Corona-Ticker Unterfranken: Eine Tote im Kreis Bad Kissingen – Top Meldungen

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Das Coronavirus ist jetzt auch im Seniorenhaus Kramerswiesen in Oerlenbach (Lkr. Bad Kissingen) nachgewiesen worden. Dort starb eine Bewohnerin an den Folgen des Virus. In der Einrichtung wurden 19 Bewohner und drei Mitarbeiter positiv getestet.

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Mit dem Seniorenhaus Kramerswiesen in Oerlenbach ist die erste Pflegeeinrichtung im Landkreis Bad Kissingen vom Coronavirus betroffen. Laut Landratsamt Bad Kissingen ist eine Bewohnerin – eine 85-jährige Frau – an den Folgen des Virus gestorben. Am Freitag (27.03.20) wurde bekannt, dass zwei Bewohnerinnen des Heimes positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Daraufhin sind umgehend Sofortmaßnahmen zum Schutz der Bewohner und der Beschäftigten ergriffen worden. Die Seniorinnen und Senioren wurden in ihren Zimmern isoliert, alle Bewohner und auch Mitarbeiter wurden getestet. Nach aktuellem Stand sind 19 der insgesamt 38 Bewohner und drei Mitarbeiter mit dem Corona-Virus infiziert. Die 85-jährige Bewohnerin musste am Samstag (28.03.20) als Notfallpatientin in das St. Elisabeth Krankenhaus in Bad Kissingen eingeliefert werden. Die Frau, bei der multiple Vorerkrankungen vorlagen, ist am Montag (30.03.20) gestorben.

Das Landratsamt Bad Kissingen meldet 23 weitere bestätigte Coronafälle. Bei den neuen Fällen handelt es sich um acht männliche und 15 weibliche Personen. Damit sind bislang insgesamt 96 Coronafälle bestätigt. Aus der Quarantäne entlassen wurden 13 Personen, eine Person ist verstorben. Aktuell liegen 82 bestätigte Coronafälle im Landkreis vor.

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg bestätigt (Stand: heute, 14.30 Uhr) 41 weitere positiv auf das Coronavirus getestete Personen. Damit erhöht sich die Zahl der insgesamt positiv getesteten Personen auf 506. Als gesund entlassen wurden insgesamt 64 Patienten, davon 20 in den vergangenen 24 Stunden. Aktuell sind 422 Personen im Stadtgebiet und im Landkreis Würzburg Corona-positiv. Insgesamt wurden 2.150 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt. 626 Personen konnten die Quarantäne wieder verlassen.

Wegen der Corona-Infektionsgefahr verzichtet die Mainfranken Netze GmbH (MFN) bis auf weiteres auf die persönliche Zählerablesung und bittet ihre Kundschaft, stattdessen selbst aktiv zu werden. Wie der Netzbetreiber mitteilt, werden dazu Ablesekarten per Post verschickt. Diese können ausgefüllt und dann portofrei zurückgesendet werden. Eine Meldung ist aber auch online oder per E-Mail möglich.

Da der Zählerstand nur einmal jährlich abgelesen wird, muss aktuell aber nicht jeder Kunden Meldung machen, sondern nur diejenigen, die dazu schriftlich aufgefordert werden. Die MFN betreibt das Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmenetz in und um Würzburg und ist eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke Würzburg AG.

Mittlerweile sind insgesamt vier Bewohner des Hans-Sponsel-Hauses, eines Seniorenheims der Arbeiterwohlfahrt in Würzburg, verstorben. Laut Ulrike Hahn – AWO-Bereichsleiterin Senioren und Reha – war bei allen der Test auf das Coronavirus positiv ausgefallen. Das sagte sie dem Bayerischen Rundfunk am Dienstagnachmittag.

Aktuell gibt es nach Angaben des dortigen Landratsamtes im Landkreis Haßberge 62 Corona-Infizierte, davon sind 54 noch isoliert. Sechs von ihnen befinden sich in stationärer Behandlung im Krankenhaus, ein Patient davon wird intensivmedizinisch betreut. Alle anderen Erkrankten zeigten bislang entweder keine oder nur milde Symptome in Form grippeähnlicher Beschwerden. Acht Patienten konnten bereits gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Derzeit befinden sich noch 177 Bürgerinnen und Bürger in häuslicher Isolation.

Die Haßberg-Kliniken haben sich seit Mitte März darauf vorbereitet, COVID-19-Patienten zu behandeln, so der Landkreis. Um Kapazitäten für infektiöse Patienten zu schaffen, wurden planbare Operationen eingestellt und die Zugänge in den beiden Häusern Ebern und Haßfurt beschränkt. Fachpersonal aus dem Operationssaal Anästhesie- und Operationspflegepersonal und Anästhesisten wurden in die Geräte und Abläufe der Intensivstation eingewiesen, damit sie im Ernstfall die dort tätigen Kollegen direkt unterstützen können. Auch der Lagerbestand an persönlicher Schutzausrüstung wird ständig aufgefüllt, damit dort keine Mangelsituation auftritt.

Im Würzburger Hans-Sponsel-Haus, einem Altenheim der Arbeiterwohlfahrt, werden die Bewohner, die nicht mit dem Coronavirus infiziert sind, von denen, die positiv getestet wurden, getrennt. 36 Bewohner und neun Mitarbeiter wurden positiv getestet. Am Samstag (28.03.20) wurden alle 95 Bewohner und 80 Mitarbeiter der Einrichtung auf das Corona-Virus getestet. Das Ergebnis: Alle vier Wohnbereiche sind betroffen. Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt hat Hahn nun deshalb beschlossen, einen der Wohnbereiche zu separieren und dort nur diejenigen unterzubringen, bei denen der Coronavirus-Test negativ ausfiel. Der Neubau sei deshalb nun strikt vom Altbau getrennt worden, es gebe keine Kontakte mehr zwischen den beiden Bereichen. Die Mitarbeiter wurden jetzt in zwei Teams getrennt: Das eine arbeitet ausschließlich im Wohnbereich der positiv Getesteten, das andere in den restlichen Wohnbereichen. Das sowie die Schutzmaßnahmen, wie das Tragen von Schutzkleidung und Atemmasken, seien eine große Herausforderung für das Personal, das ohnehin überlastet ist.

Im Landkreis Miltenberg wird die Helios Klinik Miltenberg als Hilfskrankenhaus eingerichtet. Sie ist eine Fachklinik für geriatrische Rehabilitation mit rund 30 Patientenzimmern und Platz für bis zu 70 Patienten. Wie das Landratsamt mitteilt, entspricht die Ausstattung der Klinik der eines vollwertigen Krankenhauses. Hier sollen in erster Linie leichtere Fälle untergebracht werden. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit der Helios Klinik in Erlenbach vorgesehen, in der akute, infektiöse COVID-19-Fälle untergebracht werden.

Die Stadt Würzburg appelliert erneut an Unternehmen, wie etwa Autolackierer, ihr noch vorhandenes, nicht genutztes Schutzmaterial – Masken, Anzüge oder Handschuhe – zur Verfügung zu stellen. Denn in Krankenhäusern, bei Ärzten und in Pflegeeinrichtung ist das derzeit aufgrund der Coronakrise Mangelware, weltweit stocken die Lieferungen. Die Stadt ist als Katastrophenschutzbehörde verantwortlich für die Weitergabe der Materialien, kann aber nur so viel ausliefern, wie sie vom Freistaat zur Verfügung gestellt bekommt. Harald Rehmann, Leiter der Berufsfeuerwehr, erläutert beispielhaft, wie hoch der Bedarf an Schutzmaterial ist: “Allein für die Umsiedlung der Bewohner von St. Nikolaus innerhalb des Pflegeheims haben die 150 Helfer von Rettungsorganisationen und Feuerwehren 250 Schutzausrüstungen benötigt.”

Lässt sich medizinische Schutzausrüstung wiederverwenden? Beim Bayerischen Roten Kreuz in Haßfurt läuft dazu ein Pilotversuch. Geplant ist eine Sterilisationsanlage für Schutzausrüstung, die weltweit einmalig sein soll. Damit könnte es möglich sein, dass täglich die Krankheitserreger an bis zu 2.000 Schutzmasken unschädlich gemacht werden.

Wie funktioniert die Sterilisationsanlage? Mehr dazu finden Sie hier.

Im Landkreis Aschaffenburg sind drei weitere Menschen am Coronavirus gestorben. Wie das Landratsamt mitteilt, handelt es sich bei den Verstorbenen um einen 71 Jahre alten Mann, eine 84 Jahre alte und eine 57 Jahre alte Frau. Beide Frauen hatten Vorerkrankungen der Lunge. Der Mann hatte zunächst einen leichten Symptomverlauf, der sich plötzlich verschlechterte. Er verstarb im Rettungswagen auf dem Weg ins Krankenhaus. Bei ihm lagen mehrere Vorerkrankungen vor. Insgesamt ist das Coronavirus in Stadt und Landkreis Aschaffenburg bei 238 Personen diagnostiziert worden. 50 von ihnen sind inzwischen wieder gesund.

Um 14 Uhr wird die erste Corona-Drive-In-Teststrecke im Landkreis Würzburg in Betrieb genommen. Eingerichtet wurden diese und eine weitere Teststrecke auf dem Gelände des Vogel Convention Center im Würzburger Stadtteil Zellerau. Damit sollen die bisherigen Teststellen am Uniklinikum entlastet und die Test-Kapazitäten erhöht werden. Die Teststrecke funktioniert als Drive-In: der Test wird direkt über das geöffnete Autofenster durchgeführt.

Die Drive-In-Lösung wurde hier, wie schon an vielen anderen Standorten in Unterfranken, gewählt, weil so wenig Körperkontakt, also ein geringes Infektionspotential, gewährleistet und gleichzeitig möglichst wenig Schutzkleidung nötig sei, so Harald Rehmann, Leiter der Würzburger Berufsfeuerwehr. “Das ist ein wichtiger Baustein, um die Infizierten identifizieren zu können”, erklärt Rehmann. Getestet werden aber nur diejenigen, die im Voraus explizit von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) dazu aufgefordert werden. Geplant ist, dass künftig auch Hausärzte sowie das Gesundheitsamt des Landkreises Würzburg mögliche Coronainfizierte der Teststelle zuweisen dürfen.

Wegen der steigenden Zahl der Corona-Infizierten sucht die Bayerische Staatsregierung aktuell nach Standorten für mögliche Hilfskrankenhäuser in den Regionen. Auch in Unterfranken arbeiten die Krisenstäbe der Landkreise mit Hochdruck daran, weitere Kapazitäten für Covid-19-Patienten auszuloten. Während die bestehenden Krankenhäuser Operationen verschieben und Stationen umfunktionieren, um gerüstet zu sein, sind auch weitere Häuser im Gespräch, die eventuell genutzt oder reaktiviert werden könnten.

Stadt und Landkreis Würzburg, wo es besonders viele Infizierte gibt, haben sich bereits darauf eingestellt, dass bald Hilfskrankenhäuser benötigt werden könnten. Zwei mögliche Standorte sollen dafür aktuell im Gespräch sein.

Der Landkreis Bad Kissingen sieht seine Stärken unter anderem in den Ressourcen der Reha-Kliniken. Dort werden auch bereits entsprechende Vorkehrungen getroffen. Wie die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Nordbayern mitteilt, hat das Gesundheitsministerium per Allgemeinverfügung angeordnet, die Reha-Kliniken zu räumen und vorhandene Bettenkapazitäten für die Behandlung von Covid-19-Patienten zur Verfügung zu stellen. Dies setze man gerade um. In den insgesamt acht Reha-Kliniken der DRV Nordbayern würden damit 5.000 Betten zur Entlastung der Akut-Krankenhäuser bereitstehen. Im Landkreis Bad Kissingen gehören dazu die Sinntalklinik in Bad Brückenau und die Frankenklinik in Bad Kissingen.

Im Landkreis Rhön-Grabfeld würde sich eventuell das ehemalige Kreiskrankenhaus in Bad Neustadt anbieten. Die Klinik ist Anfang 2019 auf den Rhön-Klinikum Campus im Stadtteil Herschfeld umgezogen. Das alte Gebäude in der Goethestraße ließe sich nun möglicherweise als Hilfskrankenhaus herrichten. Auch hier ist aber noch keine Entscheidung gefallen. Laut Pressestelle am Landratsamt wird sich der Kreistag Rhön-Grabfeld am Mittwoch mit diesem Thema befassen.

Im Landkreis Miltenberg wird die Helios Klinik Miltenberg als Hilfskrankenhaus eingerichtet. Sie ist eine Fachklinik für geriatrische Rehabilitation mit rund 30 Patientenzimmern und Platz für bis zu 70 Patienten. Wie das Landratsamt mitteilt, entspricht die Ausstattung der Klinik der eines vollwertigen Krankenhauses. Hier sollen in erster Linie leichtere Fälle untergebracht werden. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit der Helios Klinik in Erlenbach vorgesehen, in der akute, infektiöse COVID-19-Fälle untergebracht werden.

Die Regierung von Unterfranken hat zum jetzigen Zeitpunkt noch keine abschließenden Informationen zu möglichen Standorten für Hilfskrankenhäuser und weist darauf hin, dass die Planungen diesbezüglich laufen. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hofft, bis Ende der Woche Konzepte der einzelnen Regionen auf dem Tisch zu haben.

Im Dekanat Karlstadt sind wegen der unsicheren Lage in der Corona-Krise alle Erstkommunionfeiern abgesagt. Diesen Schritt haben die leitenden Pfarrer beschlossen. Zunächst waren mit der Schulschließung die Feiern am 19. April abgesagt. Nun werden auch die folgenden Termine abgesagt. Das betrifft die Pfarreiengemeinschaften im pastoralen Raum Karlstadt, Eußenheim, Arnstein, Zellingen und Retzstadt sowie im Raum Gemünden mit den Pfarreiengemeinschaften auch in Burgsinn, Gräfendorf und Gössenheim. Die verantwortlichen Mitarbeiter für die Erstkommunionvorbereitung in den jeweiligen Pastoralteams stehen in Kontakt mit den Familien und suchen Lösungen und Wege für eine entsprechende Feier, sobald dies möglich ist.

Im Landkreis Main-Spessart gibt es aktuell 67 positiv auf Covid-19 getestete Personen, davon befinden sich fünf Personen in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart, eine davon auf der Intensivstation, 235 Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Auch die Posthalle in Würzburg spürt die Auswirkungen des Coronavirus. Aktuell finden dort keine Konzerte statt. Die Kartenverkäufe für Sommer und Herbst sind rückläufig. Aus diesem Grund verkauft die Posthalle nun symbolische Tickets für Unterstützer, um über die Runden zu kommen.

Support-Tickets in der Posthalle: Mehr Infos zur Aktion finden Sie hier.

Außerdem kann man Mitglied des Fördervereins werden und die Posthalle so unterstützen:

In Miltenberg ist nun bei 107 Menschen das Coronavirus diagnostiziert worden. Wie das Landratsamt mitteilt, befindet sich derzeit fünf Personen in stationärer Behandlung, davon eine intensivpflichtig. 19 Personen wurden bereits als gesund aus der Quarantäne entlassen.

Nach einem Todesfall und bisher 16 bekannten Corona-Infektionen im Hans-Sponsel-Haus in der Würzburger Lindleinsmühle wartet die AWO Unterfranken weiterhin auf die Testergebnisse aller Mitarbeiter und Bewohner des betroffenen Seniorenheims. Wie Ulrike Hahn, die AWO-Bereichsleiterin Senioren und Reha, am Montagnachmittag dem BR sagte, seien am Samstag alle 95 Bewohner und 80 Mitarbeiter der Einrichtung auf das Corona-Virus getestet worden.

Eigentlich hatte Hahn die Testergebnisse für den Verlauf des Montags erwartet. Am späten Nachmittag musste sie feststellen: “Wir wissen immer noch nichts”. Nun hofft Ulrike Hahn darauf, dass die vollständigen Ergebnisse am Dienstag eintreffen. Dann werde die AWO in Absprache mit dem Gesundheitsamt darüber beraten, ob das Seniorenheim möglicherweise in voneinander getrennte infizierte und nicht-infizierte Bereiche getrennt wird – ähnlich, wie dies kürzlich im vom Corona-Virus besonders betroffenen Seniorenheim St. Nikolaus der Würzburger Stiftung Bürgerspital geschehen ist. Aber schon jetzt seien im Hans-Sponsel-Haus der AWO umfangreiche Maßnahmen durchgeführt worden, so Ulrike Hahn.

So seien bisher ausschließlich im Neubau der Einrichtung Corona-Fälle bekannt, bei neun Bewohnern und sieben Mitarbeitern. Der Neubau sei deshalb nun strikt vom Altbau getrennt worden, es gebe keine Kontakte mehr zwischen den beiden Bereichen. Schon vor dem von der Staatsregierung erlassenen Besuchsverbot sei in allen 17 unterfränkischen Heimen der AWO ein striktes Besuchsverbot verhängt worden. Die im Hans-Sponsel-Haus positiv getesteten Bewohner würden nun isoliert in ihren Zimmern betreut, die positiv getesteten Mitarbeiter befänden sich in häuslicher Quarantäne. Das verbliebene Personal trage Schutzkleidung und Atemmasken. Derzeit sei noch ausreichend Schutzausrüstung vorhanden, so Hahn. Auch das Personal reiche derzeit noch aus, so dass die Einrichtung bisher ohne externe Hilfe auskomme.

Man plane außerdem, sich mit Verantwortlichen der Stiftung Bürgerspital zu beraten, um von der besonders betroffenen Einrichtung möglicherweise Erkenntnisse zu bekommen, wie man mit der Situation bestmöglich umgehe. Eine strikte Aufteilung der Einrichtung in zwei Bereiche und der damit verbundene Umzug der zum Großteil dementen Bewohner innerhalb der Einrichtung würde für diese “eine große Belastung und Umstellung” mit sich bringen, so Hahn.

Noch stehe nicht fest, ob der am Freitag verstorbene Bewohner des Hans-Sponsel-Hauses letztlich an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben ist. Um dies mit letzter Gewissheit festzustellen, müsste das Gesundheitsamt eine Obduktion anordnen, so Hahn. Der 57-Jährige sei multimorbid und schwer pflegebedürftig gewesen und war zusätzlich an einer Blasenentzündung mit nachträglichem Fieber erkrankt. Obwohl die Behandlung zunächst erfolgreich verlaufen sei und auch das Fieber gesenkt wurde, verstarb der Mann am Freitag im Neubau des Hauses. Die Corona-Infektion wurde nach dem Tod festgestellt.

Der “Hospizverein Schweinfurt” weist darauf hin, dass ehrenamtliche Hospizhelfer im Augenblick nicht mehr Schwerstkranke und Sterbende sowie ihre Angehörigen in Krankenhäuser begleiten dürfen. Die haupt- und ehrenamtlichen Hospizhelfer versuchen aber am Telefon und über Mail “Wegbegleiter in dieser schwierigen, ungewissen Zeit” zu sein.

Susanne Ritzmann vom Hospitzverein schreibt in einer Pressemitteilung: “Wir sind an Ihrer Seite – ambulante Hospizbegleitung jetzt telefonisch.” Es seien keine persönlichen Hinwendungen mehr möglich wie am Bett zu sitzen, die Hand zu halten, einfach für den Patienten und für seine Zugehörigen da zu sein. Auch sei es nicht mehr gestattet, bis auf weiteres, Beratungsgespräche im Hospizbüro zu führen. Montag und Dienstag sind Hospizhelfer unter der Telefonnummer 09721/5331150 zwischen 10 und 13 Uhr und Donnerstag zwischen 11 und 14 Uhr erreichbar.

Der “Zonta-Club Bad Kissingen-Schweinfurt” will die Schweinfurter Tafel und die Schweinfurter Gastronomie zusammenbringen. Weil die Schweinfurter Tafel wegen der Corona-Krise vorübergehend geschlossen werden musste, fehlt vielen Bezugsberechtigten diese wichtige Anlaufstelle zur täglichen Versorgung. Viele der Besucher der Schweinfurter Tafel seien Frauen, oftmals auch alleinerziehende Mütter mit Kindern, schreibt die Präsidentin des Zonta-Clubs Doris Engelhardt. Gleichzeitig kämpfen viele Gastronomiebetriebe ums Überleben. Manche Schweinfurter Restaurants bieten deshalb Speisen “to go” an und hoffen so die nächsten Wochen zu überstehen.

Zusammen mit dem Vorsitzenden der Schweinfurter Tafel, Ernst Gehling, habe der Zonta Club Bad Kissingen-Schweinfurt nun eine Strategie entwickelt: Mit dem Naturfreundehaus, Aposto am Marktplatz und Adana Kebap Haus am Bergl habe man drei Gaststätten gewonnen, die in Zeiten der Corona-Krise Speisen “to go” anbieten. Nun haben die Mitglieder des Zontaclubs 200 Gutscheine für warme Essen zum Mitnehmen erworben. Die Gutscheine werden über die Schweinfurter Tafel am Samstag zunächst an bezugsberechtigte alleinerziehende Frauen und deren Kinder ausgegeben. Bei weiteren Spenden kann das Angebot ausgeweitet werden. Auf einer Internetseite gibt es weitere Informationen dazu.

Engelhardt ruft die Bevölkerung auf, für die Aktion zu spenden. Der Zonta Club Bad Kissingen-Schweinfurt will die Koordination der Aktion in Absprache mit der Schweinfurter Tafel übernehmen. Das Spendenkonto ist: Verein der Freunde ZONTA e.V., Sparkasse Schweinfurt-Haßberge, IBAN: DE96 7935 0101 0570 7193 10.

Mitglieder des Zonta-Clubs sind berufstätige Frauen, die nach eigener Aussage der Gesellschaft etwas zurückgeben wollen. Sie unterstützen Mädchen und Frauen, wollen Wege ebnen und Chancen geben.

In Aschaffenburg sind übers Wochenende fünf weitere Menschen am Coronavirus gestorben. Alle stammen aus dem Landkreis Aschaffenburg. Wie das Landratsamt mitteilt, steigt die Zahl der Todesopfer damit auf insgesamt sieben Personen. 201 Infektionen sind aktuell in Stadt und Landkreis bekannt. 43 von ihnen sind wieder gesund und müssen nicht mehr in Quarantäne bleiben. Auch im Landkreis Miltenberg ist die Zahl der infizierten Personen gestiegen. Aktuell gibt es dort 103 bekannte Coronafälle.

Fünf Personen werden stationär behandelt, eine Person intensivpflichtig. Unterdessen gibt es sowohl in Aschaffenburg als auch in Miltenberg Testzentren. Wie die Stadtverwaltung in Aschaffenburg und das Landratsamt Miltenberg bekannt geben, haben die jeweiligen Corona-Teststationen am Montag den Betrieb aufgenommen. Die Probenentnahme erfolgt dort über ein sogenanntes „Drive-In“: Die zu testende Person fährt mit ihrem Auto vor, bleibt darin sitzen und erhält ihren Abstrich durch das geöffnete Fenster. Die Abstriche führen das Bayerische Rote Kreuz (BRK) und die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) durch. Das Testergebnis erhalten die Betroffenen in den darauffolgenden Tagen.

In Unterfranken sind am Montag (30.03.20) vier Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. Drei Personen stammten aus dem Raum Würzburg, eine Person aus dem Raum Schweinfurt. In Unterfranken gibt es 1.213 positiv auf das Coronavirus getestete Personen: 465 in Stadt und Landkreis Würzburg, 187 in Stadt und Landkreis Schweinfurt, 201 in Stadt und Landkreis Aschaffenburg, 50 im Landkreis Haßberge, 73 im Landkreis Bad Kissingen, 67 im Landkreis Main-Spessart, 29 im Landkreis Kitzingen, 38 im Landkreis Rhön-Grabfeld und 103 im Landkreis Miltenberg.

Die Zahl der positiv auf Covid-19 getesteten Personen stieg laut Gesundheitsamt Schweinfurt (Stand 30.03.) auf insgesamt 187 an. 21 von ihnen werden stationär in den Krankenhäusern behandelt. Zudem sind derzeit 509 Menschen in Quarantäne. Neun Personen gelten inzwischen als geheilt.

Das Gesundheitsamt Schweinfurt meldet einen weiteren Todesfall, der auf das Coronavirus zurückgeht. Eine 92-Jährige starb an den Folgen von Covid-19. Es ist insgesamt nun der dritte Todesfall in Stadt und Landkreis Schweinfurt in Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Das Gesundheitsamt in Bad Kissingen berichtet (Stand: 30.03.) von 73 Corona-Fällen im Landkreis Bad Kissingen. Drei Personen haben sich neu mit dem Erreger infiziert. Bei den neuen Fällen handelt es sich um drei weibliche Personen. 295 Personen befinden in Quarantäne. Fünf Personen wurden aus der Quarantäne entlassen.

Im Landkreis Haßberge gibt es aktuell (Stand: Montag, 30. März, 16.00 Uhr) 50 positiv auf Covid-19 getestete Personen. Laut Gesundheitsamt in Haßfurt befinden sich 169 Personen in häuslicher Quarantäne.

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg bestätigt (Stand: heute, 14.30 Uhr) 21 weitere auf das Corona-Virus positiv getestete Personen. Damit erhöht sich die Zahl der insgesamt auf Corona-positiv getesteten Personen auf 465. Als gesund entlassen wurden insgesamt 44 Patienten, davon sieben in den vergangenen 24 Stunden. Aktuell sind 404 Personen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg Corona-positiv. Aktuell sind 1.504 Patienten unter häusliche Quarantäne gestellt.

Laut Gesundheitsamt Würzburg gibt es drei weitere Todesfälle im Seniorenheim St. Nikolaus zu beklagen. Alle drei Patienten – zwei Frauen im Alter von 105 beziehungsweise 94 Jahren sowie ein 88-jähriger Mann – waren schwer vorerkrankt. Damit sind bereits 16 Bewohner des Heims an den Folgen von Corona gestorben. Insgesamt ist die Zahl der Verstorbenen in der Region Würzburg auf 17 Personen gestiegen.

Auch das Helios St. Elisabeth-Krankenhaus in Bad Kissingen stellt sich durch die Ausbreitung des Corona-Virus auf ein höheres Patientenaufkommen ein und trifft entsprechende Vorkehrungen. Wie die Klinik mitteilt, werden aktuell fünf Patienten, die an Covid-19 erkrankt sind, auf der Isolierstation des Hauses behandelt. Mehrere Stationen wurden inzwischen zusätzlich zu Isolationsstationen umfunktioniert.

Bestätigte Corona-Infizierte und Verdachtsfälle, deren Ergebnis noch aussteht, werden dort getrennt voneinander untergebracht. Auch auf der Kinderstation gelten erhöhte Isolations- und Schutzmaßnahmen. Zum Schutz von Patienten und Klinikpersonal ist der Haupteingang abgeriegelt und mit einer Schleuse versehen. Damit werde sichergestellt, dass niemand das Krankenhaus ohne einhergehende Sichtung betritt, so Dr. Maximiliane Deckart, der Pandemiebeauftragte der Klinik.

Im Landkreis Miltenberg ist die Zahl der infizierten Personen gestiegen. Aktuell gibt es dort 103 bekannte Coronafälle. Fünf Personen werden stationär behandelt, eine Person liegt auf der Intensivstation.

In Aschaffenburg sind über das Wochenende fünf weitere Menschen am Coronavirus gestorben. Alle stammen aus dem Landkreis Aschaffenburg. Wie das Landratsamt mitteilt, steigt die Zahl der Todesopfer damit auf insgesamt sieben Personen. 201 Infektionen sind aktuell in Stadt und Landkreis bekannt. 43 von ihnen sind wieder gesund und müssen nicht mehr in Quarantäne bleiben.

Die Stadt Aschaffenburg hat eine Corona-Teststation in Betrieb genommen. Sie wurde vom BRK, der Feuerwehr und dem städtischen Tiefbauamt eingerichtet. Betrieben wird die Station vom BRK mit Unterstützung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV). Die Teststation ist ausschließlich für Personen gedacht, die von der KV oder dem Gesundheitsamt eine Aufforderung zum Test bekommen haben. Wer keinen Termin bekommen hat, wird am Testzentrum nicht getestet.

Das Gesundheitsamt Aschaffenburg meldet insgesamt 201 Corona-Fälle für Stadt und Landkreis Aschaffenburg. 29 Personen werden stationär behandelt, davon liegen zwölf Personen auf der Intensivstation. In häuslicher Quarantäne befinden sich 830 Menschen.

Unter dem Motto “Mir halten zamm!” haben der Landkreis Bad Kissingen, die Sparkasse, die VR Bank und die Saale-Zeitung ein gemeinsames Spendenprojekt ins Leben gerufen. Damit sollen sowohl die Tafeln im Landkreis, aber auch Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz unterstützt werden, die ehrenamtlich im Katastrophenschutz arbeiten.

Wegen der Corona-Krise arbeiten die drei Tafeln in Bad Kissingen, Hammelburg und Bad Brückenau sowie die Initiative “Tischleindeckdich” in Wildflecken derzeit unter erschwerten Bedingungen, denn die Supermärkte geben kaum noch Lebensmittel ab. Ware muss also zugekauft werden. Hilfsorganisationen wiederum müssen die Ausstattung ihrer größtenteils ehrenamtlichen Kräfte selbst finanzieren und beschaffen, um der Bevölkerung im Krisenfall zur Seite stehen zu können.

Auf die ersten 1.000 Spenden für das Projekt “Mir halten zamm!” werden die beiden Banken jeweils 10 Euro draufpacken. Insgesamt werden sie sich also mit bis zu 20.000 Euro beteiligen. Initiator der Aktion war Bad Kissingens Landrat Thomas Bold. Er mahnt, dass man diejenigen, denen es nicht so gut geht, jetzt nicht vergessen dürfe. Die Spendenaktion ist am Samstag angelaufen und dauert bis Ende April.

Informationen zu den Spendenkonten gibt es auf den Internetseiten der Sparkasse Bad Kissingen und der VR Bank Bad Kissingen. Als Verwendungszweck sollte unbedingt “Spendemirhaltenzamm” angegeben werden.

Das Universitätsklinikum Würzburg kann in der Corona-Krise die Zahl seiner Intensivbetten von 80 auf 160 verdoppeln. Das sagte der Ärztliche Direktor Georg Ertl am Montag in Würzburg. Derzeit würden 14 Patienten, die positiv auf das neue Coronavirus Sars-CoV-2 getestet seien, in dem Haus beatmet. Im Klinikum Mitte (Juliusspital) lägen weitere vier Menschen mit der Lungenkrankheit Covid-19, die beatmet werden müssten. Zum Vergleich: Vor einer Woche seien es in beiden Kliniken je nur zwei gewesen, die nicht selbstständig atmen konnten, sagte Ertl.

Würzburgs Landrat Eberhard Nuß liegt die ärztliche Versorgung im Landkreis besonders in Zeiten der Corona-Krise sehr am Herzen. Deshalb appelliert er gemeinsam mit Dr. Christian Pfeiffer, Hausarzt aus Giebelstadt und Bezirksvorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbandes für Unterfranken, an die Vernunft und Rücksicht der Landkreisbevölkerung. Derzeit ist die größte Gefahr für jede Arztpraxis, dass dort ein Patient behandelt wird, der sich später als Corona-Infizierter herausstellt. Denn dann muss die gesamte Praxis für mindestens 14 Tage geschlossen werden. “Das bedeutet ein großes Problem für die ärztliche Versorgung und damit die Menschen vor Ort”, betont Christian Pfeiffer. Alle nicht notwendigen Arztbesuche oder Routinekontrollen sollten momentan verschoben werden. Wer unsicher ist, ob ein persönlicher Kontakt doch notwendig ist, soll sich auf jeden Fall zunächst telefonisch in der Praxis melden, erklärt Pfeiffer. Für Krankschreibungen von Arbeitnehmern gilt neu, dass man sich bei leichten Atemwegserkrankungen nun bis zu zwei Wochen am Telefon krankschreiben lassen kann. Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung kann dem Patienten dann per Post zugeschickt werden. “Voraussetzung ist immer, dass es sich um leichte Beschwerden der oberen Atemwege handelt.” Die Möglichkeit zur Zwei-Wochen-Krankschreibung ist zunächst bis zum 23. Juni befristet. Wenn ein Coronavirus-Test gemacht werden soll, sagt der Hausarzt dem Patienten, wo dieser sich testen lassen kann und wie dieses abläuft. Falls es dem Patienten schlechter geht, soll dieser sich sofort wieder bei seinem Arzt melden, um mit ihm das weitere Vorgehen zu klären.

Stadt und Landkreis Würzburg bereiten sich intensiv auf ein Ansteigen der Corona-Fallzahlen vor. Die Führungsgruppe Katastrophenschutz organisiert jetzt gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern und dem Gesundheitsamt des Landkreises den Aufbau zweier Teststrecken im Würzburger Stadtteil Zellerau. Wie Oberbürgermeister Christian Schuchardt am Vormittag gegenüber der Presse erklärte, sollen Bürger dort ab Mitte der Woche in einer Art “Drive-Through” auf das Corona-Virus getestet werden.

Zudem bereitet man sich derzeit auf die Einrichtung von Hilfskrankenhäusern vor. Denn obwohl durch die Verschiebung von aufschiebbaren Eingriffen am Uniklinikum Würzburg rund 500 Betten frei geworden sind, rechnet die Führungsgruppe mit weit mehr Patienten, die sich in den kommenden Wochen mit Covid-19 infizieren und auf medizinische Versorgung angewiesen sind. Professor Georg Ertl, Ärztlicher Direktor des Uniklinikums Würzburg, sei aber guter Dinge: Man sei sehr gut vorbereitet, die 80 Intensivbetten könnten bei Bedarf verdoppelt werden und von den 6.500 Mitarbeitern seien bislang nur neun positiv auf das Coronavirus getestet, was für die gut funktionierenden Hygienemaßnahmen spreche. “Unsicher” sei sich Ertl dennoch beim Materialnachschub.

Nicht viel Neues gab es von Johann Löw, dem Leiter des Gesundheitsamts: Die Zahl der positiv auf das Coronavirus Getesteten in Stadt und Landkreis Würzburg sei auf 454 gestiegen, also 10 mehr als gestern. 1.948 Personen sind in häusliche Quarantäne gestellt; 520 konnten wieder entlassen werden.

Was das zum Bürgerspital gehörende Seniorenheim St. Nikolaus betrifft: Uwe Kinstle von den Johannitern war am vergangenen Samstag Einsatzleiter der 150 Einsatzkräfte, die 49 Bewohner des Seniorenheims verlegten. Es sei eine “Mammutaufgabe” gewesen, die von morgens 6.00 bis zum nächsten Morgen um 2.00 Uhr dauerte. Von den zu verlegenden Bewohnern war knapp die Hälfte (20) positiv auf das Coronavirus getestet.

Die Einsatzkräfte arbeiteten eng mit Desinfektoren zusammen und waren die ganze Zeit in Schutzausrüstung gekleidet. In dem Heim sind nun 13 Bewohner an den Folgen der Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Nun ist erstmals eine Person im Landkreis außerhalb des Nikolausheims an Corona gestorben: Im Hans-Sponsel-Haus, einem Seniorenheim der AWO Unterfranken. Inwieweit das Vorgehen, die Isolierung der Infizierten innerhalb des Nikolausheims, nun ein Vorbild für das Hans-Sponsel-Haus sein kann, wird sich erst noch zeigen. Denn aktuell laufen noch die Corona-Tests der Bewohner und Mitarbeiter. Zunächst wurde der betroffene Neubau vom Altbau getrennt, um ein weiteres Ausbreiten zu verhindern.

Nach einem Todesfall und bisher 16 bekannten Corona-Infektionen im Hans-Sponsel-Haus in der Würzburger Lindleinsmühle erwartet die AWO Unterfranken die Testergebnisse aller Mitarbeiter und Bewohner des betroffenen Seniorenheims. Wie Ulrike Hahn, die AWO-Bereichsleiterin Senioren und Reha, am Montag (30.03.20) dem BR sagte, seien am Samstag alle 95 Bewohner und 80 Mitarbeiter der Einrichtung auf das Corona-Virus getestet worden, die Ergebnisse müssten im Verlauf des Montags kommen. Dann werde die AWO in Absprache mit dem Gesundheitsamt darüber beraten, ob das Seniorenheim möglicherweise in voneinander getrennte infizierte und nicht-infizierte Bereiche getrennt wird – ähnlich, wie dies kürzlich im vom Corona-Virus besonders betroffenen Seniorenheim St. Nikolaus der Würzburger Stiftung Bürgerspital geschehen ist.

Aber schon jetzt seien im Hans-Sponsel-Haus der AWO umfangreiche Maßnahmen durchgeführt worden, so Ulrike Hahn. So seien bisher ausschließlich im Neubau der Einrichtung Corona-Fälle bekannt, bei neun Bewohnern und sieben Mitarbeitern. Der Neubau sei deshalb nun strikt vom Altbau getrennt worden, es gebe keine Kontakte mehr zwischen den beiden Bereichen. Schon vor dem von der Staatsregierung erlassenen Besuchsverbot sei in allen 17 unterfränkischen Heimen der AWO ein striktes Besuchsverbot verhängt worden. Die im Hans-Sponsel-Haus positiv getesteten Bewohner würden nun isoliert in ihren Zimmern betreut, die positiv getesteten Mitarbeiter befänden sich in häuslicher Quarantäne. Das verbliebene Personal trage Schutzkleidung und Atemmasken. Derzeit sei noch ausreichend Schutzausrüstung vorhanden, so Hahn.

Auch das Personal reiche derzeit noch aus, so dass die Einrichtung bisher ohne externe Hilfe auskomme. Man plane außerdem, sich mit Verantwortlichen der Stiftung Bürgerspital zu beraten, um von der besonders betroffenen Einrichtung möglicherweise Erkenntnisse zu bekommen, wie man mit der Situation bestmöglich umgehe. Eine strikte Aufteilung der Einrichtung in zwei Bereiche und der damit verbundene Umzug der zum Großteil dementen Bewohner innerhalb der Einrichtung würde für diese “eine große Belastung und Umstellung” mit sich bringen, so Hahn.

Noch steht nicht fest, ob der am Freitag (27.02.20) verstorbene Bewohner des Hans-Sponsel-Hauses letztlich an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben ist. Um dies mit letzter Gewissheit festzustellen, müsste das Gesundheitsamt eine Obduktion anordnen, so Ulrike Hahn von der AWO. Der 57-Jährige sei multimorbid und schwer pflegebedürftig gewesen und war zusätzlich an einer Blasenentzündung mit nachträglichem Fieber erkrankt. Obwohl die Behandlung zunächst erfolgreich verlaufen sei und auch das Fieber gesenkt wurde, verstarb der Mann am Freitag im Neubau des Hauses. Die Corona-Infektion wurde nach dem Tod festgestellt.

Im Landkreis Main-Spessart gibt es aktuell 67 positiv auf Covid-19 getestete Personen, davon befinden sich fünf Personen in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart, eine davon auf der Intensivstation, 332 Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Die Stadtreiniger in Würzburg werden, soweit es im Rahmen der Personalsituation durch die Coronakrise möglich ist, ab heute Papiertonnen leeren. Die Abfuhr wird nach und nach analog des Abfallkalenders durchgeführt. Die Leerung beginnt mit dem Steinbachtal, gefolgt von Versbach, usw. Leider ist es zur Zeit nicht möglich, konkret mitzuteilen, an welchem Tag in welchem Stadtteil die Papiertonnen geleert werden können, so die Stadt. Das richtet sich nach dem täglich zur Verfügung stehenden Personal.

Die Stadtreiniger bitten um Verständnis. Im Würzburger Stadtgebiet wurde seit dem 19. März nur noch der Restmüll von den Stadtreinigern, dem kommunalen Müllentsorgungsunternehmen, abgeholt. In der schwarzen Tonne sollten die Anwohner deshalb auch den Biomüll mit entsorgen. Die Maßnahme, dass nur noch der Restmüll abgeholt wird, sollte Personal einsparen, um im Bedarfsfall Ressourcen zu haben.

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg bestätigt in den letzten 24 Stunden 16 weitere auf das Corona-Virus positiv getestete Personen. Somit sind insgesamt 444 Personen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg Corona-positiv getestet. Weiter sind aktuell 1.914 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt. Insgesamt 491 Personen konnten bereits aus der Quarantäne entlassen werden, davon alleine 42 in den letzten 24 Stunden.

Am Wochenende hatte die Polizei in Unterfranken vor allem aufgrund des schönen Wetters am Samstag alle Hände voll zu tun, die Ausgangsbeschränkungen zu überwachen und Menschenansammlungen zu unterbinden. Allein am Samstag registrierte die Polizei diesbezüglich mehr als 190 Einsätze im Regierungsbezirk. Insgesamt erstattete die Polizei in 340 Fällen Anzeige wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz. Am Sonntag musste die Polizei in weiteren 200 Fällen eingreifen, um Abstand zwischen die Menschen zu bringen. In den meisten Fällen handelte es sich um Jugendliche oder junge Männer, die sich Freien getroffen haben, um gemeinsam Bier zu trinken oder zu rauchen.

In Gemünden (Lkr. Main-Spessart) hatte eine 50-Jährige entgegen der derzeitigen Verbote ihren Flohmarkt geöffnet. Eine Streife stellte fest, dass sie im Ortsteil Wernfeld ihre Garage und einen Schuppen geöffnet hatte und Flohmarktartikel anbot. In der Grundstückseinfahrt wies sie auch noch mit einem Hinweisschild auf den geöffneten Flohmarkt hin. Eine Gaststätte in der Aschaffenburger Steingasse fiel am Samstag damit auf, dass sie Wein an mehrere Gäste im Außenbereich verkaufte. Sowohl die Inhaberin der Gaststätte, als auch die Gäste müssen nun mit einer entsprechenden Anzeige rechnen.

Nach dem Wochenende weist die Polizei noch einmal darauf hin: Die Einhaltung der Bayerischen Verordnung über eine vorläufige Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie ist absolut notwendig, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Bitte bleiben Sie zu Hause! Das Verlassen der eigenen Wohnung ist nur beim Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Dazu gehört zum Beispiel seinem Beruf nachzugehen, ein Arztbesuch und zum Einkaufen zu gehen.

Werdende mit dem Corona-infizierte Mütter oder werdende Mütter mit einem COVID 19-Verdacht in Stadt und Landkreis Schweinfurt und im Landkreis Haßberge werden nun zentral auf der Geburtshilfestation des Schweinfurter Leopoldina-Krankenhauss betreut und behandelt. Das teilen die Krankenhäuser in einer gemeinsamen Erklärung mit. Diese Entscheidung diene vor allem dazu, die kleineren Krankenhäuser in der aktuellen Sondersituation zu entlasten und Ressourcen in der Behandlung COVID-Infizierter zu schaffen.

Die beiden Geburtshilfen im Krankenhaus St. Josef und in Haßfurt stehen weiterhin für alle werdenden Mütter ohne einschlägige Symptome zur Entbindung zur Verfügung. Im Leopoldina-Krankenhaus ist ein gesonderter Kreißsaal für die Entbindung infizierter Schwangerer vorbereitet. “Wir werden nach der gemeinsamen Entscheidung die entsprechenden Kapazitäten für infizierte Schwangere im Leopoldina-Krankenhaus weiter erweitern und einen eigenen Trakt für deren Entbindungen schaffen.

Diese sinnvolle Bündelung von Ressourcen ist zum jetzigen Zeitpunkt absolut sinnvoll und zeigt, dass die Kooperation und Zusammenarbeit zwischen den Kliniken hervorragend funktioniert”, wird der Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe im Leopoldina-Krankenhaus, Michael Weigel, in der Mitteilung wörtlich zitiert. Es bestünden keine Hinweise darauf, dass das Virus mit der Muttermilch übertragbar sei. Auch Mütter, die COVID 19 infiziert sind, könnten Stillen, heißt es weiter.

Heute geht die Teststrecke zur Abnahme von Proben für einen Test auf das Corona-Virus in Marktheidenfeld in Betrieb. Auf dem dortigen Festplatz hat das Technische Hilfswerk die Zelte für Verwaltung und Personal aufgebaut, unterstützt vom Kreisverband des Roten Kreuzes. Das Gesundheitsamt bestellt Personen dorthin zum Testen und vergibt dafür auch Termine. Von den Personen im Auto wird eine Probe genommen.

Für einen geordneten Ablauf ist es von höchster Bedeutung, dass nur Bürger kommen, die auch einen Termin vom Gesundheitsamt haben. Landrat Thomas Schiebel (Freie Wähler) appelliert an die Hausärzte, dass sie sich ebenfalls an diese Regelung halten. Der Landkreis Main-Spessart unterstützt mit dieser Teststrecke die Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB), nachdem diese den zunehmenden Bedarf an Probenentnahmen nicht mehr allein leisten kann. Falls Hausärzte den Bedarf einer Testung bei ihren Patienten sehen, sollen weiterhin die Testmöglichkeiten der KVB in Anspruch genommen werden.

Die 10. Panzerdivision der Bundeswehr in Veitshöchheim im Landkreis Würzburg steht in der Corona-Pandemie für Hilfseinsätze bereit. Das teilt die Truppe auf ihrer Facebookseite mit. “Wenn sich in Süddeutschland die Lage zuspitzen sollte, führt die 10. Panzerdivision aus Veitshöchheim die Bundeswehrkräfte in Süddeutschland,” heißt es wörtlich. Ein Sprecher der 10. Panzerdivision sagte, dass sich die Führungskräfte weiter vorbereiten und im Eventualfall planen, wenn entsprechende Befehle kämen. Für welchen Fall die Bundeswehr bei Hilfseinsätzen gefragt sein könnte und für wie viele Soldaten dann die 10. Panzerdivision zuständig wäre, das konnte der Sprecher nicht sagen.

Der 10. Panzerdivision sind rund 20.000 Soldaten unterstellt. Dazu gehörten unter anderem die Deutsch-französische Brigade, Gebirgsjäger in Bad Reichenhall, Panzerbrigade 12 in Cham, die Panzergrenadierbrigade 37 in Frankenberg. Die Standorte sind in Bayern, Sachsen, Thüringen, Baden-Württemberg, Rheinland Pfalz und im Elsaß. In der 10. Panzerdivision gibt es laut dem Sprecher bereits einzelne Corona-Fälle. Hier wird für Kontaktpersonen mit Quarantäneregelungen genauso verfahren, wie im zivilen Bereich.

Der Rot-Kreuz-Kreisverband Main-Spessart stellt aufgrund der Coronakrise die Leerungen seiner über 80 Kleidercontainer im Landkreis Main-Spessart komplett ein. Deshalb ist es nicht mehr möglich, Kleider in den flächendeckend verteilten Container zu werfen, teilt der Rettungsdienst mit und bittet um Verständnis. Aktuell ist der Rotkreuzladen in Lohr auch nicht geöffnet.

Im Würzburger Seniorenheim St. Nikolaus gibt es nun einen weiteren Todesfall in Folge des Coronavirus. Wie das Landratsamt am Sonntagabend mitteilt, ist ein 80 Jahre alter Bewohner am Wochenende verstorben. Der Mann war schwer vorerkrankt. Die Anzahl der Verstorbenen durch das Coronavirus im Landkreis Würzburg erhöht sich damit auf 14 Personen, 13 davon haben im Seniorenheim St. Nikolaus gewohnt.

Die Zahl der am Corona-Virus infizierten ist in Stadt und Landkreis Schweinfurt nochmal deutlich angestiegen. Laut dem Schweinfurter Landratsamt sind nun 164 Menschen infiziert. 16 Personen werden nach wie vor in Krankenhäusern behandelt. Zudem gelten 493 Menschen als Kontaktperson ersten Grades und sind derzeit in Quarantäne. Neun Personen gelten inzwischen als geheilt. Im Landkreis Bad Kissingen gibt es sieben neue Corona-Fälle. Die Zahl der Infizierten liegt nun bei 66. Zudem sind 291 Menschen momentan in Quarantäne. Vier konnten aus der Quarantäne entlassen worden.

Ein auf Corona positiv getesteter Bewohner eines Würzburger Seniorenzentrums der AWO ist am vergangenen Freitag verstorben. „Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ist das Coronavirus tragischerweise nun in einer unterfränkischen AWO-Einrichtung angekommen “, berichtet Martin Ulses, Bezirksgeschäftsführer der AWO Unterfranken. Der multimorbide und schwerstpflegebedürfte Mann war seit einer Woche zusätzlich an einer Blasenentzündung mit nachträglich auftretendem Fieber erkrankt und war diesbezüglich in ärztlicher Behandlung. Obwohl die Behandlung erfolgreich verlief und das Fieber auch gesenkt wurde, verstarb der 57-jährige am Freitag im Neubau des Hans-Sponsel-Hauses, im Würzburger Stadtteil Lindleinsmühle. Ob die Virusinfektion zum Tode geführt hat, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht mit Sicherheit gesagt werden, zumal die Infektion erst nach dem Tod festgestellt wurde.

Die Zahl der bestätigten Corona-Erkrankten steigt im Landkreis Haßberge auf 47. Das Gesundheitsamt hat am Sonntag fünf neue Covid-19-Fälle im Kreis bestätigt (Stand: 12.00 Uhr). Rund 160 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Im Landkreis Main-Spessart gibt es aktuell 56 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: heute, 9.00 Uhr). Das teilt das Landratsamt Main Spessart mit. Von diesen befinden sich fünf Personen in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart, eine davon auf der Intensivstation. 308 Personen sind in häuslicher Quarantäne.

Die letzten beiden von insgesamt neun „weltwärts“-Freiwilligen aus der Diözese Würzburg sind aus ihren Einsatzländern zurückgekehrt. Die zwei jungen Frauen landeten am Samstagnachmittag mit einer Regierungsmaschine aus Santa Cruz de la Sierra (Bolivien) am Frankfurter Flughafen. Die übrigen sieben jungen Frauen und Männer waren bereits in den Tagen zuvor aus Brasilien, Tansania und Südafrika zurückgekommen.

Sieben von rund 600 Bewohnern des Ankerzentrums in Geldersheim bei Schweinfurt haben sich mit dem Corona-Virus infiziert und werden nun in einem gesonderten Gebäude untergebracht. Auch ein externer Mitarbeiter wurde positiv getestet. Er befindet sich in häuslicher Quarantäne. Das hat die Regierung von Unterfranken mitgeteilt.

Es gilt ein Aufnahme- und Verlegungsstopp. Die Bewohner dürfen das Ankerzentrum nicht verlassen. Besucherverkehr ist ausgeschlossen. Positiv getestete Bewohner werden für mindestens 14 Tage isoliert. Sämtliche Mitarbeiter, die sich auf dem Gelände bewegen, müssen Mund-Nase-Schutz anlegen. Die Lage in der Einrichtung sei ruhig.

In Würzburg ist ein weiterer Mann dem Corona-Virus erlegen, der bereits unter diversen Vorerkrankungen litt. Damit sind nun insgesamt 13 Todesopfer in Stadt und Landkreis Würzburg zu beklagen. Das hat das Gesundheitsamt mitgeteilt. Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Würzburg stieg seit gestern laut Gesundheitsamt um weitere 26. Somit sind nun insgesamt 428 Personen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg positiv auf Corona getestet worden. Drei Personen konnten seit gestern als gesund entlassen werden.

Trotz der seit einer Woche geltenden Ausgangsbeschränkungen wegen des Coronavirus, fällt es vielen Menschen in Unterfranken schwer, sich daran zu halten. Am heutigen Samstag berichtet die Polizei Unterfranken von insgesamt 52 Einsätzen im Zeitraum von 6 bis 16 Uhr. Da die Abendstunden noch anstehen, geht ein Polizeisprecher auf Anfrage davon aus, dass es vermutlich ähnlich viele Einsätze wie am Freitag gibt. Da verzeichnete die Polizei 136 “coronabezogene” Einsätze in Unterfranken. Das seien deutlich mehr gewesen, als in den Tagen zuvor. “Wir bewegen uns auf relativ hohem Niveau”, sagt der Sprecher.

Bei den Einsätzen am Freitag ging es zum Beispiel um einen heimlichen Friseursalon in einem Würzburger Schrebergarten, um einen geöffneten Copyshop in Schweinfurt oder um eine Personengruppe, die sich an einer Tankstelle in Werneck zum Kaffeetrinken traf.

Einen weiteren Einsatz gab es ebenfalls am Freitagabend in Lohr am Main. Dort wollte sich ein 62 Jahre alter Mann von seiner schwer am Coronavirus erkrankten Frau verabschieden. Sie liegt auf der Corona-Isolierstation des Krankenhauses. Gegen 2.00 Uhr morgens forderte das Krankenhauspersonal den Mann mehrfach auf, das Krankenhaus zu verlassen. Dieser Aufforderung sei der ebenfalls am Coronavirus erkrankte Mann nicht nachgekommen. Er habe gedroht, das Personal mit dem Virus zu infizieren. Den hinzugezogenen, erwachsenen Kindern des Ehepaars gelang es im Beisein der Lohrer Polizei den Mann zum Verlassen des Krankenhauses zu bewegen. Beim Verlassen der Station entschuldigte sich der Mann beim Krankenhauspersonal für sein Verhalten.

Was ist im Zuge der Ausgangsbeschränkungen noch erlaubt? Antworten finden Sie hier.

Laut Gesundheitsamt Schweinfurt liegt die aktuelle Gesamtzahl der Infizierten in Stadt und Landkreis Schweinfurt nun bei insgesamt 111. 16 Menschen befinden sich nach wie vor im Krankenhaus. Acht gelten inzwischen als geheilt. 464 Personen befinden sich nach wie vor in häuslicher Quarantäne.

Im Landkreis Bad Kissingen wurden neun weitere Personen positiv auf Corona getestet. Aus der Quarantäne wurden inzwischen zwei Personen entlassen. Es liegen damit aktuell 61 bestätigte Coronafälle im Landkreis Bad Kissingen vor. 294 Kontaktpersonen befinden sich derzeit in Quarantäne.

Samstagabend, bestes Wetter – und trotzdem daheim bleiben. Das fällt schwer. Falls Sie sich in den eigenen vier Wänden langweilen, hier ein kleiner Tipp. Das Würzburger Studio “Lucky Panda” bietet ab sofort regelmäßig Konzerte aus den eigenen Räumen an. Den Anfang macht am Samstagabend um 18 Uhr Singer-Songwriter Dennis Schütze. Zu sehen gibt es das kostenlose Konzert im Livestream auf Youtube.

Falls Sie gerne Podcasts hören: Die Kolleginnen und Kollegen aus der BR-Kulturredaktion haben hier einige Empfehlungen zusammengestellt.

Sollten sie Lust auf ein gutes Buch verspüren: Hier helfen zahlreiche Bibliotheken aus. Die Stadtbücherei Würzburg zum Beispiel bietet ihre Mitgliedschaft für einen Monat kostenlos an. Das ermöglicht es, eBooks ganz bequem zuhause auszuleihen.

In Aschaffenburg ist eine zweite Person am Coronavirus gestorben. Wie das Landratsamt mitteilt, ist die Zahl der Infizierten zudem von zuletzt 162 auf 183 gestiegen – davon kommen 48 aus der Stadt, 135 aus dem Landkreis Aschaffenburg. Insgesamt 16 zuvor am Coronavirus erkrankte sind inzwischen gesund und können die Quarantäne verlassen.

Ein Würzburger Seniorenheim ist besonders vom Coronavirus betroffen. Um die Bewohner zu schützen, hat ein Krisenstab beschlossen infizierte Senioren auf gesonderten Stationen im Haus zu isolieren. Momentan läuft die Verlegung. Viele Helfer sind im Einsatz, unter anderem vom Bayerischen Roten Kreuz, den Johannitern und den Maltesern.

Die Zahl der bestätigten Corona-Erkrankten ist im Landkreis Haßberge auf 42 gestiegen. Wie das Landratsamt mitteilt, hat das Gesundheitsamt am Samstag acht neue Covid-19-Fälle im Kreis bestätigt. 154 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Das Coronavirus macht vielerorts auch erfinderisch. Der Würzburger Matratzenhersteller Wegerich zum Beispiel hat seit einigen Tagen seine Produktion umgestellt. Das Unternehmen fertigt nun Atemschutzmasken.

Im Landkreis Main-Spessart gibt es aktuell 51 Personen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden. Die Zahl der Infizierten ist also noch einmal gestiegen. Wie das Landratsamt am Samstagmorgen mitteilt, befinden sich vier Personen in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart, eine davon intensivmedizinisch. 361 Personen sind in häuslicher Quarantäne.

Rund um das Seniorenheim St. Nikolaus in Würzburg sind momentan viele Helfer im Einsatz, um das Personal vor Ort bestmöglich zu unterstützen. Für diese haben die Malteser Würzburg heute Morgen Verpflegung geschmiert. Allein von den Maltesern helfen derzeit 25 Rettungskräfte rund um das Heim. Hinzu kommen Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Bayerischen Roten Kreuzes und der Johanniter.

Der Brandstetter ist eine Institution in Würzburg. Wegen des Coronavirus sieht sich die Bäckerei und Konditorei jetzt allerdings gezwungen ab Montag vorerst ihre Filialen zu schließen. Das gibt die Bäckerei auf ihrer Facebook-Seite bekannt. Dort heißt es: “Dieser Schritt tut uns im Herzen weh, aber wir versprechen euch: Euer Lieblingsbäcker ist sobald wie möglich wieder für euch da!” Die Entscheidung sei aus wirtschaftlichen Gründen gefallen. Auch ihren Lieferservice will die Bäckerei vorerst einstellen.

Anfang März sind die beiden ersten Corona-Fälle in Unterfranken aufgetreten. Seitdem hat sich das Virus in der Region stark ausgebreitet. Aktuell gibt es insgesamt 897 bekannte Corona-Fälle in Unterfranken. Das ist unser Stand vom gestrigen Abend. Diese Zahlen unterliegen natürlich immer Schwankungen. Zum Beispiel erhalten wir die Informationen der zuständigen Landratsämter in Unterfranken immer zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Das Landratsamt in Aschaffenburg hat uns zum Beispiel am Freitag um 15 Uhr den aktuellen Stand geschickt. Im Landkreis Miltenberg stammt unsere letzte Information vom Donnerstagabend. Dadurch kann es Verzerrungen geben. Hinzu kommen die lange Inkubationszeit des Virus, die Dauer bis zum Ergebnis einer Testung und die Dunkelziffer all jener Personen, die gar nicht merken, dass sie infiziert sind.

Nach unserem Stand gibt es in Stadt und Landkreis Würzburg aktuell 376 Fälle, 12 Personen sind verstorben. In Stadt und Landkreis Schweinfurt sind es 98 Fälle, zwei Personen sind verstorben. In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind es 162 Fälle, eine Person ist verstorben. Im Landkreis Main-Spessart sind es 39 Fälle, auch hier ist eine Person verstorben. Im Landkreis Bad Kissingen sind es 54 Fälle, im Landkreis Haßberge 36, im Landkreis Kitzingen 23, im Landkreis Miltenberg 72, im Landkreis Rhön-Grabfeld sind es 37.

Laut Gesundheitsamt Würzburg sind in Würzburg nun zwölf Personen an den Folgen des Coronavirus gestorben. Alle waren Bewohner Seniorenheims St. Nikolaus. Es wurde bereits damit begonnen, die infizierten Bewohner im Seniorenheim intern zu isolieren. Davor war im Gespräch, das Seniorenheim teilweise zu evakuieren.

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg bestätigt (Stand: heute, 14.30 Uhr) 33 weitere auf das Corona-Virus positiv getestete Personen. Somit sind insgesamt 376 Personen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg Corona-positiv getestet. Aktuell sind 1.676 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt.

Im Landkreis Bad Kissingen gibt es (Stand: heute, 17 Uhr) 17 weitere bestätigte Coronafälle. Bei den neuen Fällen handelt es sich um elf männliche und sechs weibliche Personen. Laut Gesundheitsamt sind damit bislang insgesamt 54 Coronafälle bestätigt. 251 Personen befinden sich derzeit in Quarantäne. Aus der Quarantäne entlassen wurde ein Fall.

Die BRK Tafel Gemünden stellt trotz des aktuell kursierenden Coronavirus die wichtige kostenfreie Dienstleistung der Essensausgabe für Bedürftige im Großraum Gemünden am Main zur Verfügung. Laut BRK Kreisverband Main-Spessart funktionieren die Lieferketten für Lebensmittel. Der BRK Kreisverband Main-Spessart kann weiterhin zur gewohnten Zeit an den Samstagen die Ausgabe von Lebensmitteln im Großraum Gemünden am Main anbieten.

Laut Gesundheitsamt Schweinfurt hat es im Raum Schweinfurt im Bezug auf das Coronavirus zwei Todesfälle gegeben. Bei einer Person handelt es sich um einen 78-jährigen Mann, die andere Person ist eine 82-jährige Frau. “Beide wurden in Krankenhäusern behandelt und beide Patienten hatten Vorerkrankungen”, teilte Matthias Gehrig, der kommissarische Leiter des Gesundheitsamts Schweinfurt, mit.

Die IG Metall Würzburg kämpft für ihre von der Corona-Krise gebeutelten Mitglieder und hat sich nun in einem Offenen Brief an die unterfränkischen Bundestagsabgeordneten aller Parteien gewandt. Das Kurzarbeitergeld, auf das Tausende demnächst angewiesen sein werden, so der Tenor des Schreibens, reiche zum Lebensunterhalt nicht aus.

Es decke bei Alleinstehenden aktuell nur 60 Prozent des bisherigen Nettolohns ab. Bei Beschäftigten mit Kindern seien es 67 Prozent. Viele könnten damit ihre laufenden Kosten nicht mehr decken und sähen sich in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht. Dies betreffe besonders Beschäftigte mit geringem Einkommen.

Laut IG Metall ist es inakzeptabel, dass die Entlastung bei den Sozialversicherungsbeiträgen einseitig den Arbeitgebern zugutekommt. Sie fordert, Arbeiter und Angestellte in gleichem Umfang zu entlasten. Das Kurzarbeitergeld, so die Forderung der Gewerkschaft, sollte von derzeit 60 Prozent (bzw. 67 Prozent) auf mindestens 80 Prozent ( bzw. 85 Prozent) angehoben werden. Dafür sollte die Politik die gesetzlichen Grundlagen schaffen.

In Stadt und Landkreis Aschaffenburg ist die Zahl der Coronavirus-Infizierten seit gestern (26.03.29) um 19 angestiegen, von 143 auf aktuell 162 (Stand 27.03.20, 13.00 Uhr). Davon sind 15 stationär in Behandlung, neun von ihnen auf einer Intensivstation, sechs auf einer Infektionsstation. Ein Mensch ist bislang an den Folgen der Infektion gestorben. Das geht aus den aktuellen Zahlen hervor, die das Gesundheitsamt Aschaffenburg soeben veröffentlicht hat. 146 der 162 infizierten Personen sind aktuell in Quarantäne.

Außerdem hat das Gesundheitsamt 684 Personen ermittelt, die als Kontaktperson 1 gelten – also engen Kontakt zu Infizierten hatten. 325 von ihnen sind noch in Quarantäne. Die Zahlen sind laut Gesundheitsamt seit gestern stark angestiegen. Immer mehr Menschen aus dem medizinischen Bereich, wie Pflegekräfte, haben sich mit dem Coronavirus angesteckt. „Es ist eine zunehmende Herausforderung für das gesamte Gesundheitswesen, die Versorgung der Patienten aufrecht zu halten. Von daher wird dringend noch einmal auf die Notwendigkeit der Einhaltung der häuslich angeordneten Quarantäne hingewiesen, deren Nicht-Einhaltung eine Straftat darstellt“, so das Gesundheitsamt. Die Menschen sollten sich dringend an die Ausgangsbeschränkung halten.

Im Landkreis Haßberge sind zwei weitere Personen positiv auf das neuartige Cornavirus SARS-CoV-2 getestet worden. Damit (Stand 27.03.20, 13.00 Uhr) liegt die Gesamtzahl bei derzeit 36 Fällen. 257 Personen befinden sich momentan in häuslicher Quarantäne.

In den letzten Tagen wurde in Marktheidenfeld (Lkr. Main-Spessart) mit Hochdruck an dem Aufbau einer Teststrecke zur Abnahme von Proben für eine Testung auf das Corona-Virus gearbeitet. Kommende Woche werden die ersten Personen vom Gesundheitsamt zum Test einbestellt, die dann im PKW sitzend, beprobt werden. Der Landkreis möchte mit dieser Teststrecke die Kassenärztlichen Vereinigung Bayern unterstützen, nachdem diese den zunehmenden Bedarf an Probenentnahmen nicht mehr allein leisten kann. Für einen geordneten Ablauf ist es von höchster Bedeutung, dass nur Personen, die vom Gesundheitsamt evaluiert wurden und telefonisch einen Termin zur Testung mitgeteilt bekommen haben, nach Marktheidenfeld kommen. Falls Hausärzte den Bedarf einen Test bei ihren Patienten sehen, sollen weiterhin die Testmöglichkeiten der KVB in Anspruch genommen werden.

Im Landkreis Haßberge sind zwei weitere Personen positiv auf das neuartige Cornavirus SARS-CoV-2 getestet worden. Damit liegt die Gesamtzahl bei derzeit 36 Fällen. 257 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Das Bürgertelefon ist nach wie vor unter der Telefonnummer 09521/27-600 erreichbar – an Wochentagen von Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 9.00 bis 14.00 Uhr. Es wird um Verständnis gebeten, dass die Mitarbeiter zu medizinischen Fragen keine Auskunft geben können.

Im Kampf gegen die Corona-Epidemie ist eine geeignete Schutzausrüstung das Aller-wichtigste, um zu vermeiden, dass Ärzte, Pfleger, Sanitäter und Rettungskräfte selbst zu Überträgern des Virus werden. Leider sind Schutzanzüge, Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel und Masken FFP 1, 2 oder 3, Gesichtsschutz in Form von Brillen oder ganzheitlicher Gesichtsschutz und immer noch Mangelware. Der Landkreis Haßberge ruft deshalb ihre Firmen und Unternehmen auf: Wer dringend benötigte Schutzanzüge, Masken, Einmalhandschuhe und Desinfektionsmittel hat, die zurzeit nicht benötigt werden, möge bitte ein Angebot per E-Mail an [email protected] senden.

Um Corona-Tests schneller, ortsnäher und in größerer Anzahl auswerten zu können, bemüht sich die Regierung von Unterfranken um weitere Laborkapazitäten und hat diesbezüglich bei Unternehmen angefragt. Mit gleich mehreren Großlabors ist hier die Gesundheitsregion Bad Kissingen federführend. Unter anderem führen das Labor Rosler in Wildflecken und LABOKLIN in Bad Kissingen bereits im amtlichen Auftrag Corona-Tests durch.

Das Labor LS in Bad Bocklet-Großenbrach wird demnächst ebenfalls einsteigen. Wie der geschäftsführende Direktor Jürgen Balles dem Bayerischen Rundfunk mitteilte, arbeite man derzeit an der Etablierung des molekularbiologischen Corona-Tests und sei in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden. Man sehe sich schon immer als Bestandteil des gesundheitlichen Verbraucherschutzes. “Natürlich werden wir auch in der augenblicklichen Krisensituation jeden uns möglichen Beitrag zur Bewältigung leisten”, so Jürgen Balles.

Die Firma LABOKLIN ist vor allem ein Dienstleister für Tierarztpraxen und auf die Analyse von tierischem Material spezialisiert. Rein technisch unterscheide sich diese Arbeit aber nicht wesentlich von der Labordiagnostik in der Humanmedizin, und die entsprechende Ausrüstung mit den nötigen Sicherheitsstufen sei vorhanden, so Chefin Elisabeth Müller. Ein Problem könnte es höchstens mit der Beschaffung des Testmaterials selbst geben, denn, so die Unternehmerin: “Nichts bekommt man zurzeit einfach!”

Laut Johannes Hardenacke, dem Sprecher der Regierung von Unterfranken, soll die Analyse in der Region unter anderem auch die Würzburger Uni-Klinik entlasten, die mit der Vielzahl der Corona-Tests ausgelastet ist. Wenn Proben zur Untersuchung nach Berlin geschickt werden müssten, ginge nur wertvolle Zeit verloren.

Das vom Corona-Virus stark betroffene Seniorenheim St. Nikolaus in der Würzburger Sanderau wird nicht evakuiert. Wie heute bekannt gegeben wurde, werden infizierte Bewohner des Heims intern auf Stationen isoliert, in sogenannte “Stationskohortierung” gebracht. Das haben Oberbürgermeister Christian Schuchardt und der Leiter des Gesundheitsamts Johann Löw bekannt gegeben. Etwa bei der Hälfte der Bewohner des Nikolausheims sei der Test auf eine COVID-19-Infektion positiv ausgefallen.

Die Entscheidung habe der Krisenstab mit Unterstützung von Experten des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) getroffen, heißt es. Die Entscheidung sei keine “Schwarz-Weiß-Entscheidung” gewesen, sagt Schuchardt. Da das Nikolausheim ein Hotspot der Infektionsfälle in Bayern sei, könne das weitere Vorgehen als Präzendenzfall gelten.

Seit Mittwoch (25.03.2020) stand die teilweise Evakuierung des zur Würzburger Stiftung Bürgerspital gehörenden Heims als Option im Raum. Dagegen sprach die Transportgefahr für die pflegebedürftigen und teils dementen Bewohner und die Gefahr, “dass man einen neuen Hot-Spot” aufgemacht und durch den Transport eine weitere Infektionsgefahr bestanden hätte. Löw ergänzte, dass auch in einer weiteren Einrichtung eine Patientin positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Eine Isolierung dieser Person sei bereits veranlasst worden.

Aschaffenburgs Landrat Ulrich Reuter bittet alle Fachkräfte mit medizinischem Hintergrund, das Landratsamt Aschaffenburg bei der Bewältigung der Corona-Pandemie zu unterstützen. Aufgerufen sind Pflegekräfte, Pflegehilfskräfte, medizinisch-technische Assistenten und medizinische Fachangestellte, die derzeit nicht in ihrem Beruf tätig oder freigestellt sind. Wer helfen möchte, kann sich bei der Personalstelle des Landratsamtes Aschaffenburg unter der Nummer 06021/394-574 melden. Reuter bekräftigt damit nochmals den unlängst von Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml gestarteten Appell an alle Fachkräfte, die aktuell in einem anderen Beruf arbeiten, im Ruhestand sind oder sich von ihrem Arbeitgeber freistellen lassen können. Der Aufruf dient der Unterstützung der regionalen Fachkräfte, die bereits seit Wochen mit vollem Engagement im Gesundheitswesen im Einsatz sind, zum Beispiel im Klinikum und Gesundheitsamt sowie der Verstärkung des Personals im neuen Corona-Testzentrum des Landkreises Aschaffenburg.

Die Corona-Pandemie hat massive Auswirkungen auf die Wirtschaft am Bayerischen Untermain. Das meldet die IHK Aschaffenburg. 92 Prozent der befragten Unternehmen spüren negative Auswirkungen auf ihre Geschäfte. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage der IHK Aschaffenburg unter 173 Mitgliedsunternehmen. Laut der Erhebung befürchten 23 Prozent der Befragten einen Umsatzrückgang von mehr als 50 Prozent im Jahr 2020. Weitere 29 Prozent der Umfrage-Teilnehmer erwarten einen Rückgang der Umsätze im Bereich von 25 bis 50 Prozent. Ein weiteres Drittel erwartet, dass die Umsätze bis zu 25 Prozent zurückgehen.

“Wir haben sehr deutliche Anzeichen einer Wirtschaftskrise, die uns leider noch lange beschäftigen wird. Wichtig ist es, in einigen Wochen wieder zuversichtlich unsere Wirtschaft in Schwung zu bringen. Die Verantwortlichen in den Verwaltungen setzen alles daran, schnell und unbürokratisch die finanziellen Hilfen bereitzustellen,” hebt Andreas Freundt, Hauptgeschäftsführer der IHK Aschaffenburg hervor.

“Auch die IHK Aschaffenburg bietet ihren Unternehmen trotz eingeschränktem Geschäftsbetrieb weiterhin umfangreiche Informationen und Beratungen telefonisch, per E-Mail und auf ihrer Internetseite unter www.aschaffenburg.ihk.de/corona.” Ob Nachfrage-Einbruch, zurückgefahrene Investitionen oder stornierte Aufträge, die Folgen der Corona-Pandemie auf die Wirtschaft sind massiv. Neben Liquiditätsengpässen wirkt sich die Krise auch auf die Beschäftigungspläne der Unternehmen aus. Ein Drittel der Umfrageteilnehmer sieht sich angesichts der aktuellen Situation zum Personalabbau gezwungen.

Die IHK Würzburg-Schweinfurt verschiebt die für April und Mai geplanten schriftlichen Azubi-Abschlussprüfungen in den Sommer 2020. Davon sind in Mainfranken 2.850 Auszubildende betroffen. Bis einschließlich Mai finden auch keine IHK-Weiterbildungsprüfungen statt. Die werden zwischen Juni und August nachgeholt. Darauf haben sich die zuständigen IHK-Gremien verständigt. Die schriftlichen IHK-Ausbildungsprüfungen werden nach jetzigem Stand in der Zeit vom 16. bis zum 19. Juni 2020 nachgeholt. Die industriell-technischen Prüfungen sollen demnach am 16. und 17. Juni 2020 und die kaufmännischen am 18. und 19. Juni 2020 stattfinden.

Prüfungsteilnehmer, die im Frühjahr 2020 für die Abschlussprüfung Teil 1 angemeldet waren, können ihre Prüfung im Herbst 2020 nachholen. Genauere Informationen zu den Aus- und Weiterbildungsprüfungen stellt die IHK auf ihrer Website bereit. “Mit der Verschiebung der Prüfungen wird das Ziel verfolgt, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Die IHK-Organisation leistet zudem den länderspezifischen Regelungen Folge”, erklärt Lukas Kagerbauer, Bereichsleiter Berufsausbildung bei der IHK Würzburg-Schweinfurt.

Im Landkreis Main-Spessart gibt es aktuell 39 positiv auf Covid-19 getestete Personen, davon befindet sich eine Person in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart, 322 Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Das Besuchsverbot im Kreisseniorenzentrum Gemünden verändert den Alltag der Bewohner. Um Abhilfe zu schaffen, erweitert die Gemündener Einrichtung nun ihre Angebote an. Zwei Mal täglich bietet sie einen Fahrdienst für Besorgungen in der Stadt an, der von den Bewohnern gut angenommen wird. Normalerweise würden Besorgungen von den Angehörigen übernommen werden. Das erledigt jetzt gerne das Personal. Desweiteren können Angehörige “Mitbringsel” kontaktlos über die Pforte abgeben. Eine ähnliche Abgabestelle hat auch die Senioreneinrichtung der Heroldstiftung in Karlstadt eingeführt.

Auch Geburtstage können im Kreisseniorenzentrum Gemünden aktuell nicht wie üblich gefeiert werden. Das betraf zum Beispiel Olivia Nickel, die nun ihren 100. Geburtstag gefeiert hat. Externe Besuche von Familie, Landrat oder Bürgermeister waren wegen des Coronavirus nicht möglich. Das Pflegepersonal versuchte dennoch, so gut wie nur möglich, Frau Nickel einen schönen Tag zu bereiten.

Bereits seit einigen Tagen wird offen darüber nachgedacht, ob das Würzburger Seniorenheim St. Nikolaus evakuiert werden sollte. Dort sind bislang elf Bewohner am Coronavirus gestorben. Wie die Stadt Würzburg am Freitagmorgen bekanntgegeben hat, soll um 11 Uhr eine kurzfristig anberaumte Pressekonferenz stattfinden. Dort will die Stadt bekannt geben, ob eine Evakuierung notwendig ist oder nicht. Die Entscheidung habe der Krisenstab mit Unterstützung von Experten des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) getroffen. In den vergangenen Tagen wurden alle Bewohner des Heims St. Nikolaus und des benachbarten Ehehaltenhauses auf eine mögliche Covid-19-Infektion getestet. Über die Ergebnisse der Tests sind bisher keine näheren Angaben bekannt. Nur so viel: Im Gebäudeteil Ehehaltenhaus hat die Testreihe offenbar keinen positiven Fall ergeben.

Die seit knapp zwei Wochen bestehende Corona-Hilfe Main-Spessart ist mittlerweile auf über 3.160 Mitglieder angewachsen. Die Initiatoren rund um Andreas Bachmann aus Erlenbach bei Marktheidenfeld bringen Menschen zusammen, die anderen helfen wollen. Derzeit gibt es 200 Hilfsangebote in der Datenbank, aber gerade einmal zwei Gesuche. Der selbständige Berater Bachmann wundert sich nicht, dass bisher kaum Hilfe gesucht wird. Schließlich würde sich die Welt für viele noch sehr normal anfühlen. Keiner könne allerdings sagen, wie schnell die Angebote der Corona-Hilfe Main-Spessart dringend gebraucht werden. Bachmann appelliert dringend an die Älteren, die Hilfe auch tatsächlich in Anspruch zu nehmen.

Täglich verwendet der Initiator über den Tag verteilt zwei bis drei Stunden, um das digital gestartete Hilfsnetzwerk auszubauen. Brücken zu schlagen von der digitalen zur analogen Welt, ist ihm wichtig. Weil es Menschen gibt, die nicht in der digitalen Welt unterwegs sind, sollen auch sie die Möglichkeiten auf Hilfe bekommen. Deshalb hat die Corona-Hilfe Main-Spessart seit Donnerstag eine Partnerschaft mit der Raiffeisenbank Main-Spessart geschlossen. Die Genossenschaftsbank hat werktäglich von 8 bis 18 Uhr eine Hotline eingerichtet. Dort können sich Menschen melden, wenn sie Hilfe benötigen. Das wird dann weitergegeben an die Corona-Hilfe Main-Spessart.

Die Zahl der Corona-Infizierten ist auch im Landkreis Miltenberg erneut gestiegen. Wie das Landratsamt mitteilt, waren es am Donnerstagnachmittag 72 Personen. Das sind 12 mehr als am Vortag. Eine Person wird im Landkreis Miltenberg nach wie vor intensivpflichtig behandelt. Drei Personen wurden bereits als gesund entlassen, alle anderen Infizierten zeigen bislang entweder keine oder nur eine milde Symptomatik in Form grippeähnlicher Beschwerden.

Der Geschäftsführer des Bayerischen Roten Kreuz Kreisverband Schweinfurt, Thomas Lindörfer, kann aufatmen. Donnerstagabend hat sein Rettungsdienst in einer dringend erwarteten Lieferung 600 Atemschutzmasken, 180 Schutzanzüge, 160 Schutzbrillen und ausreichend Desinfektionsmittel erhalten. “Damit haben wir für die nächsten 14 Tage Sicherheit,” sagte Lindörfer auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks. Wie berichtet hatten die Schweinfurter Rettungsdienste des Bayerischen Roten Kreuzes, des Arbeiter-Samariter-Bundes und des Malteser-Hilfsdienstes vor zwei Tagen einen Aufruf an die Bevölkerung, an Unternehmen und Handwerker gestartet, dass bei Ihnen Atemschutzmasken vom Tpy FFP2 und FFP3 abgegeben werden. Laut Lindörfer sind ein paar wenige Schutzmasken bei Roten Kreuz in Schweinfurt abgegeben worden.

Das vom Corona-Virus besonders betroffene Würzburger Seniorenheim St. Nikolaus hat einen weiteren Todesfall zu beklagen. Wie das Würzburger Landratsamt am Donnerstagabend meldet, sei ein weiterer Bewohner verstorben – der inzwischen elfte Todesfall als Folge einer Infektion mit dem Corona-Virus.

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg bestätigt (Stand: heute, 14:30 Uhr) 46 weitere auf das Corona-Virus positiv getestete Personen. Somit sind insgesamt 343 Personen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg Corona-positiv getestet. In den vergangenen 24 Stunden konnten sechs positiv auf das Corona-Virus Getestete als genesen entlassen werden. Damit hat sich die Zahl der Genesenen auf insgesamt 24 erhöht.

Im Landkreis Haßberge ist die Zahl der bestätigten Corona-Erkrankten auf 34 gestiegen. Das Gesundheitsamt hat vier neue Covid-19-Fälle im Kreis betätigt (Stand 26. März, 15.00 Uhr). 282 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Wegen der großen Resonanz auf den bundesweiten Musik-Flashmob am 22. März unter dem Motto “Musik aus dem Fenster” gibt es diesen Sonntag eine Neuauflage. Dazu haben die Landesmusikdirektoren des Niedersächsischen Musikverbandes aufgerufen, und ganz Deutschland macht mit. Auch der Nordbayerische Musikbund (NBMB) rührt dafür bereits wieder kräftig die Werbetrommel.

Alle, die ein Instrument spielen oder singen können, sind eingeladen, dies am Sonntag um 18 Uhr am offenen Fenster, auf dem Balkon oder der heimischen Terrasse zu tun. Für die 2. Auflage des Flashmobs wurde das hoffnungsvolle Lied “Von guten Mächten wunderbar geborgen” von Dietrich Bonhoeffer ausgewählt. Der evangelische Theologe hatte es 1944 im Gestapo-Gefängnis geschrieben und damit eines der bekanntesten religiösen Lieder unserer Zeit geschaffen. Noten und Text gibt es zum Downloaden auf der Internetseite des Niedersächsischen Musikverbands.

Im Anschluss an die “guten Mächte” soll erneut Beethovens “Ode an die Freude” erklingen. Jede Woche der Pandemie-Zeit kommt dann ein weiteres neues Stück dazu.

Die Corona-Krise trifft die mainfränkische Wirtschaft hart. Wie aus einer neuen Blitzumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt hervorgeht, sind die negativen Auswirkungen der Pandemie für neun von zehn mainfränkische Unternehmen (93 Prozent) bereits heute deutlich spürbar.

Im Vergleich zur letzten Befragung vor etwa drei Wochen hat dieser Wert um mehr als 40 Prozentpunkte zugenommen. “Viele Betriebe mussten schließen. Und selbst jene Unternehmen, die noch aktiv sind, spüren teils gravierende Auswirkungen auf ihr Geschäft”, kommentiert der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Sascha Genders die aktuelle Umfrage.

Zwei Drittel der Betriebe berichten demnach von einer geringeren Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen, knapp die Hälfte von Auftragsstornierungen. 40 Prozent der Betriebe stehen komplett oder in Teilen still. Etwa jeder Dritte (35 Prozent) kämpft mit Liquiditätsengpässen. 33 Prozent der Unternehmen müssen Personal abbauen.

In Stadt und Landkreis Aschaffenburg haben sich bislang 143 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Wie das Landratsamt mitteilt, entfallen davon 36 Patienten auf die Stadt, 107 auf den Landkreis Aschaffenburg. Insgesamt fünf Personen konnten bereits gesund entlassen werden. Seit Ausbruch des Virus mussten bislang weitere 630 Kontaktpersonen vorübergehend in häusliche Quarantäne. 266 von ihnen konnten die Quarantäne inzwischen wieder verlassen.

Im Landkreis Bad Kissingen gibt zwei weitere bestätigte Coronafälle. Bei den Infizierten handelt es sich laut Landratsamt um eine weibliche und eine männliche Person. Damit sind bislang insgesamt 37 Coronafälle bestätigt. Eine Person konnte aus der Quarantäne entlassen werden. Es liegen damit aktuell 36 bestätigte Coronafälle im Landkreis vor. 241 Kontaktpersonen befinden sich derzeit in Quarantäne.

Am Freitag (27.03.20) geht die Corona-Teststelle des Landkreises Kitzingen in der Sickergrundhalle in Kitzingen Betrieb. Dort werden nur Personen eingelassen und getestet, die vom Gesundheitsamt dazu aufgefordert worden sind. Laut Landratsamt sind die Abläufe in der Sickergrundhalle folgendermaßen geregelt: Von 10 bis 13 Uhr werden ausschließlich Personen auf das Coronavirus getestet, die vom Gesundheitsamt dorthin bestellt wurden. Am Nachmittag testet die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) weitere Personen, allerdings auch nur nach ausdrücklicher persönlicher Aufforderung durch die KVB. Andere Personen werden nicht getestet und der Zutritt auf das Gelände ist auch nicht gestattet.

Die Geschäftsführer der beiden Würzburger Sumo Sushi Bars, Quang Tao Tu und Xuan-Thang Vu, hatten aus den Medien erfahren, dass Schutzausrüstung für medizinisches Personal derzeit knapp ist. In Kürze konnten die beiden Gastronomen 2.000 Einmalhandschuhe und mehrere Dutzend Mund-Nasen-Schutzmasken organisieren, die sie gestern Professor Christian Speer, dem Direktor der Würzburger Universitäts-Kinderklinik, für das medizinische Personal seiner Klinik überreichten. Speer zeigte sich von dem privaten Engagement begeistert: “Diese großzügige Sachspende ist nicht nur für unsere Arbeit hilfreich, sondern auch für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Uni-Kinderklinik ein äußerst positives und motivierendes Signal.”

Seit dem 18. März sind die Behindertenwerkstätten geschlossen. 230 Menschen mit Beeinträchtigung verbringen nun ihre ganze Zeit in den Wohngruppen. Die Betreuer, die sonst tagsüber nicht gebraucht werden, sind nun quasi rund um die Uhr beschäftigt. “Wir laufen auch am Limit – aber wir werden momentan etwas vergessen!” So kommentiert Melissa Hager die aktuelle Situation im St. Josefs Stift in Eisingen im Landkreis Würzburg, eine Einrichtung, in der Menschen mit Beeinträchtigung leben und arbeiten.

Die Corona-Krise wirbelt auch das Kur- und Reha-Wesen im Bäderland Bayerische Rhön völlig durcheinander. Mehrere Kliniken mussten jetzt vorübergehend ihren Betrieb einstellen und die Patienten nach Hause schicken. Die Klinik Saale der Deutschen Rentenversicherung (DRV) in Bad Kissingen wurde bereits Donnerstag letzter Woche geschlossen, nachdem ein Patient positiv auf das Virus getestet worden war.

Nun schließen weitere DRV-Kliniken in der Region ihre Pforten. Dazu gehören unter anderem die Klinik Rhön und die Marbachtalklinik in Bad Kissingen sowie die Klinik Hartwald in Bad Brückenau. Auf deren Webseiten heißt es jeweils, dass die Häuser seit Freitag geschlossen sind. Nach Informationen des Bayerischen Rundfunks wurden die letzten Patienten der Klinik Hartwald allerdings erst am Mittwoch nach Hause geschickt. Zum Wochenende soll der Betrieb dann bis auf weiteres komplett ruhen. Die DRV-Pressestelle in Berlin hat auf eine schriftliche Anfrage des BR dazu bisher noch nicht Stellung genommen.

Zur DRV Nordbayern gehören die Sinntalklinik in Bad Brückenau und die Frankenklinik in Bad Kissingen. Sie werden nun – soweit medizinisch vertretbar – ebenfalls geräumt. Um die Akut-Kliniken zu entlasten, sei die Behandlung von Anschlussheilpatienten aber weiter sichergestellt, so die Pressestelle der DRV Nordbayern in Bayreuth. Personelle oder wirtschaftliche Folgen aufgrund der Corona-Krise seien derzeit nicht zu befürchten.

In der Bad Kissinger Deegenbergklinik, die sich in privater Trägerschaft befindet und unter anderem auf Herzerkrankungen spezialisiert ist, läuft der Betrieb noch – wenn auch unter angepassten Bedingungen. Laut Verwaltung finden weiterhin Anschlussheilbehandlungen statt, denn nicht alle Operationen in den Krankenhäusern sind ohne weiteres aufschiebbar.

Ähnlich läuft es in der Klinik Bavaria in Bad Kissingen – mit 360 Betten eine der großen Reha-Einrichtungen in Nordbayern mit Schwerpunkt Orthopädie und Neurologie. Aktuell werden nur noch Rehabilitanden aufgenommen, die zuvor im Krankenhaus behandelt wurden. Ambulante und teilstationäre Maßnahmen finden bis einschließlich 19. April nicht mehr statt. Maßnahmen wie Kurzarbeit für die Beschäftigten oder mögliche Entlassungen stehen aktuell nicht im Raum.

Gute Nachrichten sind wichtig zurzeit, gerade mit Blick auf das Coronavirus. Eine schöne Info haben wir aus Aschaffenburg erhalten. Dort ist es der Hebammenschule gelungen, ihren Unterricht binnen weniger Tage komplett ins Netz zu verlagern. Die 19 Schülerinnen treffen sich täglich von 8 bis 15.30 Uhr in einem virtuellen Klassenzimmer. Sie sitzen zuhause vor ihren Laptops oder Tablets, während sich die Lehrerinnen zuschalten. “Es klappt erstaunlich störungsfrei”, sagt Leiterin Julia Berger, “die Schülerinnen nehmen es gut an.” Auch Referate hätten auf diesem Weg bereits stattgefunden. Von der Regierung von Unterfranken hat Berger nach eigenen Angaben die Zusage erhalten, dass auch mündliche Prüfungen vorübergehend über die digitale Plattform stattfinden dürfen.

Die Hebammenschule gehört zum Klinikum Aschaffenburg-Alzenau. Dort gibt es auch eine Pflegeschule. Deren vier Klassen sollen die Plattform nun ebenfalls nutzen.

Auch in Wildflecken in der Rhön gibt es jetzt eine Initiative junger Leute, die während der Corona-Krise einen Einkaufsservice für ältere Mitbürger anbieten, und zwar für Wildflecken und den Ortsteil Oberwildflecken. Das Engagement geht von der örtlichen Kirmesgesellschaft aus. Auch Menschen mit Vorerkrankungen oder solche, die sich in Quarantäne befinden, werden bei Bedarf beliefert.

Informationen zu den zahlreichen Hilfsangeboten in Unterfranken finden Sie hier. Das Team des BR-Studio Mainfranken aktualisiert die Liste regelmäßig.

Im Landkreis Miltenberg sind aktuell 60 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Wie das Landratsamt bereits gestern mitgeteilt hat, ist die Zahl der Erkrankungen damit noch einmal gestiegen. Derzeit muss eine der erkrankten Personen in Miltenberg intensivpflichtig behandelt werden.

Auch der Landkreis Bad Kissingen bittet Bevölkerung, Handwerker und Unternehmen um Schutzmasken. Es gehe darum die Versorgung insbesondere der ehrenamtlichen Einsatzkräfte mit medizinischer Schutzausrüstung zu sichern und die entsprechenden Reserven weiter zu erhöhen, heißt es in einer Mitteilung. Privatleute, Werkstätten oder Unternehmen, die insbesondere OP-Mundschutze oder einfache Staubschutzmasken ohne Ventil vorrätig haben, können sich an das Landratsamt wenden. Telefonnummer: 0971/ 801-1511.

Noch steht der Kissinger Sommer 2020 im Veranstaltungskalender der Stadt Bad Kissingen. Die Corona-Krise schafft jedoch Ungewissheit. Die Stadt will nach dem Ende der Ausgangsbeschränkungen darüber entscheiden, ob und wie das Klassik-Festival durchgeführt werden kann.

Der Kissinger Sommer ist für die Zeit vom 19. Juni bis zum 19. Juli geplant. Er ist üblicherweise der kulturelle Höhepunkt des Jahres für die ganze Region. Hotels, Gastronomie und Einzelhandel profitieren davon in der Hauptsaison. Eine Absage würde die ohnehin schon krisengebeutelten Branchen hart treffen. Noch ist davon aber keine Rede. Während andere Großveranstaltungen, teils schon bis in den Sommer hinein, abgesagt wurden, herrscht an der Fränkischen Saale noch Hoffnung.

Wie Thomas Lutz vom städtischen Kulturbüro dem Bayerischen Rundfunk sagte, soll zunächst einmal der 19. April abgewartet werden. Bis dahin gilt vorläufig das Veranstaltungsverbot. Dann soll über das Festival entschieden werden. Man müsse sich hier auf das Urteil der Experten verlassen, so Thomas Lutz. Klar sei aber auch, dass die Bedeutung der Kultur in Anbetracht der Corona-Pandemie in den Hintergrund trete. Gesundheit gehe vor.

Viel Zeit für eine Entscheidung dürfte der Stadt nach Ostern nicht mehr bleiben. Die verpflichteten Künstler benötigen Planungssicherheit – ebenso wie viele Gäste aus dem In- und Ausland, die für ihre Konzertbesuche bereits Tickets und Unterkünfte gebucht haben.

In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind dem Gesundheitsamts Aschaffenburg zufolge derzeit (Stand: heute, 17.30 Uhr) 122 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Sechs Menschen müssen stationär behandelt werden – vier davon liegen auf der Intensivstation. 354 Menschen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Wie das Gesundheitsamt Schweinfurt mitteilt, liegt die aktuelle Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen in Stadt und Landkreis Schweinfurt bei insgesamt 73. Zehn Personen werden derzeit in Krankenhäusern behandelt. Zudem befinden sich aus Stadt und Landkreis Schweinfurt derzeit über 600 Personen in Quarantäne.

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg bestätigt (Stand: heute, 14.30 Uhr) 26 weitere positiv auf Covid-19 getestete Personen. Somit sind insgesamt 297 Personen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg Corona-positiv getestet. Drei Patienten konnten als gesund entlassen werden, so dass sich deren Anzahl auf insgesamt 16 erhöht. Aktuell sind 1.287 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt, davon 77 Personen in den vergangenen 24 Stunden.

Im Landkreis Main-Spessart gibt es aktuell 32 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: heute, 15.00 Uhr). 311 Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne, 123 konnten wieder aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden.

Im Landkreis Bad Kissingen haben sich drei weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Bei den neuen Fällen handelt es sich um eine weibliche Person und zwei männliche Personen. Damit sind bislang insgesamt 35 Coronafälle bestätigt, aus der Quarantäne entlassen wurde ein Fall. Damit liegen aktuell 34 bestätigte Coronafälle im Landkreis vor. 251 Kontaktpersonen befinden in Quarantäne.

Aktuell gibt es im Landkreis Haßberge (Stand: heute, 15.00 Uhr) 30 bestätigte Fälle einer Coronaviren-Infektion. Dem Landratsamt zufolge wird eine Person wird stationär betreut, die anderen sind häuslich isoliert. Insgesamt befinden sich 271 Personen in häuslicher Quarantäne und werden regelmäßig durch das Gesundheitsamt Haßberge kontaktiert und nach ihrem Gesundheitszustand befragt.

Am Klinikum Würzburg Mitte, Standort Juliusspital, konnte eine 79-jährige Patientin nach sieben Tagen künstlicher Beatmung erfolgreich extubiert werden. Trotz des schweren Krankheitsverlaufs kann sie nun wieder selbstständig atmen und befindet sich in einem stabilen gesundheitlichen Zustand.

Im Landkreis Kitzingen sind fünf neue Corona-Fälle hinzugekommen. Laut Landratsamt gibt es im Landkreis Kitzingen nun 18 Corona-Fälle. Zwei der neuen Fälle stehen in direktem Zusammenhang mit einem bereits bekannten Corona-Fall. Andere Betroffene sind etwa Reiserückkehrer.

Immer mehr Bürger und Unternehmen bieten derzeit der Stadt und dem Landkreis Schweinfurt Schutzausrüstung aus privaten Beständen an. Dafür wurde nun eine Stelle zur Koordinierung der Bestände und der Verteilung eingerichtet. Stadt und Landkreis haben über ihre Führungsgruppen Katastrophenschutz einen Überblick über den Bedarf an Schutzausrüstung oder Desinfektionsmitteln und können daher zielgerichtet und bedarfsorientiert die Verteilung übernehmen.

Im Fall des vom Coronavirus besonders betroffenen Würzburger Seniorenheims St. Nikolaus steht eine teilweise Evakuierung als Option im Raum. Das hat Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt bei einer Pressekonferenz mitgeteilt. Seit gestern Abend werden sämtliche Bewohner und Mitarbeiter der Einrichtung auf eine Infektion getestet. Auf Grundlage der Testergebnisse soll dann entschieden werden, ob entweder die infizierten oder die nicht-infizierten Personen aus der Einrichtung gebracht werden, so Schuchardt. Im Verlauf des Donnerstags werde voraussichtlich die Entscheidung fallen.

Das Landratsamt Würzburg hat eine zentrale Stelle zur Vergabe von Schutzausrüstung eingerichtet. Sie wird koordiniert vom Katastrophenschutz, der Kreisbrandinspektion und der Johanniter-Unfall-Hilfe. Medizinisches Personal wird von dort mit FFP2/FFP3- und OP-Masken, Schutzanzügen, Handschuhe sowie Hand-und Flächendesinfektionsmitteln versorgt.

In Würzburg ist ein weiterer Bewohner des vom Coronavirus besonders betroffenen Seniorenheims verstorben. Dies teilte Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt (CDU) am Mittwoch (25.02.20) bei einer Pressekonferenz im Würzburger Landratsamt mit. Der damit zehnte Bewohner des Heims der Stiftung Bürgerspital sei am Montag verstorben, so Schuchardt. Derzeit seien in dem Heim von 149 Bewohnern 29 positiv auf das Coronavirus getestet. Zehn liegen in der Würzburger Uniklinik. Noch sei unklar, wie das Virus in das Heim gelangt ist. In der Senioreneinrichtung werden nun alle Bewohner und Mitarbeiter auf das Virus getestet.

Da im Zuge der Corona-Krise das öffentliche Leben fast vollständig zurückgefahren worden ist, seien die Obdachlosen in Würzburg dankbar über die bestehenden Angebote der Wohnungslosenhilfe, erklärt Michael Thiergärtner, Leiter der Beratungsstelle für Wohnungslose der Christophorus-Gesellschaft Würzburg. Insgesamt herrsche bei den Obdachlosen eine große Anspannung, da man sich laut Beschluss der Bayerischen Staatsregierung, nur etwa zum Spazieren gehen alleine draußen aufhalten darf. Aktuell seien die Optionen für Wohnungslose sehr begrenzt. Thiergärtner geht davon aus, dass Polizei und Ordnungsamt derzeit eher großzügig agieren.

Im medizinischen Bereich werden Materialien jetzt in der Coronavirus-Krise immer wieder knapp. Der Landkreis Aschaffenburg bittet deshalb erneut um Spenden. Wer zum Beispiel Schutzmasken, Hygienehandschuhe oder Desinfektionsmittel übrig hat, soll sich melden: per Mail an [email protected] oder per Telefon unter der 06021/394 238. “Es werden zwar immer wieder Schutzmasken und ähnliches nachgeliefert. Wir versuchen aber parallel, von überall her Material zu bekommen”, erklärte Pressesprecher Sven Simon dem Bayerischen Rundfunk.

Die Materialien sind vor allem für die haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst, für medizinisches Fachpersonal, Pflegekräfte im stationären und ambulanten Bereich, niedergelassen Ärzte und Ärzte des Klinikums Aschaffenburg gedacht. Wirkliche Engpässe gebe es hier in den Krankenhäusern noch nicht, so Simon weiter.

Im Landkreis Main-Spessart gibt es aktuell 21 positiv auf Covid-19 getestete Personen und leider auch den ersten Todesfall. Dabei handelt es sich um einen Mann Mitte 50 mit Vorerkrankung. 204 Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Das Landratsamt Aschaffenburg hat am Dienstag (24.03.20) ein Zentrum zur Verteilung von Schutzausrüstung eingerichtet. Damit soll sichergestellt werden, dass Einrichtungen des Gesundheitssystems im Landkreis Aschaffenburg mit genügend medizinischer Schutzausrüstung versorgt sind. Das Logistikzentrum dient als Annahme- und Ausgabestelle. Nach voriger Anmeldung werden durch den Katastrophenschutz des Landratsamts Aschaffenburg Schutzausrüstungen wie FFP2- und FFP3-Schutzmasken, Desinfektionsmittel und Infektionsschutzhandschuhe an Einrichtungen des Gesundheitssystems im Landkreis Aschaffenburg ausgegeben.

Im Landkreis Bad Kissingen gibt es seit heute fünf weitere bestätigte Corona-Fälle. Das hat das Landratsamt mitgeteilt. Damit sind bislang 32 Fälle im Landkreis bestätigt. Eine Person ist bereits wieder genesen, so dass aktuell 31 Menschen infiziert sind. 219 Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

Auch das Landratsamt Kitzingen hat den aktuellen Stand in Sachen Corona-Virus bekannt gegeben. So sind im Landkreis Kitzingen derzeit 13 Personen infiziert – vier mehr als am vergangenen Mittwoch.

Wie Landrätin Tamara Bischof mitteilt, wird das Gesundheitsamt mittlerweile von Ärzten im Ruhestand unterstützt, um beispielsweise die Bürger in Quarantäne regelmäßig abzutelefonieren. Auch der Einsatz von Medizinstudenten ist geplant. In Abstimmung mit der Regierung von Unterfranken soll zudem ein Testzentrum als “Drive-in” eingerichtet werden.

Die Rettungsdienste des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), des Arbeiter-Samariter-Bundes und des Malteser-Hilfsdienstes in Schweinfurt haben einen Aufruf an die Bevölkerung, an Unternehmen und Handwerker gestartet. Sie benötigen dringend Atemschutzmasken vom Typ FFP2 und FFP3 und bitten um entsprechende Spenden. Einfache OP-Masken mit einem Flies reichen nicht.

Thomas Lindörfer, der Geschäftsführer des BRK-Kreisverbands Schweinfurt, sagte dem Bayerischen Rundfunk, dass die Vorräte zwar noch zwei oder drei Wochen reichen würden. Am Donnerstag erwarte er eine neue Lieferung. Er wisse aber nicht, wie viele der nötigen Schutzmasken für seinen Rettungsdienst geliefert werden.

Der gefragte Schutzmasken-Typ kommt kommt beispielsweise im Handwerk beim Holzabschleifen, bei Lackierern oder bei produzierenden Unternehmen zum Einsatz. “Sollten Privatleute, Werkstätten oder Unternehmen noch solche Masken vorrätig haben, bitten wir um Übergabe an den Rettungsdienst. Auch übrige Desinfektionsmittel für Hände und Flächen werden gerne als Spende angenommen”, schreibt Lindörfer in einer Pressemitteilung.

Schutzmasken können für die drei Rettungsdienste zentral in der Servicestelle des BRK in Schweinfurt, Gorch-Fock-Str. 15, zu den Bürozeiten zwischen 8 und 16 Uhr abgegeben werden. Dort wurde im Windfang des Eingangs ein Korb vorbereitet, in den die Schutzmasken und Desinfektionsmittel abgelegt werden können. Aus Infektionsschutzgründen sollten die Geschäftsräume nicht betreten werden.

Die Zahl der Personen, die sich im Landkreis Miltenberg mit dem Coronavirus infiziert haben, ist seit Sonntag von 47 auf 54 gestiegen. Laut Landratsamt Miltenberg befindet sich eine Person auf der Intensivstation. Alle anderen Infizierten zeigten bislang entweder keine oder nur eine milde Symptomatik in Form grippeähnlicher Beschwerden.

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg berichtet (Stand: heute, 14:30 Uhr)von 34 weiteren positiv auf Covid-19 getestete Personen. Die ersten 13 Patienten konnten nach überstandener Corona-Erkrankung gesund entlassen werden. Somit sind insgesamt 271 Personen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg Corona-positiv getestet. 122 Personen konnten aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden. Aktuell stehen insgesamt 1.210 Personen in Stadt und Landkreis Würzburg unter häuslicher Quarantäne.

Zum Start ins Sommersemester 2020 muss sich auch die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) mit völlig veränderten Bedingungen arrangieren. Wegen der COVID-19-Pandemie sei Kreativität gefragt, heißt es heute in einer Pressemitteilung. Vieles verlagere sich ins Home-Office, und das Angebot an Online-Lehrveranstaltungen steige von Tag zu Tag, so Pressesprecherin Katja Klein.

Darüber hinaus hätten Interessierte die Möglichkeit, sich über die Bibliothek Trainings-Software auszuleihen, etwa zu 3D-Konstrutionen oder Web-Design. Im Online-Angebot der Hochschule findet sich auch eine ausführliche Experteneinschätzung zur aktuellen Bedrohungslage, und der Studentische Konvent versucht mit einem Krisenstab, häufig gestellte Fragen zu beantworten.

Das Sommersemester läuft an der FHWS offiziell seit dem 15. März. Der Vorlesungszeitraum beginnt am 20. April und endet am 17. Juli. Weitere Informationen gibt es auf den FHWS-Webseiten.

Trotz Corona-Krise sind standesamtliche Eheschließungen in Schweinfurt weiter möglich – wenn auch mit Einschränkungen. Das teilt heute das Rathaus mit. So darf jeweils nur das Brautpaar anwesend sein und, falls nötig, ein Dolmetscher. Trauzeugen und Gäste können nicht teilnehmen.

Im Sinne des Gesundheitsschutzes beschränken sich die Standesbeamten überdies auf die reine Amtshandlung und verzichten auf persönliche Ansprachen. Zwischen ihnen und den Brautleuten muss dabei ein Mindestabstand von 1,50 Meter eingehalten werden. Ein eventuell geplanter Sektempfang nach der Trauung kann nicht stattfinden.

Das Standesamt Schweinfurt weist unterdessen auf die Möglichkeit hin, Hochzeitstermine zu verschieben oder bereits reservierte Termine abzusagen.

In Aschaffenburg ist eine erste Person am Coronavirus gestorben. Es handelt sich um eine 75 Jahre alte Patientin aus dem Landkreis Aschaffenburg. Laut Gesundheitsamt hatte sie mehrere Vorerkrankungen. Sie lag auf der Covid-Intensivstation im Klinikum Aschaffenburg und verstarb dort. Wie das Landratsamt weiter mitteilt, gibt es aktuell 99 Corona-Infizierte in Stadt und Landkreis Aschaffenburg. Außerdem befinden sich derzeit weitere 390 Personen in Quarantäne

Das vom Corona-Virus besonders betroffene Seniorenheim St. Nikolaus in Würzburg wartet auf dringend benötigte Schutzausrüstung und personelle Unterstützung. Wie Chefarzt Michael Schwab von der Stiftung Bürgerspital, zu der das Heim gehört, dem BR sagte, würden die vorhandenen Schutzanzüge und Atemschutzmasken “nur noch wenige Tage reichen”. Der Nachschub stocke, in den vergangenen Tagen sei keine Schutzausrüstung eingetroffen, obwohl man “alle erdenklichen Quellen angezapft” habe. Auch die Personalsituation sei weiterhin dramatisch. Immer noch seien rund 40 Pflegekräfte in häuslicher Quarantäne, bisher sei “keinerlei externe Unterstützung eingetroffen”, so Martin Schwab.

Wegen der Corona-Krise führt auch die Main-Post mit Sitz in Würzburg für ihre Belegschaft nach und nach Kurzarbeit ein. Wie Geschäftsführer David Brandstätter dem Bayerischen Rundfunk bestätigte, wird im Bereich Druckerei und Technik bereits seit Sonntag (22.03.2020) kurzgearbeitet.

Für die Anzeigenabteilung ist es ab dem 1. April soweit. Die Beschäftigten werden hier je nach Arbeitsanfall prozentual weniger arbeiten. In der Redaktion sollen zunächst noch Zeitguthaben abgebaut werden. Hier dürfte die Kurzarbeit dann voraussichtlich ab dem 1. Mai voll greifen. Insgesamt sind laut Brandstätter über 300 Beschäftigte betroffen, mehr als 100 davon in der Redaktion. Nicht von der Kurzarbeit betroffen sind die Zusteller und Fahrer – “unsere Helden”, wie der Geschäftsführer sie nennt. Für sie gibt es allerdings weniger zu transportieren, weil die Zeitung schon jetzt wesentlich dünner geworden ist als üblich.

Das Anzeigengeschäft, so David Brandstätter, sei komplett eingebrochen, die Reportertätigkeit völlig zum Erliegen gekommen. Da aktuell weder Gemeinde- und Stadtratssitzungen, noch Vereins-, Kultur oder Sportveranstaltungen stattfinden, gebe es kaum noch etwas zu schreiben. Allerdings, sagt Brandstätter, komme aus der Bevölkerung auch die Bitte “mal über etwas anderes als Corona” zu berichten. Die Sehnsucht nach positiven Geschichten sei groß.

Im Kampf gegen die Corona-Epidemie hat die Stadt Aschaffenburg Firmen und Unternehmen aus ihrer Region dazu aufgerufen, nicht benötigte Schutzausrüstung bereitzustellen. Auf diese Weise soll verhindert werden, das sich Ärzte, Pfleger, Sanitäter und Rettungskräfte mit dem Coronavirus infizieren. Konkret werden Schutzanzüge, Einmalhandschuhe und Masken FFP 1, 2 oder 3 sowie Gesichtsschutz in Form von Brillen oder ganzheitlicher Gesichtsschutz angefordert.

Die Glocken in den katholischen und evangelischen Kirchen in der Stadt Würzburg sollen künftig jeden Sonntag um 9.55 bis 10 Uhr in ökumenischer Verbundenheit gemeinsam läuten, um zum Innehalten aufzurufen, teilt das Bistum mit. Außerdem wird in zahlreichen Gemeinden täglich um 21 Uhr mit jeweils einer Glocke für fünf Minuten zum gemeinsamen Gebet in der aktuellen Krisenzeit aufgerufen.

Bei Geburten in den Helios Kliniken Miltenberg und Erlenbach (Lkr. Miltenberg) darf ab sofort nur noch der Vater des Kindes beziehungsweise eine andere Begleitperson mit in den Kreißsaal. Diese Person darf nicht wechseln und darf den Kreißsaal während der Geburt nicht verlassen. Außerdem darf sie keine Erkältungssymptome haben.

Von Besuchen durch Geschwisterkinder, Großeltern oder anderen Angehörigen raten die Krankenhäuser ab. Besuche in den Helios Kliniken seien aktuell ohnehin nur in Ausnahmefällen möglich, heißt es. Es gibt noch weitere Schutzmaßnahmen: Schwangere dürfen zum Beispiel nur noch alleine zu Untersuchungsterminen oder zur Geburtsanmeldung in die Kliniken kommen.

“Aufgrund der aktuell vorliegenden Daten wissen wir, dass Schwangere durch den Virus nicht gefährdeter sind als andere Patienten. Dennoch möchten wir angesichts der aktuellen Lage die Anzahl der Besucher soweit wie möglich reduzieren”, so Dr. Jan Kemnitz, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe an der Helios Klinik Erlenbach.

Bereits vor Bekanntwerden des ersten Corona-Infektionsfalles in Würzburg hat das Blindeninstitut Würzburg Maßnahmen ergriffen, um einer Infektion vorzubeugen. “Die Situation ist extrem herausfordernd”, teilt eine Sprecherin auf Anfrage des BR mit. Denn im Blindeninstitut werden auch jetzt noch rund 330 Menschen aller Altersstufen betreut, die häufig gesundheitlich vorbelastet sind und damit zur Risikogruppe des Corona-Virus zählen. Gleichzeitig sei man gut auf die Situation vorbereitet gewesen, weil die Mitarbeitenden ohnehin stark sensibiliert seien in Bezug auf Hygienemaßnahmen.

Seit dem 16. März, also mit Beschluss der Bayerischen Staatsregierung, sind die Graf-zu-Bentheim-Schule, die heilpädagogischen Tagesstätten und das Internat für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Als Präventivmaßnahmen wurden analog dazu im Erwachsenenbereich auch die (Tages-)Förderstätten und am 18. März die Bentheim Werkstatt geschlossen. Die Klienten halten sich für den Zeitraum der Schließung in ihren Wohngruppen oder Wohnungen bzw. bei den Eltern auf. Therapien finden nur noch in medizinisch notwendigen Fällen statt und sind weitgehend den Häusern und Gruppen so zugeordnet, dass nur ein geringer Austausch erfolgt. Die Arbeit der externen Fachdienste wie Ergo- oder Physiotherapeuten wurde unterbunden.

Durch die zeitgebundene Schließung der Angebote für die Klienten im Kinder- und Jugendbereich sowie im Erwachsenenbereich stehe momentan noch ausreichend Personal zur Unterstützung der Gruppen zur Verfügung. Von Seiten der Leitung heißt es: “Wir nehmen eine breite Welle der Solidarität unter den Mitarbeitenden wahr, sich gegenseitig zu unterstützen.” Es gilt seit dem 20. März bis auf weiteres ein grundsätzliches Besuchsverbot. Bisher gebe es keinen Fall einer Corona-Infektion im Blindeninstitut.

Das Gesundheitsamt Main-Spessart bestätigt seit Freitag vier weitere auf Covid-19 positiv getestete Personen (Stand: 23.03.20, 15.00 Uhr). Somit sind insgesamt 15 Personen im Landkreis Main-Spessart positiv auf das Coronavirus getestet. Aktuell sind 192 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt. Für insgesamt 95 Personen konnte das Gesundheitsamt die Quarantäne aufheben.

Wegen des Coronavirus sind in Aschaffenburg beide Wertstoffhöfe geschlossen, ab sofort auch der in der Fürther Straße. Privatleute können dort vorübergehend keinen Sperrmüll mehr abgeben. “Wir haben das ein paar Tage beobachtet und die Zahl der Besucher auf dem Wertstoffhof beschränkt. Aber viele haben jetzt Zeit und räumen ihren Keller leer. Es waren einfach zu viele Menschen und das passt auch nicht mehr zu den aktuellen Verhaltensregeln in Sachen Coronavirus”, erklärte Dieter Gerlach, der Geschäftsführer der Aschaffenburger Versorgungs-GmbH auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks.

Mit der Schließung für Privatleute wollen die Verantwortlichen sowohl die Anliefernden als auch die Mitarbeiter des Wertstoffhofs vor einer Ansteckung schützen. „Es herrscht kein Notstand, was den Müll in Aschaffenburg angeht. Uns geht es mehr darum, die klassische Müllabfuhr aufrecht zu erhalten“, so Gerlach weiter. Die Restmüll-, Biomüll- und Altpapiertonnen werden weiterhin geleert und die gelben Säcke abgeholt. Wer dringend Sperrmüll abgeben muss, weil etwa ein Angehöriger gestorben ist und eine Wohnung aufgelöst wird, kann sich an die Stadtwerke wenden. Für dringende Fälle gibt es die Mailadrese [email protected] oder die Telefonnummer 06021/391 38 23.

Das Gesundheitsamt Aschaffenburg berichtet (Stand: 23.03.20, 15.00 Uhr) von insgesamt 95 Corona-Fällen in Stadt und Landkreis Aschaffenburg. Auf der Intensivstation für Covid-19-Fälle am Klinikum Aschaffenburg-Alzenau müssen derzeit fünf von sechs Patienten beatmet werden.

Auch die Zahl der Menschen in Quarantäne ist angestiegen, von 380 gestern (22.03.20) auf 404 heute (23.03.20). Sie hatten engen Kontakt zu Infizierten und sind deshalb nun zuhause in Quarantäne. Nach Angaben des Gesundheitsamts liegen mehrere Patienten mit Verdacht auf eine Infektion auf der Intensiv- und Infektionsstation, der Kinderklinik Aschaffenburg sowie im Klinikum-Standort Alzenau. Das Ergebnis steht noch aus.

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg bestätigt 22 weitere auf Covid-19 positiv getestete Personen. Somit sind (Stand: 23.03.20, 14.30 Uhr) insgesamt 237 Menschen im Stadtgebiet und im Landkreis Würzburg positiv auf das Coronavirus getestet.

Das Bürgertelefon im Landkreis Aschaffenburg hat sich als wichtige Anlaufstelle bei Fragen zum Coronavirus etabliert. Es ist seit dem 17. März im Einsatz und die Mitarbeiter haben seitdem mehr als 2.000 Anrufe von Bürgerinnen und Bürgern entgegengenommen. “Häufig gestellte Fragen der letzten Tage waren zum Beispiel: Wie lange dauert es, bis das Testergebnis da ist? Darf ich im Moment umziehen? Muss ich meinen Laden schließen?”, so ein Sprecher des Landratsamts auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks.

Die Mitarbeiter haben sich gut in das Thema Coronavirus eingearbeitet. Wenn sie eine Frage nicht gleich beantworten können, recherchieren sie zunächst und rufen zeitnah zurück. Das Bürgertelefon ist unter der Telefonnummer 06021/394 100 zu erreichen. Es ist an Werktagen von 8.00 bis 17.00 und am Wochenende von 9.00 bis 15.00 Uhr besetzt. Acht Mitarbeiter des Landratsamts sind gleichzeitig im Einsatz. Sie wechseln sich in Schichten von jeweils drei Stunden ab. In ihrer Schicht beantworten sie außerdem Fragen, die per Email gestellt werden.

Das Landratsamt verweist auf seine extra eingerichtete Homepage. Dort sind die Antworten zu den häufigsten Fragen zusammengefasst, aber zum Beispiel auch Links zum Robert-Koch-Institut, zum Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Informationen zur Ausgangsbeschränkung, zu Beerdigungen oder Hilfsangebote für Senioren oder Eltern von schulpflichtigen Kindern.

Im Landkreis Haßberge sind zwei weitere Menschen am Corona-Virus erkrankt. Das teilt das Landratsamt Haßberge mit. Insgesamt gibt es im Landkreis Haßberge nun 20 Corona-Fälle. Unter den Neuinfizierten ist auch ein Arzt der Haßberg-Kliniken, Haus Ebern. Der Mediziner ist in häuslicher Isolation.

Nach dem Tod von neun Menschen aus einem Würzburger Pflegeheim durch eine Infektion mit dem Coronavirus gibt es laut Polizeipräsidium Unterfranken derzeit keine Hinweise auf eine Straftat. Die Staatsanwaltschaft Würzburg ermittelt in dieser Angelegenheit bislang nicht.

Über 450 bestätigte Corona-Fälle gibt es mittlerweile in ganz Unterfranken (Stand 23.03.20, 08.00 Uhr). Am stärksten betroffen ist der Raum Würzburg mit 215 vom Gesundheitsamt bestätigten Fällen.

An der Würzburger Uniklinik gibt es keinen Engpass an Beatmungsgeräten. Eine Sprecherin der Uniklinik dementiert damit auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks die Aussage eines Wirtschaftsexperten des Recherchenetzwerkes von NDR/WDR und Süddeutscher Zeitung gestern in der Tagesschau, wonach es an der Uniklinik Würzburg keine weiteren Beatmungsgeräte mehr gebe. Wörtlich schreibt die Sprecherin der Uniklinik: “Insgesamt können am Uniklinikum Würzburg bis zu 75 Beatmungsplätze bereitgestellt werden. Stationär sind im Uniklinikum zehn Patienten mit COVID-19-Infektionen aufgenommen, von denen drei Patienten beatmet werden.” Wie berichtet, sind in Würzburg neun Menschen am Corona-Virus gestorben. Sie waren Bewohner desselben Seniorenheims im Stadtteil Sanderau.

Der Dialysegerätehersteller Fresenius Medical-Care stellt an seinem Standort in Schweinfurt ab Montag seine Produktion voraussichtlich drei Tage lang ein. Das sagte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks. Der Grund dafür: Drei Mitarbeiter sind mit dem Corona-Virus infiziert. Das Unternehmen will nun zunächst die Kontaktpersonen im Unternehmen herausbekommen und dann Schutzmaßnahmen für die Mitarbeiter schaffen. Die Mitarbeiter, die zuhause arbeiten können, arbeiten im Augenblick im Home Office. Alle Mitarbeiter aus der eingestellten Produktion werden für die voraussichtlich drei Tage weiterbezahlt. Für die Nachfrage nach Geräten für Dialysepatienten gibt es laut dem Sprecher im Augenblick genügend Geräte auf Lager. Voraussichtlich ab Donnerstag soll die Produktion wieder anlaufen. In Schweinfurt beschäftigt Fresenius Medical Care rund 1.200 Menschen.

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg bestätigt in den letzten 24 Stunden 10 weitere auf Covid-19 positiv getestete Personen. Somit sind insgesamt 215 Personen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg Corona-positiv getestet. Für insgesamt 34 Personen in Stadt und Landkreis Würzburg konnte das Gesundheitsamt die Quarantäne aufheben. Neu angeordnet wurde Quarantäne für 55 Personen. Aktuell sind 939 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt.

Das Gesundheitsamt Aschaffenburg hat seine Zahlen heute aktualisiert: aktuell meldet die Behörde 87 Corona-Infizierte. Davon liegen fünf Personen im Krankenhaus, drei davon auf der Intensivstation. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit 380 Personen.

Das Gesundheitsamt Haßberge bestätigt heute zwei neue Corona-Fälle. Damit hat sich die Gesamtzahl auf 18 erhöht. Rund 240 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne und werden regelmäßig durch das Gesundheitsamt Haßberge kontaktiert und nach ihrem Gesundheitszustand befragt.

Im Landkreis Bad Kissingen gibt es seit Samstag drei weitere bestätigte neue Coronafälle. Damit sind bislang insgesamt 18 Coronafälle bestätigt, aus der Quarantäne entlassen wurde ein Fall. Damit liegen aktuell 17 bestätigte Coronafälle im Landkreis vor. 134 Kontaktpersonen befinden in Quarantäne. Bei den neuen Fällen handelt es sich um zwei männliche und eine weibliche Person.

Seit Tagen haben die Beschäftigten der Tagespflegeeinrichtungen auf eine Entscheidung des Bayerischen Gesundheitsministeriums gewartet. Da in zahlreichen Tagespflegeeinrichtungen die Senioren sowohl mit dem Fahrdienst in Gruppen von zu Hause abgeholt werden, als auch in den Einrichtungen selbst ohne Abstandsmöglichkeit betreut werden, haben die Einrichtungen seit Tagen die Schließung der Tagespflegen gefordert. Auch hätten die Mitarbeiter nicht die Möglichkeit zu überprüfen, welchen sozialen Kontakten die Senioren zu Hause ausgesetzt sind. Wie jetzt aus dem Schreiben des Bayerischen Gesundheitsministeriums hervorgeht, das dem BR vorliegt, beruft sich das Ministerium auf Punkt 5b der “Vorläufigen Ausgangsbeschränkung”, die am Samstagnacht (0.00 Uhr) in Kraft getreten ist. Darin heißt es, dass das Verlassen der eigenen Wohnung nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt sei. Dies seien insbesondere die Inanspruchnahme medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen. Ein triftiger Grund, der das Verlassen der eigenen Wohnung erlaubt, würde in diesem Fall – also der Besuch einer Tagespflegeeinrichtung – nicht vorliegen, so das Ministerium.

Das Gesundheitsamt Aschaffenburg meldet aktuell 79 Corona-Infizierte. Davon liegen zwei Personen im Krankenhaus, eine davon auf der Intensivstation. Von den gestern stationär genannten Fällen ist ein Patient in die häusliche Quarantäne entlassen worden. Derzeit liegen auf der Intensivstation weitere 3 Verdachtsfälle, und auf der Infektionsstation weitere 15 Verdachtsfälle, die noch abgeklärt werden. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit 339 Personen.

Die Anzahl der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Rhön-Grabfeld liegt bei 11 Personen. Laut Landratsamt Rhön-Grabfeld sind davon 10 Personen in häuslicher Quarantäne und eine in stationärer Behandlung. Die Anzahl der Kontaktpersonen, die sich somit ebenfalls in häuslicher Quarantäne aufhalten müssen, liegt bei 122. Derzeit wird eine sogenannte “Drive-Through”-Teststation in der Ortschaft Heustreu eingerichtet. Bis wann die Station ihren Betrieb aufnimmt, richtet sich nach der Entwicklung der Situation. Zugangsberechtigt werden nur Personen sein, die eine amtliche Aufforderung erhalten haben. Eigeninitiative sei nicht gestattet. Das Landratsamt teilt außerdem mit: “Die ärztliche Versorgung, ambulant und stationär, ist in Rhön-Grabfeld weiterhin gewährleistet und sichergestellt. Dies gilt auch für den Bereich der Geburtshilfe und der Hebammenversorgung.”

Die Gesamtzahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen im Landkreis Haßberge liegt bei insgesamt 16 bestätigten Fällen. Das Gesundheitsamt Haßberge ermittelt mögliche Kontaktpersonen und Infektionsquellen. Zum Wochenende konnten ca. 230 aus der häuslichen Isolation entlassen werden. Somit befinden sich derzeit noch rund 220 Personen in häuslicher Isolierung.

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus berichtet das Bayerische Gesundheitsministerium von vier weiteren Todesfällen in Würzburg. Über das Alter der Verstorbenen ist nichts bekannt. Damit sind in Würzburg bereits neun Menschen an Covid-19 gestorben. In ganz Bayern gibt es derzeit insgesamt 20 Coronavirus-Todesfälle.

Die Caritas der Diözese Würzburg hat vor einem Mangel an Schutzausrüstungen in der Altenpflege und Behinderteneinrichtungen gewarnt. Den Dienststellen des katholischen Wohlfahrtsverbands fehle es zunehmend an notwendigen Ressourcen, erklärte Caritasdirektorin Pia Theresia Franke am Freitag. Sie bat den Freistaat um Hilfe.

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg hat 54 weitere positiv auf das Coronavirus getestete Personen bestätigt. Somit sind insgesamt 166 Personen in der Stadt und im Landkreis Würzburg positiv auf Covid-19 getestet.

Das Gesundheitsamt Schweinfurt berichtet von neun neuen Coronavirus-Fällen. Damit hat sich die Zahl der Infizierten in Stadt und Landkreis Schweinfurt auf insgesamt 39 erhöht. Insgesamt 412 Personen befinden sich laut Gesundheitsamt in häuslicher Quarantäne.

Am Freitag hat die gemeinsame Teststelle von Stadt und Landkreis Schweinfurt in der Sporthalle des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums ihren Betrieb aufgenommen. Dort werden ab sofort von Montag bis Samstag Abstriche genommen, um in einem Labor Testungen auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus durchzuführen. Die Teststelle ist ausschließlich denjenigen vorbehalten, die vom Gesundheitsamt dorthin verwiesen wurden.

Die Polizei in Unterfranken fühlt sich “bestmöglich” auf die angepassten Ausgangsregelungen und die damit verbundenen Kontrollen vorbereitet. Wie die Polizei auf BR-Nachfrage mitteilt, werden die Kontrollen im öffentlichen Raum intensiviert. Dazu werde die Polizei Unterstützung von der Bereitschaftspolizei bekommen, es sollen außerdem zusätzliche Streifen in Unterfranken unterwegs sein. “Wir reagieren dynamisch auf alle Neuerungen und haben natürlich genügend Leute im Dienst”, sagt Kathrin Thamm von der Pressestelle der Polizei. Aufgrund der Corona-Situation hat die unterfränkische Polizei aber auch ihren Arbeitsalltag angepasst. Bei Schichten werde darauf geachtet, dass möglichst die gleichen Beamten miteinander arbeiten.

Aktuell gibt es im Landkreis Main-Spessart unverändert elf positiv getestete Corona-Fälle und 176 Personen, die in häuslicher Quarantäne sind. Diese Zahlen gab Landrat Thomas Schiebel am Nachmittag in einer Pressekonferenz bekannt. Zudem würde sich das Klinikum Main-Spessart auf Coronapatienten vorbereiten. 100 Betten stehen im Krankenhaus Lohr bereit, weitere 80 könnten aus Marktheidenfeld dazu genommen werden. Von den sechs Beatmungsplätzen würden derzeit drei im regulären Krankenhausbetrieb benötigt werden. Über ein mögliches Notkrankenhaus berät derzeit der Katastrophenschutzstab. Momentan werden mögliche Standorte geprüft.

Auf die Müllabfuhr im Landkreis Main-Spessart hat die Coronakrise bislang noch keine Auswirkungen. Sowohl die Restmüll-, Bio- und Altpapiertonnen, als auch die gelben Säcke werden im Landkreis Main-Spessart weiter termingerecht abgeholt. Das Landratsamt bittet darum, auf große Entrümpelungsaktionen derzeit zu verzichten, da es sonst zu Engpässen und Überlastungen auf den Wertstoffhöfen kommen kann.

Zum Schutz von Mitarbeitern und Kunden steht seit heute vor manchen EDEKA-Märkten in Würzburg Sicherheitspersonal. Die Mitarbeiter einer Security-Firma sollen die Kundenströme in die Lebensmittelläden steuern. Betroffen von der Maßnahme sind laut Inhaber, Marco Trabold, momentan vier seiner fünf Märkte. Zwei in Würzburg sowie die Märkte in Zellingen und Gemünden. Geplant ist, dass pro hundert Quadratmeter Verkaufsfläche nicht mehr als fünf Kunden gleichzeitig im Markt einkaufen. So sollen sich maximal 100 Kunden zum Einkauf im Laden aufhalten. Durch diese Maßnahme erwartet Trabold einen Umsatzrückgang von etwa 50 Prozent. Dies nehme er aber zum Schutz der Mitarbeiter und der Kunden in Kauf. In diesem Zusammenhang appelliert Trabold nochmals an die Kunden, möglichst alleine und nicht mit der ganzen Familie zum Einkaufen zu gehen. Entsprechende Aufrufe habe er auch schon auf verschiedenen Online-Plattformen gestartet. Die Maßnahme werde erst einmal heute und am morgigen Samstag getestet.

Wie die Stadt Würzburg mitteilt, möchte die Stadt eine Info-Kampagne in den sozialen Netzwerken starten, um insbesondere junge Menschen dazu zu bringen, soziale Kontakte stark einzuschränken. Den Betrieb und den Publikumsverkehr im Rathaus hat die Stadt mittlerweile auf ein Mindestmaß reduziert. Im Rathaus arbeitet derzeit nur noch die Hälfte der Beschäftigten, Termine müssen telefonisch vereinbart werden. Am Eingang des Rathauses gibt es Kontrollen, dort ist eine Bestätigung des Termins vorzuzeigen.

Auch die Abfall-Entsorgung in der Stadt Würzburg wird heruntergefahren. Ab sofort wird auf unbestimmte Zeit nur noch der Restmüll abgeholt, die Biotonnen sukzessive noch einmal, dann nicht mehr. Papier wird vorerst gar nicht mehr abgeholt. Die Würzburger sollen ihren Biomüll im Restmüll entsorgen, so Würzburgs Umwelt- und Kommunalreferent Wolfgang Kleiner. Diese Maßnahme solle Personal einsparen, um im Bedarfsfall Ressourcen zu haben. Kleiner ruft auch bei der Müllentsorgung die Bürger zu Solidarität auf, gerade in Mietshäusern mit gemeinsamer Mülltonne: “Man sollte sich überlegen, ob bestimmte Dinge ausgerechnet jetzt im Restmüll entsorgt werden müssen, oder ob man sie nicht eine Weile bei sich aufbewahren kann.” Einen “Müll-Notstand” werde es aber in Würzburg nicht geben, so Kleiner. Auch die Abholung des Gelben Sacks durch ein externes Unternehmen sei gewährleistet. Sollte es hier Probleme geben, würden die Stadtreiniger einspringen.

Die Bilanz nach einer Woche Unterricht zuhause fällt durchwachsen aus. Die Schüler sehen das meist positiv, erklärt Peter Stegmann, der Bezirksvorsitzende des Bayerischen Philologenverbands. Die vom Kultusministerium bereitgestellte Lernplattform “Mebis” sei völlig überlastet. Lehrerinnen und Lehrer an Mittel- und Realschulen in Unterfranken würden sich deshalb um tragfähige und langfristige Alternativen bemühen, so Gerhard Bleß, Vorsitzender des Unterfränkischen Lehrerinnen- und Lehrerverbands. Derzeit würde der E-Mailverkehr eine situationsgerechte Lösung darstellen, meint Helmut Celina von der Landeselternvereinigung der Gymnasien in Bayern. Sollte sich die Lage weiter verschärfen und der Schulausfall länger andauern, müssten hier jedoch andere Lösungen gefunden werden, fordert er.

Seit Anfang der Woche haben die Deutschen Ligen ihren Spielbetrieb eingestellt. Vor allem kleinere Vereine stehen am Rande des finanziellen Abgrunds. Die laufenden Kosten müssen trotz Spielunterbrechung beglichen werden. Darunter fallen zum Beispiel Personal und Spielergehälter sowie Hallen- oder Stadionmieten. Falls die Situation noch schlimmer werden würde, müssten die ersten Vereine, wie die Bundesliga-Basketballer von s.Oliver Würzburg, Insolvenz anmelden – so Geschäftsführer Steffen Liebler. Auch die Würzburger Kickers oder die Rimparer Wölfe sind an der Grenze Ihrer finanziellen Belastbarkeit. Viele Fangemeinschaften haben sich bereits solidarisch gezeigt und wollen durch den Verzicht auf Ticketrückerstattungen ihrem Verein helfen. Die Spieler der drei Mannschaften befinden sich im Moment alle zuhause – um sich und andere zu schützen. Trainieren geht nur anhand von individuellen Trainingsplänen.

Derzeit gibt es keine Pläne, die Produktion von Bosch Rexroth im Werk Lohr (Lkr. Main-Spessart) aufgrund des Coronavirus’ anzupassen oder dort Kurzarbeit zu beantragen. Das teilt die Pressestelle des Unternehmens auf BR-Nachfrage mit. Auch beim größten Arbeitgeber in der Region mit insgesamt 5.600 Menschen ist selbstverständlich das Coronavirus ein großes Thema. “Das Wohl unserer Mitarbeiter hat oberste Priorität. Selbstverständlich haben wir darüber hinaus auch mögliche geschäftliche Auswirkungen im Blick”, heißt es aus der Pressestelle. Bosch Rexroth evaluiere derzeit mit den Kunden und Arbeitnehmervertretern die aktuelle Situation und wie man darauf reagiere. “Wir informieren alle Beschäftigten weltweit laufend über unsere internen Netzwerke, Aushänge an den Standorten sowie eine interne Hotline über vorbeugende Maßnahmen, Verhaltensweisen und Empfehlungen der WHO”, so die Pressevertreterin. Mitarbeiter sind angehalten, die Hygieneregeln strikt zu beachten. Zudem werde eine verstärkte Nutzung von Homeoffice, soweit möglich und sinnvoll, unterstützt.

Aktuell gibt es im Landkreis Main-Spessart elf positiv getestete Corona-Fälle. Alle sind bislang mild verlaufen. Dennoch warnt Landrat Thomas Schiebel eindringlich: “Um die von Ministerpräsident Markus Söder weitergehenden Maßnahmen noch zu verhindern, bitte ich die bereits bestehenden Appelle ernst zu nehmen: halten Sie Abstand, und beachten Sie die bekannten Hygiene-Hinweise!” Alle unnötigen Zusammenkünfte und Treffen von Menschen auch in kleiner Zahl muss vermieden werden! Er verweist darauf, dass Blutspendetermine weiterhin durchgeführt werden dürfen. Dafür sollten Gemeinden weiterhin Räumlichkeiten zur Verfügung stellen.

Landrat Schiebel appelliert zudem an Energieversorger, auf die Verhängung von Strom-, Gas- oder Wassersperren aufgrund von Zahlungsschwierigkeiten für die Dauer der Corona-Epidemie zu verzichten und bereits bestehende auszusetzen. “In Zeiten, in denen die Bevölkerung aufgefordert ist, überwiegend zuhause zu bleiben, und Hygiene das A und O ist, ist eine Energiesperre unverhältnismäßig”, betont Landrat Thomas Schiebel. Trichinenproben werden in Karlstadt nur noch montags und freitags von 10.00 bis 11.00 Uhr angenommen. An der Trichinenprobenannahmestelle in Gemünden, werden vorerst keine Wildschweinproben mehr angenommen.

Das Leopoldina-Krankenhaus in Schweinfurt lässt ab heute zur Vermeidung von Corona-Ansteckungen “normale Patientenbesuche” nicht mehr zu. “In Ausnahmefällen können nach vorheriger Rücksprache mit der jeweiligen Station vereinzelte Besuche stattfinden,” heißt es in einer Pressemitteilung. Für die Kinder-Klinik, die Mutter-Kind-Station und den Kreißsaal gelten Sonderregelungen. Das Haus hat einschließlich seiner beiden Tochtergesellschaften etwa 2.100 Mitarbeiter und 700 Betten. Pro Jahr werden rund 34.000 Patienten stationär und rund 40.000 Patienten ambulant behandelt.

Bei der “Franziskaner Klosterbetriebe GmbH” auf dem Kreuzberg in der Rhön wird nächste Woche kein Bier gebraut. Das sagte Geschäftsführer Christian Weghofer. In dieser Woche sei noch gebraut worden. Die “Franziskaner Klosterbetriebe” reagieren damit auf die angeordnete Corona-bedingte Schließung des Betriebs. Die 76 Mitarbeiter müssen im Augenblick Überstunden und Resturlaub abbauen. Laut Weghofer wird für die Mitarbeiter voraussichtlich ab April Kurzarbeit beantragt. Auf der Internetseite der „Franziskaner Klosterbetriebe“ steht “Aus gegebenem Anlass und zu Ihrem Schutz ist die gesamte Anlage Kloster Kreuzberg (vorerst) bis 31. März 2020 geschlossen!”

Das Gesundheitsamt Schweinfurt bestätigt drei neue Corona-Fälle. Damit hat sich die Gesamtzahl der Infizierten auf 30 erhöht. Von diesen 30 befinden sich acht Personen im Krankenhaus, drei davon müssen intensivmedizinisch betreut werden. Diese drei Patienten sind alle über 80 Jahre alt. Zusätzlich zu den insgesamt 30 positiven Fällen befinden sich knapp 400 Personen in Stadt und Landkreis Schweinfurt in Quarantäne. Bei insgesamt 16 Personen konnte die Quarantäne inzwischen aufgehoben werden.

Das Gesundheitsministerium hat einen fünften Todesfall durch Covid-19 in Würzburg gemeldet. dabei handelt es sich um einen 99-jährigen Patienten aus einem Seniorenheim. Bayernweit sind es aktuell 13 Todesfälle, die auf den neuartigen Virus zurückzuführen sind.

Als wichtigen Beitrag zur Coronavirus-Eindämmung wendet sich die Stadt Würzburg mit einem Appell an die Bevölkerung, es künftig nicht mehr zu größeren Menschenansammlungen kommen zu lassen. Laut Kommunalreferent Wolfgang Kleiner soll über Lautsprecherdurchsagen der Polizei ein schneller Bewusstseinswandel bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die den Ernst der Lage noch immer nicht verstanden haben, erreicht werden. Die Würzburger sollten besonders stark frequentierte Parkanlagen und Bereiche in der Stadt meiden und Menschenaufläufen konsequent aus dem Weg gehen.

Das Gesundheitsamt Bad Kissingen berichtet von zwei Personen, die sich neu mit dem Coronavirus infiziert haben. Damit gibt es im Landkreis Bad Kissingen aktuell insgesamt zehn Fälle. Eine Person wurde mittlerweile als gesund aus der häuslichen Quarantäne entlassen.

Aktuell wenden sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger der Region mit vielen Fragen rund um Corona an die Landratsämter Aschaffenburg und Miltenberg und die Stadtverwaltung Aschaffenburg sowie an die Agentur für Agentur für Arbeit, die Industrie- und Handelskammer Aschaffenburg und die Handwerkskammer für Unterfranken. Aktuell seien dadurch die Telefonleitungen dieser Stellen überlastet, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Es wird darauf hingewiesen, dass alle verfügbaren Informationen und Links regelmäßig auf den entsprechenden Internetseiten eingestellt würden.

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg meldet 16 neue Corona-Fälle. Derzeit sind insgesamt 112 Personen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg positiv auf das Coronavirus getestet. Laut Gesundheitsamt stehen nun rund 605 Personen unter häuslicher Quarantäne, weil der Verdacht einer Infizierung mit dem Coronavirus noch abgeklärt werden muss oder bereits erfolgt ist.

Derzeit werden im Klinikum Aschaffenburg drei infizierte Patienten (zwischen 35 und 55 Jahren) behandelt. Einer von ihnen liegt auf der Intensivstation, muss aber weder intubiert, noch beatmet werden. Die Person sei mittelschwer erkrankt, so Geschäftsführer Sebastian Lehotzki. Außerdem sind insgesamt sieben Klinikmitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Sie wurden nach Hause in Quarantäne geschickt.

Das Wälzlagerunternehmen Schaeffler passt vor allem im Bereich der Automobilzulieferung seine Produktion an. “Wir haben im Automobil- und Industriebereich Auftragsrückgänge”, sagte Gesamtbetriebsratsvorsitzender Norbert Lenhard auf BR-Anfrage. Im Augenblick müssten die Mitarbeiter ihre Zeitkonten abbauen. “Wir schließen gerade eine Vereinbarung für Kurzarbeit”, so Lenhard. Dafür müssten aber die Zeitkonten abgebaut sein.

In Schweinfurt beschäftigt Schaeffler rund 6.000 Mitarbeiter. Der Industriebereich beträgt rund 80 Prozent. Tagesaktuell reagiere das Unternehmen auf die Auftragssituation und die Lieferketten. In Eltmann beschäftigt Schaeffler rund 450 Mitarbeiter, die Teile für Pendellager produzieren. Das Auslieferungslager in Kitzingen mit rund 170 Mitarbeitern ist laut Lenhard im Augenblick gut ausgelastet. Er vermutet, dass die Kunden ihre Lager für die Zeit nach der Corona-Krise füllen. Schaeffler beschäftigt weltweit an rund 170 Standorten rund 87.700 Mitarbeiter.

Ob und wann die Saison in der Regionalliga Bayern fortgesetzt werden kann, ist aktuell wegen der Corona-Pandemie völlig offen. Um die Zeit ohne Einnahmen aus Heimspielen möglichst gut zu überbrücken, greift Fußball-Regionalligist Viktoria Aschaffenburg zu ungewöhnlichen Mitteln. Im Onlineshop können Fans ab sofort “Geisterspiel-Tickets” erwerben für bereits abgesagte Spiele oder solche, von denen noch unklar ist, ob sie stattfinden werden. In dem Fall würden sie laut Verein ihre Gültigkeit behalten. Wenn nicht, sei das erworbene Geisterspiel-Ticket als Spende zu verstehen.

Viktoria-Vorstand Manfred Fleckenstein schreibt auf der Homepage des Vereins: “Jedes ausgefallene Heimspiel ‘kostet’ uns ca. 5.000 Euro und ein Pokalspiel wie das Halbfinale gegen die Würzburger Kickers natürlich noch mehr. Wenn alle Spiele bis zum Saisonende ausfallen sollten, können so 50.000 bis 70.000 Euro zusammenkommen.” Unter dem Motto “BeGeisterung am Schönbusch – Zuhause bleiben und helfen!” bietet die Viktoria für Gönner, Partner und Unternehmen außerdem eine VIP-Geisterspiel-Dauerkarte für 1.901 Euro an, samt original Viktoria Aschaffenburg Trikot in weiß oder blau. “Um unnötige Ansteckungsgefahren zu vermeiden, erfolgt der Verkauf unserer Geisterspiel-Tickets und der Geisterspiel-Dauerkarten ausschließlich online über unseren Onlineshop.” heißt es auf der Homepage.

Die Stadt Bad Kissingen hat anlässlich der Situation rund um das Coronavirus angekündigt, ansässige Unternehmen zu fördern. Um die Liquidität betroffener Unternehmen zu verbessern, will die Stadt verschiedene Maßnahmen umsetzen. Zunächst sollen Stundungen erleichtert werden. Die sonst üblichen Stundungszinsen von 0,5 Prozent pro Monat können wegfallen, wenn Unternehmen nachweislich aufgrund der Corona-Pandemie finanzielle Schwierigkeiten haben. “Damit wird die Liquidität der Steuerpflichtigen unterstützt, indem der Zeitpunkt der Steuerzahlung hinausgeschoben wird.”, heißt es von der Stadt.

Eine weitere Maßnahme: Vorauszahlungen sollen “unkompliziert und schnell” per Antrag herabgesetzt werden können. Die Stadt will außerdem bis zum 31.12.2020 auf sogenannte Vollstreckungsmaßnahmen, wie beispielsweise Kontopfändungen, verzichten. Auch diese Maßnahme solle nur dann gelten, wenn der Schuldner “unmittelbar von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen ist”. Die verschiedenen Maßnahmen geschehen laut Information der Stadt in Anlehnung an das Maßnahmenpaket des Bundesfinanzministeriums.

Im vergangenen Jahr kamen zum Internationalen Kinderfest rund 35.000 Besucher in die Würzburger Innenstadt. Das Großevent war für den 3. Mai geplant und wurde nun angesichts der aktuellen Corona-Situation abgesagt, “schweren Herzens, aber aus Gründen der Vernunft”, heißt es von den Veranstaltern. Die 45. Ausgabe des Kinderfestes soll dann im kommenden Jahr, am 2. Mai 2021, stattfinden. Veranstaltet wird das Kinderfest von der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe DAHW, der Stadt Würzburg und dem Bayerischen Rundfunk. Am Internationalen Kinderfest waren im vergangenen Jahr über 800 Ehrenamtliche aus 80 Vereinen und Organisationen beteiligt.

Der Landeskirchenrat empfiehlt allen bayerischen Kirchengemeinden, bis auf Weiteres auf alle Gottesdienste zu verzichten, ebenso auf Konfirmationen, Trauungen und Taufen, mit Ausnahme von Bestattungen. “Wir arbeiten derzeit an regionalen Onlinegottesdiensten aus den einzelnen Gemeinden.”, erklärt der Aschaffenburger Dekan Rudi Rupp. Ab Samstagabend (21.03.2020) wird ein virtueller Gottesdienst aus der Christuskirche mit Pfarrer Hauke Stichauer, Pfarrer Dr. Hansjörg Schemann und unter musikalischer Begleitung von Kirchenmusikdirektor Christoph Emanuel Seitz auf der Homepage der Christuskirche abrufbar sein.

Rupp fordert seine Gemeindemitglieder auf, sich an das Pfarramt zu wenden, sollte jemand Kenntnis haben von hilfsbedürftigen Senioren. Gemeindeschwester Anke Sauer und ihr Team mit den Pfadfindern der Christuskirche stünden zur Unterstützung bereit. Außerdem wirbt er für die Gewinnung von medizinischem Personal: “Vielleicht kennen Sie Menschen, die früher als Krankenpfleger oder Krankenschwester oder ehrenamtlich im Rettungsdienst tätig waren und momentan nicht berufstätig sind. Wenn Sie den Eindruck haben, unsere Gesellschaft bräuchte zurzeit deren Kompetenz, so wenden Sie sich bitte an das Pfarramt.”

Im Landkreis Kitzingen gibt es mittlerweile neun bestätigte Corona-Fälle (Stand: 18.03., 16.30 Uhr). Am Montag (16.03.) war bekannt geworden, dass sich ein Arzt der Klinik Kitzinger Land mit Corona infiziert hat. Alle Kontaktpersonen – 25 Mitarbeiter und neun Patienten – wurden inzwischen getestet. Alle sind negativ, erklärte Klinik-Vorstand Tino Penzhorn. Die Tests würden alle drei Tage wiederholt, weil die Inkubationszeit entsprechend lang sei. Penzhorn kritisiert, dass es für Kliniken, wie sein Haus, inzwischen schwer sei, Schutzmasken und Schutzkleidung zu bekommen. Die Klinik Kitzinger Land habe zwar Vorräte aufgestockt, allerdings zu horrenden Preisen. Teilweise werde das 100-Fache der sonst üblichen Preise verlangt. Penzhorn begrüßt deshalb, dass nun mit Maßnahmen der Staatsregierung zu rechnen sei und dass dann hoffentlich auch seine Klinik beliefert werde.

Eine Vertreterin der AWO hat am Mittwochabend im BR gefordert, dass die Tagespflegeeinrichtungen sofort geschlossen werden müssen. Ulrike Hahn, Bereichsleiterin Senioren und Rehabilitation der AWO Unterfranken, sagte in der BR-Sendung “jetzt red i”: “Wir haben ja nur Hochrisikogruppen. Und diese Menschen werden zuhause abgeholt und sitzen dann in Fahrzeugen eng nebeneinander. Das heißt, genau die Menschen, die am meisten gefährdet sind, werden immer noch durch die Gegend gefahren und die Politik hat es noch nicht geschafft, die Tagespflegeeinrichtungen zu schließen.” Die Nicht-Schließung der Einrichtungen von Seiten der Behörden habe zur Folge, so Ulrike Hahn, dass wenn die AWO, nach ihrer eigenen Risikoeinschätzung, eine Einrichtung schließen würde, dann müsste sie selbst für den finanziellen Verlust aufkommen.

Dazu komme, dass nicht alle Menschen, die aus den Krankenhäusern in die Pflege verlegt werden, vorher auch getestet werden. Wenn aber nun ein älterer Mensch in der Pflege an Corona erkrankt sei, dann müssten alle Mitarbeiter, die mit ihm in Kontakt waren, in Quarantäne geschickt werden. “Dann müssten die Krankenhäuser unsere Bewohner mit versorgen. Das wäre der Super-GAU für die Kliniken”, so Hahn.

Das bayerische Gesundheitsministerium hat über einen weiteren bestätigten Coronavirus-Todesfall informiert. Ein Ministeriumssprecher sagte in München: “Bei diesem Todesfall handelt es sich nach Angaben des Landratsamtes Würzburg um einen über 90-jährigen Patienten mit Vorerkrankungen.” Damit gibt es in Bayern seit vergangenem Donnerstag insgesamt sieben Coronavirus-Todesfälle.

In der Corona-Krise hat das Bistum Würzburg der Regierung von Unterfranken im Bedarfsfall seine Tagungshäuser mit Bettenkapazitäten und das Priesterseminar für eine entsprechende medizinische Versorgung von Patienten mit leichteren Behandlungsverläufen angeboten. Die Diözese betreibt unter anderem acht Tagungshäuser mit insgesamt nahezu 400 Zimmern.

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg hat am Mittwoch (18.03.20) vierzehn weitere positiv auf das Corona-Virus getestete Personen bestätigt. Damit gibt es in Stadt und Landkreis Würzburg nunmehr 96 mit dem Coronavirus infizierte Personen.

Im Landkreis Bad Kissingen gibt es seit Mittwoch, 18.03.2020, zwei weitere bestätigte Coronafälle. Bei den zwei neuen Fällen handelt es sich um eine männliche und eine weibliche Person. Damit steigt die Zahl der bestätigten Fälle im Lkr. Bad Kissingen auf neun.

Auf der Alten Mainbrücke in Würzburg wird es vorerst keinen Weinausschank mehr geben. Darauf habe man sich bei einem Treffen mit den weinausschenkenden Wirten verständigt, erklärt Philipp Gagel, Geschäftsführer des Restaurants “Alte Mainmühle” dem BR. Bilder von der Alten Mainbrücke, auf der Menschen eng aneinander gedrängt beim Weinausschank standen, hatten zuletzt vor allem in sozialen Medien für Schlagzeilen und Kritik gesorgt. Obwohl man weiter einen Ausschank betreiben dürfe, habe man sich nun jedoch darauf verständigt, diesen zunächst einzustellen. Ausschlaggebend dafür sei aber nicht etwa der Sturm der Entrüstung gewesen, sondern die verschärften Einschränkungen für das öffentliche Leben insgesamt, meint Gagel.

Die rund 3.500 Studierenden der Human- und Zahnmedizin an der Universität Würzburg können sich nun in eine Datenbank eintragen, die eigens zur Unterstützung des Gesundheitssektors im Bezug auf das sich verbreitende Coronavirus eingerichtet wurde.

Auch Würzburgs Basketball-Star Maxi Kleber ist aktuell von der Corona-Krise betroffen. Zwar ist er selbst momentan nicht am Virus erkrankt, aber der Spielbetrieb in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA ruht.

In den vergangen Tagen kursierten Meldungen, wonach die Spieler in der NBA wegen der Unterbrechung der Saison nicht mehr bezahlt werden. Kleber selbst hat dazu noch keine Klarheit. Es hänge seiner Meinung nach davon ab, ob die Saison doch noch irgendwann zu Ende gespielt werden kann. Sicher verliere die Liga aktuell viel Geld und das werde auch die Spieler treffen. Doch wieder betont der gebürtige Würzburger, dass all diese Fragen aktuell zweitrangig seien.

Die Gesundheit stehe aktuell bei jeder Frage an erster Stelle. Auch was eine Fortsetzung der Saison angeht. Einerseits könnte sich Kleber vorstellen, dass die Saison ohne Fans weitergespielt wird. Für seinen Verein, die Dallas Mavericks wäre das zwar gut – die Texaner stehen aktuell auf einem Play-Off-Platz, andererseits wolle er lieber mit Zuschauern spielen. Aber natürlich erst, wenn die Gesundheit aller garantiert ist.

Seine bisherige Saison sei “ganz gut” gelaufen, so Maxi Kleber: “Natürlich gibt es Sachen, die er hätte besser machen können. Aber ich habe meine Rolle und meine Spielzeit und es macht Spaß, dass das Team diese Saison mehr Spiele gewinnt, als verliert.” Aktuell hält sich Kleber alleine zuhause fit. Die Trainingsstätten und Fitnessstudios seien, ähnlich wie in Deutschland, geschlossen.

Beim Spargelbaubetrieb Knaup in Röthlein im Landkreis Schweinfurt kann mit der Spargelernte begonnen werden. Wie Christian Knaup sagte, kann er im Augenblick auf sein Stammpersonal von zehn festangestellten Erntehelfern zurückgreifen. In der Boomzeit der Spargelernte wird er jedoch weitere 20 brauchen. Die kommen bislang aus Rumänien. Da ist allerdings die Einreise über Ungarn und Österreich im Augenblick nicht möglich. Aus der Familie des stellvertretenden Vorsitzenden des “Spargel-Erzeugerverband Franken”, Bernard, heißt es, dürften Polen im Augenblick noch einreisen, Rumänen nicht mehr. Die Vorsitzende des “Spargel-Erzeugerverband Franken”, Miriam Adel aus Schwabach, sagte auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks, dass sich die Situation täglich ändern kann. Der Bayerische Bauernverband in München möchte zu der Frage, wie die Erntehelfersituation gelöst werden kann, im Augenblick keine Stellungnahmen abgeben. Frankenweit bauen laut Adel über 250 Bauern Spargel an. Rund 130 sind im “Spargelerzeugerverband Franken” organisiert. Die Hauptspargelanbaugebiete sind in Unterfranken die Regionen um Schweinfurt und Kitzingen, in Oberfranken die Gebiete um Hirschaid und Hausen und in Mittelfranken die Regionen um Roth, Schwabach und Weißenburg. Am Montag wurde in Unterfranken der erste Spargel der Saison auf dem Spargelhof Knaup unter Folie gestochen.

Einsamkeit und Isolation vermeiden – menschlicher Austausch auch in Zeiten von Corona: Zwei Würzburger haben dafür jetzt einen täglichen virtuellen Senioren-Stammtisch ins Leben gerufen. Gerade in Zeiten, in denen Cafés und Stadtbibiotheken geschlossen haben, sollen so gerade für Ältere eine Möglichkeit eröffnet werden, miteinander zu reden und sich dabei auch zu sehen, sagen Peter Wisshofer und Herbert Schmidt vom Internetcafé “Von Senioren für Senioren”. Auch der virtuelle Stammtisch hat feste Öffnungszeiten. Diese sind täglich von 14.00 Uhr bis 14.45 Uhr. Möglich macht das die Webkonferenzsoftware Zoom. Zoom kann sowohl über Laptops, als auch über Tablets oder das Smartphone angewendet werden – und natürlich auch über jeden normalen Computer, wenn Kamera, Mikrophon und Lautsprecher vorhanden sind. Die Nutzung ist kostenlos, Daten werden keine aufgezeichnet oder gespeichert. Vor dem ersten Besuch muss nur eine kleine App, also ein Programm aus dem Internet, heruntergeladen werden. Wenn großes Interesse herrscht, möchten die virtuellen „Wirtsleute“ ihren Stammtisch auch auf erweitern und die Öffnungszeiten ausweiten. Sie erreichen den Stammtisch unter https://zoom.us/j/707036410.

Die bayernweiten Schließungen durch die Corona-Situation betreffen auch die Mainfränkischen Werkstätten mit ihren rund 2.300 Mitarbeitenden und 1.500 Menschen mit Behinderung. “Unsere Mitarbeiter mit Behinderung sind natürlich erstmal traurig”, sagt Anja Gropp von den Mainfränkischen Werkstätten dem Bayerischen Rundfunk. Aber die Gesundheit der Menschen gehe vor: “Wir können Menschen mit Behinderung nun mal nicht ins Home Office schicken”, sagt sie. Eine reguläre Betreuung sei unter den aktuellen Umständen nicht länger möglich. Viele Mitarbeitende der Werkstätten zählen aufgrund einer Vorerkrankung zu einer Risikogruppe. Ihre Gesundheit habe Priorität. Alle Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Bayern bleiben bis einschließlich 19. April 2020 geschlossen. Das geht aus einer Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege hervor, die dem Geschäftsführer der Mainfränkischen Werkstätten GmbH, Dieter Körber, vorliegt. Diese wird voraussichtlich heute in Kraft treten und gilt für alle Mitarbeitenden mit Behinderung, auch auf Außenarbeitsplätzen.

Am Rhön-Klinikum in Bad Neustadt wurden sechs Container aufgestellt, die im Notfall aktiviert werden können, „falls die Bereitschaftspraxis und die Notaufnahme den hohen Andrang an fußläufigen Patienten nicht mehr in den Räumlichkeiten der Klinik stemmen können“. Das teilt die Rhön-Klinikum AG mit.

Die Zahl der auf das Corona-Virus positiv getesteten Personen im Landkreis Main-Spessart ist inzwischen von Montag auf Dienstag auf sieben gestiegen.Aufgrund der Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums wird der Betrieb sämtlicher Einrichtungen, die nicht notwendigen Verrichtungen des täglichen Lebens dienen, sondern der Freizeitgestaltung, untersagt.

Das öffentliche Leben wird immer mehr eingeschränkt und auch die Rathäuser schließen zum Schutz ihrer Mitarbeiter, sind aber telefonisch zu erreichen, etwa in der Stadt Gemünden. Wer in Zeiten des Coronavirus heiraten möchte, muss nicht unbedingt darauf verzichten. So teilt beispielsweise am Nachmittag die Stadt Karlstadt mit, dass Trauungen auch weiterhin im Historischen Rathaus stattfinden dürfen. Allerdings mit der Einschränkung, dass neben dem Standesbeamten nur das Brautpaar an dieser Zeremonie teilnehmen darf. Aber Braut und Bräutigam sind bei einer Hochzeit ohnehin die Hauptpersonen, und der Standesbeamte bedarf es nur wegen des offiziellen Siegels

Das Universitätsklinikum Würzburg schiebt nach aktuellen Informationen alle planbaren Aufnahmen, Operationen und Eingriffe ab heute, Montag den 16.3.2020 für unbestimmte Zeit auf. Nur medizinisch zwingende OPs werden durchgeführt. “Ziel ist es, alle zur Verfügung stehenden Intensiv- und Beatmungskapazitäten auf die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit schweren Atemwegserkrankungen durch COVID-19 zu konzentrieren”, ist die Marschrichtung, die Staatsminister Bernd Sibler ausgegeben hat. Damit Ausweichmöglichkeiten jenseits der spezialisierten Infektionsstation bei deren Überlastung zur Verfügung stehen, hat das Universitätsklinikum für die Testung und Behandlung von COVID-19-Patienten zusätzlich Bereiche eingerichtet.

Man solle seine sozialen Kontakte auf ein Minimum beschränken. Nicht nur aus Solidarität, auch weil das Virus für Jüngere ebenso gefährlich werden kann: Auf der Intensivstation liege derzeit ein junger Mann, der positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. Das hat Prof. Dr. Georg Ertl, Ärztlicher Direktor des Uniklinikums Würzburg, heute (17.03.20) bekannt gegeben. Mehr könne er aus Datenschutzgründen nicht sagen. Das Virus breite sich rasant und exponentiell aus. Ein Grund dafür ist, dass viele Infektionsträger keine Symptome bemerken und die Infektion somit nicht bekannt ist. Sein Appell deshalb: die Allgemeinverfügung der Bayerischen Staatsregierung ernst nehmen und möglichst soziale Kontakte vermeiden, um das Gesundheitssystem zu entlasten: “Wenn es sich jetzt schlagartig bei den Jüngeren ausbreitet, breitet es sich auch bei den Alten aus – das ist die logische Folge.”

Dankbar ist Ertl für das vor zwei Wochen eingerichtete Bürgertelefon in Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis Würzburg. Das würde die Uniklinik enorm entlasten. Bürgerinnen und Bürger erhalten unter der 0931 8003-5100 Information und Beratung von geschultem Verwaltungspersonal. Derzeit gingen etwa 600 Anrufe pro Tag ein, so Eva Schorno, Pressesprecherin des Landratsamts. Nächste Woche sollen die bislang zehn Telefone auf vierzehn aufgestockt werden. Das Gesundheitsamt Würzburg meldet momentan (Stand 17.03.) 82 Corona-Infizierten.

Dr. Christian Pfeiffer, Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Unterfranken betonte nochmal, dass Patienten mit Atemwegsinfekten nicht einfach in die Praxis ihres Hausarztes kommen, sondern vorher anrufen sollen, um gesunde Patienten und das Praxispersonal nicht zu gefährden. “Arzt-Patienten-Kontakte sollen auf ein Minimum reduziert werden”, so Pfeiffer. Wer sich unsicher sei, könne auch die Patientennummer der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern anrufen unter der 116 117.

Nachdem Ausrufen des Katastrophenfalls in Bayern hat die Regierung von Unterfranken eine “Führungsgruppe Katastrophenschutz” eingerichtet. Wie Johannes Hardenacke, Pressesprecher der Regierung von Unterfranken, auf BR-Nachfrage mitteilt, ist dieser Krisenstab nun einsatzbereit. “Der Krisenstab erhebt aktuell die Lage und gibt sie weiter ans Innenministerium.”, so Hardenacke. Zurzeit laufe noch kein konkreter Einsatz. “Die Lage kann sich dynamisch und schnell ändern, dann sind wir auch sehr schnell handlungsfähig.”.

Für die Regierung von Unterfranken und das Innenministerium gelten mit Ausrufen des Katastrophenfalls besondere rechtliche Befugnisse. Die Führungsstruktur wird vereinheitlicht und die Regierungen sowie das Innenministerium bündeln verschiedene Kompetenzen. Das Ministerium und die Regierungen könnten, wenn nötig, auf die Ressourcen von Polizei und Bundeswehr sowie Rettungskräften und Feuerwehren zugreifen. Es wäre laut Hardenacke nun auch denkbar, dass ein Regierungsbezirk nötige Unterstützung aus anderen Regierungsbezirken angeordnet bekommt und umgekehrt. Das kann in Form von Einsatzkräften, aber auch in Form von Ressourcen und Materialien sein. Die oberste Leitung hat der Koordinierungsstab des Innenministeriums, der die Lage für Gesamtbayern einschätzt.

Das neuartige Coronavirus trifft in Würzburg auch die 350 Betriebe im Gastgewerbe hart und damit rund 6.000 Arbeitnehmer. Deshalb fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) einen Corona-Schutzschirm. “Die meisten Kellner, Köche und Hotelfachangestellten müssen jetzt zuhause bleiben. Zwar bekommen sie Kurzarbeitergeld. Das liegt aber nur bei 60 Prozent des ohnehin oft geringen Einkommens. Für viele Betroffene geht das an die Existenz”, sagt Ibo Ocak von der NGG-Region Unterfranken. Die Gewerkschaft ruft deshalb den Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) dazu auf, per Tarifvertrag eine deutliche Aufstockung des Kurzarbeitergelds für die Branche auf den Weg zu bringen. In einigen Betrieben habe man bereits Vereinbarungen dazu getroffen. Ziel müsse sein, die Einbußen für die Beschäftigten so gering wie möglich zu halten. Im Fokus stünden dabei auch Lebensmittelbetriebe: Hier setzt sich die NGG dafür ein, zusammen mit den Arbeitgebern zu betrieblichen Lösungen zu kommen. Das neue Kurzarbeitergeld wurde in der vergangenen Woche im Rekordtempo von Bundestag und Bundesrat verabschiedet. Danach übernimmt die Bundesagentur rückwirkend ab März die Sozialversicherungsbeiträge für Betriebe, in denen mindestens zehn Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind. Außerdem sagte die Bundesregierung betroffenen Firmen großzügige Kredite zu.

Metzgermeister Stefan Hellenthal in Alzenau-Hörstein hat er einen Corona-Lieferservice für alle diejenigen, die nicht mobil, auf fremde Hilfe oder in häuslicher Quarantäne sind, eingerichtet. Die Metzgerei bietet einen Lieferservice für Alzenau und Stadtteile, sowie Karlstein anbietet. Ab einem Bestellwert von fünf Euro können die Kunden am Vormittag ihre Bestellung telefonisch durchgeben und erhalten die kostenlose Lieferung am Nachmittag. “In den Zeiten, in denen wir uns aktuell befinden wollen wir die Leute unterstützen”, so Metzgermeister Hellenthal. Bevor die Kunden komplett wegbrechen müssen man auch schauen das Geschäft am Laufen zu halten. Er warte ab, ob es von den Kunden angenommen wird. “In diesen schwierigen Zeiten müssen wir alle zusammenhalten”, betont der Metzger. So könne man die derzeitige Situation meistern. Er selbst wisse nicht, was noch auf ihn zukommt und hofft, dass die Mitarbeiter gesund bleiben. Insgesamt habe er festgestellt, dass die Kundschaft vorsichtiger geworden ist.

Erstmals seit rund sechs Jahrzehnten wird es an Karfreitag nicht die berühmte Lohrer Karfreitagsprozession geben. Das wurde heute beschlossen, nachdem es im Bistum Würzburg bis 19. April keine öffentlichen Gottesdienste mehr geben wird. Dazu hat sich Bischof Franz Jung aufgrund des grassierenden Coronavirus entschlossen. So finden in der Diözese keine öffentlichen Liturgien an den Kar- und Ostertagen statt. Darunter fällt auch die berühmte  Karfreitagsprozession in Lohr. Sie ist die älteste noch gepflegte in Deutschland, deren Wurzeln mindestens ins Jahr 1656 zurückreichen. Die Lohrer Karfreitagsprozession zieht jedes Jahr tausende Besucher an.  Letztmals ist sie in den Fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts ausgefallen – wegen Regen.

Alleine im Landkreis Haßberge sind bereits über 400 Menschen häuslicher Quarantäne. Das teilt das Landratsamt heute mit. Die in Quarantäne lebenden Menschen werden laut Landratsamt täglich angerufen und bei Bedarf beraten. Insgesamt acht Menschen sind mit dem Corona-Virus infiziert. Eine der aktuell auf das Virus positiv getestete Person ist eine Schülerin des Regiomontanus-Gymnasiums Haßfurt. Sie besucht dort die Klasse Q12. Den Lehrern und Schülern dieser Klasse wird empfohlen sich für 14 Tage häuslich zu isolieren und den Kontakt zu weiteren Personen zu minimieren. Im Landkreis Rhön-Grabfeld gibt es nun zwei Corona-Fälle.

Die Bestatter in Bayern fordern, in Zeiten der Corona-Krise auch als “systemrelevant” eingestuft zu werden. “Wir müssen unbedingt in die Liste der systemkritischen Berufe aufgenommen werden”, sagte der Vorsitzende des Bestatterverbandes Bayern, Ralf Michal, in Schweinfurt. “Wir sind vergessen worden.” Als “systemrelevant” gelten beispielsweise Ärzte, Pfleger oder Polizeibeamte. Sie haben in Zeiten von Schul- und Kitaschließungen einen Anspruch auf die Notbetreuung ihrer Kinder. “Wir müssen die Versorgung sicherstellen, aber das geht nur, wenn alle unsere Mitarbeiter auch zur Arbeit kommen können”, sagte Michal, der auch Vizepräsident des Bundesverbandes Deutscher Bestatter ist. In seinem Betrieb in Schweinfurt werde derzeit in zwei Teams gearbeitet, die sich möglichst nicht begegnen sollen, sagte Michal. So soll die Versorgung sichergestellt werden, auch wenn ein Mitarbeiter sich mit dem neuartigen Virus angesteckt hat. Es sei derzeit auch für Bestatter schwer, Desinfektionsmittel, Masken und Handschuhe zu bekommen.

Bedingt durch die aktuelle Lage müssen auch die Würzburger Kickers eine Pause einlegen. Die 3. Liga unterbricht ihren Spielbetrieb zunächst bis 30. April. Darauf hat die Spielleitung der 3. Liga bekanntgegeben. Der festgelegte Zeitraum orientiert sich an den aktuell vorliegenden behördlichen Anordnungen. Betroffen sind die Spieltage 30 bis 35, sollte die Behörden nicht doch eine frühere Austragung zulassen, heißt es. Die Kickers hätten morgen zuhause gegen Magdeburg und am Samstag beim TSV 1860 München antreten sollen.

Schweinfurt meldet 5 neue Fälle. Insgesamt gibt es in Stadt und Landkreis Schweinfurt nun insgesamt 14 Fälle. Was man über die neuen Fälle weiß: Ein Mann, der nach einem Skiaufenthalt in Österreich positiv getestet wurde. Er hatte Symptome, inzwischen geht es ihm besser. Ein Ehepaar, das im Rahmen der Untersuchung eines Falls aus einem anderen Landkreis ermittelt und positiv getestet wurde. Ähnlich ist die Sachlage bei einem weiteren Ehepaar. Für alle Fälle gilt: Der Gesundheitszustand ist in allen Fälle nicht besorgniserregend. Von den nun insgesamt 14 Fällen sind zwei im Krankenhaus. Bei diesen zwei Fällen handelt es sich jeweils um Personen, die über 80 Jahre alt sind

Im Landkreis Bad Kissingen gibt es seit Montag vier weitere bestätigte Coronafälle. Damit steigt die Zahl der bestätigten Fälle im Lkr. Bad Kissingen auf sieben. Es handelt sich hierbei um drei männliche und eine weibliche Person. Alle stehen bei aktuell stabilem Allgemeinzustand unter häuslicher Quarantäne. Weitere Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt.

In Würzburg sind bereits drei Personen an dem Coronavirus gestorben. Wie die Mainpost am Montag (16.03.20) berichtet, handelt es sich bei allen Verstorbenen um Bewohner eines Seniorenheims. Die beiden ersten Corona-Toten aus Würzburg waren über 80 Jahre alt. Beide hatten schwere Vorerkrankungen. Insgesamt sind im Freistaat fünf Personen am Coronavirus gestorben – drei davon wohnten in Würzburg.

Aufgrund der starken Coronavirus-Verbreitung ist die Tafel Würzburg bis zum 19 April geschlossen. Das teilte die Hilfsorganisation am Montagabend mit.

Im Landkreis Main-Spessart gibt es insgesamt fünf positiv auf das Corona-Virus getestete Fälle. Mögliche Infektionsquellen und Kontaktpersonen sind vom Gesundheitsamt weitestgehend ermittelt. Dr. Nicole Eberbach, Leiterin des Gesundheitsamtes, erklärt: „Aktuell gestaltet sich die Lage in Main-Spessart relativ entspannt. Seit vergangenen Freitag wurden keine weiteren Fälle ermittelt.“ Alle positiv getesteten Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Es handelt sich generell um milde Verläufe.

Die Wahl der Fränkischen Weinkönigin wird aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklung verschoben. “Gesundheit und Sicherheit haben für uns klare Priorität; da gehen wir kein Risiko ein”, heißt es von der Frankenwein-Frankenland GmbH und dem Fränkischen Weinbauverband. Bis zum neuen Termin wird die amtierende 64. Fränkische Weinkönigin Carolin Meyer im Amt bleiben. Eigentlich hätte die Wahl der neuen Weinkönigin am kommenden Freitag (20.03.20) stattfinden sollen – letzte Woche hatten die Veranstalter noch entschieden, die Wahl ohne Publikum und im reduzierten Personenkreis stattfinden zu lassen. Aufgrund der Lage rund um das Coronavirus wurde Veranstaltung nun doch verschoben und soll voraussichtlich im “Frühsommer” stattfinden. Ein genaues Datum steht noch nicht fest.

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Sonntag (15.03.20) über einen weiteren bestätigten Coronavirus-Todesfall informiert. Ein Ministeriumssprecher sagte in München: “Bei diesem Todesfall handelt es sich nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) um einen über 80-jährigen Patienten mit Vorerkrankungen aus Würzburg.” Damit gibt es in Bayern seit vergangenem Donnerstag insgesamt vier Coronavirus-Todesfälle. Der Verstorbene war Bewohner des gleichen Pflegeheims, aus dem auch der erste Coronavirus-Todesfall in Bayern stammte. Dieser war am vergangenen Donnerstag in Würzburg bestätigt worden. Am heutigen Sonntag waren dann zwei weitere Coronavirus-Todesfälle aus dem Landkreis Oberallgäu und dem Landkreis Neu-Ulm bestätigt worden.

Das Gesundheitsamt Aschaffenburg meldet weitere Corona-Fälle in der Stadt und im Landkreis Aschaffenburg. In der Stadt Aschaffenburg wurden 17 nachgewiesene Fälle registriert und 16 Fälle im Landkreis Aschaffenburg. Damit steigt die Zahl der Erkrankten in der Stadt und im Landkreis Aschaffenburg auf 33. Insgesamt sind mittlerweile 183 Menschen aus dem Raum Aschaffenburg in Quarantäne.

Damit steigt die Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle hier auf 60. Wie das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg mitteilt, werden aktuell mögliche Infektionsquellen und Kontaktpersonen ermittelt. Aktuell sind mehr als 300 Personen im Raum Würzburg in häuslicher Quarantäne.

Aktuell gibt es im Bezirk Unterfranken 110 bestätigte Corona-Fälle.

Im Landkreis Miltenberg sind in den vergangenen Stunden zwei weitere Coronavirus-Infektionen bekannt geworden. Wie das Landratsamt mitteilt, zeigten alle Infizierten eine “milde Symptomatik in Form grippeähnlicher Beschwerden”. Das Gesundheitsamt habe die notwendigen Ermittlungen und Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz durchgeführt, so die Pressemitteilung des Landratsamts Miltenberg.

Im Landkreis Haßberge wurden zwei weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Das hat das Landratsamt mitgeteilt. Demnach hatte sich die Ehefrau eines Corona-Patienten aus Riedbach infiziert. Zudem bestätigte das Landratsamt einen weiteren Corona-Fall in Haßfurt. Im Landkreis Haßberge sind damit sechs Corona-Fälle gemeldet.

In Unterfranken steigt die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen damit auf 100.

Wegen der Corona-Krise schließt die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung alle ihre Sehenswürdigkeiten. Das teilt die Abteilung des Finanzministeriums online auf ihren Webseiten mit. Damit ist ab sofort unter anderem ein Besuch der Würzburger Residenz samt Hofkirche nicht mehr möglich. Für Besucher geschlossen wurden ferner die Festung Marienberg in Würzburg, das Schloss Veitshöchheim, und -in Aschaffenburg- das Pompejanum und das Schloss Johannisberg. Eine Dauer der Schließung gibt die zuständige Schlösserverwaltung nicht an. Der Hofgarten der Würzburger Residenz und der Barockgarten in Veitshöchheim sind aktuell nicht von den Schließungen betroffen.

Das Miltenberger Landratsamt hat den zweiten Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Nähere Informationen zu dem Corona-Fall gab die Behörde nicht. Lediglich wurde mitgeteilt, dass das Gesundheitsamt ermittle und die “notwendigen Maßnahmen” durchführe.

Damit steigt die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen in Unterfranken auf 98.

Die Geschäftsführung der SKF GmbH in Schjweinfurt schickt diejenigen Mitarbeiter ins Home-Office, die von zuhause arbeiten können. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die eine Betreuung für ihre Kinder organisieren müssen und keine Möglichkeit zur Arbeit von Zuhause haben, sollen ebenfalls die Möglichkeit erhalten, zuhause zu bleiben.

Das Gesundheitsamt Schweinfurt bestätigt am Freitag zwei weitere Corona-Fäll: eine 40-Jährige und ein 41-Jähriger. Beide sind in Quarantäne. Damit hat sich die Zahl der Infizierten für Stadt und Landkreis Schweinfurt auf insgesamt fünf erhöht.

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg berichtet am Freitag von mittlerweile 51 mit dem Coronavirus infizierten Personen. jüngst hinzugekommen sind 20 Personen. Landrat Eberhard Nuß mahnt Bürgerinnen und Bürger zur Besonnenheit: “Alle Beteiligten geben ihr Bestes, um die Lage strukturiert erfolgreich zu bewältigen. Die bisher getroffenen Maßnahmen greifen und werden laufend evaluiert.” Er fuhr fort: “Appellieren möchte ich an jeden Einzelnen, sich besonnen zu verhalten und abzuwägen, welche Aktivitäten entbehrlich sind.”

Die Gesundheitsbehörden in Stadt und Landkreis Aschaffenburg melden in ihrem Zuständigkeitsbereich 22 Personen, die sich mittlerweile mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Der Würzburger Bischof Franz Jung hat für die Katholiken im Bistum Würzburg bis zum 19. April die Sonntagspflicht ausgesetzt. Das heißt, die Gläubigen müssen den Gottesdienst in der Kirche nicht besuchen. Auch in Senioreneinrichtungen entfallen Gottesdienste bis auf Weiteres. Das Bistum lädt dazu ein, die Übertragungen von Gottesdiensten in Hörfunk und Fernsehen zur Mitfeier zu nutzen.

Im Klinikum Aschaffenburg-Alzenau wurden vier Mitarbeiter positiv auf der Coronavirus getestet. Sie wurden in Quarantäne geschickt. Dem Klinikum zufolge sind die Mitarbeiter ohne Krankheitszeichen.

Die Bundestagsabgeordnete Anja Weisgerber (CSU) aus Schwebheim (Lkr. Schweinfurt) ist derzeit in häuslicher Quarantäne.Grund dafür ist, dass sie am Mittwochvormittag im Bauausschuss neben einem FDP-Abgeordneten saß, der mittlerweile positiv auf das Coronavirus getestet wurde, wie Weisgerber auf ihrer Facebook-Seite mitteilte.

Ein Mitarbeiter am Brose-Standort Würzburg hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Laut Brose ist sein Gesundheitszustand stabil. Der Mann befindet sich in häuslicher Quarantäne. Als Vorkehrungsmaßnahme arbeiten seine engsten Kollegen nun von Zuhause aus.

Den dritten Corona-Falle meldet das Landratsamt Kitzingen für den Landkreis (Stand: 13. März). Eine Person aus dem engeren Familienkreis des ersten Falls, einem Mann in Dettelbach, hat sich angesteckt und befindet sich seit einigen Tagen in häuslicher Quarantäne. Kitzingen reagiert folgendermaßen auf die aktuelle Entwicklung bezüglich des Coronavirus:

Im Landkreis Miltenberg wurde nun auch eine Person positiv auf das Coronavirus getestet. Das teilte das Landratsamt mit. Mit diesem ersten Fall im Raum Miltenberg gibt es jetzt in jedem Landkreis in Unterfranken mindestens einen Corona-Fall.

Im Landkreis Schweinfurt ist ein dritter Bewohner am Corona-Virus erkrankt. Laut Landratsamt Schweinfurt handelt es sich um einen 83-jährigen Mann, der im Augenblick auf der Intensivstation des Schweinfurter St. Josef-Krankenhauses behandelt wird. Der Mann war in Monaco gewesen. Damit gibt es in Unterfranken nach aktuellem Stand (13.03., 06.00 Uhr) 51 gemeldete Corona-Fälle.

Das Landratsamt Haßberge hat die Realschule Ebern bis zum 20. März geschlossen. Grund dafür: Ein Schüler aus dem Nachbarlandkreis Bamberg, der die Schule besucht, ist am Corona-Virus erkrankt.

Laut Landratsamt Main-Spessart ist ein Schüler der FOS Marktheidenfeld positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Schüler ist in Quarantäne. Die Klasse T11 wurde aus dem Unterrichtsbetrieb genommen.

Ein Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums sagte: “Es handelt sich nach Angaben des Universitätsklinikums Würzburg um einen über 80-jährigen Patienten mit Vorerkrankungen und Pflegebedürftigkeit.” Der Mann ist in der Nacht zum Donnerstag gestorben.

Im Landkreis Rhön-Grabfeld gibt es einen ersten Corona-Infizierten. Wie das Landratsamt in Bad Neustadt mitteilt, ist ein 27-Jähriger positiv auf den Coronavirus getestet worden. Er ist in häuslicher Quarantäne. Eine Kontaktperson befindet sich ebenfalls in Quarantäne.

Die Wahl der Fränkischen Weinkönigin (20.03.20) wird von Corona überschattet: Der Fränkische Weinbauverband beschloss nun, die Wahl stattfinden zu lassen. Allerdings wird die Zahl der Anwesenden deutlich reduziert: von 650 auf 150 Personen. Dazu gehören 100 Jury-Mitglieder und pro Kandidatin maximal zehn Begleiter. Auch die scheidende Weinkönigin Carolin Meyer darf zehn Begleitpersonen mitbringen. Die Wahl kann jeder mitverfolgen: Der Bayerische Rundfunk überträgt die Wahl als Livestream im Internet und auf Facebook.

Der Unterricht am Dessauer-Gymnasium in Aschaffenburg entfällt bis zum 20. März. Das Ordnungsamt der Stadt Aschaffenburg hat die Schule geschlossen. Auch die Nachmittagsbetreuung fällt aus. Am Dessauer-Gymnasium sind 1.338 Schüler.

Drei Rettungsteams des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) Würzburg sind vorsorglich in Quarantäne. Das Gesundheitsamt hat für fünf Mitarbeiter des BRK-Kreisverbandes die häusliche Quarantäne für 14 Tage angeordnet. Stefan Krüger vom BRK sagte dem BR, dass ein Patient mit einen chirurgischen Notfall vor einigen Tagen von einer Rettungswagenbesatzung in eine Klinik gebracht wurde. Im Krankenhaus habe sich dann herausgestellt, dass dieser Patient bereits mit dem Coronavirus infiziert war. In zwei weiteren Fällen bestehe der Verdacht, dass BRK-Mitarbeiter mit Corona-Infizierten in Kontakt gekommen sind.

Der BRK-Kreisverband Würzburg will am Freitag (13.03.) bei einer Pressekonferenz darlegen, wie man sich auf die aktuelle Corona-Pandemie vorbereitet hat. Krüger betont aber, dass der Rettungsdienst im Raum Würzburg derzeit ganz normal läuft.

Die großen Akut-Kliniken in Unterfranken bereiten sich auf steigende Patientenzahlen durch das Corona-Virus vor. Das belegt eine Umfrage des BR. Die Steigerung der Kapazitäten zur Beatmung sei ein wichtiges Thema bei der Vorbereitung, erklärt eine Sprecherin der Uni-Klinik Würzburg. Deshalb werde an der Uniklinik Würzburg derzeit ein Reserve-Kontingent an Beatmungsgeräten aufgebaut. Außerdem laufen Planungen, wie man zusätzliches Personal freisetzen könne.

Das Leopoldina Krankenhaus in Schweinfurt bestätigt dem BR auf Anfrage, dass zusätzliche Geräte zur Atemunterstützung bestellt worden sind, die auch geliefert werden. Darüberhinaus habe die “Corona Task Force” am Leopoldina zusätzliche Desinfektionsmittel und Schutzkleidung geordert.

Am Klinikum Aschaffenburg ist dagegen keine Aufrüstung von Beatmungsgeräten für Intensivplätze geplant. Auch am Klinkum Main Spessart will man mit den derzeit vorhandenen 6 Beatmungsplätzen auskommen. Es sei ausreichend Schutzausrüstung vorhanden, teilt ein Sprecher mit. Ein Krissenstab sei eingerichtet, ankommende Patienten und Besucher würden “geschleust”. In Unterfranken gibt es derzeit (Stand 12.03., 9:00 Uhr) 37 bestätigte Corona-Fälle.

Für Veranstalter in Würzburg gelten bis zum Ende der Osterferien (19.4.) strengere Regeln, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. “Gleichzeitig soll das öffentliche Leben weitergehen”, betonen Oberbürgermeister Christian Schuchardt und Kommunalreferent Wolfgang Kleiner. Eine Allgemeinverfügung der Stadt soll öffentliche und private Veranstaltungen in Stadt und Landkreis Würzburg regeln. Veranstaltungen wurden dabei in drei Kategorien eingeteilt:

Unterschieden werde auch zwischen Veranstaltungen in offenen und in geschlossenen Räumen. So müssen beispielsweise pro Person mindestens vier Quadratmeter bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen zur Verfügung stehen. Bei einer Bestuhlung in geschlossenen Räumen dürfen sich nur dann bis zu 1.000 Personen darin befinden, wenn jede zweite Stuhl- oder Bankreihe unbenutzt bleibt, ansonsten gilt die Obergrenze von 500 Personen. Bei Veranstaltungen unter freiem Himmel dürfen nicht mehr als 500 Personen gleichzeitig anwesend sein. Über Hygieneschutzmaßnahmen muss bei allen Veranstaltungen aktiv informiert werden.

Wie die Regierung von Unterfranken mitteilt, fällt bis einschließlich Freitag (13.03.20) an weiteren Schulen im Landkreis Würzburg der Unterricht aus. An der Grundschule Zell findet für die Klassen 2 und 3A kein Unterricht statt. Die Georg-Anton-Urlaub-Grundschule in Thüngersheim hat ebenfalls bis einschließlich 13. März geschlossen.

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg hat am Mittwoch (11.03.20) fünf weitere positiv auf den Corona-Virus getestete Personen bestätigt. Damit gibt es in Stadt und Landkreis Würzburg zum heutigen Stand (16.00 Uhr) 24 bestätigte Fälle. In allen Fällen ermittelt das Gesundheitsamt aktuell mögliche Infektionsquellen und Kontaktpersonen.

Die Realschule Marktheidenfeld bleibt bis einschließlich 22. März geschlossen. Das hat das Gesundheitsamt Main-Spessart angeordnet. “Die Schließung für diese weitere Woche geschieht aus vorsorglichem Gesundheitsschutz, da der Betroffene innerhalb der Schule viele Kontakte hatte und wir nicht zweifelsfrei sicherstellen können, dass jede Kontaktperson von uns erreicht wurde”, erklärte Dr. Nicole Eberbach, die Leiterin des Gesundheitsamtes.

Die Montessorischule im Sulzbacher Ortsteil Soden (Lkr. Miltenberg) ist bis zum 22. März geschlossen. Wie das Miltenberger Landratsamt mitteilt, hatte sich ein Kind aus Aschaffenburg, welches die Schule besucht, mit dem Coronavirus infiziert. Das Kind hatte in den Faschingsferien mit seiner Familie Urlaub in Südtirol gemacht. Nach seiner Rückkehr war es positiv auf den Erreger getestet worden.

Im Landkreis Schweinfurt gibt es nun zwei bestätigte Corona-Fälle. Laut Gesundheitsamt Schweinfurt handelt es sich bei beiden Infizierten handelt es sich um eine Frau und einen Schüler aus dem Landkreis Schweinfurt. Die Frau hatte sich kürzlich in Südtirol aufgehalten. Der Schüler war in den Faschingsferien mit seiner Familie in Südtirol und seit dem Auftreten von Symptomen zu Hause geblieben.

Die Staatliche Realschule Schonungen bleibt bis 20. März geschlossen, da einer der Schüler mit dem Coronavirus infiziert ist. Das Gesundheitsamt hatte die Schließung angeordnet. Weil eine Kontaktperson zu dem Erkrankten das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Schweinfurt besucht, entschied das Gesundheitsamt Schweinfurt, die Schule bis 16. März zu schließen.

Im Landkreis Bad Kissingen gibt es zwei weitere bestätigte Corona-Fälle. Wie das Landratsamt am Mittwoch (11.03.20) mitteilte, handelt es sich um zwei männliche Personen, die nach der Rückkehr aus einem Italien-Urlaub und von ihren Hausärzten positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Laut Landratsamt haben sich die Männer seit ihrer Ankunft im Landkreis isoliert und den Kontakt zu weiteren Menschen vermieden. Im Landkreis Bad Kissingen gibt es nunmehr drei Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben.

Am späten Dienstagabend (10.03.20) ist der erste Corona-Fall im Landkreis Kitzingen bekannt geworden. Wie das Landratsamt mitteilt, befindet sich ein Mann aus dem Landkreis aktuell in Quarantäne. Nähre Angaben zur Person und dem Wohnort liefert die Behörde nicht. Familienangehörige und weitere Personen, die als Kontaktpersonen eingestuft werden, befinden sich ebenfalls bereits in Quarantäne.

Weil sie in ihrer Praxis eine mit dem Coronavirus infizierte Patientin behandelt hat, hat eine Aschaffenburger Hausärztin ihre Praxis vorübergehend geschlossen. Laut Gesundheitsamt Aschaffenburg wurde in der betroffenen Praxis die Frau behandelt, bei der später nach der Untersuchung eines Abstrichs das Corona-Virus nachgewiesen wurde. Der bislang einzige bestätigte Corona-Fall im Raum Aschaffenburg. Die Praxis ist bis 27. März geschlossen.

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17.45 Uhr: Coronavirus in Seniorenheim in Orlenbach nachgewiesen, eine Person gestorben

17.30 Uhr: 23 neue bestätigte Coronafälle im Landkreis Bad Kissingen

17.15 Uhr: 41 neue Corona-Fälle im Raum Würzburg

16.23 Uhr: Würzburger sollen ihre Zählerstände selbst ablesen

14.45 Uhr: Vier Tote in Würzburger AWO-Seniorenheim

15.40 Uhr: Auch Haßberg-Kliniken treffen Vorbereitungen

15.30 Uhr: Würzburger AWO-Seniorenheim separiert Nicht-Infizierte

15.15 Uhr: Helios Klinik Miltenberg wird Hilfskrankenhaus

15.00 Uhr: Stadt Würzburg bittet Unternehmen, Schutzausrüstung zu spenden

14.21 Uhr: Pilotprojekt zur Sterilisation von Schutzausrüstung startet

14.00 Uhr: Weitere Todesfälle im Landkreis Aschaffenburg

13.30 Uhr: Erste Drive-In-Teststrecke im Landkreis Würzburg

12.12 Uhr: Unterfränkische Landkreise loten aus, wo Corona-Hilfskrankenhäuser möglich wären

10.32 Uhr: Im Dekanat Karlstadt sind Erstkommunionfeiern abgesagt

10.25 Uhr Corona-Update aus dem Landkreis Main-Spessart

10.08 Uhr: Würzburger Posthalle verkauft Unterstützer-Tickets

9.55 Uhr: 107 bekannte Coronavirus-Infektionen im Landkreis Miltenberg

04.55 Uhr: Würzburger AWO-Seniorenheim wartet weiter auf Testergebnisse

04.50 Uhr: Begleitung von Sterbenden vom Hospizverein Schweinfurt jetzt per Telefon

04.45 Uhr: Hilfe für Kunden der geschlossenen “Schweinfurter Tafel”

31.03.2020 – 04.30 Uhr: Fünf Todesfälle im Landkreis Aschaffenburg

20.00 Uhr: Vier weitere Todesfälle und 1.213 positiv Getestete in Unterfranken am Montag

18.30 Uhr: 187 Menschen im Raum Schweinfurt positiv auf das Coronavirus getestet

18.15 Uhr: Schon drei Tote im Raum Schweinfurt

18.00 Uhr: Drei neue bestätigte Coronafälle im Landkreis Bad Kissingen

17.45 Uhr: 50 Corona-Fälle im Landkreis Haßberge

17.40 Uhr: 21 neu infizierte Corona-Patienten im Raum Würzburg

17.30 Uhr: Drei neue Todesfälle in Würzburg

17.20 Uhr: Bad Kissinger Krankenhaus erweitert seine Isolationskapazitäten

16.30 Uhr: 103 Corona-Fälle im Landkreis Miltenberg

16.15 Uhr: Fünf Todesfälle im Raum Aschaffenburg am Wochenende

16.00 Uhr: Neue Corona-Teststation in Aschaffenburg

15.15 Uhr: 201 Fälle in Stadt und Landkreis Aschaffenburg

15.00 Uhr: Neues Spendenprojekt unter dem Motto “Mir halten zamm!” im Landkreis Bad Kissingen

13.30 Uhr: Uniklinik Würzburg kann Zahl der Intensivbetten bei Bedarf verdoppeln

13.25 Uhr: Hausarzt-Versorgung im Landkreis Würzburg sichern

11.35 Uhr: Würzburg bereitet sich weiter auf Ernstfall vor

11.05 Uhr: Würzburger AWO-Seniorenheim erwartet vollständige Testergebnisse

11.05 Uhr: Bewohner eines AWO-Seniorenheims an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben?

10.05 Uhr: 67 Corona-Fälle im Landkreis Main-Spessart

05.40 Uhr: Papiertonnen in Würzburg werden nach und nach geleert

05.00 Uhr: 16 neu infizierte Corona-Patienten in Stadt und Landkreis Würzburg

04.55 Uhr: Schönes Wetter – Polizei hat wegen Ausgangsbeschränkungen alle Hände voll zu tun

04.40 Uhr: Extra Kreißsaal und Geburtshilfe für werdende COVID 19-infizierte Mütter

04.35 Uhr: Heute startet Corona-Teststrecke in Marktheidenfeld

04.30 Uhr: Bei Corona-Hilfseinsätzen: Veitshöchheim würde Bundeswehr in ganz Süddeutschland führen

30.03.2020 – 4.25 Uhr: Keine Kleiderannahme mehr bei den Rotkreuz-Containern im Landkreis Main-Spessart

22.15 Uhr: Inzwischen 13 Tote im Seniorenheim St. Nikolaus

19.25 Uhr: Weitere Corona-Infektionen in Schweinfurt und Bad Kissingen

14.50 Uhr: Todesfall in Würzburger Senioreneinrichtung der AWO

13.00 Uhr: Aktuelle Zahlen aus den Haßbergen

11.45 Uhr: 56 Corona-Fälle im Landkreis Main-Spessart

29.03.2020 – 09.45 Uhr: Alle Würzburger „weltwärts“-Helfer wieder daheim

19:36 Uhr: Mehrere Corona-Fälle im Ankerzentrum Geldersheim

18:30 Uhr: Mittlerweile 13 Corona-Tote in Würzburg

17.05 Uhr: 136 Polizeieinsätze am Freitag, bereits über 50 am Samstag

16.55 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Schweinfurt

16.48 Uhr: Neun neue Coronafälle im Landkreis Bad Kissingen

16.09 Uhr: Tipps für den Samstagabend

15.20 Uhr: Zweiter Corona-Todesfall in Aschaffenburg

13.40 Uhr: Helfer isolieren Bewohner am Würzburger St. Nikolaus-Heim

13.00 Uhr: 42 Corona-Fälle im Landkreis Haßberge

12.20 Uhr: Würzburger Matratzenhersteller fertigt Atemschutzmasken

11.00 Uhr: Neue Corona-Zahlen aus dem Landkreis Main-Spessart

10.50 Uhr: Ehrenamtliche Helfer unterstützen Seniorenheim St. Nikolaus

10.01 Uhr: Würzburger Traditionsbäckerei schließt Filialen

28.03.2020 – 9.10 Uhr: 897 bekannte Corona-Fälle in ganz Unterfranken

17.50 Uhr: Zwölf Todesfälle in Würzburg

17.45 Uhr: 376 Personen in Stadt und Landkreis Würzburg positiv getestet.

17.40 Uhr: 17 neue bestätigte Coronafälle im Landkreis Bad Kissingen – Aktuelle Fallzahl 53

17.10 Uhr: BRK Tafel Gemünden stellt trotz Coronavirus weiterhin Dienste zur Verfügung

16.30 Uhr: Zwei Todesfälle im Raum Schweinfurt

15.05 Uhr: IG Metall Würzburg fordert Anhebung des Kurzarbeitergelds

13.45 Uhr: Zahl der Infizierten im Raum Aschaffenburg stark angestiegen

13.35 Uhr: Zwei neue Corona-Fälle im Landkreis Haßberge

13.30 Uhr: Corona-Tests im Auto: Teststrecke in Marktheidenfeld

13.25 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Haßberge

12.55 Uhr: Unterfränkische Privat-Labors übernehmen Corona-Tests

11.55 Uhr: Infizierte Bewohner in Würzburger Seniorenheim werden intern isoliert

11.07 Uhr: Fachkräfte mit medizinischem Hintergrund gebraucht

11.05 Uhr: Corona wirkt sich massiv auf Wirtschaft am Untermain aus

11.00 Uhr: Livestream zu möglicher Teilevakuierung des Würzburger Seniorenheims

10.30 Uhr: IHK verschiebt Abschlussprüfungen für Azubis

10.20 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Main-Spessart

10.01 Uhr: 100. Geburtstag in Zeiten von Corona

8.33 Uhr: Wird das Würzburger Seniorenheim St. Nikolaus evakuiert?

8.25 Uhr: Corona-Hilfe Main-Spessart wächst stetig

8.15 Uhr: 12 neue Corona-Infizierte im Landkreis Miltenberg

27.03.20 – 7.30 Uhr: Nach langem Warten: BRK Schweinfurt bekommt neue Schutzmasken

18.30 Uhr: Würzburger Altenheim St. Nikolaus: elfter Todesfall wegen Corona

18.00 Uhr: Insgesamt 343 Personen in Stadt und Landkreis Würzburg infiziert

17.30 Uhr: 34 Corona-Fälle im Landkreis Haßberge

17.09 Uhr: Die “Musik aus dem Fenster” geht weiter

16.49 Uhr: Corona sorgt für Stillstand und Entlassungen in der mainfränkischen Wirtschaft

15.45 Uhr: Insgesamt 143 Corona-Infizierte in Stadt und Landkreis Aschaffenburg

15.30 Uhr: Zwei neue bestätigte Coronafälle im Landkreis Bad Kissingen

15.00 Uhr: Corona-Teststelle des Landkreises Kitzingen ab Freitag in Betrieb

13.30 Uhr: Gastronomen spenden an Würzburger Uni-Kinderklinik

13.00 Uhr: Ausnahmezustand auch in Behinderteneinrichtungen

12.40 Uhr: Reha-Kliniken schließen wegen Corona vorübergehend

11.20 Uhr: Hebammenschule in Aschaffenburg unterrichtet digital

10.12 Uhr: Wildfleckener Kirmesgesellschaft startet Einkaufsservice

9.59 Uhr: 60 Corona-Infizierte im Landkreis Miltenberg

26.03.20 – 9.40 Uhr: Landkreis Bad Kissingen bittet um Schutzmasken

18.53 Uhr: Corona gefährdet womöglich auch den Kissinger Sommer

18.00 Uhr: 122 Corona-Fälle im Raum Aschaffenburg

17.00 Uhr: Derzeit 73 Fälle in Stadt und Landkreis Schweinfurt

16.45 Uhr: 26 weitere Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Würzburg

16.30 Uhr: Elf neue Corona-Fälle im Landkreis Main-Spessart

16.00 Uhr: Drei neue Corona-Fälle im Landkreis Bad Kissingen

15.45 Uhr: Nun 30 Fälle im Landkreis Haßberge

15.15 Uhr: 79-jährige Corona-Patientin auf dem Weg der Besserung

15.00 Uhr: Fünf neue Corona-Fälle im Landkreis Kitzingen

14.00 Uhr: Bürger und Firmen im Raum Schweinfurt spenden Schutzausrüstung

12.00 Uhr: Evakuierung von Würzburger Seniorenheim denkbar

11.00 Uhr: Zentrale Stelle zur Vergabe von Schutzausrüstung im Landkreis Würzburg

10.20 Uhr: Zehnter Todesfall in Würzburger Seniorenheim

10.10 Uhr: Große Anspannung bei Obdachlosen in Würzburg

10.00 Uhr: Schutzmasken und Desinfektionsmittel im Landkreis Aschaffenburg gesucht

09.30 Uhr: Erster Todesfall im Landkreis Main-Spessart

25.03.20 – 09.30 Uhr: Livestream: Stellungnahme zu neun Corona-Toten in Würzburger Seniorenheim

20.20 Uhr: Zentrum zur Verteilung von Schutzausrüstung in Aschaffenburg eingerichtet

19.15 Uhr: Weitere Corona-Fälle in den Landkreisen Bad Kissingen und Kitzingen

18.29 Uhr: Schweinfurter Rettungsdienste bitten um Schutzmasken-Spenden

18.00 Uhr: Jetzt 54 Fälle im Landkreis Miltenberg

17.00 Uhr: 34 neue Corona-Patienten im Raum Würzburg, 13 wieder gesund

16.45 Uhr: FHWS verlagert Lehrangebote ins Internet

16.15 Uhr: In Schweinfurt sind Trauungen weiter möglich

15.50 Uhr: Erster Corona-Todesfall in Aschaffenburg

15.40 Uhr: Dringender Appell des Bürgerspitals nach Schutzkleidung und personeller Hilfe

15.25 Uhr: Kurzarbeit bei der Main-Post

15.00 Uhr: Firmen aus Aschaffenburg sollen Schutzausrüstung bereitstellen

14.30 Uhr: Kirchenglocken in Würzburg läuten ökumenisch in Corona-Krise

10.45 Uhr: Nur noch eine Begleitperson bei Geburten im Raum Miltenberg

24.03.20 – 08.40 Uhr: Blindeninstitut Würzburg hat “die Lage im Griff”

17.00 Uhr: Vier neue Fälle im Landkreis Main-Spessart

16.45 Uhr: Wertstoffhöfe in Aschaffenburg geschlossen, Müllabfuhr läuft normal weiter

16.30 Uhr: Insgesamt 95 Infizierte in Stadt und Landkreis Aschaffenburg

16.00 Uhr: 22 weitere Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Würzburg

15.40 Uhr: Bürgertelefon als wichtige Anlaufstelle im Landkreis Aschaffenburg

15.00 Uhr: Zwei neue Fälle im Landkreis Haßberge – Arzt mit Corona-Virus infiziert

12.00 Uhr: Keine Ermittlungen nach Todesfällen in Würzburger Pflegeheim

10.30 Uhr: Über 450 bestätigte Corona-Fälle in ganz Unterfranken

04.40 Uhr: Kein Engpass an Beatmungsgeräten an Würzburger Uniklinik

04.35 Uhr: Fresenius Medical Care stellt Produktion für drei Tage ein

23.03.20 – 04.30 Uhr: Gesundheitsamt Würzburg meldet 10 neue Fälle

15.30 Uhr: Zwei weitere Fälle im Raum Aschaffenburg

13.00 Uhr: Zwei neue Fälle im Landkreis Haßberge

22.03.20 – 07.55 Uhr: Drei neue bestätigte Coronafälle im Landkreis Bad Kissingen

15.50 Uhr: Tagespflegeeinrichtungen werden geschlossen

15.45 Uhr: Gesundheitsamt Aschaffenburg meldet 79 Corona-Infizierte

12.40 Uhr: 11 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Rhön-Grabfeld

21.03.20 – 11.05 Uhr: 16 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Haßberge

19.00 Uhr: Weitere vier Personen aus Würzburg am Coronavirus gestorben

18.00 Uhr: Caritas Würzburg fordert mehr Schutzausrüstungen

17.30 Uhr: 54 neue Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Würzburg

17.00 Uhr: Neun neue Corona-Fälle im Raum Schweinfurt

16.00 Uhr: Neue Covid-19-Teststelle im Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Schweinfurt

15.10 Uhr: Polizei in Unterfranken ist für vermehrte Ausgangskontrollen gewappnet

14.45 Uhr: Zahl der Coronafälle im Landkreis Main-Spessart konstant, Müllabfuhr fährt weiterhin

13.30 Uhr: Security-Mitarbeiter vor Würzburger Einkaufsmärkten

12.20 Uhr: Verschiedene Änderungen der Stadt Würzburg

11.00 Uhr: Schulen ziehen gemischte Bilanz über erste Woche Online-Unterricht

05.30 Uhr: Würzburger Vereinen droht Insolvenz

05.20 Uhr: Produktion bei Bosch Rexroth geht weiter

05.15 Uhr: Elf positiv getestete Fälle in Main-Spessart

05.10 Uhr: Keine Besucher im Schweinfurter Leopoldina-Krankenhaus

05.05 Uhr: Kein Bier mehr auf dem Kreuzberg wegen Coronavirus

04.40 Uhr: Gesundheitsamt Schweinfurt meldet drei neue Fälle

20.03.20 – 04.30 Uhr: Fünfter Todesfall in Würzburg

19.00 Uhr: Stadt Würzburg rät von Menschenansammlungen ab

18.00 Uhr: Zehn Corona-Fälle im Landkreis Bad Kissingen

17.00 Uhr: Behörden am Untermain überlastet

16.00 Uhr: Gesundheitsamt zählt 112 Corona-Fälle im Raum Würzburg

15.00 Uhr: Drei Corona-Patienten im Klinikum Aschaffenburg

14.30 Uhr: Weniger Menschen auf Würzburgs Straßen

14.10 Uhr: Auswirkungen bei Schaeffler in Unterfranken

13.40 Uhr: Fußballclub Viktoria Aschaffenburg verkauft “Geisterspiel-Tickets”

13.20 Uhr: Stadt Bad Kissingen will ansässige Unternehmen fördern

11.40 Uhr: Internationales Kinderfest Würzburg abgesagt

11.00 Uhr: Evangelische Kirche Aschaffenburg kündigt Online-Gottesdienste an

09.00 Uhr: Coronatests in Klinik Kitzinger Land bislang alle negativ

19.03.20 – 06.30 Uhr: AWO-Vertreterin fordert Schließung der Tagespflege

18.50 Uhr: Bayerisches Gesundheitsministerium bestätigt 4. Coronavirus-Todesfall in Würzburg

16.10 Uhr: Bistum bietet Tagungshäuser und Priesterseminar bei Bedarf an

15.45 Uhr: Schon 96 Corona-Fälle im Raum Würzburg

15.30 Uhr: Insgesamt neun Corona-Fälle im Landkreis Bad Kissingen

15.15 Uhr: Vorerst kein “Brückenschoppen” mehr in Würzburg

12.45 Uhr: Medizinstudierende zur Mithilfe aufgerufen

12.00 Uhr: Würzburger NBA-Spieler Maxi Kleber im Wartestand

09.30 Uhr: Problem mit ausländischen Erntehelfern bei Spargelbauern

07.25 Uhr: Würzburger gründen virtuellen Senioren-Stammtisch

18.03.20 – 06.45 Uhr: Mainfränkische Werkstätten von Schließungen betroffen

18.00 Uhr: Rhön-Klinikum stellt für möglichen Patientenandrang sechs Container auf

17.43 Uhr: Nun sieben bestätigte Corona-Fälle in Main-Spessart

15.00 Uhr: Rathäuser in MSP – Trauungen ja, aber nur noch mit Brautpaar

14.35 Uhr: Uniklinik Würzburg: Versorgung ist gesichert

12.30 Uhr: Die aktuelle Lage in Würzburg

11.00 Uhr: Krisenstab der Regierung von Unterfranken ist einsatzbereit

10.45 Uhr: Corona-Schutzschirm für Gastgewerbe gefordert

07.45 Uhr: Metzgerei richtet Corona-Lieferservice ein

06.35 Uhr: Karfreitagsprozession in Lohr abgesagt

05.45 Uhr: 400 Menschen im Landkreis Haßberge in Quarantäne

05.30 Uhr: Bestatter fordern Einstufung als “systemrelevant”

04.45 Uhr: Corona-Virus bremst Würzburger Kickers aus

04.40 Uhr: Fünf neue Fälle im Landkreis Schweinfurt

17.03.20 – 04.30 Uhr: Landkreis Bad Kissingen meldet vier weitere Fälle

18.30 Uhr: Dritter durch Coronavirus infizierter Würzburger gestorben

18.00 Uhr: Würzburger Tafel bis 19. April geschlossen

17.30 Uhr: Insgesamt fünf Corona-Fälle im Landkreis Main-Spessart

16.03.20 – 11.15 Uhr: Wahl der Fränkischen Weinkönigin doch verschoben

18.21 Uhr: Zweiter Coronavirus-Todesfall in Würzburg

18.20 Uhr: Weitere Corona-Fälle in Aschaffenburg

18.00 Uhr: Acht neue Corona-Fälle im Raum Würzburg

15.30 Uhr: Landkreis Miltenberg meldet zwei weitere Corona-Fälle

13.30 Uhr: Zwei neue Fälle in den Haßbergen, in Unterfranken jetzt 100

15.03.20 – 09.00 Uhr: Schlösserverwaltung schließt Würzburger Residenz

19.30 Uhr: Landkreis Miltenberg meldet zweiten Corona-Fall

18.00 Uhr: SKF schickt Mitarbeiter ins Home-Office

17.30 Uhr: Nun fünf Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Schweinfurt

17.00 Uhr: Schon 51 Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Würzburg

16.30 Uhr: Bereits 22 Conona-Infizierte im Raum Aschaffenburg

16.00 Uhr: Bischof Jung setzt Sonntagspflicht aus – Gläubige dürfen zuhause bleiben

15.30 Uhr: Vier Mitarbeiter des Klinikums Aschaffenburg-Alzenau infiziert

14.00 Uhr: CSU-Bundestagabgeordnete Anja Weisgerber in Quarantäne

12.00 Uhr: Ein Brose-Mitarbeiter am Standort Würzburg mit Coronavirus infiziert

10.40 Uhr: Kitzingen reagiert auf weitere Fälle

14.03.20 – 08.30 Uhr: Miltenberg meldet 1. Corona-Fall

19.10 Uhr: Dritter Corona-Fall im Landkreis Schweinfurt

18.40 Uhr: Realschule Ebern geschlossen

17.30 Uhr: Schüler der FOS Marktheidenfeld positiv auf Corona getestet

16.10 Uhr: Mit Coronavirus infizierter Rentner in Würzburg gestorben

15.40 Uhr: Erster Corona-Fall im Landkreis Rhön-Grabfeld

14.20 Uhr: Wahl der Fränkischen Weinkönigin findet fast ohne Publikum statt

13.50 Uhr: Dessauer-Gymnasium in Aschaffenburg geschlossen

12.10 Uhr: Drei BRK-Rettungsteams in Quarantäne

11.20 Uhr: Kliniken rüsten sich für Patienten

10.00 Uhr: Neue Regeln für Veranstalter in Würzburg

13.03.20 – 05.50 Uhr: Grundschulen Zell und Thüngersheim geschlossen

19.00 Uhr: Nun 24 Corona-Infizierte in Stadt und Landkreis Würzburg

18.30 Uhr: Realschule Marktheidenfeld bis 22. März geschlossen

17.05 Uhr: Montessorischule in Sulzbach geschlossen

16.50 Uhr Zwei Corona-Infizierte im Landkreis Schweinfurt

16.35 Uhr: Realschule in Schonungen und Humboldt-Gymnasium in Schweinfurt geschlossen

13.30 Uhr: Zwei weitere Corona-Fälle im Landkreis Bad Kissingen

12.05 Uhr Erster Corona-Fall im Landkreis Kizingen

11.35 Uhr Corona-Verdacht: Aschaffenburger Hausarzt-Praxis geschlossen

Corona-Ticker Unterfranken: Eine Tote im Kreis Bad Kissingen

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