Corona-Ticker Schwaben: In Augsburg auch Kinder infiziert – Top Meldungen

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Die Stadt Augsburg hat am Vormittag zehn neue Infektionsfälle bestätigt. Betroffen seien längst nicht nur Ältere, sondern auch junge Erwachsene und Kinder. Im Klinikum gibt es jetzt gratis WLAN. Die Entwicklung in Schwaben im Liveticker.

BR24-Liveticker und aktuelle Entwicklungen zum Coronavirus

Gratis WLAN und Telefon am Uniklinikum Augsburg Augsburg: Weil Besuche zum Schutz von Patienten, Mitarbeitern und Angehörigen am Uniklinikum Augsburg derzeit stark eingeschränkt sind, sind dort ab sofort Telefon und WLAN für Patienten gratis. Das teilt das Uniklinikum Augsburg mit. Mit dieser Neuregelung, die bis auf weiteres gilt, möchte der Vorstand das derzeit stark eingeschränkte Besuchsrecht ein wenig abfedern.

Der Schutzbekleidungs-Hersteller Franz Mensch in Buchloe zeigt sich überwältigt von der Hilfsbereitschaft der Menschen. Über den Rundfunk und soziale Medien hatte das Unternehmen dringend Mitarbeiter für die Logistik gesucht. Über 850 Menschen haben sich daraufhin seit vergangenem Freitag dort gemeldet. Bereits gestern starteten elf neue Mitarbeiter, die unter anderem beim Verpacken von Overalls und Atemmasken mit anpacken. Weitere acht Neueinstellungen sind geplant. Viele Angebote kamen von Selbstständigen und aus Bereichen, die von den aktuellen Schließungen betroffen sind. Die Geschäftsführer Achim und Axel Theiler sind erleichtert: „Wir sagen allen, die sich gemeldet haben, von ganzem Herzen Danke. Sie haben uns und ganz Deutschland in dieser Notlage sehr geholfen.“

In den kommenden Wochen erwartet die Franz Mensch GmbH knapp 60 Millionen Mundschutzmasken und 2 Millionen Atemschutzmasken. Normalerweise würde ein Bestand an Mundschutz in dieser Größenordnung für 6 Jahre reichen. Aktuell entspreche das dem Bedarf für nur einen Monat, so das Unternehmen. Auch im Bereich der Schutzbekleidung sei neue Ware unterwegs: 80.000 Overalls, 130.000 Schutzbrillen und mehr als eine Million Schutzkittel.

Das Gesundheitsamt der Stadt Augsburg meldet jetzt zehn weitere COVID-19-Fälle. Dies ist die zweithöchste Anzahl an Neuinfektionen innerhalb eines Tages seit dem ersten Fall am 6. März, teilt die Stadt mit.

Betroffen seien Menschen aller Altersstufen: Neben Älteren auch junge Erwachsene und Kinder. Die Patienten haben demnach auch schwere Symptome. In diesen Fällen seien die Menschen im Krankenhaus.

Insgesamt wurden somit 75 Augsburger positiv auf das Coronavirus getestet. Bei zwei der 75 Personen konnte die häusliche Isolierung inzwischen wieder aufgehoben werden.

Alfons Hörmann, Landratskandidat für das Oberallgäu und Präsident des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB), ist in Corona-Quarantäne. Sein Sohn Roland Hörmann ist gestern positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Vor einer Woche hatte dieser nach eigenen Angaben noch persönlichen Kontakt mit seinem Vater. Deshalb dauert die Quarantäne für Alfons Hörmann nach Angaben des Sohns noch bis zum Dienstag in einer Woche und damit über die Stichwahl hinaus.

Allgemeinmediziner Jürgen Arnhardt aus Höchstädt (Lkr. Dillingen) schlägt Alarm: Ohne neue Schutzkleidung werden viele Praxen zusperren müssen, fürchtet er. Zwei Praxen im Landkreis mussten wegen Corona-Fällen bzw. Verdachtsfällen schon vorübergehend geschlossen werden. Viele Hausärzte bräuchten dringend die von Bundesgesundheitsminister Spahn und Ministerpräsident Söder angekündigten Schutzmasken und weitere Schutzkleidung, so Arnhardt. Es gebe aber im Moment keine Klarheit darüber, wann und ob diese geliefert würden. Weil die Telefonnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienst 116117 häufig belegt sei und die Krankenhäuser verständlicherweise Patienten ablehnten, um Kapazitäten für schwerere Fälle vorzuhalten, sei es umso wichtiger, dass die Hausärzte einsatzbereit blieben. Ohne Schutzausrüstung sei dies aber fahrlässig.

Das Landratsamt Donau-Ries hat jetzt eine Führungsgruppe des Katastrophenschutzes eingerichtet. Die Führungsgruppe arbeitet an sieben Tagen in der Woche im 24-Stunden-Modus. Die Mitglieder der Gruppe fragen jeden Tag in den Krankenhäusern des Landkreises nach, wie viele Betten und Beatmungsplätze zur Verfügung stehen und melden den Bedarf gegebenenfalls an zentrale Stellen weiter. In der Führungsgruppe wird auch die Verteilung von Schutzkleidung oder Atemschutzmasken an Einrichtungen im Landkreis koordiniert.

Das Gesundheitsamt des Landratsamtes Donau-Ries meldet mittlerweile 33 bestätigte Erkrankte. Ein Schwerpunkt von Neuinfizierungen ergab sich durch einen Ausbruch im Umfeld der Kindertagesstätte in Heroldingen. Alle betroffenen Personen sind mittlerweile in Quarantäne.

Die Nobelpreisträgertagung in Lindau wird wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben. Das hat ein Sprecher dem BR gesagt. Demnach wird die interdisziplinäre Tagung im kommenden Jahr stattfinden (Ende Juni, Anfang Juli 2021). Auch für die Tagung der Wirtschaftswissenschaftler muss ein neuer Termin gefunden werden, voraussichtlich auch in einem Jahr.

Heuer soll es nach Angaben der Nobelpreisträgertagung weitreichende Online-Aktivitäten geben, bei denen junge Forscher mit den Nobelpreisträgern virtuell in Kontakt treten können. Details dazu sollen im Laufe des Tages bekannt gegeben werden.

Die Stadt Augsburg will den Augsburger Tafeln helfen. Laut Wirtschaftsreferentin Eva Weber sollen künftig auf dem Messegelände Lebensmittelpakete geschnürt werden, die an den Ausgabestellen verteilt werden können. In Zusammenarbeit mit den Tafeln entstehen gerade Listen, um den Bedarf zu klären. In Planung ist auch ein Lieferservice für Bedürftige, wenn sich die Situation weiter verschlechtert.

Im Landkreis Aichach-Friedberg sind von den insgesamt 39 bisher am Coronavirus erkrankten Personen mittlerweile fünf wieder gesund, das teilte das Landratsamt mit. Die Anzahl der Kontaktpersonen von Erkrankten, die sich in Quarantäne befinden, liegt aktuell bei rund 350. Etwa 50 konnten die Quarantäne bereits wieder verlassen.

Die aktuelle Lage ist für viele Menschen eine große Herausforderung und psychische Belastung, gerade für diejenigen, die schon vorher psychisch erkrankt waren. Die Diakonie Augsburg ist weiter für sie da. Der Sozialpsychiatrische Dienst (SPDI) Augsburg mit seinen Außenstellen in Gersthofen, Meitingen und dem Beratungszentrum Süd ist weiterhin telefonisch und per Mail erreichbar. Das Angebot gelte für alle Menschen, die sich gerade in einem seelischen Ausnahmezustand befinden. Um Menschen in akuter materieller Not helfen zu können, bietet die Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit (KASA) der Diakonie telefonische Beratung an. Unter (0821) 45019-3211 sind die Mitarbeiterinnen montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr zu erreichen und bieten eine Notversorgung für Menschen mit existenziellen Problemen.

In Augsburg ist ein erster Corona-Todesfall zu beklagen: Nach Angaben der Stadt starb eine 90 Jahre alte Frau. Die Patientin habe unter Vorerkrankungen gelitten.

Gleichzeitig steigt die Zahl der Infizierten in der schwäbischen Bezirkshauptstadt. Nach Angaben der Stadt wurden 13 weitere Fälle registriert. Damit liegt die offizielle Zahl der Infizierten in Augsburg jetzt bei 65.

Die Wertinger Kinderarztpraxis “Berweck und Steinheber” muss vorübergehend wegen einer Corona-Infektion einer Mitarbeiterin geschlossen werden. Das teilt das Dillinger Landratsamt mit. Der Fall sei gestern bekannt geworden, heißt es in der Mitteilung weiter. Alle Mitglieder der Belegschaft werden jetzt als Kontaktpersonen erfasst.

Nach Einschätzung des Gesundheitsamts hat es für die Patienten der Praxis nur ein sehr geringes Ansteckungsrisiko gegeben. Die Praxis bleibt voraussichtlich eine Woche geschlossen. Für Notfälle ist die Praxis unter (08272) 3010 zu erreichen.

Von zwei Verstößen gegen die geltenden Ausgangsbeschränkungen berichtet die Polizei in Nordschwaben. Demnach hätten sich vier Männer am Sonntagabend (22.3.) in einem Garten in Höchstädt zu einer Grillparty getroffen. Weil sie auch ein Lagerfeuer entfachten, blieb das Treffen kein Geheimnis. Auf die Aufforderung der Polizei, die Party zu beenden, hätten die vier allerdings “uneinsichtig” reagiert. Sie müssen jetzt mit Anzeigen rechnen.

In Lauingen, so der Polizeibericht, hatten sich währenddessen drei junge Männer vor einer Spielhalle verabredet, einer von ihnen hatte offenbar einen Schlüssel dazu. Die Folge der Polizeikontrolle: Platzverweis und Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz.

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen im Landkreis Aichach-Friedberg liegt jetzt bei 39. Das teilte das Landratsamt mit. Etwa 300 Menschen befinden sich in Quarantäne. Während auf der einen Seite erste Personen aus der Quarantäne entlassen wurden, kamen auf der anderen Seite auch neue Quarantäne-Fälle dazu, heißt es in einer Mitteilung vom Sonntagmittag. Wie das Landratsamt weiter erklärte, gibt es im Landkreis mittlerweile Menschen, die infiziert waren und wieder gesund sind. Weitere Details dazu sollen morgen bekannt gegeben werden. Am Freitag lag die Zahl der bestätigten Infektionen noch bei 31.

In Schwaben sind in der Nacht einige wenige Gruppen wegen der geltenden Ausgangsbeschränkungen aufgelöst worden. Im Bereich des Präsidiums Schwaben Süd / West in Kempten wurden einige Menschen belehrt. Es gab außerdem eine kleinere Zahl von Platzverweisen, teilte das Präsidium mit. Ein Sprecher des Präsidiums Schwaben Nord in Augsburg erklärte, die Nacht sei sehr ruhig gewesen – auch wegen des kalten Wetters. Insbesondere an Tankstellen habe es kleinere Gruppen gegeben, die von der Polizei mit Belehrungen aufgelöst worden seien.

In Augsburg gibt es nach Angaben des Gesundheitsamtes sechs weitere bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Die Zahl der bestätigten Fälle liegt damit bei 52.

Ein Augsburger Mitarbeiter des Roboterherstellers Kuka ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Auf Nachfrage des Bayerischen Rundfunks bestätigte das Unternehmen einen entsprechenden Zeitungsbericht. Der Mitarbeiter war nach Kuka-Angaben im Urlaub erkrankt und kam im Anschluss nicht mit Kollegen in Kontakt.

Vor den kommunalen Krankenhäusern in Immenstadt, Kempten und Mindelheim sollen Zelte die ambulante Notfallversorgung in der Region unterstützen. In Immenstadt wird das Zelt schon eingerichtet. In Kempten und Mindelheim laufen noch die Planungen.

Ein chronisch kranker Bewohner eines Pflegeheims im Landkreis Dillingen ist bereits am Donnerstag an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Das teilte das Landratsamt mit. Die Infektion sei nach dem Tod des Mannes am Freitag “labordiagnostisch bestätigt” worden.Die Übertragung des Virus auf den Verstorbenen sei demnach “offensichtlich über eine zwischenzeitlich positiv getestete Kontaktperson aus dem Kreis der Besucher” erfolgt. Die Einrichtung sei dennoch „mit einem spezifischen Hygieneplan auf die Epidemie so gut wie möglich vorbereitet“ gewesen.Das Gesundheitsamt ermittele nun die Kontaktpersonen beim Pflegepersonal. In Abstimmung mit der Regierung von Schwaben soll festgelegt werden, “ob und unter welchen Bedingungen weiter gearbeitet werden darf”.Unabhängig von diesem Fall sei eine weitere Person positiv getestet worden, ein Reiserückkehrer aus Südtirol “mit milden Symptomen”. Die Zahl der bestätigten Fälle im Landkreis Dillingen an der Donau steigt damit auf insgesamt acht.

Das Gesundheitsamt der Stadt Augsburg verzeichnet drei weitere Corona-Fälle, teilte Stadt-Sprecher Stefan Sieber mit. Die Zahl der bestätigten Fälle von Corona-Infizierten im Stadtgebiet von Augsburg steigt damit auf insgesamt 46.

Im Landkreis Aichach-Friedberg gibt es sieben weitere Corona-Infektionen. Das hat das zuständige Landratsamt mitgeteilt. Stand Freitagmittag sind es nun insgesamt 31. Die erkrankten Personen befinden sich laut Mitteilung in Quarantäne. Die Anzahl der Kontaktpersonen von Erkrankten, die sich in Quarantäne befinden, ist aktuell bei rund 300, heißt es weiter.

Das Bürgertelefon des Landratsamtes Aichach-Friedberg (Tel. 08251 92 444) ist für medizinische Belange im Zusammenhang mit Covid 19 auch Samstag und Sonntag von 10 bis 13 Uhr erreichbar.

Die Hochschule Augsburg geht ab Montag, 23. März 2020, in einen “sehr eingeschränkten Betrieb”. Das hat die Universität mitgeteilt. In diesem Zeitraum dürfe die Hochschule Augsburg nicht mehr betreten werden. Ausgenommen seien Personen, die den Betrieb der Hochschule aufrechterhalten. Die 480 Beschäftigten arbeiten laut Mitteilung im Homeoffice und seien weiterhin für die Studierenden online und telefonisch erreichbar. Bis Montag, 20. April 2020, finden an der Hochschule Augsburg keine Präsenzveranstaltungen statt. Es gibt laut Universität stattdessen digitale Angebote. Wenn der normale Betrieb am 20. April, wie derzeit geplant, starten kann, würden die Studierenden fristgerecht ihre Noten bekommen, schreibt die Hochschule.

Die Stadtbücherei in Neu-Ulm hat aufgrund der Coronavirus-Pandemie geschlossen. Doch auch wenn eine Ausleihe vor Ort derzeit nicht möglich ist, müssen Kunden der Stadtbücherei nicht auf Ausleihen verzichten. Den Nutzern stehen nach wie vor elektronische Medien wie E-Books, E-Zeitschriften, E-Audios sowie E-Videos zur Verfügung. Diese können über die “Onleihe Schwaben” geliehen werden. Anmeldungen hierzu sind laut Stadt Neu-Ulm unkompliziert und jederzeit möglich: Einfach eine Mail an [email protected] schreiben und Vor- und Nachname, Adressdaten, Geburtsdatum und E-Mail-Adresse angeben. Nach Erhalt der Mail wird das Team der Bücherei die Anmeldung bearbeiten und entsprechende Zugangsdaten per Mail zur Verfügung stellen.

Augsburgs Oberbürgermeister Gribl hat die Maßnahmen, die der Freistaat am Mittag per Allgemeinverfügung angeordnet hat, gelobt. In einer im Netz gestreamten Pressekonferenz sagte er, durch diese klaren Verfügungen würden die Verhältnisse noch klarer. Die Stadt hatte nach seinen Worten bereits weitere Restriktionen auf lokaler Ebene vorbereitet. Sie hätten heute verkündet werden sollen, wenn nicht der Freistaat bayernweite Maßnahmen angeordnet hätte.

Die Stadt hatte die Restriktionen für nötig erachtet, da sich “einige” Personen nicht an die Empfehlungen gehalten hatten. Gribl kündigte an, dass die Stadt die Allgemeinverfügung des Freistaates Bayern unter Einsatz der Polizeikräfte und des städtischen Ordnungsdienstes durchsetzen wird. Verstöße dagegen würden als Ordnungswidrigkeiten oder gar Straftaten geahndet.

In der Stadt Augsburg gibt es momentan 43 nachgewiesene Corona-Infektionen. Unter den neun seit gestern hinzugekommenen Fällen ist eine Person mit schwerem Verlauf.

Der SKM Augsburg, der katholische Verband für soziale Dienste e.V. Augsburg, hat wegen der Corona-Krise seine Angebote den aktuellen Umständen angepasst. Existenzsichernde Hilfen des SKM würden aufrecht erhalten – nur eben mit gewissen Einschränkungen, so die Öffentlichkeitsreferentin des Verbands, Pia Haertinger.

Die Wärmestube in der Klinkertorstraße bleibt geschlossen. Stattdessen gibt der SKM aber von neun bis zwölf Uhr am Eingang der Wärmestube Lunch-Pakete aus. Zu diesen Zeiten von Montag bis Freitag können die Klienten auch weiterhin duschen oder dringend benötigte Kleidung abholen.

Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter des SKM bieten derzeit bevorzugt telefonische Beratung an. In dringenden Fällen können Hilfesuchende auch zum SKM kommen und sich im dortigen Innenhof persönlich, aber mit dem entsprechenden Sicherheitsabstand beraten lassen.

Der SKM hat seinen Klienten außerdem ein Infoblatt über die aktuell notwendigen Maßnahmen zukommen lassen. Diese Information sei “vorrangiges Ziel” gewesen, so Öffentlichkeitsreferentin Haertinger.

Änderungen betreffen auch das Übergangswohnheim für obdachlose Männer, das der SKM Augsburg im Auftrag der Stadt Augsburg betreibt. Dort würden die Abläufe immer wieder an die neuen Erkenntnisse angepasst. Die Aufenthaltsräume, die in den vergangenen Tagen geschlossen waren, wurden jetzt wieder geöffnet. Laut dem Leiter des Wohnheims, Knut Bliesener, hatten sich die Bewohner weiterhin auf ihren Zimmern in größeren Gruppen getroffen. Das sei schließlich auch nicht Ziel der Sache, so Bliesener.

Das Gesundheitsamt im Landkreis Donau-Ries meldet nun insgesamt 20 bestätigte Corona-Fälle. Deshalb würden nun vermehrt vorsorgliche Quarantänemaßnahmen gegenüber Kontaktpersonen verhängt, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamtes.

Wie eine Sprecherin des Landratsamtes mitteilt, sei ein Katastrophen-Team auf Anweisung des bayerischen Gesundheitsministeriums zurzeit damit beschäftigt, für den Ernstfall zusätzliche Bettenkapazitäten zu planen. So könnten Turnhallen in der Nähe der Krankenhäuser in Donauwörth, Nördlingen und Oettingen zu Notfall-Lagern werden. Auch werde geprüft, auf welchen freien Flächen, Zelte aufgestellt werden können. Die Sprecherin betont, dass es sich um eine Vorsichtsmaßnahme handle, in den Krankenhäusern im Landkreis würden erst wenige Corona-Fälle behandelt.

Entgegen anderslautender Gerüchte ist die krisensichere Versorgung mit desinfizierter Stationswäsche und Bekleidung für das Personal am Uniklinikum Augsburg gewährleistet. Dies hat Ines Lehmann, Pressesprecherin der Uniklinik, dem BR-Studio Schwaben auf Nachfrage bestätigt.

Die Wäschelogistik des Uniklinikums managt eine Firma aus Österreich. Trotz Kontrollen, geschlossener Übergänge und kilometerlanger Staus dürften die LKW aber die Grenzen passieren. Grundlage dafür sei eine Erleichterung durch das Bundeswirtschaftsministerium, so Lehmann. An der Augsburger Uniklinik fallen täglich rund zehn Tonnen Wäsche an. Für den laufenden Betrieb sei die Versorgung essentiell, so Ines Lehmann.

Im Landkreis Ostallgäu und der kreisfreien Stadt Kaufbeuren sind inzwischen 31 Personen positiv auf Corona getestet worden. Das teilte das Landratsamt Ostallgäu mit. Damit hat sich die Zahl der Infizierten seit Montag fast verdoppelt, da waren 16 Personen als infiziert gemeldet. Diese neuen Zahlen geben aber keine Auskunft darüber, ob alle Infizierten auch krank geworden sind oder wie schwer die Fälle sind. Die Fälle werden einfach addiert, Genesene werden nicht abgezogen.

Wegen des Coronavirus wird die Eröffnung der Bayerischen Landesausstellung 2020 “Stadt befreit. Wittelsbacher Städtegründer” in Aichach und Friedberg verschoben. Das teilte Wissenschafts- und Kunstminister Bernd Sibler mit. Die Eröffnung war für den 28. April geplant. Wann sie nun stattfinden wird, steht noch nicht fest.

Die Theatermacher am Landestheater Schwaben in Memmingen haben während der Coronavirus bedingten Schließung einen neues Projekt auf Youtube: Unter “[email protected]” werden jeden Tag von einem Mitglied des Ensembles entweder ein kleiner Text oder ein Gedichte vorgetragen. “Wir erzählen weiter Geschichten in einer sicherlich krisenhaften Zeit, um Mut zu machen.”, sagte Kathrin Mädler, die Intendantin des Landestheaters dem BR. Das Angebot kann entweder über die Internetseite des Landestheaters www.landestheater-schwaben.de oder direkt auf Youtube gesucht werden.

In Augsburg ist die Zahl der Corona-Fälle weiter gestiegen. Laut Gesundheitsamt sind neun weitere Infektionen bestätigt. Den Angaben zufolge handelt es sich um die bislang höchste Anzahl an Neuinfektionen innerhalb eines Tages seit Nachweis des ersten Corona-Falles in Augsburg am 6. März. Insgesamt sind im Stadtgebiet 43 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert worden.

Nach der Absage öffentlicher Gottesdienste reagiert das Bistum Augsburg mit TV-Gottesdiensten. Sie werden Sonntags ab 10 Uhr und an den übrigen Wochentagen ab 19 Uhr übertragen und von Bischof Betram Meier geleitet.

Wegen des Coronavirus fällt in diesem Jahr auch die Augsburger Frühjahrsdult im gesamten Zeitraum vom 11. bis zum 26. April aus. Das teilte die Stadt Augsburg mit. Überlegungen für einen späteren Beginn gibt es nach Angaben der Stadt derzeit nicht.

Die Stadt Memmingen will eine Liste mit lokalen Unternehmen, die einen Lieferdienst anbieten, veröffentlichen. Dazu bittet sie alle Läden, die jetzt wegen der Coronakrise Waren ausliefern, sich zu melden – möglichst mit Angaben zur Branche und den Bestellmodalitäten. Dei Stadt bitte um Kontakt per E-Mail an [email protected]

Wegen der Corona-Krise hält die Hochschule Augsburg ihren Studienorientierungstag in diesem Jahr online ab. Am Freitag, den 27. März 2020, können sich Interessenten an einem virtuellen Infostand über das Angebot informieren. Wer teilnehmen will, muss sich vorher dafür registrieren. Informationen dazu gibt es auf den Internetseiten der Hochschule Augsburg.

In Schwaben sollen bis auf Weiteres acht Grenzübergänge nach Österreich geöffnet bleiben. Das geht aus einer Aufstellung hervor, die die Bundespolizei am Morgen veröffentlichte.

Bundespolizei und Landespolizei kontrollieren an den Übergängen an der A96, an der A7, an der B17 bei Füssen, an der B19 bei Oberstdorf, an den Grenzübergängen Balderschwang, Jungholz und Lindau Ziegelhaus sowie am Bahnhof von Lindau. Alle anderen Übergänge im Bereich der Bundespolizei in Kempten sind bereits geschlossen oder werden geschlossen.

Die Bundespolizei bittet alle Reisenden, Ausweisdokumente und eine Pendlerbescheinigung oder Nachweise für eine dringende Ausnahme griffbereit zu haben.

In Schwaben hat es in der Nacht nur wenige kleinere Verstöße gegen die in Zusammenhang mit dem Coronavirus erlassenen Beschränkungen gegeben. Im Stadtgebiet von Augsburg habe die Polizei im Laufe der Nacht zwei oder drei Mal Gruppen von Jugendlichen aufgelöst, teilte ein Sprecher des Präsidiums Schwaben Nord am Morgen mit. Die Beamten mussten dabei keine Platzverweise erteilen. Weitere Verstöße gegen die Allgemeinverfügung im Zuständigkeitsbereich des Präsidiums sind nicht bekannt. Auch im Bereich des Präsidiums Schwaben Süd/West in Kempten hat es im Zusammenhang mit der Allgemeinverfügung wegen des Coronavirus jedenfalls keine größeren Einsätze gegeben. Das teilte ein Sprecher des Präsidiums in Kempten mit.

Der Landkreis Neu-Ulm startet am Mittag in Senden ein Corona-Test-Zentrum als Drive In. Das Angebot richtet sich an Menschen mit Krankheitssymptomen, für die ein Verdacht besteht, dass sie am Coronavirus erkrankt sind. Sie müssen selbstständig zur Teststation fahren können. Getestet werden nur von der KVB ausgewählte Patienten. Alle anderen erhalten keinen Zugang und können nicht getestet werden. Bei Menschen, die nicht mobil sind und so schwere Symptome zeigen, dass sie nicht zur Teststation fahren können, kommt weiterhin ein Arzt über den KVB-Fahrdienst ins Haus, um dort einen Abstrich für den Corona-Test zu nehmen.

Im Stadtgebiet Memmingen gibt es aktuell acht Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion. Der erste Fall in Memmingen ist am 14. März 2020 aufgetreten. Wer nach Aufenthalt in einem Risikogebiet Krankheitssymptome zeigt oder Kontakt mit einer infizierten Person hatte, soll sich bitte beim Hausärztlichen Notdienst unter der Nummer 116 117 oder beim städtischen Gesundheitsamt unter der Nummer 08331/96687-0 melden. Am Telefon werden Betroffene über die weiteren Maßnahmen informiert.

Die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis Dillingen ist um drei weitere Fälle gestiegen. Es handelt sich dabei um zwei Kontaktpersonen zu bereits bestätigten Fällen außerhalb des Landkreises und um einen Reiserückkehrer aus den USA. Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit bei den Betroffenen die Kontaktpersonen und veranlasst die gebotenen Maßnahmen.

Am morgigen Freitag (20.3.) tritt in Augsburg ein Besuchsverbot für Altenheime und Krankenhäuser in Kraft. Augsburgs Ordnungsreferent Dirk Wurm verlas die Verfügung während einer Pressekonferenz der Stadt. Entsprechende Einrichtungen dürfen nicht mehr betreten werden. Das gilt bis zum 19. April. Ausnahmen sind in Notfällen bei telefonischer Anmeldung möglich.

Paul Gruschka, Bürgermeister von Bad Wörishofen, hat das leerstehende “Kneippianum” als Corona-Klinik ins Spiel gebracht. Der Träger des Gebäudes – der Orden der Barmherzigen Brüder, habe den Vorschlag bereits geprüft. Nach knapp zwei Jahren Leerstand sei das ehemalige Kurhaus derzeit zwar als “nicht bewohnbar” zu bezeichnen. Sollte allerdings das Gesundheitsministerium das Gebäude trotz der Mängel nutzen wollen, würde der Orden einer Nutzung zustimmen. Gruschka wörtlich: “Dies wäre eine Nutzung ganz im Sinne von Pfarrer Kneipp.”

Mieter der städtischen Wohnbaugruppe Augsburg (WBG), die durch Auswirkungen von Corona in Zahlungsschwierigkeiten geraten, können mit Unterstützung durch die WBG rechnen. Unternehmenssprecherin Andrea Wolf sagte dem BR: “Die WBG ist als sozialverpflichtetes, kommunales Unternehmen ohnehin immer bemüht, mit unseren MieterInnen gemeinsam eine Lösung zu finden, wenn diese Schwierigkeiten haben, die Miete zu zahlen. Insbesondere in der aktuellen Situation werden wir in jedem Einzelfall versuchen, belastbare Vereinbarungen zu schließen.” Die Wohnbaugruppe ist ein städtisches Tochterunternehmen und der größte Vermieter in der Stadt. Die WBG bewirtschaftet in Augsburg rund 10.000 Wohnungen für rund 20.000 Menschen.

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus schließt Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl eine Ausgangssperre in Augsburg nicht aus. Derzeit sieht die Stadtverwaltung keinen Anlass für eine solche Maßnahme. Man würde eine Ausgangssperre aber erlassen, falls es in der Stadt eine deutliche Erhöhung des Infektionsrisikos geben sollte, oder falls die derzeit verordneten Einschränkungen nicht befolgt werden sollten. Das erklärte der OB auf Nachfrage von Journalisten während einer per Livestream übertragenen Pressekonferenz der Stadt. “Wir wollen das nicht, werden aber davon Gebrauch machen, wenn es nötig ist” erklärte Gribl.

Die Donau-Ries-Kliniken stoppen zum Schutz gegen Corona-Infektionen ab sofort alle Patientenbesuche. Betroffen sind damit alle drei Klinik-Standorte in Donauwörth, Nördlingen und Oettingen. Bereits zuvor gab es einen Besuchsstopp in den Altenheimen des gemeinsamen Kommunalunternehmens (gKU) in Trägerschaft des Landkreises Donau-Ries. Die Altenheime befinden sich in Nördlingen, Wemding, Monheim und Rain.

In einer Mitteilung begründet der Klinik-Chef Jürgen Busse die Maßnahme damit, dass man die Patienten vor einer Corona-Infektion schützen müsse. Die bisher eingeschränkten Besuchszeiten könnten nicht mehr aufrechterhalten werden: “Der Aufwand für die Gesundheitskontrolle an den Eingängen und die Steuerung der Besucherströme war zu aufwändig. Wir brauchen jetzt alle Mitarbeiter zur Vorbereitung weiterer Schutz- und Behandlungsmaßnahmen und zur Aufrechterhaltung des Krankenhausbetriebs”, so Busse in der Mitteilung.

Vier weitere Menschen in Augsburg sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit sind in Augsburg aktuell 34 Covid-19-Fälle bestätigt. Das teilte die Stadt am Donnerstagvormittag (19.03.2020) mit.

Abstand halten ist aktuell wichtig, um sich und andere zu schützen. Um Bürgerinnen und Bürger an so vielen Orten wie möglich daran zu erinnern, stellt die Stadt Augsburg Plakate zur Verfügung. In A3 oder A4 können die Schilder, die dazu auffordern den Mindestabstand von 1.50 Meter einzuhalten, unter augsburg.de heruntergeladen werden.

Das gesamte österreichische Bundesland Tirol wurde wegen der Ausbreitung des Coronavirus unter Quarantäne gestellt. “Wir erlassen Quarantäneverordnungen für alle 279 Tiroler Gemeinden. Das bedeutet: Die Gemeinde darf nur dann verlassen werden, wenn es um die Deckung der Grundversorgung geht, um die Daseinsvorsorge oder um zur Arbeit zu kommen – und dann nur zum nächstgelegenen Ort”, teilte Tirols Landeschef Günther Platter am Mittwochabend via Facebook mit. “Sofern es einen Arzt, eine Apotheke, einen Lebensmittelhandel und eine Bank im Ort gibt, darf die Gemeinde für diese Zwecke nicht verlassen werden.”

Die Polizei in Schwaben überwacht die Einhaltung der Corona-Maßnahmen. Beamte im Bereich Schwaben Süd/West haben bereits vereinzelt Platzverweise ausgesprochen, wie das Präsidium mitgeteilt hat. Es habe sich um Personen gehandelt, die sich an Orten wie Spielplätzen oder Freizeiteinrichtungen aufgehalten hätten. Michael Jakob vom Polizeipräsidium Schwaben Nord wies darauf hin, dass die Polizei gezielt unterwegs ist, um die Verfügung zu überwachen. Er betonte, dass trotz der umfangreichen Maßnahmen die Polizei in Nordschwaben weiterhin zu erreichen ist und in Notfällen nach wie vor sofort helfen kann.

Füssen im Ostallgäu will aus den Erfahrungen ihrer italienischen Partnerstadt Cremona in der Lombardei lernen. Das hat Claudia Gaiotti, die sich um die Städtepartnerschaften Füssens kümmert, dem BR mitgeteilt. Die Lombardei in Norditalien ist in Europa besonders schwer vom Coronavirus betroffen. Im April sei eine Reise nach Cremona geplant gewesen, diese wurde abgesagt. Gaiotti habe vor etwa einem Monat von einer Kollegin aus der italienischen Stadt erfahren, dass es damals nur vier Infizierte gegeben habe, nun seien es über 400. Das Krankenhaus sei überfordert, nicht nur das in Cremona selbst, sondern auch die Einrichtungen in den Dörfern. Deshalb müsse man aus der Erfahrung Italiens lernen, um einen Notstand in Krankenhäusern hierzulande zu verhindern. Auch andere Allgäuer Städte haben Partnerschaften mit Städten in Italien. Kaufbeuren zum Beispiel hat ebenfalls Treffen mit der italienischen Stadt Ferrara in Oberitalien abgesagt. In Memmingen steht erst im August ein Treffen mit der Partnerstadt Teramo in den Abruzzen an. Im Moment sei die Stadt im Allgäu aber ohnehin genug mit sich selbst beschäftigt, wie ein Mitarbeiter sagt.

Beim FC Memmingen haben sie wegen der Pause im Spielbetrieb jetzt drastische Maßnahmen ergriffen. Das Präsidium hat beschlossen, dass alle “veränderbaren Zahlungen” ab sofort eingestellt werden. Das betrifft unter anderem Spieler- und Trainergehälter, Ehrenamtspauschalen und Ausbildungsentschädigungen für Übungsleiter im Jugendbereich. Sie alle sollen demnach kein Geld mehr bekommen. Die Betroffen würden per E-Mail ausführlich informiert, die Mail ist nach Angaben des Vereins mit einem Appell an die Solidarität aller, auch derer, die bestehende Verträge haben, versehen. Diese Entscheidung betrifft nach Angaben der Vereinsführung alle Mannschaften des FC Memmingen von den Bambinis bis zur ersten Herrenmannschaft. “Dies ist ein einschneidender Schritt. Aber nur mit der maximalen Reduzierung der Ausgaben kann die Überlebensfähigkeit des FC Memmingen gewährleistet werden. Dies ist das einzige Kriterium für unsere Entscheidungen, um größtmöglichen Schaden abzuwenden“, erklärt der Präsident des FC Memmingen, Armin Buchmann. Die FCM-Verantwortlichen seien zum Schluss gekommen, dass in den nächsten Wochen oder Monaten aus Verantwortung und gesundheitlicher Vorsorge heraus, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen kein Trainingsbetrieb zugemutet werden kann.

Im Landkreis Dillingen gibt es jetzt auch einen ersten bestätigten Corona-Fall. Das teilt das Landratsamt mit. Die betroffene Person hat sich laut Mitteilung bis zwei Tage vor dem Ausbrechen der Erkrankung in einem vom Robert-Koch-Institut erklärten Risikogebiet aufgehalten. Unabhängig von diesem Fall stünden im Landkreis Dillingen aktuell 36 Personen als Kontaktpersonen zu anderen Infizierten unter Quarantäne. In den letzten Tagen hatte es Gerüchte gegeben, im Landkreis Dillingen gebe es nur deshalb noch keinen bestätigten Corona-Fall, weil das Gesundheitsamt zu wenig testen würde. Diesem Vorwurf widerspricht die Leiterin des Gesundheitsamtes, Uta-Maria Kastner, in der Mitteilung erneut und verweist auf die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, welche Personen- bzw. Risikogruppen vorrangig getestet werden sollen.

Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen im Allgäu schließen, Touristen müssen noch heute abreisen. Das teilte die Allgäu GmbH soeben mit. Die Allgäuer Gastgeber folgen damit der bayerischen Allgemeinverfügung von gestern und vorgestern, die besagt, dass der Betrieb von Hotels und Beherbergungsbetrieben und die Zurverfügungstellung jeglicher Unterkünfte zu privaten touristischen Zwecken untersagt wird. Ausgenommen sind hiervon Hotels und Pensionen, die ausschließlich Geschäftsreisende und Gäste für nicht private touristische Zwecke aufnehmen.

Die Kinderbetreuung an Augsburgs Grund- und Mittelschulen wird nicht so stark in Anspruch genommen, wie das beim staatlichen Schulamt zunächst befürchtet wurde. Im Zuge der Corona-Krise wurden an allen 36 Grund-, den 14 Mittelschulen und den neun so genannten Vollschulen (Grund- und Mittelschule) Schülerbetreuungen eingerichtet, an lediglich 19 davon wird diese aber auch aktiv durchgeführt, erklärte Markus Wörle vom staatlichen Schulamt in Augsburg

Im Landkreis Unterallgäu sind inzwischen 19 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Ein Patient wird derzeit isoliert in der Klinik in Mindelheim behandelt. „Jeder kann dazu beitragen, dass sich das Corona-Virus langsamer ausbreitet“, sagt Ludwig Walters, Leiter des Unterallgäuer Gesundheitsamts. Dazu sollte jeder seine persönlichen Kontakte auf das Nötigste reduzieren. Walters bittet um Verständnis, dass nicht jeder, der befürchtet, am Corona-Virus erkrankt zu sein, getestet werden kann. „Getestet werden nur Personen, die aus Risikogebieten zurückgekehrt sind und entsprechende Symptome aufweisen oder Menschen, die mit infizierten Personen Kontakt hatten.“ Deshalb dürfen den Drive-In-Schalter für die Corona-Tests des Landratsamts nur Personen anfahren, die vorab vom ein entsprechendes Ticket mit einer Nummer erhalten haben.

Acht weitere Personen in Augsburg wurden positiv auf das Coronavirus getestet, das hat die Stadt Augsburg mitgeteilt. Damit steigt die Zahl in der Stadt auf 30 bestätigte COVID-19-Fälle. Bei den acht neuen Personen handelt es sich um Kontaktpersonen bestätigter Fälle und Reiserückkehrer aus unterschiedlich Gebieten.

Am Landgericht Augsburg wird wegen des Coronavirus versucht, den Geschäftsbetrieb zu minimieren. Nur notwendige Verfahren sollen stattfinden, so Geschäftsleiter Alfred Schwarz. Ob und wann Gerichtstermine stattfinden, entscheiden die Richterinnen und Richter im Einzelfall. Das Gericht verzichtet auf vermeidbaren Publikumsverkehr, aber die Gerichtsverfahren bleiben öffentlich. Die Zahl der Zuschauer wird gegebenenfalls reduziert. Am Amtsgericht Augsburg sind die Beratungshilfestelle, die Grundbucheinsichtsstellte und der Bürgerservice Nachlass vorübergehend für Besucher geschlossen. Hier kann man seine Anliegen aber schriftlich einreichen.

Bei den Gerichten im Allgäu wird wegen des Coronavirus jetzt geprüft, welche Verhandlungen und Gerichtstermine verschoben werden können. In Memmingen und Kaufbeuren entscheiden die Richter im Rahmen der richterlichen Unabhängigkeit, ob die Sitzungen stattfinden. In Kempten werden viele Zivilsachen abgesetzt oder verlegt. Die Verhandlungen in Strafsachen finden überwiegend statt.

Im Allgäu sind derzeit die kleineren Grenzübergänge nach Österreich gesperrt. An den größeren Übergängen an der A7 und der A96 wird kontrolliert. Das teilte die Bundespolizei in Kempten auf Anfrage des BR mit. Eine Sprecherin begründete die Schließung mit einsatztaktischen Erwägungen und der Notwendigkeit Schwerpunkte zu setzen. Berufspendler kommen wegen der gesperrten Übergänge nur auf Umwegen über die Grenze.

Die Ausbreitung des Coronavirus wirkt sich auf die Tafeln in Schwaben und Oberbayern aus. Der Betrieb des Vereins Tafel Augsburg e.V. geht vorerst weiter. Die Caritas dagegen hat die Abgabe von Lebensmitteln an Bedürftige vielerorts eingestellt.

Im Bezirk Schwaben leiden die Branchen Gastgewerbe, Reisewirtschaft und Tourismus am meisten unter den Folgen der Corona-Krise. Das erklärte Dr. Marc Lucassen, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben, auf einer Pressekonferenz zu den Folgen von Corona auf die regionale Wirtschaft. Starke Einschränkungen seien durch den Katastrophenfall im Bereich der Lieferketten zu verzeichnen, auch die Industrie würde die Folgen auf dem Absatzmarkt deutlich spüren. Zudem seien besonders kleine und mittlere Unternehmen von der Krise betroffen – darauf zielten auch die Maßnahmen von Bund und Land ab, die jetzt beschlossen wurden. Entscheidend, so Lucassen, sei jetzt die schnelle und unbürokratische Umsetzung dieser Maßnahmen: „Gut gemeint sei noch nicht gut gemacht.“ Die Restriktionen seien zwar massiv – aber jede Krise sei auch eine Chance. Die Wirtschaft müsse die Herausforderung annehmen. Diese Krise werde die Wirtschaft hierzulande dauerhaft verändern.

Der Landkreis Neu-Ulm ruft alle Menschen, die über medizinische oder pflegerische Sachkenntnisse verfügen – und derzeit nicht im Gesundheitssektor arbeiten – auf, sich zu melden. So rechnet auch der Landkreis mit einer weiteren Verbreitung des Coronavirus. Um das Gesundheitssystem und die Kräfte, die bereits im Einsatz sind, zu verstärken, wendet sich der Einsatzstab am Landratsamt Neu-Ulm daher frühzeitig an seine Landkreisbewohner.

Die entsprechend qualifizierten Menschen werden gebeten, sich bei den Kreis-Kliniken unter der Telefonnummer 07309/870-1511 zu melden. Besonders Ärztinnen und Ärzte oder Pflegekräfte im Ruhestand, in Elternzeit, im Studium oder in Ausbildung werden vom Landkreis gesucht. Sie könnten das Personal in den Krankenhäusern oder Praxen verstärken, unterstützen und entlasten. Es geht laut Landratsamt nicht um einen sofortigen Einsatz, sondern um die Vorbereitung für eine Lage, die den verstärkten Einsatz medizinisch erfahrener Kräfte gegebenenfalls erforderlich macht.

Medizinische Schutzkleidung ist wegen der Corona-Krise derzeit weltweit Mangelware. Vergangene Woche hatte das Unternehmen Franz Mensch GmbH aus Buchloe, das unter anderem Mundschutz- und Atemschutzmasken importiert und vertreibt, noch vor einem massiven Notstand gewarnt. Nachdem China nun den Exportstopp für diese Waren aufgehoben hat, rechnet das Unternehmen mit einer Entspannung und erwartet eine große Lieferung mit Mundschutz und Atemschutzmasken.

Der FC-Augsburg-Fanclub “Ulrich Biesinger Tribüne e.V.” möchte in der Corona-Krise bedürftigen und gefährdeten Menschen helfen. Wer Unterstützung in der Bewältigung des eingeschränkten Alltags benötigt, könne sich per Anruf, SMS oder Whatsapp unter 0170- 4961167 an die Organisatoren wenden, erklärte der FC Augsburg in einer Presseerklärung. Es

Das Unterallgäuer Landratsamt in Mindelheim richtet ab heute Nachmittag (14 Uhr) einen Drive-In-Schalter für Corona-Schnelltests ein. Die Teststation ist für Reiserückkehrer mit Krankheitssymptomen sowie für Kontaktpersonen von infizierten Menschen vorgesehen. Diese Personengruppen können vom Gesundheitsamt eine Nummer erhalten, mit der sie dann für einen Test zugelassen werden. Wer zu einer der beiden genannten Risikogruppen gehört, kann sich unter der Telefonnummer 08261 995 406 beim Gesundheitsamt melden. Die Teststation steht beim Kreisbauhof in der Landsberger Straße 45.

In Augsburg wurden zwei weitere Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Das teilte die Stadt mit. Die Zahl der bestätigten Infektionen in Augsburg steigt damit auf 22.

Der Augsburger Verkehrsverbund stellt ab sofort seine Nachtbuslinien ein. Betroffen sind sowohl die Nachtbusse, die im Raum Augsburg Stadtteile und Nachbargemeinden verbinden, als auch die Verbindungen in die Region etwa nach Aindling, Dinkelscherben und Untermeitingen. Seit gestern fahren alle Busse und Straßenbahnen im Verbundgebiet nach dem reduzierten Ferienfahrplan. Alle Verbindungen, die in den Fahrplänen mit einem “S” für Schülerverstärkerfahrten gekennzeichnet sind, fallen aus.

Der Landkreis Dillingen gehört zu den wenigen Landkreisen in Bayern, in denen es noch keinen bestätigten Corona-Fall gibt. Das führt offenbar dazu, dass vermehrt Gerüchte aufkommen, dass im Landkreis nicht ausreichend getestet wird. Dem widerspricht ein Sprecher des Landratsamts vehement: Im Krankenhaus, im Gesundheitsamt und auch durch den Ärztlichen Bereitschaftsdienst seien bereits zahlreiche Tests durchgeführt worden. Allerdings, wie anderswo auch,  nur in begründeten Verdachtsfällen: Die Labore hätten nur begrenzte Kapazitäten, und es sei wichtig, dass Kranke mit einem hohen Risiko einer Erkrankung in der Diagnostik Vorrang hätten. Ein Mitarbeiter einer Lauinger Firma wurde positiv getestet, er wohnt aber im Landkreis Heidenheim.

Die Gemeinde Heimenkirch will Menschen, die durch das Corona-Virus besonders gefährdet sind, Hilfsangebote von Gemeindebewohnern und örtlichen Unternehmen vermitteln. In einer Mitteilung heißt es, ältere und erkrankte Bürger seien bei Besorgungen und dergleichen auf Unterstützung angewiesen. Falls sich Menschen aus Heimenkirch in dieser Situation befinden und nicht auf Dritte zurückgreifen können, sollen sie sich im Rathaus melden. Zugleich bittet die Gemeinde  Einwohner aus Heimenkirch, die Angehörigen von Risikogruppen helfen wollen, sich ebenfalls im Rathaus zu melden. Auch Gastronomiebesitzer und Supermärkte, die Essen und weitere lebensnotwendige Produkte nach Hause liefern wollen, sollen sich an die Rathausmitarbeiter wenden. Diese würden Hilfesuchende und Hilfeanbietende dann zusammenzubringen. Wichtig: Kontakt laut Mitteilung der Gemeinde nur per Mail und Telefon, Besuche im Rathaus sind – soweit möglich – zu vermeiden.

Im Landkreis Neu-Ulm sind aktuell insgesamt zehn Fälle für eine Erkrankung am neuen Coronavirus SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Person befindet sich in stationärer Behandlung.

Die Stadt Dillingen sagt alle städtischen Veranstaltungen ab, auch alle städtischen Einrichtungen sind geschlossen, alle Kurse der VHS abgesagt. Das teilt Oberbürgermeister Frank Kunz in einer Videobotschaft mit. Er weist auch daraufhin, dass alle Spielplätze in Bayern gesperrt seien, das Betreten sei verboten. Die Bürger sollten auch nicht zögern, die Polizei zu verständigen, wenn sie Personen auf einem Spielplatz sähen. Die Lage werde sich jetzt jeden Tag verändern, was heute festgelegt werde, könne morgen schon verschärft werden. Damit müsse man umgehen, dürfe aber auch nicht in Panik oder Angst verfallen, so der Dillinger Oberbürgermeister Frank Kunz weiter.

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus in Augsburg ist übers Wochenende auf 20 gestiegen. Neun Augsburger wurden am Samstag (14.03.2020) und Sonntag (15.03.2020) positiv auf den Virus getestet. Das teilte die Stadt am Montagmittag mit.

Wegen der Einreisegrenzkontrollen der deutschen Bundespolizei in Zusammenhang mit dem Corona-Virus kommt es im Bereich Lindau zu kilometerlangen Staus. In einer Mitteilung der Landespolizeidirektion Vorarlberg heißt es, die Rückstauungen auf der Rheintalautobahn A14 reichten bis zur knapp zwanzig Kilometer entfernten Ausfahrt Dornbirn-Süd. Auch die Nebenstraßen sind demzufolge von der Staubildung betroffen, da auch die kleinen Grenzübergänge nach Deutschland kontrollierten werden. Die Polizei rät deshalb, sofern möglich, keine Fahrten nach Deutschland zu machen.

Die Bahn hat den grenzüberschreitenden Regionalverkehr zwischen Bayern und Tirol eingestellt. Wie die Bahn mitteilte, ist weder Zug- noch Busverkehr möglich. Züge der DB Regio in Richtung Seefeld in Tirol und Innsbruck Hbf enden in Mittenwald. Zwischen den österreichischen Bahnhöfen Scharnitz und Innsbruck Hbf verkehren Züge der ÖBB. Die DB-Regionalzüge aus Richtung Garmisch-Partenkirchen und in Richtung Reutte in Tirol enden in Griesen. Auf österreichischer Seite ist zwischen Ehrwald Zugspitzbahn und Reutte in Tirol ein Schienenersatzverkehr eingerichtet worden. Die DB-Regionalzüge aus Richtung Kempten Hbf und in Richtung Reutte in Tirol enden in Pfronten-Steinach. Auf österreichischer Seite ist ein Schienenersatzverkehr zwischen Vils und Reutte in Tirol eingerichtet worden.

Nachdem Ministerpräsident Söder den Katastrophenfall ausgerufen hat, bleibt ab Dienstag, den 17.03. auch der Augsburger Zoo geschlossen. Nach Angaben des Zoos ist noch offen, wie lange die Schließung dauern wird. Bereits gebuchte Veranstaltungen wie Kindergeburtstage, Tierkontakte, Führungen, und Ähnliches sind bis Ostern abgesagt.

Im Bistum Augsburg sind alle öffentlichen Gottesdienstfeiern abgesagt. Wie das Bistum mitteilte, gilt die Regelung vorerst bis zum Freitag, 03.04.2020. Das Bistum bittet die Gläubigen, Gottesdienstübertragungen in Fernsehen, Radio oder Internet zu verfolgen. Als Ort für persönliche Gebete sollen die Kirchen nach Möglichkeit zu den gewohnten Zeiten geöffnet bleiben.

Seit dem Morgen werden in Schwaben die Grenzübergängen am Grenztunnel A 7 bei Füssen und an der A 96 bei Lindau kontrolliert. Auch die vielen kleinen Grenzübergänge sollen überwacht werden, dazu gehören zum Beispiel die Übergänge Pfronten-Steinach, Oberreute, Balderschwang-Hittisaus oder Füssen Ziegelwies. Die Bundespolizeiinspektion Kempten übernimmt die Kontrollen gemeinsam mit den Kollegen der zuständigen Polizei-Dienststellen.

In der Bezirkshauptstadt gibt es jetzt elf Patienten mit einer bestätigten Corona-Infektion. In einer Pressemitteilung der Stadt heißt es, der Erwachsene befinde sich seit Freitag (13.3.) in häuslicher Isolation. Die Person habe “mäßige Symptome wie Fieber und Husten”, die ambulant behandelbar seien. Kontaktpersonen würden vom Gesundheitsamt ermittelt.

Die Angst vor einer Verbreitung des Coronavirus bringt auch den Kultur-Betrieb auf dem Land zum Erliegen. So hat das Frauenmuseum Hittisau “bis auf Weiteres” geschlossen. Damit wolle man sich den “Maßnahmen zur Verlangsamung der Coronavirus-Ausbreitung” anschließen. “Es ist die Zeit der Solidarität, des Schulterschlusses und der gesellschaftlichen Verantwortung”, erklärt das Museum.

Auch ein Konzert des lettischen Musikers Reinis Jaunais im “Kulturgewächshaus Birkenried” in Gundelfingen am morgigen Sonntagnachmittag (15.3.) wird nicht stattfinden. Der Veranstalter erklärt, dass der Musiker die letzte Chance ergriffen habe in seine Heimat zurückzukehren, bevor die Grenzen zu Polen geschlossen wurden. Bis Mitte April sind in Gundelfingen bereits drei weitere Konzerte abgesagt.

Der kleine Kulturbetrieb beklagt, solche Absagen seien “für die Künstler im Kleinkunstbereich eine Katastrophe”, da sie “kaum finanzielle Polster zum Überstehen solcher Durstzeiten” hätten. Auch das “Kulturgewächshaus Birkenried” treffe all das “mehr als empfindlich”.

Wegen der Corona-Krise schließt die Bayerische Schlösserverwaltung alle ihre Sehenswürdigkeiten. Das teilt die Abteilung des Finanzministeriums online auf ihren Webseiten mit. Damit ist ab sofort ein Besuch von Neuschwanstein im Ostallgäu nicht mehr möglich. Der Bus-Shuttle dort ist eingestellt.

Wie lange diese Maßnahme dauern soll oder wann sie überprüft wird, sagt die Schlösserverwaltung in ihrer Online-Mitteilung nicht.

Auf Facebook haben sich spontan zahlreiche Donauwörther zu einer solidarischen Gruppe zusammengeschlossen: Sie bieten sich gegenseitig Hilfe an, sei es beim Einkaufen oder bei der Kinderbetreuung. Bereits 355 Menschen sind der virtuellen Nachbarschaftshilfe beigetreten.

In einer Liste werden die Hilfsangebote thematisch gegliedert aufgelistet, sodass jeder schnell finden kann, was er braucht. Der Initiator schreibt auf Facebook, diese Gruppe diene der einfacheren Organisation der täglichen Herausforderungen in den kommenden Tagen und Wochen. Die Angebote richten sich an ältere Menschen, Menschen die unter Quarantäne stehen, Eltern, die Hilfe bei der Kinderbetreuung brauchen und Menschen, die zur Risikogruppe gehören.

Der FC Augsburg hat mitgeteilt, dass die Profis trotz der coronabedingten Absage des 26. Bundesliga-Spieltages weiter trainieren werden, allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit. So soll am Samstag wie geplant trainiert werden, am Sonntag habe die Mannschaft frei. Am Montag geht das Training normal weiter. Allerdings wird der Trainingsbetrieb am Nachwuchsleistungszentrum bis zum 22. März komplett eingestellt, “um der Fürsorgepflicht der Nachwuchspieler gerecht zu werden”.

Wie Geschäftsführer Michael Strölll erklärt, werde der FCA seinen Geschäftsbetrieb ab Montag auf ein Minimum reduzieren. Die Geschäftsstelle und auch der Fanshop in der WWK-Arena bleiben bis einschließlich Sonntag, 22. März, geschlossen.

Das Landratsamt Oberallgäu hat mitgeteilt, dass die Nutzung der Turn- und Sporthallen in kommunaler Verantwortung ab Montag, 16.03. untersagt ist. Ausgenommen davon bleiben die Sportplätze im Freien. Vereine seien aber dazu aufgerufen, Wettkämpfe abzusagen.

Bereits ab dem morgigen Samstag sind laut Behörde das Wonnemar Sonthofen, das Aquaria Oberstaufen und das Hallenbad Immenstadt bis 19. April geschlossen. Alle Bergbahnen und Skilifte im Landkreis Oberallgäu und weitere touristische Einrichtungen wie Skiflugschanze und Audi-Arena bleiben ebenfalls ab Montag bis zum 19. April geschlossen. Die öffentlichen Pflichthegeschauen sind abgesagt und werden auf einen späteren Zeitpunkt verlegt.

Das Bistum Augsburg hat auf seiner Webseite mitgeteilt, dass für alle Gottesdienste eine maximale Teilnehmerzahl von 100 Personen gelte. Die Pfarrer seien angehalten, dafür Sorge zu tragen, dass diese Anordnung vor Ort in allen Gottesdiensten umgesetzt wird. Ob im Bistum Augsburg, wie im Erzbistum München und Freising, ebenfalls alle öffentlichen Gottesdienste abgesagt werden müssen, solle die weitere Entwicklung zeigen und zeitnah entschieden werden.

Derweil hat sich das Bistum auch dazu entschieden, die Bischofsweihe am 21. März doch nicht stattfinden zu lassen. Die Weihe von Bertram Meier zum Augsburger Bischof wurde auf einen noch unbekannten Termin verschoben.

In Augsburg werden ab morgen (Samstag, 14.3.2020) wegen Corona neben Schulen und Kitas auch viele städtische Einrichtungen geschlossen. Laut Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU) gehören dazu alle Stadtbüchereien, die städtischen Hallenbäder, die Sporthallen und Sportplätze sowie die geschlossenen Räume im Botanischen Garten. Wegen der Schulschließungen sei an diesen Orten sonst ein erhöhter Andrang zu erwarten.

Zur Kommunalwahl am Sonntag hat die Stadt zudem vier Wahllokale verlegt, die ursprünglich in Altenheim hätten untergebracht werden sollen.

Laut Landratsamt sind im Landkreis Unterallgäu zehn Personen mit dem Coronavirus infiziert. Darunter ist auch eine junge Frau, die am Mittwoch (11.3.) das Cineplex-Kino in Memmingen besucht hat. Das Gesundheitsamt am Landratsamt Unterallgäu bittet nun alle, die am 11. März um 19.45 Uhr den Film “Nightlife” besucht haben, sich unter der Bürgerhotline zu melden (Telefon (08261) 995-406).

Zudem hat sich das Kind eines Erkrankten infiziert, das die Anton-Fugger-Realschule in Babenhausen besucht. Hier wurde eine weitere Klasse unter Quarantäne gestellt. Laut Gesundheitsamt verlaufen die neuen Fälle bislang mild.

Aufgrund der Schulschließungen in Bayern verkehrt der öffentliche Personennahverkehr im gesamten Bereich des Verkehrsverbunds Mittelschwaben (VVM) und somit auch im Landkreis Unterallgäu ab Montag, 16. März, bis voraussichtlich 19. April wie an Ferientagen.

Die Fuggerei in Augsburg hat weiterhin ganz normal für Besucher geöffnet, bestätigen die Fuggerschen Stiftungen dem BR. Da sich die Besuchergruppen hauptsächlich im Außenbereich bewegen, können die Menschen genug Abstand voneinander halten. Es können weiterhin Führungen gebucht und wahrgenommen werden durch die älteste bestehende Sozialsiedlung der Welt. Allerdings stehe es den oft älteren Gästeführern frei, ob sie weiterhin ihre Führungen anbieten möchten oder sich wegen Corona lieber zurückhalten.

Das Staatliche Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim) reduziert dagegen sein Angebot. In einer Mitteilung heißt es, dass ab sofort alle öffentlichen Veranstaltungen, Führungen, Maschinenvorführungen, Kindergeburtstage und Workshops bis auf weiteres abgesagt sind. Für Einzelbesucher ist das Museum derzeit noch geöffnet.

Die Stadtwerke Augsburg lassen ihre Busse und Straßenbahnen ab Montag (16.3.) bis auf Weiteres nach dem Ferienfahrplan im durchgängigen 7,5-Minuten-Takt statt im üblichen Fünf-Minuten-Takt fahren. Damit reagieren sie auf die Schulschließungen, die die Staatsregierung aufgrund des grassierenden Coronavirus heute für die Zeit ab der kommenden Woche bekannt gegeben hat.

Außerdem werden die Kundencenter ab Montag geschlossen, Auskünfte gibt es dann nur noch telefonisch und online. Um Fahrer und Kunden zu schützen, kann man ab kommender Woche auch nicht mehr vorne im Bus einsteigen, der Fahrerbereich wird mit einem Band abgesperrt. Auch Tickets werden dann nicht mehr in Bus oder Tram verkauft, sondern nur noch am Fahrkartenautomaten oder über die App.

Im Landkreis Donau-Ries ist eine weitere Frau mit Corona infiziert. Insgesamt gibt es damit sechs Fälle im Landkreis, teilt das Landratsamt mit. Gleichzeitig empfiehlt das Gesundheitsamt Donau-Ries allen Senioren- und Pflegeheimen, die Besuchszeiten einzuschränken.

In ganz Nordschwaben häufen sich zudem die Absagen von Terminen, Konzerten und Veranstaltungen. Die öffentliche Präsentation der Wahlergebnisse fallen in den Rathäusern von Nördlingen und Dillingen, sowie im Landratsamt Dillingen aus. Der Landkreis Dillingen schließt ab Samstag (14.03.) seine kreiseigenen Hallenbäder in Lauingen und Wertingen.

Wegen des Coronavirus hat der Landkreis Günzburg eine “zentrale Abstrichstelle” in Ichenhausen organisiert. Dort werden seit Freitagvormittag im Acht-Minuten-Takt die vorgeschriebenen Abstriche genommen. Diese Maßnahme ist auf den vom Landratsamt vorgeladenen Personenkreis beschränkt, bei dem ein begründeter Verdacht auf eine Erkrankung mit Corona vorliegt. Andere Bürger, die beispielsweise rein vorsorglich zur eigenen Information einen Abstrich machen lassen wollen, werden abgewiesen.

Die Stadt Kaufbeuren bittet alle volljährigen Bürgerinnen und Bürger sich für die Kommunalwahl am Sonntag im Notfall als Wahlhelfer zur Verfügung zu stellen. Krankheitsbedingt gebe es im Moment viele Absagen, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Interessierte können sich per E-Mail unter [email protected] melden. Sie sollen ihren vollständigen Namen und eine Telefonnummer angeben, unter der sie erreichbar sind. Die Daten werden nach Angaben der Stadt vertraulich behandelt und nach der Wahl unverzüglich gelöscht.

Einzelne Städte und Landkreise in Schwaben hatten bereits Besuchsverbote für Alten- und Pflegeheime angeordnet. Jetzt erklärte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) für ganz Bayern, das Besuchsrecht werde deutlich eingeschränkt.

Um das Ansteckungsrisiko durch das Coronavirus zu senken, haben die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU) für ihre Busse im Nahverkehr in beiden Städten Maßnahmen ergriffen: Ab Samstag (14.03.) sollen die Bustüren vorne bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Damit können auch keine Fahrscheine mehr bei den Fahrern gekauft werden. Für das Personal soll so die Gefahr einer Ansteckung verringert werden. Die Ulmer Straßenbahnlinien sind davon nicht betroffen, da die Fahrer dort in einer eigenen Kabine sitzen. Die Stadtwerke weisen darauf hin, dass die Fahrscheinpflicht nicht entfällt.

Auch im Landkreis Günzburg dürfen Alten- und Pflegeheime, Krankenhäuser und andere Krankenanstalten von Besuchern bis auf weiteres nicht betreten werden. Für Notfälle gibt es eine Ausnahmeregelung. Im Landkreisgebiet sind außerdem Veranstaltungen ab einer Teilnehmerzahl von 500 Personen untersagt.

Augsburgs Landrat Martin Sailer schlägt angesichts der zunehmenden Verbreitung des Coronavirus eine bayernweite Schließung von Schulen und Kindertagesstätten vor. In den letzten Wochen habe sich das Coronavirus über Ländergrenzen hinweg verbreitet, wie es zuvor niemand für möglich gehalten hätte. “Wir müssen dafür sorgen, dass die Menschen in unserem Land ihr Verhalten ändern. Wir müssen Menschenansammlungen jeglicher Art vermeiden”, teilt Sailer mit.

So sollten neben der Absage von öffentlichen Veranstaltungen auch Schulen und Kindertagesstätten geschlossen werden. “Wie kann es sein, dass wir den Bürgern raten, nicht mehr in die Chorstunde zu gehen, aber gleichzeitig unsere Kinder jeden Tag zu Hunderten in die Bildungs- und Betreuungseinrichtungen schicken“, sagt Sailer.

Derzeit befinden sich drei Corona-Patienten in Behandlung in der Universitätsklinik Augsburg. Alle drei seien laut Klinik in einem stabilen Zustand. Sie sind auf Isolierzimmern mit Schleusen auf der Isolierstation untergebracht.

Die hygienischen Maßnahmen (Desinfektion, Reinigung) und die persönliche Schutzausrüstung (Einmalhandschuhe, Mund-Nasen-Schutz, Schutzbrillen) würden streng befolgt. Allerdings reicht die verfügbare Schutzkleidung lediglich noch für die nächsten Wochen: “Aufgrund der angespannten Marktsituation nutzt der Einkauf des UKA alle Möglichkeiten der Nachbestellung im In- und Ausland, so dass der Bestand aufgebaut wird”, teilt die Uniklinik mit.

Für positiv getestete Menschen, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, stehen laut Auskunft der Uniklinik derzeit 21 Isolierzimmer zur Verfügung. Bei steigendem Bedarf könnten die Kapazitäten erhöht werden, indem Stationen umfunktioniert werden.

Um die Ausbreitung des Coronavirus in der Region einzudämmen, hat auch das Gesundheitsamt Memmingen jetzt eine Allgemeinverfügung erlassen. Es gilt jetzt ein allgemeines Besuchs- und Betretungsverbot für die Kliniken und die Seniorenheime der Stadt Memmingen. Die Maßnahme gelte unbefristet und ab sofort. Zusätzlich wird laut Stadt Memmingen gerade eine Allgemeinverfügung zu Veranstaltungen im Stadtgebiet vorbereitet. Diese verbietet Veranstaltungen über 500 Personen. Alle Aufführungen des Landestheaters Schwaben im Stadttheater Memmingen sind bis auf weiteres abgesagt. Auch der Publikumslauf in der Eissporthalle werde bis zum Ende der Saison nicht mehr stattfinden.

Das Landratsamt Unterallgäu hat die Allgemeinverfügung erlassen, dass bis zum 19. April 2020 Veranstaltungen ab 500 Personen im gesamten Landkreis Unterallgäu untersagt werden. Außerdem gilt das Besuchs- und Betretungsverbot in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen. Mit diesen Maßnahmen erhofft sich das LRA, dass das Coronavirus sich weniger und langsamer verbreitet.

Im Landkreis Unterallgäu gibt es Stand jetzt vier bestätigte Corona-Fälle. Drei davon befinden sich laut LRA in häuslicher Quarantäne und haben nur einen milden Verlauf. Die vierte Person werde isoliert im Krankenhaus behandelt und soll sich bereits auf dem Weg der Besserung befinden.

Um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 zu verhindern, untersagt das Landratsamt Neu-Ulm Veranstaltungen ab 500 Personen und hat eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen. Ziel ist es, das Risiko für eine Ansteckung zu vermindern sowie Infektionsketten zu unterbrechen. Bereits seit gestern, 11.03.2020, sind Veranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmern in Bayern untersagt. Das hatte die Bayerische Staatsregierung beschlossen. Bei Veranstaltungen unter 500 Personen liegt die Entscheidung weiter bei jedem Einzelnen, ob er diese abhält oder besucht.

Das Landratsamt Neu-Ulm hat die Allgemeinverfügung erlassen, dass Besucher Alten- und Pflegeheime, Reha-Einrichtungen, ambulant betreute Wohngemeinschaften, Krankenanstalten, Hospize, Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderungen sowie die drei Kliniken der Kreisspitalstiftung im Landkreis Neu-Ulm nicht mehr betreten dürfen. Ausnahmen für das Besuchsverbot sind therapeutisch oder medizinisch notwendige Besuche, Handwerker für nicht aufschiebbare bauliche Maßnahmen sowie betriebsnotwendige An- und Ablieferungen. Im Landkreis Neu-Ulm gibt es Stand jetzt insgesamt fünf bestätigte Corona-Fälle.

In Marktoberdorf steht derzeit die gesamte Führungsriege im Rathaus wegen Corona unter Quarantäne. 13 von 64 Mitarbeitern im Rathaus sind laut Zweiten Bürgermeister mittlerweile betroffen. Sie arbeiten, soweit es geht, von zuhause aus. Ein führender Rathausmitarbeiter, der in zahlreichen Besprechungen und Referentenrunden saß, war vergangene Woche nach einem Skiurlaub in Südtirol positiv auf das Corona-Virus getestet worden.

Der Bürgermeister, etliche Referats- und Abteilungsleiter müssen als Kontaktpersonen deshalb bis voraussichtlich Ende kommender Woche sicherheitshalber zuhause bleiben. Die Wahl in Marktoberdorf ist laut Hannig nicht gefährdet. Es könne aber sein, dass die Auszählung der Kreistagsstimmen etwas länger dauern werde als sonst.

Corona-Verdachtsfälle im Oberallgäu können ab jetzt in einem “Drive-in” in Sonthofen getestet werden. Ab kommenden Montag wird es auch in Kempten diese Möglichkeit geben. Mit dem Auto zum Gesundheitstest: so will das Landratsamt Oberallgäu schnell und unkompliziert Verdachtsfälle auf Corona testen. Gedacht ist der “Drive-in” aber nur für Verdachtsfälle: Nur wer vom Gesundheitsamt eine Aufforderung und einen Termin bekommt, darf vorfahren. Die Testperson bleibt dabei im Auto sitzen, kurbelt das Fenster herunter, nimmt den Teststreifen kurz in den Mund und kann dann weiterfahren. Das Ergebnis bekommt man in der Regel 24 Stunden später mitgeteilt.

Innerhalb des Bayerischen Roten Kreuzes in Lindau gibt es den Verdacht, auf eine Infektion mit dem Coronavirus. Insgesamt sind deshalb knapp 20 Mitarbeiter in häuslicher Quarantäne. Das hat das BRK dem Bayerischen Rundfunk bestätigt. Der Verdacht sei am Dienstag aufgekommen. Betroffen sind nach Angaben von BRK-Sprecher Taheri-Sohi vor allem die Teams zweier Rettungswagen und eines Krankenwagens sowie die ambulante Pflege und der Service des Essens auf Rädern. Ehrenamtliche Kolleginnen und Kollegen mit entsprechender Ausbildung sowie Mitarbeiter des Nachbar-Kreisverbands konnten den Ausfall laut Taheri-Sohi ausgleichen. Ein Test-Ergebnis liegt nach Angaben des BRK-Sprechers noch nicht vor.

Die Stadtwerke Augsburg reagieren mit einer verstärkten Reinigung ihrer Busse und Trambahnen auf das Coronavirus. Die Gefahr sich über Haltestangen zu infizieren, hält ein Stadtwerke-Sprecher aber für gering. Er verweist auf Aussagen des Robert-Koch-Instituts, wonach bislang keine Übertragung über unbelebte Oberflächen dokumentiert sei. Die Stadtwerke Augsburg haben ein Maßnahmenpaket in der Schublade, für den Fall, dass die Corona-Krise sich in Augsburg verschärft. Unter anderem könnten die Türen dann an jeder Halstestelle automatisch geöffnet werden, sodass die Fahrgäste nicht auf den Knopf drücken müssen und die Fahrzeuge durchlüftet werden. Noch sei es aber nicht so weit, sagte der Sprecher auf Nachfrage des BR. Man stimme sich derzeit täglich intern ab und bespreche sich mit dem Gesundheitsamt und der Stadt Augsburg.

In den Landkreisen Oberallgäu und Ostallgäu sowie in den kreisfreien Städten Kempten und Kaufbeuren dürfen Besucher Heime und Krankenhäuser ab sofort nicht mehr betreten. Das teilte das Landratsamt Ostallgäu vor kurzem mit. Eine entsprechende Allgemeinverfügung wurde heute erlassen. Gerade in Heimen und Krankenhäusern wäre der Ausbruch, der durch das Coronavirus ausgelösten Krankheit Covid-19 fatal, heißt es in der Mitteilung. Ausgenommen sind medizinische und therapeutische Besuche, das Betreten durch Handwerker für nicht aufschiebbare Arbeiten sowie Besuche von Angehörigen, wenn ein dringender Notfall vorliegt.

Im Oberallgäu und Ostallgäu sowie in Kempten und Kaufbeuren gilt ab sofort außerdem ein Verbot für Veranstaltungen mit mehr als 500 Besuchern. Auch für Veranstaltungen mit weniger als 500 Teilnehmern gab die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker wegen des neuen Coronavirus eine eindeutige Empfehlung ab: “Aus medizinisch-fachlicher Sicht können wir den Organisatoren nur raten, dass sie Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmern in Innenräumen freiwillig absagen oder verschieben.”

24. März, 15.00 Uhr: Gratis WLAN und Telefon am Uniklinikum Augsburg

24. März, 12.00 Uhr: Schutzbekleidungs-Hersteller Franz Mensch überwältigt von Hilfsbereitschaft

24. März, 11.15 Uhr: 10 neue Corona-Fälle in Augsburg

24. März, 11.00 Uhr: Oberallgäuer Landratskandidat Alfons Hörmann in Quarantäne

24. März, 9.30 Uhr: Höchstädter Hausarzt schlägt Alarm

24. März, 8.00 Uhr: Landkreis Donau-Ries richtet Führungsgruppe im Katastrophenschutz ein

24. März, 7.30 Uhr: Nobelpreisträger-Treffen in Lindau abgesagt

23. März, 19.30 Uhr: Unterstützung für Tafeln in Augsburg

23. März, 17.20 Uhr: Positive Nachrichten aus Aichach-Friedberg

23. März, 15.15 Uhr: Diakonie weiter für Menschen in Not da

23. März, 12:20 Uhr: Erster Corona-Todesfall in Augsburg

23. März, 9:00 Uhr: Wertinger Kinderarzt-Praxis wegen Infektions-Fall geschlossen

23. März, 8:00 Uhr: Ausgangsbeschränkung – Polizei in Nordschwaben trifft auf uneinsichtige Männer

22. März, 13:51 Uhr: Seit Freitag acht neue Fälle im Landkreis Aichach-Friedberg

22. März, 10:49 Uhr: Nur wenige Verstöße gegen Ausgangsbeschränkungen

22. März, 09:10 Uhr: Sechs neue Corona-Fälle in Augsburg

21. März, 22:10 Uhr: Corona-Fall bei Kuka in Augsburg

21. März, 19:35 Uhr: Drei Kliniken im Allgäu bauen Zelte auf

21. März, 13:34 Uhr: Erster Todesfall nach Corona-Infektion im Landkreis Dillingen

21. März, 13:17 Uhr: Augsburg nähert sich der Zahl von 50 Infizierten

20. März, 19.27 Uhr: Sieben weitere Corona-Infektionen im Lkr. Aichach-Friedberg

20. März, 18.59 Uhr: Hochschule Augsburg geht bald in “sehr eingeschränkten” Betrieb

20. März, 17.20 Uhr: Bücher elektronisch ausleihen in Neu-Ulm

20. März, 15.23 Uhr: Augsburgs Oberbürgermeister kündigt strikte Durchsetzung der Corona-Allgemeinverfügung an

20. März, 13.18 Uhr: SKM Augsburg passt Hilfsangebote an

20. März, 12.47 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis Donau-Ries steigt auf 20

20. März, 12.39 Uhr: Versorgung des Uniklinikums Augsburg mit desinfizierter Stationswäsche gesichert

20. März, 12.30 Uhr: Bislang 31 Personen im Ostallgäu und Kaufbeuren positiv auf Corona getestet

20. März, 11.06 Uhr: Eröffnung der Bayerischen Landesausstellung verschoben

20. März, 10.43 Uhr: Landestheaters Schwaben führt Streaming-Angebot ein

20. März, 10.17 Uhr: Neun neue Corona-Infektionen in Augsburg bestätigt

20. März, 10.00 Uhr: Bistum Augsburg reagiert mit TV-Gottesdiensten auf Corona

20. März, 09.55 Uhr: Augsburger Frühjahrsdult fällt wegen Corona aus

20. März, 09.14 Uhr: Memmingen will Liste mit Lieferdiensten veröffentlichen

20. März, 08.40 Uhr: Studienorientierungstag an der Hochschule Augsburg findet online statt

20. März, 08.10 Uhr: Acht Grenzübergänge von Schwaben nach Österreich

20. März, 06.33 Uhr: Nur wenige Verstöße Corona-Beschränkungen

19. März, 20.32 Uhr: Corona-Test-Station in Senden ab Freitagmittag

19. März, 17.40 Uhr: Acht Corona-Fälle in Memmingen

19. März, 17:38 Uhr: Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis Dillingen steigt

19. März, 16:32 Uhr: Besuchsverbot in Augsburger Heimen und Kliniken

19.März, 16.19 Uhr: Wörishofer “Kneippianum” als Corona-Notklinik im Gespräch

19. März, 15.29 Uhr: Wohnbaugruppe Augsburg stellt Mietern Unterstützung in Aussicht

19. März, 13.17 Uhr: Stadt Augsburg würde notfalls Ausgangssperre verhängen

19. März, 12.25 Uhr: Donau-Ries-Kliniken stoppen ab sofort alle Patientenbesuche

19. März, 11:05 Uhr: Vier weitere Corona-Fälle in Augsburg bestätigt

19. März, 08.49 Uhr: Plakataktion in Augsburg fordert: Abstand halten!

19. März, 07.37 Uhr: Tirol stellt Gemeinden unter Quarantäne

18. März, 19.00 Uhr: Polizei in Schwaben überwacht Corona-Maßnahmen

18. März, 17.07 Uhr: Corona-Krise in Allgäuer Partnerstädten: “Aus Erfahrungen in Italien lernen”

18.März, 15.05 Uhr: FC Memmingen hat wegen Corona finanzielle Schwierigkeiten

18. März, 14.34 Uhr: Erster Corona-Fall im Landkreis Dillingen

18. März, 12.17 Uhr: Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen im Allgäu schließen – Touristen müssen sofort abreisen

18. März, 12.08 Uhr: Schülerbetreuung in Augsburg nur wenig gefragt

18. März, 11.35 Uhr: 19 Fälle im Unterallgäu – Test in Drive In nur nach Aufforderung

18. März, 10.50 Uhr: Acht neue Corona-Fälle in Augsburg

18. März, 10.40 Uhr: Augsburger Gerichte versuchen Publikumsverkehr zu minimieren

18. März, 10.03 Uhr: Gerichte im Allgäu reagieren auf Corona

18. März, 09.19 Uhr: Kleinere Grenzübergänge im Allgäu geschlossen

17. März, 18.17 Uhr : Angst vor Corona-Infektionen: Viele Tafeln schließen

17. März, 18.07 Uhr: So leidet die Wirtschaft in der Region unter Corona

17. März, 17.52 Uhr: Neu-Ulm ruft medizinisches Personal auf, sich zu melden

17. März, 17.20 Uhr: Schutzkleidungsmangel: Vertreiber aus Buchloe hofft auf Entspannung

17. März 17.10 Uhr: FC-Augsburg-Fanclub will in Corona-Krise helfen

17. März, 11.10 Uhr: Drive-In-Schalter für Corona-Tests in Mindelheim

17. März, 11.05 Uhr: Zwei neue Fälle in Augsburg

17. März, 10.26 Uhr: AVV stellt Nachtbuslinien in der ganzen Region ein

17. März, 10 Uhr: Noch kein Corona-Fall im Landkreis Dillingen – getestet wird selbstverständlich trotzdem

16. März, 16:23 Uhr: Gemeinde Heimenkirch vermittelt Hilfe für Risikogruppen wegen Corona-Virus

16. März, 15:23 Uhr: Zehn Infizierte im Landkreis Neu-Ulm

16. März, 14:43 Uhr: Dillinger OB Kunz: Betreten der Spielplätze verboten – sonst Polizei

16. März, 13:34: Coronavirus: Insgesamt 20 Fälle in Augsburg bestätigt

16. März, 13:09 Uhr: Stau wegen der Einreisegrenzkontrollen an der Grenze bei Lindau

16. März, 13:07 Uhr: Deutsche Bahn stellt Regionalverkehr nach Tirol ein

16. März, 12:00 Uhr: Zoo Augsburg wegen Katastrophenfall ab Dienstag geschlossen

16. März, 12:00 Uhr: Bistum Augsburg sagt Gottesdienste ab

16. März, 9:00 Uhr: Grenzen zu Österreich geschlossen

14. März, 12:30 Uhr: Augsburg bestätigt elften Infektionsfall

14. März, 11:30 Uhr: Auch Kulturbetrieb abseits der großen Städte betroffen

14. März, 9:30 Uhr: Schlösserverwaltung macht Neuschwanstein zu

13. März, 19:32 Uhr: Nachbarschaftshilfe in Donauwörth via Facebook

13. März, 19:00 Uhr: Profis vom FC Augsburg trainieren trotz Corona und Spieltagsabsage weiter

13. März, 18:22 Uhr: Oberallgäu verbietet Benutzung von kommunalen Sporthallen; Bergbahnen und Ski-Lifte sind geschlossen

13. März, 17:15 Uhr: Bistum Augsburg beschränkt Gottesdienste auf maximal 100 Personen, keine Bischofsweihe

13. März, 15:30 Uhr: Augsburg schließt städtische Einrichtungen, vier Wahllokale werden verlegt

13. März, 15:11 Uhr: Memminger Kinobesucher sollen sich beim Gesundheitsamt melden

13. März, 14:30 Uhr: Fuggerei weiterhin für Besucher offen, Textilmuseum reduziert sein Angebot

13. März, 14:22 Uhr: Stadtwerke Augsburg stellen auf Ferientakt in Bus und Tram um, Kundencenter werden geschlossen

13. März, 12:29 Uhr: Sechster Corona-Fall im Landkreis Donau-Ries

13. März, 12:21 Uhr: Landkreis Günzburg richtet Abstrichstelle für Corona ein

13. März, 10:20 Uhr: Kaufbeuren sucht neue Wahlhelfer

13. März, 09.20 Uhr: Besuchsverbot in Pflege- und Altenheimen

13. März, 09.15 Uhr: Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm wollen Fahrer schützen

13. März, 08.30 Uhr: Landkreis Günzburg verbietet Besuche in Altenheimen und Krankenhäusern

12. März, 18:45 Uhr: Landrat fordert bayernweite Schulschließungen

12. März, 18:40 Uhr: Drei Corona-Patienten in der Uniklinik Augsburg,

12. März, 18:30 Uhr: Stadt Memmingen verbietet Besuch von Seniorenheimen, kein Publikumslauf mehr in der Eishalle

12. März, 18:18 Uhr: Landkreis Unterallgäu mit Besuchs- und Veranstaltungsverboten

12. März, 18:00 Uhr: Landratsamt Neu-Ulm untersagt Veranstaltungen ab 500 Personen

12. März, 16.30 Uhr: Keine Besucher mehr in Krankenhäusern im Landkreis Neu-Ulm

12. März, 16:06 Uhr: Gesamte Rathaus-Führungsriege in Marktoberdorf in Quarantäne

12. März, 15:36 Uhr: Drive-in für Verdachtsfälle in Sonthofen und Kempten

12. März, 10:40 Uhr: Verdachtsfall beim Roten Kreuz in Lindau

12. März, 10.27 Uhr: Straßenbahnen werden verstärkt gereinigt

11. März, 15.18 Uhr: Krankenhausbesuche untersagt

11. März, 14 Uhr: Veranstaltungen über 100 Teilnehmer sollen wegen Coronavirus abgesagt werden

Corona-Ticker Schwaben: In Augsburg auch Kinder infiziert

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