Coronavirus: Körperliche Fitness beeinflusst Verlauf positiv

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Regelmäßige körperliche Aktivität kann das Risiko eines schweren Verlaufs der durch SARS-CoV-2 entstehenden Krankheit Covid-19 senken.

Die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem akuten Atemnotsyndrom kommt, eine der Haupttodesursachen bei Covid-19, ist signifikant verringert.

Zu diesem Ergebnis kam eine neue Studie der University of Virginia.

Die Untersuchung und ihre Resultate wurden vor Kurzem in dem englischsprachigen Fachjournal „Redox Biology“ vorgestellt.

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Es ist kein Geheimnis, dass man sich ausreichend bewegen sollte, um fit und vital zu bleiben und diversen Krankheiten vorzubeugen.

Doch welche Rolle spielt körperliche Aktivität, wenn es zu einer Infektion mit dem aktuell kursierenden Coronavirus SARS-CoV-2 kommt?

ARDS betrifft 20 Prozent

Gewöhnlich wird seit einiger Zeit zu „Social Distancing“ geraten, um sich vor SARS-CoV-2 zu schützen und als Erkrankter eine Verbreitung des Virus zu verhindern.

Verläuft Covid-19 jedoch schwer, werden Betroffene in ein Krankenhaus gebracht und oftmals an ein Beatmungsgerät angeschlossen.

Bei circa 80 Prozent der Covid-19-Erkrankten kommt es jedoch nur zu milden Symptomen, sodass sie keine Atemhilfe benötigen.

Die neue Studie konnte nun wertvolle Hinweise über ein bestimmtes endogenes antioxidatives Enzym aufdecken, sodass das Forschungsteam in der Lage war ein innovatives Therapeutikum für Patienten mit ARDS durch Covid-19 zu entwickeln.

Covid-19-Fälle sterben an akutem Atemnotsyndrom

Zwischen drei und 17 Prozent aller Covid-19-Betroffenen erleiden das akute Atemnotsyndrom (ARDS).

Körperliche Betätigung senkt bei den Erkrankten jedoch offenbar die Intensität des ARDS oder beugt diesem sogar vor.

Den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) zufolge sind sogar zwischen 20 und 42 Prozent der Covid-19 Fälle in Krankenhäusern vom ARDS betroffen.

Die Behörde des US-amerikanischen Gesundheitsministeriums gab an, dass von diesen Menschen 67 bis 85 Prozent auf die Intensivstation gebracht werden müssen.

Experten gehen davon aus, dass etwa die Hälfte dieser Patienten an schwerem ARDS versterben.

Aktivitätslevel kann lebensrettend sein

Die Wissenschaftler fertigten einen Überblick über die vorhandene medizinische Forschung auf, die sich mit dem Antioxidans „extrazelluläre Superoxiddismutase“ (ecSOD) beschäftigt.

Das starke Antioxidans geht gegen freie Radikale vor, bewahrt das Gewebe vor Schäden und verhindert Krankheiten.

Die Muskeln des Menschen bilden ecSOD von selbst, indem sie es in den Blutkreislauf abgeben.

Auf diese Weise wird das Antioxidans an lebenswichtige Organe weitergegeben.

Seine Herstellung kann durch Herz-Kreislauf-Übungen gezielt unterstützt werden.

Bei diversen Krankheitsbildern wird eine Reduktion der ecSOD-Konzentration beobachtet.

Zu den Erkrankungen gehören unter Anderem Nierenversagen, ischämische Herzleiden und akute Lungenkrankheiten.

Darüber hinaus wird eine geringe Menge ecSOD mit chronischen Krankheiten wie Osteoarthritis assoziiert.

Laboruntersuchungen an Mäusen zeigten außerdem, dass eine beeinträchtigte Herstellung des Antioxidans Herzleiden verschlimmert.

Eine Anregung der ecSOD-Produktion wirkte sich hingegen positiv auf die Herzgesundheit aus.

 
Hier erfahren Sie mehr über ARDS infolge des Coronavirus:

ecSOD bewahrt den Körper vor Krankheiten

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