Corona-Tröpfcheninfektion: So verteilt sich ausgehustete Atemluft – Gesundheit

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Ein Kurzfilm der Universität illustriert eindrücklich, wie sich kleinste Luftströmungen im Raum verteilen.

Dabei spielt eine entscheidende Rolle, wie sich die Person verhält, die die ausgeatmete Luft abgibt.

Im Video ist beispielsweise ein massiver Unterschied zu sehen, ob jemand einfach in den Raum Husten, ein Hand vor den Mund hält oder den Mund mit der Armbeuge abdeckt.

Hier der Film der Universität:

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Das Robert Koch-Institut hält einen Mindestabstand von 1,5 Meter zu anderen Personen für eine der wichtigsten Schutzmaßnahmen, um sich nicht mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu infizieren, da sich das Virus durch direkten Kontakt zwischen Menschen über kleine Tröpfchen übertragen kann.

Wie so eine Übertragung aussehen kann, machen Forschende der Bauhaus-Universität Weimar mithilfe modernster Technologie sichtbar.

Ein deutsches Forschungsteam machte sichtbar, was dem menschlichen Auge verborgen bleibt.

Mithilfe sogenannter Schlierenspiegel zeigen die Forschenden, wie sich ausgeatmete Atemluft im Raum verteilt.

Hierdurch soll die Bedeutung von Sicherheitsabständen zum Schutz vor Infektionskrankheiten wie COVID-19 verdeutlicht werden.

Universitätsvideo verdeutlicht, warum Abstand halten wichtig ist

Abstand halten! – Wie sich Atemluft beim Husten verbreitet.

Ein Experiment der Professur Bauphysik.

from Bauhaus-Universität Weimar on Vimeo.

Eindrucksvolle Visualisierung der Raumluftverteilung

„Besonders beim Husten ohne Schutz vor dem Mund wird deutlich, wie stark sich die Atemluft im Raum ausbreitet“, betont Professor Conrad Völker.

Aus diesem Grund müsse der Mund beim Husten stets bedeckt werden.

Dies zeige das Experiment eindrücklich.

„Am besten mit der Armbeuge, auch um die Hände sauber zu halten und mögliche Viren oder andere Krankheitserreger nicht über Körperkontakt oder Oberflächen weiterzutragen“, ergänzt der Professor.

Das Video verdeutlicht auch, dass Atemschutzmasken keinen hundert-prozentigen Schutz vor einer Tröpfcheninfektion geben.

Die Verteilung der Raumluft wurde mittels dem sogenannten Schlieren-Verfahren visualisiert.

Das Herzstück dieses Verfahrens ist ein konkaver und extrem fein geschliffener Spiegel mit rund einem Meter Durchmesser.

In diesem Schlierenspiegel werden selbst kleinste Luftströmungen sichtbar.

„Das Prinzip ist ähnlich wie bei einer überhitzten Straße im Sommer, wenn die Luft über dem Asphalt flimmert“, erklärt Völker.

Die Dichteunterschiede in der Raumluft führen zu einer Ablenkung des Lichtes, was dann mithilfe des Spiegels sichtbar gemacht wird.

Mit bloßem Auge seien diese Bewegungen nicht wahrnehmbar.

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden.

Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Diese Art von Spiegelsystem gibt es laut der Bauhaus-Universität Weimar weltweit nur viermal.

Im Normalfall wird das System eingesetzt, um Raumluftströmungen in Innenräumen zu analysieren, um beispielsweise zu ermitteln, welche Einflüsse das Raumklima auf den menschlichen Körper hat.

(vb)

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Tekk.tv Gesundheit 

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