Coronavirus: Hohe Sterberaten unter schweren COVID-19-Verläufen in New York – Gesundheit

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Mehr als jeder fünfte COVID-19-Fall, der in einem Krankenhaus in New York City behandelt wurde, verläuft kritisch.

Während den kritischen Verläufen stirbt mehr als jeder dritte Betroffene.

Vier von fünf Patientinnen und Patienten mit kritischen Verläufen mussten künstlich beatmet werden.

Mit dem Tod im Krankenhaus verbundene Risikofaktoren sind der Studie zufolge höheres Alter und das Vorhandensein von chronischen Herz- oder Lungenerkrankungen.

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Die bislang größte amerikanische COVID-19-Fallstudie aus New York City gibt Aufschluss darüber, wie sich das Coronavirus SARS-CoV-2 auf erwachsene Patientinnen und Patienten in den USA auswirkt.

Die Analyse zeigt, dass 22 Prozent der im Krankenhaus behandelten Fälle kritisch verlaufen und dass unter den kritischen Verläufen 39 Prozent der Betroffenen versterben.

Die Studie wurde kürzlich in dem renommierten Fachjournal „The Lancet“ vorgestellt.

Selbst in Kliniken mit modernster Ausrüstung verlaufen kritische COVID-19-Erkrankungen in New York oft tödlich.

Die bislang größte Fall-Analyse aus Amerika zeigt, dass 39 Prozent aller intensivmedizinisch behandelten Patientinnen und Patienten sterben.

Die häufigsten Komplikationen, die zum Tod führen, sind Lungen-, Kreislauf- oder Nierenversagen.

Ähnliche Ergebnisse wie in China, Italien und England

Bislang größte COVID-19-Fallstudie aus Amerika veröffentlicht

In einem detaillierten Bericht wurden 257 COVID-19-Betroffene dokumentiert, die vom 2.

März bis zum 1.

April 2020 in zwei Krankenhäusern in New York City, USA, aufgenommen wurden.

Die Patientinnen und Patienten wurden mindestens 28 Tage lang beobachtet.

Die Ergebnisse spiegeln Berichte aus China, Italien und England wider, berichten die Forschenden.

„In den USA gab es über 1,5 Millionen bestätigte Fälle von COVID-19 und über 90.

000 Todesfälle“, erläutert Dr.

Natalie Yip, eine der Autorinnen der Studie vom Irving Medical Centre der Columbia University.

Obwohl das klinische Spektrum der Krankheit in Berichten aus China und Italien bereits charakterisiert wurde, beschränkte sich das Verständnis darüber, wie das Virus schwerkranke Betroffene in den USA befällt, bisher auf kleinere Fallberichte.

Die aktuelle Studie ziele darauf ab, Risikofaktoren zu identifizieren, die mit dem Tod kritisch kranker COVID-19-Patientinnen und Patienten in einem US-Krankenhaus in Verbindung stehen.

Ergebnisse im Überblick

Bis zum 28.

April 2020 waren 101 der kritisch kranken Patientinnen und Patenten verstorben (39 Prozent).

Bei 94 Fällen war die Behandlung noch nicht abgeschlossen und 58 der 257 Betroffenen wurden lebend aus dem Krankenhaus entlassen.

Die Studie konzentrierte sich auf zwei Krankenhäuser in New York City, die an das Irving Medical Center der Columbia University im Norden Manhattans angeschlossen sind.

Zwischen dem 2.

März und dem 1.

April 2020 wurden dort 1.

150 Erwachsene mit laborbestätigtem COVID-19 aufgenommen.

Von diesen Fällen erkrankten 257 Personen (22 Prozent) schwer und mussten auf einer Intensivstation aufgenommen werden.

Die am häufigsten berichteten Symptome bei den Krankenhauspatienten waren:

Die Mehrzahl der kritisch kranken Betroffenen waren Männer (67 Prozent, 171 von 257 Fällen).

Der Großteil der kritischen Erkrankungen trat ab einem Alter über 62 Jahre auf.

Jeder fünfte Betroffene war jedoch unter 50 Jahre alt (22 Prozent; 55 von 257 Personen).

Über 80 Prozent der kritisch Kranken hatten mindestens eine chronische Erkrankung, wobei Bluthochdruck (63 Prozent; 162 von 257 Fällen) und Diabetes (36 Prozent; 92 von 257) am häufigsten vertreten war.

Zudem war die Hälfte aller kritischen Fälle fettleibig.

Mehr als drei Viertel (79 Prozent) der kritisch kranken COVID-19-Betroffenen benötigte eine mechanische Beatmung.

Die Patientinnen und Patienten verbrachten durchschnittlich 18 Tage an einem Beatmungsgerät.

Dieser Zeitraum variierte zwischen neun und 28 Tagen.

Rund ein Drittel (31 Prozent) dieser Fälle entwickelte während der Erkrankung schwere Nierenschäden und benötigte zusätzliche Therapien wie beispielsweise eine Dialyse.

Tekk.tv Gesundheit 

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