Coronavirus: Fitness-Zustand könnte COVID-19-Verlauf beeinflussen – Gesundheit

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Zwar werden vonseiten der Politik umfangreiche Maßnahmen getroffen, um die Erkrankung, die durch das neuartige Coronavirus ausgelöst wird, einzudämmen.

Doch Fachleuten zufolge bleibt das Risiko einer Infektion für einen Großteil der Bevölkerung dennoch bestehen.

Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nimmt weiter zu.

Medikamente oder einen Impfstoff gegen den neuen Erreger gibt es bislang nicht.

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Doch starke Abwehrkräfte könnten helfen, um einer schweren Erkrankung mit dem Virus vorzubeugen.

Denn je fitter das Immunsystem ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass wir gesund bleiben.

Sport kann dazu beitragen, unsere Abwehr zu kräftigen.

Auch wenn die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus nicht mehr so schnell wie noch vor einigen Tagen steigt, ist die Gefahr durch den neuen Erreger längst noch nicht vorüber.

Um sich vor einer Ansteckung zu schützen, ist es wichtig, Hygieneregeln einzuhalten und von anderen Menschen Abstand zu halten.

Empfehlenswert ist auch ein starkes Immunsystem, das zwar nicht vor einer Infektion bewahren kann, aber zu einem milderen Krankheitsverlauf beitragen könnte.

Sport stärkt das Immunsystem und könnte mildere Corona-Krankheitsverläufe begünstigen

Prof.

Dr.

Dr.

Claus Reinsberger, Neurologe und Leiter des Sportmedizinischen Instituts der Universität Paderborn, erklärt in einer aktuellen Mitteilung, wie Sport das Immunsystem beeinflusst und damit zu einem möglicherweise milderen Verlauf der Krankheit beiträgt.

Der Experte ruft zum Handeln auf: „Die körperliche Leistungsfähigkeit und das Immunsystem zu stärken, ist essentiell – in Zeiten von Corona mehr denn je.

Auch bislang nicht oder wenig Aktive sollten jetzt trainieren, wenn sie nicht an Krankheitssymptomen leiden.

Wie Sport das Immunsystem beeinflusst

„Wenn es zu einer Infektion kommt, ist es vorteilhaft, gesundheitlich und in Bezug auf die eigene Fitness bestmöglich aufgestellt zu sein“, erläutert Reinsberger, der sich in seiner Forschung mit klinisch-wissenschaftlicher Leistungs- und Gesundheitsdiagnostik befasst.

Wie der Mediziner weiter erklärt, erhält Sport „nicht nur die Fitness, sondern hilft dem Körper durch seine Wirkung auf die Abwehrkräfte dabei, mit Infektionen besser fertig zu werden“.

Gleichzeitig macht der Fachmann aber deutlich: „Das Infektionsrisiko als solches wird nicht verringert.

Das Virus betrifft fitte und weniger fitte Menschen gleichermaßen – aber die Verläufe sind vermutlich unterschiedlich.

Eine zentrale Bedeutung kommt laut Reinsberger vor allem der Eigenregulation des Immunsystems zu: „Neue Erreger provozieren Immunreaktionen, die in erster Linie dazu dienen, die Viren zu bekämpfen“, so der Arzt.

Sport trägt dazu bei, die körpereigenen Abwehrkräfte nachhaltig zu stärken.

Reinsberger rät unter anderem zu Ausdaueraktivitäten wie Joggen: „Eine moderate Intensität ist besonders zu empfehlen.

Dabei wird das Immunsystem vermutlich am besten aktiviert.

Von Extrembelastungen rate ich allerdings ab“.

Wer allerdings nicht nach draußen gehen kann, will oder darf, findet im Internet auch einfache Fitness-Tipps für zu Hause.

„Studien haben belegt, dass durch eine Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit auch die Prozesse der Eigenregulation optimiert werden.

Das Ergebnis: Der Körper kann besser auf Infektionen reagieren.

„Im Normalfall wird durch die Mechanismen der Eigenregulation sichergestellt, dass diese Reaktion nicht überschießt.

Tut sie das doch, ist der komplette Organismus überlastet“, sagt der Wissenschaftler.

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