Coronavirus: Orales Immunsystem beeinflusst Infektionsrisiko und Krankheitsverlauf – Gesundheit

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Forschende aus Wuhan, China zeigten, dass eine Barriere durch die Mundschleimhaut und durch ein intaktes orales Immunsystem Schutz vor einer SARS-CoV-2-Infektion bieten kann.

Auch während einer Infektion hilft das orale Immunsystem und die Mundschleimhaut dabei, zusätzliche Bakterien abzuwehren, die im schlimmsten Fall zu Komplikationen wie Lungenentzündung und Sepsis führen können

Die Mundgesundheitsstiftung rät in einer aktuellen Empfehlung dazu, während der Corona-Pandemie ein erhöhtes Augenmerk auf die Mundhygiene zu legen.

Denn die Mundhöhle sei ein Herd für pathogene Keime, die von dort in den Körper gelangen.

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Mit einfachen Speicheltests könne jeder selbst zu Hause feststellen, wie fit sein orales Immunsystem ist.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie ist es wichtiger denn je, ein besonderes Augenmerk auf gute Mundgesundheit zu legen, rät die Mundgesundheitsstiftung.

Denn eine gesunde Mundschleimhaut und ein intaktes orales Immunsystem bieten nicht nur eine Schutzfunkion vor SARS-CoV-2, sondern auch vor anderen pathogenen Keimen, die während einer Infektion den Krankheitsverlauf verschlimmern können.

Gute Mundhygiene schützt vor Lungenentzündung

Mundhygiene: Ein wichtiger Schutz

Eine weitere Langzeitstudie mit 100.

000 Menschen über einen Zeitraum von elf Jahren zeigte, dass effektive Maßnahmen zur Dentalhygiene das Risiko einer Lungenentzündung als Komplikation um bis zu 66 Prozent reduziert.

Dies ist natürlich nicht auf COVID-19 sondern generell auf alle Krankheiten bezogen.

Parodontitis und Diabetes sind weit verbreitete chronische Krankheiten.

Diabetes steht zudem in engem Zusammenhang mit Parodontitis, da Diabetikerinnen und Diabetiker nicht nur häufiger Parodontitis haben als gesunde Personen, die Schwere der Parodontitis ist häufiger umso höher, je schlechter der Blutzucker eingestellt ist, warnt die Mundgesundheitsstiftung.

Studie aus Wuhan zeigt eine orale Schutzfunkion

Die meisten Rezeptoren (ACE2), die das Coronavirus SARS-CoV-2 benötigt, um in den Körper zu gelangen, befinden sich im Mund.

Somit ist die Mundhöhle die wichtigste Eintrittspforte für das Virus.

Das Abwehrsystem im Mund stellt bereits die erste Hürde für eintretende Keime dar.

Je gesünder die Mundschleimhaut und das orale Immunsystem sind, desto schwerer haben Keime es, diese Hürde zu überwinden.

Der Test misst das Enzym aMMP-8 (aktive Matrix-Metalloproteinase-8), das maßgeblich für den Gewebe-Abbau im Mundraum verantwortlich ist.

Der dadurch verursachte Kollagenabbau mache die Mundschleimhaut durchlässig und ermögliche Keimen, einfacher einzudringen.

Die Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) und die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) empfehlen einen sogenannten aMMP-8 Test, um den Zustand der Mundgesundheit aufzudecken.

Besonders für Menschen mit Adipositas, Diabetes und schwachem Immunsystem sei dies sinnvoll.

(vb)

Als wichtigste Maßnahme zur Verbesserung der Mundgesundheit dient die regelmäßige Zahnpflege.

Die sollte laut der Mundgesundheitsstiftung folgendes beinhalten:

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