbeitsagenturen in Deggendorf und Kelheim mit. Fragen und Anliegen können ohne persönlichen Kontakt telefonisch geklärt werden. Die Arbeitsagenturen wollen so einen Beitrag zum Gesundheitsschutz und zum Eindämmen der Pandemie leisten und gleichzeitig die Zahlung von Geldleistungen in dieser schwierigen Lage sicherstellen. Die persönliche Vorsprache bei Arbeitslosmeldung entfällt vorläufig. Kunden können laut Arbeitsagenturen die Meldung telefonisch vornehmen.

Auch im Bereich des Landratsamtes Straubing-Bogen sollen soziale Kontakte verringert werden und auf das notwendige Maß reduziert werden. Ab Mittwoch, 18. März, ist deshalb kein regulärer Besucherverkehr mehr möglich und das Landratsamt grundsätzlich für die Bevölkerung geschlossen. Dies gilt auch für die KFZ-Zulassung und die Führerscheinstelle.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen schließt Straubing die Stadtverwaltung für den allgemeinen Publikumsverkehr. Ab Mittwoch, den 18.03.2020, werden zunächst befristet bis zum 31.03.2020 das Rathaus, das Soziale Rathaus und alle weiteren städtischen Dienststellen für die Allgemeinheit geschlossen. Diese Regelung gilt auch für die städtischen Betriebe. Bürgerinnen und Bürger dürfen die Gebäude nur noch in dringenden unaufschiebbaren Fällen, nach vorheriger Terminvereinbarung – telefonisch oder per Mail – und ausdrücklicher Genehmigung betreten. Ab dem morgigen Mittwoch werden im Rathaus und im Sozialen Rathaus, Am Platzl, Eingangskontrollen durchgeführt.

Die Fallzahlen in der Region Landshut können laut Landratsamt derzeit nicht aktualisiert werden, da von den überlasteten Labors derzeit nur in unregelmäßigen Abständen die Testergebnisse eingehen. Ohne bestätigte Befunde können keine verlässlichen Zahlen veröffentlicht werden. Zudem werden aus Datenschutzgründen künftig zu konkreten Fällen keine Angaben mehr gemacht. Die betroffenen Patienten seien aber allesamt stabil. Sie befinden sich laut Landratsamt in häuslicher Quarantäne oder medizinischer Behandlung.

Die Bürger-Information über das Corona-Virus soll seitens von Stadt und Landkreis Landshut weiter intensiviert werden: Aus diesem Grund wird ab dem morgigen Mittwoch, 18. März 2020, wieder von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr ein Bürgertelefon geschaltet, bei dem Mediziner Fragen rund um das Corona-Virus beantworten werden. Die Telefonnummer hat sich aus technischen Gründen aber geändert: Künftig wird das Bürgertelefon unter Tel. 0871/408-1805, -1806 und –1807 erreichbar sein. Die ursprüngliche Nummer wird nicht mehr bedient. Das Bürgertelefon dient als Ergänzung zu den bereits bekannten Hotlines der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (Tel. 116 117), bzw. Tel. 09131/6808-5101 (Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit).

Die zentrale Screening-Stelle soll künftig von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) betrieben werden. Das melden Stadt und Landkreis Landshut, die hierfür einen Antrag gestellt haben.

Im Landkreis Dingolfing-Landau gibt es aktuell vierzehn bestätigte Corona-Fälle (Stand: 17. März, 15 Uhr). Bisher ist es den Angaben zufolge gelungen, die Infektionskette in jedem Fall nachzuvollziehen. Hauptsächlich hatten sich die Betroffenen in Risikogebieten infiziert. Im weiteren Verlauf waren jeweils Kontakte zur ursprünglichen Infektionsquelle nachweisbar. Die Führungsgruppe Katastrophenschutz stimmt in laufenden Gesprächen und Sitzungen das weitere Vorgehen ab. Die Einhaltung der Allgemeinverfügung über Veranstaltungsverbote und Betriebsuntersagungen anlässlich der Corona-Pandemie wird auch von der Polizei überwacht.

Aus aktuellem Anlass muss der Dienstbetrieb im Landratsamt Kelheim weiter eingeschränkt werden. Das Landratsamt mit den angeschlossenen Dienststellen im Landkreis wird deshalb ab Mittwoch, den 18. März 2020, für den Publikumsverkehr geschlossen. Für dringende und unaufschiebbare Angelegenheiten erfolgt eine Terminvergabe durch die einzelnen Zuständigkeitsbereiche. Das Bürgertelefon werde von der Bevölkerung weiterhin sehr gut angenommen und ist unter der Rufnummer 09441/207 3112 erreichbar.

Wie das Landratsamt Kelheim mitteilt gibt es im Landkreis derzeit 9 bestätigte Corona-Fälle.

Die Polizei Niederbayern weist bei Twitter daraufhin, keine Anfragen zu Corona über den Polizeinotruf 110 zu stellen. Außerdem gebe es die Möglichkeit, Anzeigen online zu erstatten.

Wie die Arbeitsagentur Passau in einer Pressemitteilung meldet, ist ein Kurzarbeitergeld wegen der coronabedingten Auftragsengpässe grundsätzlich möglich. Der Anspruch auf Kurzarbeitergeld muss grundsätzlich auf einem unabwendbaren Ereignis oder wirtschaftlichen Gründen beruhen. Dies trifft etwa dann zu, wenn Lieferungen ausbleiben und die Produktion eingeschränkt werden muss. Ein unabwendbares Ereignis liegt auch dann vor, wenn etwa durch staatliche Schutzmaßnahmen Betriebe geschlossen werden.

Ob die Voraussetzungen für die Gewährung des Kurzarbeitergeldes vorliegen, entscheidet die zuständige Agentur für Arbeit. Wichtig ist, dass Betriebe im Bedarfsfall bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit Kurzarbeit anzeigen. Die Arbeitsagenturen sind auf solche Situationen eingestellt. Arbeitgeber können sich telefonisch von Montag bis Freitag von 07:30 bis 18:30 Uhr unter 0800/455 55 20 informieren. Informationen über die Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld und Videoanleitungen finden sie hier.

Wie der Bezirk Oberpfalz meldet, hat das tschechische Innenministerium beschlossen, die Wiedereinführung von Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen mit Deutschland und Österreich sowie von Inlandsflügen zu verlängern. Die Kontrollen werden bis zum 4. April mit der Möglichkeit einer weiteren Verlängerung fortgesetzt.

Im Landkreis Straubing-Bogen gibt es zwei weitere Infizierte. Insgesamt sind es damit mittlerweile sechs Fälle. Erkrankt ist ein 30-jähriger Mann mit leichten Allgemeinsymptomen, meldet das Landratsamt Straubing-Bogen. Er ist seit 11. März erkrankt. Desweiteren ist ein 35-Jähriger betroffen, der sich wohl in Frankreich infiziert hat und leicht erkrankt ist. Er hat Atemwegssymptome und Durchfall. Die Betroffenen befinden sich in Quarantäne.

In einer Fragerunde des Bayerischen Rundfunks mit Ministerpräsident Söder wurde die Frage gestellt, ob Menschen aus Bayern noch über die Grenze nach Österreich zum Tanken fahren dürften. Hier die Antwort: Die Bundespolizei in Bayern darf keinem Bürger die Ausreise verweigern. Die Österreichische Bundespolizei wird aber mit großer Wahrscheinlichkeit nach dem Grund der Einreise fragen und Tanktourismus nicht akzeptieren. Damit würde man an der Grenze wieder zurückgeschickt werden.

In Zeiten der großen Herausforderungen durch die schnelle Ausbreitung des Corona-Virus hofft die Bundespolizei aber auf das Verständnis und die Rücksicht der Bürger. Die Grenzkontrollen und Beamten sollten nicht zusätzlich durch Tanktourismus belastet werden.

Auch die am Montag wenige Stunden nach der Eröffnung wieder geschlossene sogenannte “Drive In”-Stelle – für Tests auf das Corona-Virus vom Auto aus – bleibt in Landshut vorerst weiter geschlossen. Das sagte eine Sprecherin des Landratsamtes auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks. Die Einrichtung auf der Grieserwiese musste am Eröffnungstag nach wenigen Stunden wieder geschlossen werden. Es kamen viel zu viele Menschen im Auto, sie sich einfach so durch die geöffnete Seitenscheibe des Autos auf das Corona-Virus testen lassen wollten – ohne die vorgesehene ärztliche Zuweisung. Dabei sind auch diese Teststellen ausschließlich für Menschen mit konkretem Verdacht auf eine Corona-Virus Infektion vorgesehen. Weil das offenbar nicht funktioniert hat und sich viele Menschen einfach so in die Autoschlange eingereiht haben, wurde die mobile Teststelle wieder geschlossen. Der Krisenstab berät heute, so die Sprecherin des Landratsamtes auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks, ob die Drive In Einrichtung für Corona-Verdachtsfälle wieder geöffnet wird und wenn ja wie und unter welchen Vorzeichen. Sobald eine Entscheidung gefallen sei, werde diese auch kommuniziert.

Wie das Landratsamt Straubing-Bogen soeben meldet, gibt es einen vierten bestätigten Coronafall. Dabei handelt es sich um die Mutter des am vergangenen Sonntag positiv getesteten elfjährigen Mädchens. Die Frau liegt im Klinikum Straubing in Isolierung, steht aber kurz vor der Entlassung im häusliche Quarantäne.

Die regionalen Arbeitsämter in Bayern sind telefonisch überlastet. Das Anrufaufkommen sei in den letzten Tagen auf das Zehnfache angestiegen. Aufgrund von Terminabsagen, die die Apparate blockieren, können wiederum telefonische Beratungsgespräche nicht stattfinden. Die Regionaldirektion Bayern bittet deshalb von Kundenanrufen abzusehen, wenn es um die Absage eines persönlichen Termins geht. Dadurch würden keine Nachteile entstehen. “Es gibt keine Rechtsfolgen und Sanktionen”, so die Sprecherin der Agentur in Nürnberg. Zudem sollten Kundinnen und Kunden verstärkt das Online-Angebot der Bundesagentur für Arbeit nutzen.

Das Bistum Passau hat auf den Katastrophenfall reagiert. Mit sofortiger Wirkung sind alle öffentlichen Feiern der heiligen Messe, andere gottesdienstliche Feiern und kirchliche Veranstaltungen abgesagt. Bischof Stefan Oster bittet alle Gläubigen, diese “schmerzlichen, aber notwendigen Maßnahmen mitzutragen – als Ausdruck unserer gemeinsamen Verantwortung und Solidarität in unserer Gesellschaft und mit besonderer Rücksicht auf die am meisten Gefährdeten.”

Die Verordnung im Detail (Stand 16.03.2020)

In Landshut bleiben ab heute die Rathäuser I und II zunächst für zwei Wochen für die Allgemeinheit geschlossen. Parteiverkehr darf damit nur noch in dringenden Ausnahmefällen und nach vorheriger Terminvereinbarung stattfinden. Eine entsprechende Verfügung erließ Oberbürgermeister Alexander Putz am Montagnachmittag in Abstimmung mit dem Krisenstab der Stadt.

Ziel ist es, sowohl für Besucher als auch für Bedienstete Infektionsrisiken zu reduzieren und somit zum Schutz der Bevölkerung beizutragen. Um die Maßnahme umzusetzen, wird in den Rathäusern in der Altstadt und an der Luitpoldstraße jeweils eine Pforte mit Sicherheitsdienst am Haupteingang eingerichtet. Sofern Bürger unaufschiebbare und wichtige Angelegenheiten zu klären haben, die ein persönliches Erscheinen im Rathaus erfordern, muss vorab telefonisch oder per E-Mail ein Termin mit der entsprechenden Dienststelle vereinbart werden. Die dafür vorgesehenen Rufnummern der einzelnen Ämter und Einrichtungen sind der Internetseite der Stadt unter www.landshut.de zu entnehmen. Betroffen von der Schließung sind außerhalb der Rathäuser unter anderem auch das Wertstoff- und Entsorgungszentrum (WEZ) und die Kfz-Zulassungsstelle.

Das Zentrum für Chancengleichheit im Landratsamt bittet die Bevölkerung im Landkreis, sich in Solidarität zu üben und sich um betroffene und besonders zu schützende Menschen zu kümmern. Besonders ältere Menschen, die alleine leben seien jetzt verunsichert und wüssten nicht, was sie tun sollen. Nachbarschaftshilfen in den Gemeinden könnten da eine besonders wichtige Rolle spielen. Besonders jüngere Bürgerinnen und Bürger sollen jetzt mobilisiert und zu einer Mithilfe in den Nachbarschaftshilfen motiviert werden. Da die Nachbarschaftshilfen sich in den letzten Jahren in den Gemeinden etabliert haben, sind sie bestens dazu geeignet, Hilfsaktionen für die Bürger zu koordinieren.

Nachbarschaftshilfen im Landkreis Kelheim:

Barbarahilfe Abensberg 09443/ 3509 Fr. Kirchmann Bad Abbach 09405/ 9590-95, email: [email protected] Biburg 09444/1034 Bettina Danner, email: [email protected] Elsendorf Tel. 08753/ 415 Gisela Wettberg, email: [email protected] Saal Do. 09441/8306 Walter Dietz, email: [email protected] Ihrlerstein 09441/66 797 88 Karla Küchelbacher, email: [email protected] Kelheim 09441/701-301 Renate Güßgen email: [email protected] Langquaid 09452/9397576 Melanie Hase email: [email protected] Neustadt/Do 0175/ 185 57 60 Ursula Brandlmeier email: [email protected] Painten 0151 62674087 Trattner Birgit Riedenburg 0170/7880292 Herr Langer, email: [email protected] Rohr i.NB 0151/17450432 Johann Riedl/Brigitte Schmid Teugn 09405/9570808 Maria Reichl, email: [email protected] Volkenschwand 08754 / 910257 Jakob Zettl, email: [email protected]

Das Landratsamt Deggendorf trifft wegen des Katastrophenfalls weitere Maßnahmen:

Ab 18.3. wird die Zulassungsstelle in Osterhofen geschlossen, die Außenstelle in der Pater-Fink-Straße wird sofort geschlossen und im Landratsamt Deggendorf gibt es nur noch terminierten Publikumsverkehr. Die Führerscheinstelle ist unter 09913100253 erreichbar, die Zulassungsstelle unter 09932959301.

Zwar gab es bisher noch keinen positiv getesteten Fall am Klinikum. Dennoch bereite man sich darauf vor. Wie Deggendorfs Landrat Christian Bernreiter sagte, könne man sich jetzt nur noch um Kranke und Menschen mit Symptomen kümmern. Zur Abklärung von Verdachtsfällen wurde beim Klinikum ein Zelt in der Garage von Rettungswagen aufgestellt. Wie Bernreiter bekannt gab, wird eine Turnhalle in Deggendorf ausgestattet, damit im Notfall genügend Betten zur Verfügung stehen. Wie es heißt, sei die Notfallversorgung sichergestellt. Entgegen von Falschmeldungen werden Entbindungen am Deggendorfer Klinikum durchgeführt. 

Im Landkreis Straubing-Bogen wurden weitere Schließungen heute bekannt: Bis zunächst 19. April wird auch die VHS Straubing-Bogen geschlossen. Ebenso verschiebt sich die Öffnung des Kreismuseums auf dem Bogenberg. Die Saison 2020 sollte wie üblich am Ostersonntag eröffnet werden. Dies verschiebt sich nun auf frühestens 20. April.

Alle fünf niederbayerischen Heil- und Thermalbäder sind ab Dienstag 17.03. geschlossen. Das teilte der Bezirk Niederbayern mit. Um die Verbreitung des Corona-Virus möglichst einzudämmen, habe der Freistaat Bayern verfügt, dass zahlreiche öffentliche Einrichtungen ohne Versorgungsauftrag schließen müssen. Die Limes-Therme in Bad Gögging und die Kaiser-Therme in Bad Abbach (beide Landkreis Kelheim) sind demnach bereits seit Samstagmittag geschlossen. Die drei Rottaler Bäder (die Europa-Therme in Bad Füssing, die Wohlfühl-Therme Bad Griesbach und die Rottal-Therme Bad Birnbach) können ab Dienstag (17.03.) auch nicht mehr besucht werden. Nach aktuellem Erkenntnisstand bleiben die Einrichtungen zunächst bis einschließlich Montag, 20. April, geschlossen.

Die Stadtwerke Landshut stellen vorübergehend die Fahrscheinkontrollen in den Bussen ein. Der Grund: Die Stadtwerke schließen wegen der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus bis auf weiteres ihre Servicestellen. Da auch die Busfahrer keine Fahrscheine mehr verkaufen, wäre es für die Fahrgäste schwierig welche zu kommen. Das bedeutet: das Fahren ohne Fahrschein hat aufgrund der Ausnahmesituation keine negativen Folgen für den Fahrgast, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtwerke Landshut.

Wie Stadt und Landkreis Landshut soeben melden, ist die zentrale Screening-Stelle, die am Vormittag auf der Grieserwiese ihren Betrieb aufgenommen hatte, vorerst wieder geschlossen worden: “Denn was eigentlich als Ergänzung und zur Entlastung der mobilen Testteams, aber auch der Hausärzte gedacht war, sah sich mit einem nicht zu bewältigenden Andrang konfrontiert – wobei es teilweise sogar zu tumultartigen Szenen kam. Der Hauptgrund: Einige Hausärzte leiteten viel zu viele Anrufer ohne die eigentlich erforderliche, gründliche telefonische Anamnese pauschal weiter, obwohl die betreffenden Personen nicht ansatzweise einen konkreten Verdachtsfall einer Infektion mit dem Corona-Virus darstellten. Die Folge: Binnen drei Stunden gingen mehr als 130 Testanforderungen bei der Station ein. Zudem fuhren zahlreiche Bürger aus eigener Initiative zur Screening-Station. Diese mussten – wie angekündigt – ausnahmslos abgewiesen werden.” Das meldet die Stadt. Zudem stellten Landrat Peter Dreier und OB Alexander Putz auch die derzeitige Vorgabe des Gesundheitsministeriums, die Tests noch mehr auszuweiten, in Frage: “Wir müssen uns Gedanken darüber machen, ob es nicht sinnvoller wäre, künftig vordringlich Personen aus Risikogruppen zu testen, die einschlägige Symptome zeigen. So könnten diese engmaschiger überwacht werden. Denn gerade diese Menschen mit Vorerkrankungen bzw. ältere Mitbürger gilt es, besonders zu schützen.” Derzeit sei zwar noch ausreichend Testmaterialien vorhanden. Doch auch dieses werde zur Neige gehen, wenn weiter in dieser Anzahl Tests veranlasst werden, erklärten Landrat und Oberbürgermeister. Auch das eingerichtete Bürgertelefon ist zunächst wieder eingestellt worden.

Bayernweit gilt seit heute Vormittag zehn Uhr der Katastrophenfall. Der Landkreis Dingolfing-Landau hat mittlerweile 13 bestätigte Coronafälle und schränkt den Parteienverkehr im Landratsamt auf das Nötigste ein, so eine Pressemitteilung. Bürger werden gebeten, möglichst per E-Mail Kontakt aufzunehmen. Informationen hierzu gibt es unter www.landkreis-dingolfing-landau.de.

In Zeiten der Corona-Krise verabreden sich immer mehr Menschen vor allem über die sozialen Medien, um hilfsbedürftigen Menschen jetzt zu helfen und ihre Solidarität zu zeigen.

Die Stadt Straubing will beispielsweise in Corona-Zeiten vor allem ältere Mitbürger beim Lebensmitteleinkauf unterstützen. Straubings Oberbürgermeister Markus Pannermayr (CSU) schreibt auf seiner Facebookseite, dass eine Kooperation mit dem Freiwilligenzentrum Straubing geplant ist. Freiwillige können sich heute (16.3.) von neun bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr melden, wenn sie ältere Menschen unterstützen wollen. Telefonisch sollen sich die Freiwilligen unter 09421/989635 melden oder eine E-Mail an [email protected] schreiben. Einkauf und Verteilung sollen ab dem morgigen Dienstag (17.3.) erfolgen. Die Freiwilligen sollen je für ein bis zwei hilfsbedürftige Personen einkaufen gehen und die Lebensmittel zuhause abstellen. Fahrtkosten werden erstattet, die Einkaufskosten werden entweder durch die Freiwilligen oder das Freiwilligenzentrum vorgestreckt – der Einkaufsbetrag soll bei der Abgabe dann beglichen werden.

Der Deggendorfer Fußballverein Türkgücü will die spielfreie Zeit nutzen, um Solidarität mit den Deggendorfer Bürgern zu zeigen. Unter dem Motto “Wir sind Deggendorf” wollen sie Einkäufe zu hilfsbedürftigen Menschen nach Hause bringen. “Wir stellen es vor die Haustüre, so dass kein Kontakt besteht und Ihr seid versorgt.” Diejenigen, die Hilfe benötigen, sollen sich beim Verein melden ([email protected], +49 160 98929196). Auch Freiwillige, die helfen wollen, sind willkommen.

Auch die Stadt Deggendorf selbst bietet ihre Hilfe beim Einkaufen an. Auf der Homepage heißt es: “Die Stadt Deggendorf arbeitet mit Nachdruck daran, die Grundversorgung für ältere, hilfsbedürftige und chronisch Kranke, die auf ärztliche Empfehlung Menschenansammlungen meiden sollen, zu unterstützen und die keine Möglichkeit haben, selbst einzukaufen.” Ab Mitte dieser Woche soll dazu zentral bei der Stadtverwaltung ein Einkaufsservice angeboten werden. Städtische Mitarbeiter, die derzeit wegen der geschlossenen Schulen und Kitas Zeit haben, werden die Aufgabe übernehmen, heißt es. Die Kosten für den Einkauf sollen direkt bei der Abgabe beglichen werden.

In Plattling hat sich bei Facebook die Gruppe “Midanand Plattling” gegründet mit dem Motto “Reden ist Silber, Helfen ist Gold.” Über 75 Mitglieder zählt die Gruppe bereits – die Menschen wollen auch hier Hilfsbedürftige in Zeiten von Corona unterstützen. Die Hilfe reicht vom Einkaufen bis hin zur Kinderbetreuung.

Die Museen der Stadt Landshut bleiben wegen der Entwicklungen hinsichtlich des Corona-Virus zum Schutz der Besucher und Beschäftigten an allen Standorten geschlossen. Diese Regelung gilt zunächst bis 19. April. Alle in diesem Zeitraum stattfindenden Veranstaltungen der Museen entfallen.

Wie das Landratsamt mitteilt, gibt es im Landkreis Straubing-Bogen seit Sonntagnachmittag einen dritten bestätigten Coronafall. Es handelt sich um ein 11-jähriges Mädchen, das sich in häuslicher Quarantäne befindet.

Eine 19-Jährige aus dem Stadtgebiet Straubing ist seit dem 8. März erkrankt und mittlerweile wieder beschwerdefrei. Sie befindet sich mit der gesamten Familie seit mehreren Tagen in häuslicher Quarantäne. Es besteht eine Verbindung zu einer ebenfalls positiv getesteten Person. Weitere Kontaktpersonen werden durch das Gesundheitsamt ermittelt, so die Stadt in einer Pressemitteilung.

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Kelheim beträgt aktuell sechs. Die betroffenen Personen stammen aus dem südlichen Landkreis, wie das Landratsamt Kelheim mitteilt. “Wir möchten die Bevölkerung darauf hinweisen, dass gerade die Schließungen der Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten dazu verleiten, mit den Kindern die Großeltern zu besuchen oder die Kinder dort unterzubringen. Bitte tun Sie das nicht! Während junge Menschen fast nie von schweren Verläufen der Coronavirus-Erkrankung betroffen sind besteht mit steigendem Alter, insbesondere für Menschen über 70 Jahre ein zunehmendes Risiko für einen schweren, auch tödlichen Verlauf”, so das Landratsamt. Landkreiseigene Schwimm- und Turnhallen sowie Sportstätten sind geschlossen.

Die Zahl der infizierten Corona-Patienten im Raum Landshut steigt weiter: Mit Stand Sonntag-Mittag wurde das Virus bisher bei 29 Personen festgestellt, verteilt über Stadt und Landkreis Landshut. Da laufend weitere Kontaktpersonen getestet werden und bei vielen Abstrichen die Ergebnisse noch ausstehen, ist mit einem weiteren Anstieg zu rechnen. Das hat das Landratsamt Landshut am Sonntag mitgeteilt.

“In der Gemeinde Tiefenbach wurden mit zwölf Betroffenen bisher vergleichsweise viele Fälle festgestellt, da aufgrund einer größeren Veranstaltung, bei der einige der erkrankten Personen zugegen waren, auch die Zahl der Kontaktpersonen der infizierten Personen deutlich höher ist. Auch das Gasthaus in Ast ist aus diesem Grund derzeit geschlossen. Alle betroffenen Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne”, so das Landratsamt. Das Gesundheitsamt Landshut arbeitet auf Hochtouren, um die Kontaktpersonen zu ermitteln und nötige weitere Maßnahmen und Tests zu veranlassen.

Im Landkreis Freyung-Grafenau gibt es nun vier bestätigte Corona-Fälle. Das teilte das Landratsamt Freyung-Grafenau mit. Eine Person wohnt demnach in der Gemeinde Neureichenau, eine weitere in der Gemeinde Saldenburg und zwei weitere aus der Gemeinde Schöfweg. Zwei Personen gehören zum Umfeld der am Klinikum Passau betroffenen Personen, zwei weitere zum Umfeld einer Sportmannschschaft, die in einem Trainingslager war. Die Patienten befinden sich in häuslicher Quarantäne, ebenso alle weiteren Familienmitglieder.

Im Landkreis Deggendorf gibt es inzwischen zehn sogenannte Corona-Fälle. Wie das Landratsamt mitteilt, sind am Samstagnachmittag zwei weitere Personen aus der Gemeinde Stephansposching positiv auf den Coronavirus getestet worden. Demnach befinden sich beide in häuslicher Quarantäne. Beiden Personen gehe es gut, heißt es in der Mitteilung. Sie seien im Skiurlaub gewesen. Das Gesundheitsamt ermittle die Kontaktpersonen und veranlasse weitere Corona-Tests.

Unterdessen lobt der Deggendorfer Landrat Christian Bernreiter (CSU) das “vorbildliche und fürsorgliche” Handeln einer Wirtin in der Stadt Deggendorf. Die Betreiberin der Gaststätte “Zum Weissbräu” in Deggendorf und ihr Ehemann, der das Lebensmittelgeschäft “s’Kasamandl” betreibt, waren positiv auf den neuartigen Coronavirus getestet worden. Sowohl das Lokal als auch das Lebensmittelgeschäft haben die beiden Betreiber auf eigene Veranlassung sofort für mindestens zwei Wochen geschlossen.

Wie das Landratsamt Deggendorf mitteilt, war die Veröffentlichung der Namen des Lokals “Weißbräu” und des Lebensmittelgeschäfts “s’Kasamandl” mit der Behörde und den Betreibern abgestimmt. Das sollte einer transparenten Informationspolitik dienen. Allerdings sehe sich laut Landratsamt die betroffene Wirtin mit “unfreundlichen Kommentaren in den sozialen Medien” konfrontiert. Landrat Bernreiter mahnt deswegen einen fairen Umgang an. Die Wirtin habe sich präventiv auf eigene Kosten testen lassen, obwohl sie sich gesund fühle. Sie habe aus Verantwortungsbewusstsein gehandelt, viele ihrer Gäste seien zuletzt in Südtirol im Skiurlaub gewesen.

Die Zahl der Corona-Infizierten in der Region Landshut steigt weiter: Insgesamt sind bisher 13 Personen mit dem Virus infiziert. Das teilte das Landratsamt Landshut am Samstag mit. Neben Fällen in Obersüßbach, Landshut und Tiefenbach wurden auch bei einer Frau aus Rottenburg an der Laaber und einem Bürger aus Wörth an der Isar das Virus festgestellt. Landrat Peter Dreier bittet die Bevölkerung, ruhig zu bleiben: “Unser Gesundheitsamt arbeitet auf Hochtouren, um die Kontaktpersonen zu ermitteln und die Infektionsketten zu unterbrechen. Es ist weiterhin der beste Schutz, wenn Sie die üblichen Hygienehinweise beachten.”

Im Landkreis Deggendorf wurden drei weitere Corona-Fälle bestätigt, wie das Landratsamt Deggendorf mitteilt. Es handelt sich um zwei Männer und eine Frau. Zwei Personen zeigen einen schwachen Verlauf, eine weitere stärkere Beschwerden auf. Fünf Kontaktpersonen aus dem Landkreis befinden sich derzeit in Quarantäne.

Auch wenn im Kreis Freyung-Grafenau bisher noch kein Corona-Fall aufgetreten ist, haben sich heute Gesundheitsamt, Vertreter von Kliniken Am Goldenen Steig und dem Landratsamt zusammengesetzt und über weitere Maßnahmen beraten.

Der Landkreis sagt alle eigenen Veranstaltungen ab, schließt öffentliche Einrichtungen und verbietet Veranstaltungen mit mehr als 100 Menschen. Außerdem wird gebeten, auf soziale Kontakte, wie auf verschiebbare Termine an Ämtern und Besuche in Krankenhäusern zu verzichten. Es heißt, die Kliniken seien vorbereitet und gut aufgestellt. Wie in den anderen niederbayerischen Regionen ist ein Bürgertelefon eingerichtet.

Im Landkreis Rottal-Inn gibt es vier neue Corona-Fälle. Das teilte das Landratsamt am Abend mit. Es handelt sich ausschließlich um Kontaktpersonen der ersten beiden Fälle. Damit erhöht sich die Anzahl der Corona-Patienten im Landkreis nun auf zehn.

Zum besseren Schutz des Fahrpersonals und der Fahrgäste gegen eine Infektion mit dem Coronavirus verzichten die Busunternehmer des Landshuter Verkehrsverbunds auf den Fahrkartenverkauf im Bus: in den Bussen der Stadtwerke Landshut ab Samstag, in den Regionalbussen ab spätestens Dienstag. Damit entfällt auch der Zustieg über die vorderste Tür beim Busfahrer. Fahrkarten können bei den Stadtwerken, am Hauptbahnhof oder in einzelnen Geschäften gekauft werden.

In Straubing gibt es eine weitere Patientin, die sich mit dem Coronavirus infiziert hat. Es handelt sich um eine 24-jährige Frau aus dem Stadtgebiet. Sie befindet sich zu Hause, ihr Gesundheitszustand ist gut. Es bestehen keine Verbindungen zu einer Schule oder zu Kindern.

Im Landkreis Straubing-Bogen gibt es einen zweiten bestätigten Corona-Fall: Wie das Gesundheitsamt am Nachmittag mitteilte, liegt bei einer 23-jährigen Frau aus dem Landkreis eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus vor. Die Frau ist in Quarantäne – ihr Gesundheitszustand ist laut Landratsamt gut.

Im Landkreis Dingolfing-Landau gibt es aktuell sechs bestätigte Corona-Fälle. Bei einer kurzfristig einberufenen Bürgermeisterversammlung am Mittag im Landratsamt wurde festgelegt, dass allen Veranstaltern und Vereinen empfohlen wird, nicht zwingend notwendige Versammlungen und Veranstaltungen abzusagen – gleich welcher Größe.

Im Landkreis Passau gibt es drei neue Fälle des Coronavirus. Das teilt das Landratsamt mit. Es handelt sich dabei um eine junge Frau aus dem südlichen Landkreis, die in Verbindung mit einem bereits bekannten Coronavirus-Fall im Landkreis Passau steht. Ein weiterer Fall betrifft eine 57-jährige Frau aus dem südlichen Landkreis, die sich im Risikogebiet Italien aufgehalten hatte. Beim aktuell siebten Fall im Landkreis Passau handelt es sich um einen 28-jährigen Mann, ebenfalls aus dem südlichen Landkreis, der in Österreich gewesen ist.

Am Klinikum Passau haben sich zwei Ärzte mit dem Coronavirus angesteckt. Die Orthopädie ist bereits geschlossen.

40 Klinik-Mitarbeiter werden auf das Virus getestet und befinden sich gerade in häuslicher Quarantäne. Das teilte heute die Klinikleitung auf einer Pressekonferenz mit. Alle planbaren Operationen wurden verschoben, für Notfälle springen die Ärzte der Unfallchirurgie ein.

Die Stadt Deggendorf plant, alle öffentlichen Einrichtungen wegen der Corona-Krise zu schließen. Ab morgen wird das Ganzjahresbad “elyspo” geschlossen, ab Montag sollen alle Museen der Stadt, die Stadtbibliothek, das Jugendcenter, das Eisstadion und alle Turnhallen für den Vereinssport geschlossen werden.

Diese Maßnahmen gelten zum “Schutz und Sicherheit unserer Bevölkerung”, so Oberbürgermeister Christian Moser (CSU). Es handle sich dabei nicht um Panikmache, sondern um Rücksicht auf andere.

Das Gesundheitsamt hat mitgeteilt, dass vom Lebensgefährten der gestern positiv getesteten Person heute Abend ebenfalls ein positiver Testbefund auf das Corona-Virus COVID-19 eingegangen ist. Beide Personen sind in gutem Allgemeinzustand und befinden sich in häuslicher Quarantäne. Sie stehen in ständigem Kontakt zum Gesundheitsamt.

Ab Freitag 12.00 Uhr sind in der Stadt Passau Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmer/innen untersagt. Das teilte die Stadt in einer Pressemitteilung mit. Es betrifft öffentliche Veranstaltungsstätten wie auch private Feiern – also zum Beispiel große Hochzeiten. Das Verbot gilt bis zum 19. April.

Des Weiteren wurden in Passau alle städtischen Einrichtungen wie Oberhausmuseum, Römermuseum, Europabücherei und Kulturmodell geschlossen.

Eine Drive-In-Test-Stelle wird demnächst am Messegelände angeboten.

Auch im Landkreis Regen ist das Coronavirus jetzt angekommen. Wie das Landratsamt Regen am Nachmittag bekannt gab, muss eine ganze Fußballmannschaft, bestehend aus 20 bis 25 Menschen, untersucht werden. Sie hatten am Wochenende in einem Trainingslager offenbar Kontakt zu einem 25-jährigen aus München, der positiv auf das Virus getestet worden ist. Außerdem werden alle Kontaktpersonen dieser Fußballer ermittelt. Ein Teil der Sportler zeigt auch schon Symptome. Aus welchem Ort die Fußballmannschaft ist, will das Landratsamt nicht bekannt geben.

Außerdem ist ein 36-jähriger Mann Corona-positiv, der im Landkreis Cham wohnt, aber sporadische Kontakte in den Landkreis Regen hatte. Noch nicht endgültig bestätigt, aber sehr wahrscheinlich Corona-positiv, ist auch ein älterer Mann aus dem Landkreis Regen, der viel unterwegs war und zahlreiche Kontakte hatte. Hier wartet das Gesundheitsamt momentan noch auf die Bestätigung des zweiten Tests, nachdem der erste schon positiv war. Aus welchem Ort der Mann ist, wird nicht bekannt gegeben.

Im Landkreis Rottal-Inn haben sich die Corona-Fälle mit vier neuen Fällen auf insgesamt sechs bestätigte Infizierte erhöht, das hat das Landratsamt Rottal-Inn mitgeteilt. Es handelt sich bei den neu infizierten Personen um Kontaktpersonen der Frau aus Gangkofen, die am Montag als erste im Landkreis positiv getestet wurde. Um die Ausbreitung einzudämmen, hat sich der Landrat Michael Fahmüller (CSU) dazu entschieden, bis zum 19.4. alle öffentlichen Veranstaltungen, die der Landkreis durchführen wollte, abzusagen.

Das Bürgertelefon ist täglich zwischen 8 und 20 Uhr unter der 08561/20-760 erreichbar.

Deggendorfs Landrat Christian Bernreiter teilt auf Facebook mit: “Nachdem nun alle direkt betroffenen Personen (Familie, Schule, Kontaktpersonen) informiert wurden, können wir nun bekannt geben: Die zwei weiteren Corona-Fälle betreffen die getestete Familie in Plattling. Der Ehemann und der im Haus lebende Schwiegervater wurden positiv getestet. Die beiden Kinder wurden zum Glück negativ getestet, so dass es keine Auswirkungen auf das Comenius-Gymnasium gibt. Die betroffene Familie steht weiterhin unter häuslicher Quarantäne.”

Tschechien hat sich dazu entschieden, die Grenze nach Deutschland zu schließen. Die tschechische Regierung hat in einer Sondersitzung für das Land den Notstand erklärt. Laut Premierminister Andrej Babis gilt dies für 30 Tage. Bürger von 13 Ländern, die Tschechien als Krisengebiete einstuft, dürfen nicht mehr einreisen: dazu zählt auch Deutschland.

In der niederbayerischen Bezirkshauptstadt Landshut gibt es den ersten bestätigten Corona-Fall: Ein 58-jähriger Mann, der kürzlich von einer dienstlichen Reise aus den USA zurückgekehrt war, ist positiv auf das Virus getestet worden. Er zeige zwar Symptome, sei insgesamt aber derzeit in guter Verfassung und befinde sich daher in häuslicher Quarantäne.

Da ein Kind die Grundschule Carl-Orff besucht, wird die Schule aus Sicherheitsgründen vorsorglich ab morgen durch das Schulamt zunächst bis Freitag, 20. März, geschlossen. Eine Ersatzbetreuung kann nicht angeboten werden.

Josef Laumer, der Landrat von Straubing-Bogen, rät alle Veranstaltungen abzusagen, die nicht zwingend notwendig sind – ungeachtet der Teilnehmerzahl. So könne man Risikopersonen wie chronisch Kranke und alte Menschen besser schützen, so Laumer.

Das Bistum Passau reagiert auf das Coronavirus. Bischof Stefan Oster bittet die Gläubigen zu überprüfen, ob Taufen und Hochzeiten verschoben werden könnten. Sofern dies nicht möglich sei, sollten die Feiern, genauso wie Begräbnisse und Abschiedsfeiern, im möglichst kleinen Kreis stattfinden. Das teilt Oster in einer Pressemitteilung mit. Darin heißt es: “Die einschneidenden Maßnahmen haben das Ziel, ältere und gesundheitlich angeschlagene Menschen zu schützen.” Alle größeren Veranstaltungen im Bistum wie beispielsweise die Jugendfußwallfahrt nach Altötting am 24./25. April sind abgesagt. Auch die Pfarrverbände sind angehalten, Seniorentreffen, Konzerte, Vorträge oder Fastenessen abzusagen.

Die Kirchen bleiben weiter geöffnet, Gottesdienste finden statt. Stefan Oster bietet den Bürgern aber an, die Gottesdienste im Internet oder übers Radio mitzuerleben. Für die Osterfeierlichkeiten ist bereits ein Live-Stream aus dem Dom geplant.

Weihwasserbecken sollen im Bistum nicht mehr genutzt werden. Stattdessen können Priester die Gläubigen mit frischem Weihwasser besprengen. Auf die Mund- und Kelchkommunion wird ab jetzt verzichtet, auch soll der Friedensgruß mit Händedruck weggelassen werden.

Im Landkreis Deggendorf haben sich zwei weitere Corona-Fälle bestätigt, das hat das Landratsamt soeben mitgeteilt. Laut BR-Informationen handelt es sich bei einem Fall um den Mann einer bereits Infizierten.

Wie das Gesundheitsamt Passau mitteilt, gibt es einen neuen Fall einer Ansteckung mit dem Corona-Virus im Landkreis. Es handelt sich um einen 52-jährigen Mann aus dem südlichen Landkreis Passau. Der Patient war laut Gesundheitsamt in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet. Alle Kontaktpersonen wurden ermittelt und werden im Laufe des Tages getestet. Der Patient selbst befindet sich zuhause in Quarantäne.

Die nächste gemeldete Schulschließung betrifft das Stadtgebiet Landshut. Wie das Kultusministerium mitteilt, wird die Carl-Orff Grundschule in Landshut ab Freitag (13.03.) bis zum 20.03. geschlossen. Der Vater einer Schülerin wurde positiv auf das Corona-Virus getestet.

Ab Donnerstag (12.03.) entfällt der gesamte Unterricht in allen Klassen an der Realschule Dingolfing. Wie das Kultusministerium mitteilt, bleibt die Schule für zwei Wochen zu: Es gibt dort einen positiv getesteten Corona-Fall. Das Landratsamt Dingolfing-Landau meldet, dass Schülerinnen und Schüler nicht an der Schule betreut werden.

Das Gesundheitsamt Straubing meldet einen ersten Corona-Patienten aus dem Stadtgebiet. Es handelt sich um eine Lehrkraft an der Berufsschule 3 in Straubing. Vorangegangen war ein Spanienurlaub als vermutliche Infektionsquelle. Symptome bei der Person sind Husten, Muskelschmerzen und Temperaturerhöhung. Die erkrankte Person wird für 14 Tage in häuslicher Quarantäne unter Überwachung des Gesundheitsamtes bleiben.

Betroffene Schüler werden im Verlauf des morgigen Tages informiert.

Straubings Oberbürgermeister Markus Pannermayr (CSU) hat auf seinem Facebook-Account bekannt gegeben, dass alle öffentlichen Veranstaltungen, die die Stadt Straubing durchführen wollte, mit sofortiger Wirkung abgesagt beziehungsweise verschoben werden. Dies gelte zunächst bis zum Ende der Osterferien.

Die Stadt und das Landratsamt Deggendorf schaffen derzeit die Voraussetzungen für einen sogenannten “Corona-Abstrich Drive-In”. Die Anlage soll eine Entlastung des Gesundheitssystems bewirken: Die notwendigen Abstriche könnten geordnet genommen werden, ohne dass Arztpraxen aufwändig desinfiziert werden müssten. Geplant ist dies auf dem Volksfestgelände an der Ackerloh, ein Stück außerhalb der Stadt. Neben dem dort vorhandenen Festbüro werden zusätzlich ein Bürocontainer, Sichtschutzwände sowie eine entsprechende Verkehrsführung aufgebaut, hieß es vom Landratsamt Deggendorf.

Im Kreis Dingolfing-Landau gibt es nun insgesamt vier Infizierte. Drei Kontaktpersonen des Erst-Infizierten haben sich bei diesem angesteckt, teilt das Landratsamt mit. Der Mann, der sich vermutlich bei einem Skiausflug nach Südtirol infiziert hatte – zeigt bislang nur leichte Symptome. Er, seine Familie und sein Umfeld sind in Quarantäne, sagte Dingolfings Landrat Heinrich Trapp (SPD) dem BR. Die drei neuen Fälle wurden zwar positiv getestet, haben aber momentan keine Krankheitssymptome, heißt es.

Am Comenius Gymnasium in Deggendorf entfällt der Unterricht der zwei Klassen 5a und 7c. In Deggendorf war am Dienstag der erste Corona-Fall bekannt geworden.

Bei dem ersten positiv getesteten Corona-Patienten im Landkreis Passau handelt es sich um eine Frau “im mittleren Alter” aus Plattling (Lkr. Deggendorf). Sie war mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern im Skiurlaub in Südtirol. Der Vater und die Kinder sind in häuslicher Quarantäne. Es gehe ihnen gut, wie es heißt.

Jetzt wurde nun auch ein Coronafall aus dem Landkreis Deggendorf bekannt. Der Landrat Christian Bernreiter (CSU) informiert zeitnah im Rahmen einer Pressekonferenz darüber.

Auch das Landratsamt Straubing-Bogen bestätigt die erste Corona-Patientin. Dabei handelt sich nach BR-Informationen um eine 67-jährige Frau aus der Stadt Geiselhöring.

Wie das Landratsamt Rottal-Inn mitteilt, hat sich hier eine 49-jährige Frau aus dem westlichen Landkreis mit dem Virus infiziert. Sie wurde kontaktiert und unter häuslicher Quarantäne gestellt.

In Landshut wird ebenfalls ein erster Fall gemeldet. Wie das Landratsamt dem BR mitteilte, handelt es sich bei dem ersten Fall um ein Kindergartenkind aus Obersüßbach. Das infizierte Kind zeigt nach Behördenangaben zwar Symptome, sei aber grundsätzlich in guter Verfassung.

Zwei Fälle gibt es im Kreis Kelheim: Wie das dortige Landratsamt mitteilt, seien die Personen aus dem südlichen Landkreis derzeit zuhause und weitestgehend gesund. Beide Fälle stehen in keinem Zusammenhang, so das Landratsamt weiter.

Die ersten bekannten Corona-Patienten kamen aus dem Kreis Passau.

Auch ein Politiker wurde zwischenzeitlich in Quarantäne geschickt: der SPD-Landratskandidat im Landkreis Passau, Andreas Winterer. Weil seine beiden Kinder den Kindergarten in Vilshofen besuchen, in dem einer der ersten Coronafälle aufgetreten war, dürfen Winterer, seine Frau und seine beiden kleinen Söhne das Haus in Vilshofen nicht mehr verlassen. Winterer zum BR: “In der heißen Phase des Wahlkampfs ist das natürlich nicht gerade förderlich. Aber es hilft ja nichts”. Der Kindergarten St. Martin in Vilshofen ist bis auf Weiteres geschlossen.

Schulfrei haben die Kinder der 3c an der Grundschule Ergoldsbach im Kreis Landshut. Einer der Schüler wurde nach einem Aufenthalt in Südtirol krank. Bis das Testergebnis da sei, falle nun Dienstag und Mittwoch die Schule aus, hieß es auf BR-Nachfrage vom Gesundheitsamt Landshut.

Die Schule entfällt auf Empfehlung des örtlichen Gesundheitsamtes bis auf Weiteres für die Schülerinnen und Schüler der Klasse1/2c (flexible Grundschulklasse) an der Grundschule Kelheim-Hohenpfahl. Für alle anderen Klassen findet der Unterricht regulär statt.

Ebenfalls haben die Schülerinnen und Schüler der Klassen 2b und 4c an der Grundschule Bad Abbach im Kreis Kelheim frei. Die Schule entfällt für diese zwei Klassen bis auf Weiteres, teilte das Kultusministerium mit.

Die JVA Straubing hat wegen des Coronavirus weitere Sicherheitsmaßnahmen getroffen, denn: “Wenn wir nur einen Infizierten hier haben, ist das ein nicht hinnehmbares Risiko”, so der JVA-Leiter. Im Eingangsbereich der JVA sind Desinfektionsspender aufgestellt, Plakate weisen die Besucher darauf hin, sich die Hände zu desinfizieren. Zudem muss sich jeder externe Besucher einer Befragung vorab unterziehen. Wie Marcus Hegele sagte, wird noch in dieser Woche wegen des Coronavirus die Besuchsdauer für die Häftlinge reduziert.

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit hat eine Übersichtskarte zu Corona-Infektionen in Bayern entwickelt. Diese wird laufend aktualisiert und ist hier abrufbar.

!

31.03.2020

17.49 Uhr: Weiterer Corona-Todesfall im Kreis Rottal-Inn

16.52 Uhr: TUM-Campus Straubing unterstützt mit zusätzlichen Corona-Tests

15.46 Uhr: Mitarbeitende des Donau Isar Klinikums beteiligen sich an Fotoaktion

14.19 Uhr: Hausnotruf-Geräte bieten Sicherheit für alleinlebende Senioren

13.58 Uhr: Über 50 Infizierte aus dem Kreis Kelheim wieder gesund

11.35 Uhr: BMW schickt Mitarbeiter in Kurzarbeit

10.58 Uhr: Kulturverein in Regen verteilt Lebensmittel

09.45 Uhr: Malteser erhalten 700 Schutzanzüge

08.00 Uhr: Flüchtlingsunterkunft Viechtach unter Quarantäne

30.03.2020

19.31 Uhr: Feuerwehr Landshut erhöht Schutzmaßnahmen für die Einsatzkräfte

18.36 Uhr: Zahl der verstorbenen Corona-Patienten in Landshut auf sieben angestiegen

18.28 Uhr: Passau beruft einen Versorgungsarzt

18.18 Uhr: Vier Corona-Patienten im Kreis Rottal-Inn und Straubing-Bogen verstorben

17.30 Uhr: 3D-Drucker sollen Gesichtsschutzschilde produzieren

16.07 Uhr: Klinik in Mainburg führt zweigeteilte Notaufnahme ein

14.41 Uhr: Nationalpark Bayerischer Wald ändert Abläufe

13.12 Uhr: Über 2.000 Anrufe beim Straubinger Bürgertelefon

11.07 Uhr: Freiheitsdrang brachte 27-Jährigen ins Gefängnis

10.55 Uhr: Kreis Kelheim meldet drei Tote

10.11 Uhr: Zweites Todesopfer im Landkreis Passau

07.20 Uhr: Fußwallfahrt nach Altötting fällt als Großereignis aus

05.50 Uhr: Landkreis und Stadt Straubing ernennen Versorgungsarzt

29.03.2020

11.00 Uhr: Kelheim sucht “Helden des Alltags”

10.05 Uhr: Erste Todesfälle im Landkreis Rottal-Inn

10.00 Uhr: Pfarrkirchner bedanken sich mit Blumen bei Bürgertelefon

09.00 Uhr: Erste Todesfälle in Straubing

28.03.2020

15.46 Uhr: Polizei meldet einige Ausgangs-Verstöße

12.13 Uhr: Hilferuf einer Spargelbäuerin

11.20 Uhr: Waldbahn schränkt Zugverkehr ein

10.38 Uhr: Kreis Kelheim sucht “Helden des Alltags”

08.50 Uhr: Polizei ahndet Verstöße gegen Ausgangsbeschränkung

08.17 Uhr: Hopfenbauern machen sich große Sorgen

27.03.2020

18.12 Uhr: Donau-Isar-Klinikum Dingolfing bereitet sich vor

17.25 Uhr: Passauer Landrat verhängt vorübergehende Haushaltssperre

16.37 Uhr: 420 Corona-Tests am Hagen in Straubing

16.24 Uhr: Warnung der Polizei

15.05 Uhr: Zwei Asylbewerberunterkünfte unter Quarantäne

14.55 Uhr: Altenheimbewohner in Pfeffenhausen erkrankt

14.45 Uhr: Neue Corona-Teststation am BMW-Werk in Dingolfing

14.37 Uhr: Zwei Corona-Tote im Kreis Deggendorf

13.56 Uhr: Passau schaltet Parkautomaten ab

13.10 Uhr: 500 Menschen im Kreis Freyung-Grafenau in Quarantäne

12.48 Uhr: Erster Corona-Todesfall im Landkreis Passau

11.56 Uhr: Handwerkskammer appelliert an Verbraucher

10.58 Uhr: Landratsamt Kelheim sucht nach Helfern für Spargel- und Hopfenerzeugung

10.51 Uhr: Landratsamt Landshut erhält Atemschutzmasken-Spende

8.40 Uhr: Lieferdienste von Apotheken gefragt

05.17 Uhr: Teststation in Pfarrkirchen öffnet

26.03.2020

19.38 Uhr: Straubinger Krankenhaus richtet Screening-Zelt ein

18.55 Uhr: Landkreis Straubing-Bogen veröffentlicht Grafik

18.49 Uhr: 20 Neu-Infizierte im Kreis Passau

18.03 Uhr: Zwei weitere Todesfälle in der Region Landshut

17.14 Uhr: Region Straubing “hält zam”

16.20 Uhr: BRK Straubing bietet Sorgentelefon für Einsame

15.02 Uhr: Niederwinkling bietet kreative Hilfsangebote

15.00 Uhr: Videokonferenz für Kinder

14.58 Uhr: Zwei neue Fälle im Stadtgebiet Passau

14.52 Uhr: Passauer Bistumsblatt vorübergehend kostenlos

14.37 Uhr: Landratsamt-Mitarbeiterin hat Corona

14.29 Uhr: Negativ-Trend für fast alle Unternehmen

14.20 Uhr: 60 Positiv getestete Fälle Im Landkreis Dingolfing

13.14 Uhr: Zwei Corona-Tote im Kreis Kelheim

12.40 Uhr: Erster Corona-Todesfall im Kreis Landshut

11.58 Uhr: Hilfe beim Einkauf und bei Einsamkeit

10.42 Uhr: Team der Kontakttelefone im Dauereinsatz

10.06 Uhr: Landkreis Straubing-Bogen braucht Schutzausrüstung

09.04 Uhr: Freilichtmuseum Massing bleibt geschlossen

08.50 Uhr: Immer wieder Verstöße gegen Ausgangsbeschränkungen

07.03 Uhr: Landshuter Wochenmarkt findet in anderer Form statt

05.40 Uhr: Behelfskliniken in der Planung

25.03.2020

19.22 Uhr: Tschechien lässt Pflegekräfte pendeln

18.45 Uhr: Stadt Passau unterstützt Unternehmen finanziell

17.25 Uhr: Infizierten-Zahl im Kreis Landshut auf über 200

16:43 Uhr: Soforthilfe steigt auf 15 Millionen Euro

15:48 Uhr: Drive-In und mobile Tests in Niederbayern

15:02 Uhr: Über zwölf Millionen Euro Soforthilfe

14:52 Uhr: Ausbreitung des Virus beschleunigt sich

14:17 Uhr: Einschränkungen in den Gefängnissen

13:13 Uhr: Erster Todesfall im Landkreis Freyung-Grafenau

11:00 Uhr: Bundesregierung stoppt Einreise von Saisonarbeitern – Landwirte haben Existenzsorgen

10:45 Uhr: Gesundheitsamt Straubing meldet Überlastung

09:38 Uhr: Corona-Virus trifft auch Gärtnereien hart

April und Mai Hauptmonate

09:23 Uhr: Arzt in Landshut sucht verlorenes Gerät

09:10 Uhr: Einsatzkräfte erhalten viel Zuspruch

05:20 Uhr: Recyclinghof Plattling bleibt wegen Corona-Fall geschlossen

24.03.2020

18:58 Uhr: Arberlandklinik Viechtach entlässt einen Corona-Patienten

17:31 Uhr: Deggendorf sucht Näher für Schutzmasken

16:26 Uhr: 19 neue Corona-Infizierte im Kreis Rottal-Inn

16:15 Uhr: Motorenfabrik Hatz in Ruhstorf geht in Kurzarbeit

16:01 Uhr: Stärkster Anstieg der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie

15:44 Uhr: 56 Corona-Fälle im Kreis Kelheim

15:12 Uhr: Acht Ausgangs-Verstöße in Straubing

13:31 Uhr: Reha-Kliniken droht Insolvenz

12:36 Uhr: Niederbayerische Polizei meldet Verstöße

10:45 Uhr: Jugendliche husten in der Nähe von Passanten und rufen “Corona”

10:19 Uhr: Panne bei Labortests in Vilshofen

09:24 Uhr: Polizei Deggendorf mit mehreren Anzeigen

07:00 Uhr: Automobilzulieferer Dräxlmaier geht in Kurzarbeit

06:00 Uhr: Corona-Drive-Throughs jetzt auch im Landkreis Kelheim

23.03.2020

18:30 Uhr: Straubing meldet geordneten Start der Teststation

18:23 Uhr: Zahl der Corona-Fälle in Deggendorf gestiegen

17:55 Uhr: Zwei Patienten auf der Intensivstation in Viechtach

17:00 Uhr: Erster Corona-Patient in Passau geheilt

16:55 Uhr: Zahl der Infizierten in Landshut steigt

16:22 Uhr: Landkreis Kelheim meldet 50 Fälle

16:16 Uhr: Vier Corona-Fälle in Seniorenheim im Landkreis Rottal-Inn

15:39 Uhr: 40 Fälle im Landkreis Dingolfing-Landau

Ausgangsbeschränkungen einfach erklärt

Bescheinigung für Arbeitnehmer empfohlen

Ausweitung der Notbetreuung an Schulen und Kitas

Besucherverkehr im Landratsamt weiter eingeschränkt

15:30 Uhr: Neue Gebetsplattform des Bistums Passau

“Wer glaubt ist nie allein”

14:35 Uhr: Achtung, Betrüger unterwegs!

14:32 Uhr: 87 Fälle im Landkreis Rottal-Inn

11:00 Uhr: Zu wenig Sicherheitsabstand – Mann zieht Waffe

10:35 Uhr: Wochenend-Fazit der Polizei Niederbayern

09:53 Uhr: Auch im Landkreis Kelheim vereinzelt Verstöße gegen Verordnungen

09:00 Uhr: Anzeigen wegen Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkungen

05:36 Uhr: Corona-Teststelle in Straubing eröffnet

22.03.2020

16:05 Uhr: Abstrichzentren in Kelheim und Mainburg ab Dienstag

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

13:45 Uhr Maßnahmen an Kliniken im Landkreis Freyung-Grafenau

Heimisches Unternehmen liefert Krankenhaus-Bettwäsche

10:40 Uhr: Aktuell 75 Fälle im Landkreis Rottal-Inn

10:30 Uhr : Aktuell 49 Fälle im Lkr. Deggendorf

8:30 Uhr: Mitarbeiterin an Arberlandklinik in Viechtach positiv getestet

21.03.2020

20:30 Uhr: Klinikmitarbeiterin im Lkr. Freyung-Grafenau infiziert

18:30 Uhr: 38 Corona-Fälle im Landkreis Straubing Bogen

15:35: Auch in St. Korona keine Gottesdienste

15:15 Uhr: Kühle Witterung begünstigt Ausgangsbeschränkung

12:15 Uhr: 36 Corona-Fälle im Landkreis Kelheim

8:00 Uhr Niederbayern blieben zuhause

20.03.2020

18:05 Uhr: Straubing: Stadt und Landkreis richten Corona-Teststation ein

17:50 Uhr: 10 weitere Fälle im Landkreis Straubing-Bogen

16:16 Uhr: Passauer Hemdenhersteller fertigt jetzt Schutzmasken

16:10 Uhr: Feuerwehr informiert zur vorläufigen Ausgangsbeschränkung

15:48 Uhr: Regierung von Niederbayern arbeitet an Soforthilfen

15:39 Uhr: Uwe Brandl begrüßt Ausgangsbeschränkungen

15:31 Uhr: Landratsamt Straubing: Schließung von Leichenhäusern

15:07 Uhr: Klinikum Deggendorf schaltet Hotline für Eltern

14:52 Uhr: Quarantäne-Bescheide per Post können sich verzögern

13:30 Uhr: Bezirkstagspräsident Heinrich appelliert an jeden Einzelnen

13:20 Uhr: Landkreis Kelheim richtet Abstrichstationen an Kliniken ein

13:00 Uhr: Bayern verhängt Ausgangsbeschränkungen

12:21 Uhr: Stadt Passau sperrt Uni-Wiese am Inn

12:00 Uhr: Appell der niederbayerischen Polizei

11:28 Uhr: Bis 19. April keine Ortstermine der Beratungsstelle Sozialhilfe

Telefonische Beratung weiterhin möglich

11:16 Uhr: KVB informiert zu Abstrich-Drive-Ins und Rufnummer

Fokus auf Patienten mit gravierenden Symptomen

Hohes Anrufaufkommen bei der 116 117

09:57 Uhr: Fieberambulanz am Klinikum Passau

09:51 Uhr: Virtuelle Lehrerkonferenz in Abensberg

09:47 Uhr: Nunmehr 32 bekannte Fälle im Landkreis Deggendorf

09:30 Uhr: Corona-Fall in JVA Straubing

09:15 Uhr: Straubing kündigt Hilfe für örtliche Unternehmen an

09:06 Uhr: Partnerportal für die Ferienregion Bayerwald

08:56 Uhr: Update: Noch geöffnete Grenzübergänge in Passau

06:30 Uhr: Kurzarbeit beim Autozulieferer ZF: Auch Passau betroffen?

19.03.2020

19:45 Uhr: Regierung von Niederbayern: Soforthilfe-Corona läuft

17:50 Uhr: Gesamtzahl im Landkreis Straubing-Bogen erhöht sich auf 19

17:45 Uhr: Aufruf: Isopropanol und Ethanol werden gebraucht

16:55 Uhr: ÖPNV im Lkr. Rottal-Inn: Busse fahren nach Ferienplan

16:38 Uhr: Landshut: Drive-Through-Screening-Tests wieder am Start

16:17 Uhr: 23 Infizierte im Landkreis Regen

16:10 Uhr: Eingeschränkte Fährzeiten bei der Donaufähre “Posching”

15:37 Uhr: Aktuell 18 Infizierte in Dingolfing-Landau

Neuer Facebook-Auftritt des Landkreises

15:08 Uhr: Mittlerweile 46 Infektionen im Landkreis Rottal-Inn

400 Menschen in Quarantäne

Bei Symptomen an die 116 117 wenden

Erste Infizierte wieder gesund

13:15 Uhr: Grenzkontrollen in Passau verlaufen reibungslos

Teilweise lange Umwege für Berufspendler

💡 Hintergrund:

13:06 Uhr: Landshut sagt Wochenmarkt ab

Stadt arbeitet an alternativem Konzept zur Versorgung

12:13 Uhr: Soforthilfeprogramm der Bayerischen Staatsregierung

09:35 Uhr: Söder schließt bayernweite Ausgangssperren nicht mehr aus

09:12 Uhr: Österreichische Polizei kontrolliert an Grenzen

08:41 Uhr: Polizei erklärt Allgemeinverfügung

07:48 Uhr: Sechs weitere Fälle in Deggendorf

05:25 Uhr: Corona-Fall in Landshuter Asylbewerberheim

18.03.2020

18:50 Uhr: Vier neue Fälle im Landkreis Straubing-Bogen

19:05: 14 Fälle in der Stadt Straubing

17:45 Uhr: Landkreis Kelheim meldet 14 positive Fälle

17:35 Uhr: Änderungen beim ÖPNV in Passau

17:15 Uhr: Änderungen im Landshuter Regionalbusverkehr des LAVV

17:10 Uhr: Regierung von Niederbayern: Soforthilfe für kleine Betriebe

17:03 Uhr: Besuchsregelung in den Bezirkskrankenhäusern

16:05 Uhr: Erster Fall am Donau-Isar-Klinikum Deggendorf

Keine Patientenbesuche mehr

15:55 Uhr: Besuchsverbot am Klinikum Straubing

15:51 Uhr: Zahl der Infizierten im Landkreis Regen steigt weiter

15:30 Uhr: Azubi-Zwischenprüfungen der IHK entfallen ersatzlos

15:05 Uhr: Verdoppelung der Fälle in Rottal-Inn

14:49 Uhr: Auch das Landratsamt Landshut schließt

Landrat Dreier mahnt zur Ruhe und Besonnenheit

14:40 Uhr: BMW Dingolfing stellt die Fahrzeugproduktion ein

14:30 Uhr: Tourist-Infos im Bayerwald ohne Publikumsverkehr

14:06 Uhr: Polizei schließt Bordell in Landshut

13:19 Uhr: Lieferdienste im Landkreis Rottal-Inn nutzen

11:12 Uhr: Stadt Zwiesel begrenzt Zugang zum Rathaus

10:53 Uhr: BMW-Werk Landshut als Komponentenfertigungsstandort nicht von Produktionsstopp betroffen

10:33 Uhr: Stadt Passau bietet Versorgungsservice an

09:33 Uhr: Infos für Berufspendler von der Bundespolizei

08:33 Uhr: Polizei warnt vor Betrugsmasche mit Bezug zu Corona-Virus

07:26 Uhr: Bundespolizei Passau berichtet von uneinsichtigen Bürgern

17.03.2020

18:30 Uhr: 21 Corona- Fälle im Landkreis Deggendorf

17:45 Uhr: In Passau persönliche Vorsprachen nur in Ausnahmefällen

17:37 Uhr: Behörde warnt vor Angebot privater Kinderbetreuung

17:30 Uhr: Arbeitsagenturen: Persönliche Kontakte nur im Notfall

17:15 Uhr: Auch Landratsamt in Straubing macht für Öffentlichkeit dicht

16:35 Uhr: Straubing schließt Stadtverwaltung für Allgemeinheit

15:56 Uhr: Labore überlastet, keine aktuellen Fallzahlen verfügbar

15:53 Uhr: Bürgertelefon in Landshut wird wieder aufgenommen

15:38 Uhr: 14 Corona-Fälle im Lkr. Dingofing-Landau

15:05 Uhr: Betrieb am Landratsamt Kelheim wird weiter eingeschränkt

14:51 Uhr: Polizei gibt keine Auskunft zu Corona

13:26 Uhr: Kurzarbeitergeld möglich

Kurzarbeit bei der Arbeitsagentur anzeigen

12:16 Uhr: Tschechische Grenzkontrollen bleiben vorerst

11.42 Uhr: Zwei weitere Fälle in Straubing-Bogen

10:30 Uhr Hörerfrage: Darf man noch nach Österreich zum Tanken?

09:48 Uhr: Landshuter Abstrich-Drive In bleibt vorerst geschlossen

9.37 Uhr: Vierter bestätigter Fall im Landkreis Straubing-Bogen

9.23 Uhr: Arbeitsämter telefonisch überlastet

5.45 Uhr: Alle Gottesdienste und religiöse Feiern abgesagt

5.15 Uhr: Einschränkungen in Landshut

16.03.2020

17.40 Uhr: Landratsamt Kelheim ruft zur Solidarität auf

16.40 Uhr: Landratsamt Deggendorf reagiert auf Katastrophenfall

16.30 Uhr: Niederbayerische Thermen sind ab Dienstag geschlossen

16.05 Uhr: “Schwarzfahren” in Landshuter Stadtbussen derzeit ohne Strafe

15.31 Uhr: Abstrich Drive-In Landshut vorerst wieder geschlossen

14.06 Uhr: Katastrophenfall und 13 Fälle in Dingolfing-Landau

9.46 Uhr: Zusammenhalt und Solidarität wachsen

9.40 Uhr: Hilfen in Deggendorf vom Fußballverein

9.38 Uhr: Stadt Deggendorf arbeitet auch an Hilfen

9.35 Uhr: “Reden ist Silber, Helfen ist Gold”

9.31 Uhr: Museen in Landshut bleiben geschlossen

8.00 Uhr: Grenzkontrollen zu Österreich

15.03.2020

17:48 Uhr: Dritter Fall im Landkreis Straubing-Bogen

16.37 Uhr: Weiterer Coronafall in der Stadt Straubing

16.22 Uhr: sechs bestätigte Fälle im Kreis Kelheim

13.45 Uhr: Bisher 29 Corona-Infizierte im Kreis Landshut

13.37 Uhr: Erste Corona-Fälle im Landkreis Freyung-Grafenau

8.04 Uhr: insgesamt zehn Fälle im Landkreis Deggendorf

12.15 Uhr: Insgesamt 13 Fälle in der Region Landshut

9.03 Uhr: Krisensitzung auch im Kreis Freyung-Grafenau

19.15 Uhr: Krisensitzung auch im Kreis Freyung-Grafenau

18.43 Uhr: Vier neue Corona-Fälle im Kreis Rottal-Inn

17.40 Uhr: Kein Ticketverkauf mehr in Landshuter Bussen

16.45 Uhr: Dritter Corona-Fall im Stadtgebiet Straubing

15.57 Uhr: Zweiter bestätigter Corona-Fall im Kreis Straubing-Bogen

14.09 Uhr: Weitere Corona-Fälle im Kreis Dingolfing-Landau

13.58 Uhr: Drei neue Corona-Erkrankte im Landkreis Passau

13.30 Uhr: Zwei Ärzte im Klinikum Passau an Corona erkrankt

13.00 Uhr: Stadt Deggendorf schließt alle öffentlichen Einrichtungen

19.55 Uhr: Zweiter Corona-Fall in Straubing

18.10 Uhr: Passau verbietet Veranstaltungen mit mehr als 100 Menschen

16.45 Uhr: Nun auch Corona im Kreis Regen

16.18 Uhr: Vier neue Corona-Fälle im Kreis Rottal-Inn

15.41 Uhr: Comenius-Gymnasium Deggendorf nicht betroffen

14.17 Uhr: Tschechien macht Grenzen dicht

13.20 Uhr: Erster bestätigter Corona-Fall in Landshut

11.42 Uhr: Landrat von Straubing-Bogen rät zu Absage aller Veranstaltungen

11.31 Uhr: Bistum Passau reagiert

10.44 Uhr: Zwei weitere Fälle im Landkreis Deggendorf

9.54 Uhr: Nächster Fall aus dem Landkreis Passau gemeldet

8.30 Uhr: Grundschule Carl-Orff in Landshut schließt vorerst eine Woche

18.28 Uhr: Realschule Dingolfing sperrt zwei Wochen zu

18.03 Uhr: Lehrkraft in der Stadt Straubing erkrankt

17.15 Uhr: “Abstrich Drive-In” in Deggendorf

16.12 Uhr: Drei neue Corona-Fälle im Landkreis Dingolfing Landau

12.40 Uhr: Unterrichstausfall an Deggendorfer Gymnasium

15.30 Uhr: Deggendorfs Landrat informiert über ersten Coronafall

14.22 Uhr: Erster Coronafall in Deggendorf

09.30 Uhr: Corona-Patienten in fast allen niederbayerischen Landkreisen

12.15 Uhr: Passauer Politiker-Familie in Quarantäne

10.15 Uhr: Schulausfall in Ergoldsbach, Kelheim, Bad Abbach

08.50 Uhr: Maßnahmen in der JVA Straubing

Übersichtskarte zu Corona-Infektionen

Corona-Ticker Niederbayern: Siebter Todesfall in Rottal-Inn

Share.

Leave A Reply