Coronavirus: Diese Impfstoffe sollen Covid-19

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Das faule Coronavirus: Warum die Mutation von Sars-CoV-2 für Impfstoff Hoffnung macht

Würde das Coronavirus, ähnlich wie Grippeerreger ständig mutieren, wäre ein Impfstoff schon bald wirkungslos. Forscher entdeckten jetzt jedoch: Das Virus verändert sich nur langsam. Die Hoffnung, bald einen wirksamen Impfstoff gegen Sars-CoV-2 zu finden, ist groß.

Ein Impfstoff gegen das Coronavirus (SARS-CoV-2), sagen Experten, stehe in einigen Monaten zur Verfügung. Um dessen Wirkung einschätzen zu können, müssen die Virologen aber unter anderem wissen, wie schnell sich der Erreger verändert. Würde er rasch mutieren, wäre eine Impfung bald wirkungslos. Bei Grippeerregern ist das der Fall, deshalb müssen die Pharmafirmen jedes Jahr neue Seren entwickeln, die sich gegen die jeweils aktuellen Virenstämme richten.

Dazu gibt es eine gute Nachricht: Offenbar mutiert SARS-CoV-2, das die Lungenkrankheit Covid-19 auslöst, nur sehr langsam. Das fanden Forscher um den Bioinformatiker Niema Moshiri von der University of California in San Diego heraus. Sie hatten den evolutionären Stammbaum des Erregers untersucht. Dieses Konzept gründet auf der Evolutionstheorie von Charles Darwin und beschreibt, wie sich das Erbgut eines Lebewesens mit der Zeit verändert und sich dadurch auch seine Eigenschaften wandeln.

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