Coronavirus: Maskenpflicht kommt (Update) – Gesundheit

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Da es nicht genügend Masken zu erwerben gibt, ist wichtig, auf entsprechende Hygienemaßnahmen beim Wiederverwenden zu achten.

Damit beim erneuten Tragen einer Maske nicht mehr Schaden als Nutzen entsteht, hat das Robert-Koch-Institut einfache Handlungsempfehlungen herausgegeben.

Diese können hier nachgelesen werden.

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Update: 20.

04.

2020, 11:40 Uhr
Als erstes Bundesland führt Bayern eine Maskenpflicht ein, um eine übermäßige Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verhindern.

Die Pflicht von Mund-Nasen-Schutzmasken (MNS) soll für alle Geschäfte sowie für den öffentlichen Nahverkehr gelten.

In einer Regierungserklärung betonte Ministerpräsident Markus Söder (CSU), dass es vor allem darum ginge, die Nase und den Mund zu verdecken.

Selbstgemachte Masken bzw.

auch ein Schal würden ausreichen.

Bayern führt als erstes Bundesland eine Maskenpflicht ein

Neben Bayern führt auch Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern eine Mund-Nasen-Schutz-Pflicht ein.

Die Bestimmungen gelten ab dem 27.

April.

Einzelne Städte wie Jena und Wolfsburg hatten bereits eine solche Pflicht aus Eigeninitiative gestartet.

Die Bundesregierung ist diesen Schritt noch nicht gegangen.

Bislang gilt nur eine dringende Empfehlung eine Maske zu tragen.

Experten vermuten, dass eine solche Pflicht kommen werde, sobald genügend Masken zu erwerben seien.

Auch andere Bundesländer ziehen nach

Söder zog in seiner Erklärung ein positives Fazit der bisherigen Schutzmaßnahmen.

Dennoch warnte er vor Ungeduld.

Die derzeitige Entwicklung sei “zerbrechlich”.

Ein “normales Leben wird es nicht so schnell geben”.

Update: 11.

04.

2020, 14:22 Uhr
Die Johns Hopkins University meldet weltweit 1.

709.

014 COVID-19-Fälle und insgesamt 103.

536 Todesfälle in Verbindung mit einer SARS-CoV-2-Infektion.

Allein in den USA sind derzeit über eine halbe Millionen Krankheitsfälle bekannt.

Besonders hoch sind die Todesraten in den USA, Spanien, Italien, Frankreich und England.

Rund zwei Drittel aller bekannten COVID-19-Todesfälle stammen aus diesen fünf Ländern.

382.

400 Personen gelten der Johns Hopkins University zufolge als geheilt.

Hier die Fallzahlen der zehn am stärksten betroffenen Länder laut Johns Hopkins University (Stand: 11.

04.

2020; 14:22 Uhr):

Für Deutschland sind die Daten vom Robert Koch-Institut (RKI) verlässlicher, aber auch etwas langsamer.

Vom 10.

04.

2020 auf den 11.

04.

2020 meldet das RKI 4.

133 Neuinfektionen und 171 neue Todesfälle.

Somit bewegen sich die Zuwachsraten im Rahmen der vergangenen Tage.

Insgesamt zählt das RKI 117.

658 laborbestätigte COVID-19-Fälle sowie 2544 Todesfälle, die mit SARS-CoV-2 in Verbindung stehen.

Hier die gemeldeten Fallzahlen der einzelnen Bundesländer im Überblick (Stand: 11.

April 2020; Quelle: RKI):

Auf Hygienemaßnahmen achten

Auch in China sorgen sich Mediziner über mögliche Zweitinfektionen.

Dort waren ähnliche Fälle bekannt geworden.

Mehrere Patienten waren als geheilt aus dem Krankenhaus entlassen worden und später an Covid-19 gestorben.

Als mögliche Ursache werden allerdings auch inkonsistente Testmethoden genannt.

Das Virus könnte sich möglicherweise “reaktivieren”, so Jeong Eun-kyeong, Direktor der südkoreanischen Gesundheitsbehörde.

Derzeit untersucht die KCDC 91 Fälle, bei denen die Erkrankung erneut aufgetreten ist, nachdem die Betroffenen eigentlich schon als geheilt galten.

Vermutlich haben sie sich nicht erneut infiziert, sondern das Virus wurde auf noch unbekannte Weise reaktiviert.

„Wir fokussieren uns nun stärker auf eine mögliche Reaktivierung und führen eine umfassende Studie dazu durch“, berichtet Eun-kyeong.

„Es habe viele Fälle gegeben, in denen Patienten während ihrer Behandlung an einem Tag negativ getestet wurden und am nächsten positiv.

Bereits geheilte Patienten können offenbar einen erneuten Ausbruch von Covid-19 erleiden.

Diese mögliche Erkenntnis stellte das „Korean Centers for Disease Control and Prevention“ (KCDC), das vergleichbar mit dem “Robert Koch-Institut” in Deutschland ist, in einem seiner täglichen Briefings.

Hierfür müsse offenbar noch nicht einmal eine erneute Infektion stattfinden.

Update: 10.

04.

2020, 14:44 Uhr
Das derzeit am meisten favorisierte Konzept sieht eine kontrollierte Durchseuchung der Bevölkerung vor.

Grundvorraussetzung hierfür ist eine Immunität nach einer durchlebten Infektion mit dem Covid-19-Erreger.

Bislang gehen Forschende in aller Welt davon aus, dass zumindest eine zeitweise Immunität erreicht wird, sobald eine Coronavirus-Infektion überstanden ist.

Ein Bericht des südkoreanischen „Korean Centers for Disease Control and Prevention“ lässt an dem Konzept zweifeln.

Für einen erneuten Krankheitsverlauf müssen bereits genesene Patienten sich offenbar noch nicht einmal neu mit dem Corona infizieren.

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