Coronavirus: Häufig neurologische Beschwerden bei COVID-19 entdeckt – Gesundheit

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In einer kürzlich veröffentlichten Studie wurde eine Kohorte von 799 COVID-19-Patientinnen und Patienten aus dem Tongji-Krankenhaus in Wuhan analysiert.

Ziel der Untersuchung war eine Abgrenzung der klinischen Charakteristika von tödlich geendeten Covid-19 Fällen zu schaffen.

113 der Personen in der Kohorte starben an COVID-19.

Die Analyse ergab unter anderem, dass bei jedem fünften Todesfall auch eine hypoxische Enzephalopathie (Hirnschädigung) diagnostiziert wurde.

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Internationale Forschende berichten, dass mit rund jeder dritten SARS-CoV-2-Infektion neurologische Symptome einhergehen.

Zudem wurde bei jedem fünften untersuchten Covid-19-Todesfall eine schwere neurologische Komplikation in Form einer hypoxischen Enzephalopathie festgestellt.

Die Studienergebnisse wurden in dem renommierten Fachjournal „The BMJ“ und auf dem medizinischen Preprint-Server „medRxiv“ veröffentlicht.

Zu den Leitsymptomen einer COVID-19-Erkrankung zählen trockener Husten und Fieber.

Darüber hinaus wurde auch von neurologischen Beschwerden wie Geschmacks- und Riechstörungen berichtet.

Zwei aktuelle Studien, in denen Daten von Betroffenen aus Wuhan ausgewertet wurden, zeigten nun, dass neurologische Beschwerden und Komplikationen in Verbindung mit COVID-19 häufiger auftreten, als bislang gedacht.

Neurologische Beschwerden bei viralen Infektionen nicht ungewöhnlich

COVID-19: Mehr neurologische Symptome als bislang gedacht

Das Deutsche Ärtzeblatt berichtet, dass es nicht ungewöhnlich ist, dass virale Atemwegsinfektionen, wie beispielsweise die Influenza, auch neurologische Beschwerden auslösen.

So gingen auch bei Infektionen mit anderen sich im Umlauf befindenden Coronaviren nicht selten neurologische Symptome einher.

Einige Studien deuten darauf hin, dass Erreger wie SARS und MERS auch das Gehirn befallen.

Für das neuen Coronavirus SARS-CoV-2 sei dies allerdings bislang nicht belegt.

Viele Patientinnen und Patienten mit COVID-19 berichten über Riechstörungen und Geschmacksveränderungen.

Nun berichtet ein chinesisches Forschungsteam von der Huazhong-Universität (Wuhan) in einer weiteren Studie, dass neurologische Symptome eine direkte oder indirekte Folge einer Infektion sein können.

Die Forschenden halten es für sehr wahrscheinlich, dass COVID-19 das zentrale Nervensystem in Mitleidenschaft zieht.

Hirnschädigungen bei jedem fünften COVID-19 Todesfall

So zeigte das Team um Forschungsleiter Huijuan Jin an Krankenakten von 214 COVID-19-Patientinnen und -Patienten, dass jede dritte erkrankte Person von neurologischen Symptomatiken berichtet.

Demnach litten 16,8 Prozent der Betroffenen unter Schwindel, 13,1 Prozent unter Kopfschmerzen, 5,6 Prozent unter Geschmacksstörungen und 5,1 Prozent unter Riechstörungen.

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden.

Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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