Coronavirus: SARS-CoV-2-Evolution anhand genetischer Mutationen verstehen – Gesundheit

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Durch die Analyse der Virusgenome von über 7.

500 mit Covid-19 infizierten Personen, konnten die Muster der Diversität des SARS-CoV-2-Virusgenoms charakterisiert werden.

Die bei der Studie identifizierten 198 wiederkehrenden genetischen Mutationen des Coronavirus zeigen, wie es sich möglicherweise an seine menschlichen Wirte anpasst und weiterentwickelt.

Bei der aktuellen Untersuchung des University College London wurden wichtige Muster der Diversität des SARS-CoV-2-Virusgenoms charakterisiert, welche zu einer Entwicklung von Arzneimitteln oder zu einer effektiven Behandlung beitragen könnten.

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Die Ergebnisse der Studie wurden in der englischsprachigen Fachzeitschrift „Infection, Genetics and Evolution“ publiziert.

Bei der Analyse der Virusgenome von Menschen mit COVID-19 wurden fast 200 wiederkehrende genetische Mutationen des Virus identifiziert, welche Hinweise auf effektive Medikamente und Impfstoffziele geben.

Ergebnisse deuten auf globale Übertragung zu Beginn der Epidemie hin

Führt besseres Verständnis von SARS-CoV-2-Mutationen zu neuen Arzneimitteln?

Die Forschenden stellten fest, dass ein großer Teil der globalen genetischen Vielfalt von SARS-CoV-2 in allen stark betroffenen Ländern vorkommt, was auf eine umfassende globale Übertragung bereits zu Beginn der Epidemie hindeutet.

Zudem deutet dies auf das Fehlen einzelner Patienten-Nullfälle in den meisten Ländern hin.

Die Ergebnisse der Untersuchung belegen, dass das Virus erst Ende des Jahres 2019 aufgetaucht ist, bevor es sich rasch über die ganze Welt ausbreitete.

Die 198 Mutationen, welche offenbar unabhängig voneinander mehr als einmal aufgetreten sind, geben Hinweise darauf, wie sich das Virus anpasst.

Muster der Diversität des SARS-CoV-2-Virusgenoms wurden erstmals charakterisiert

Viren mutieren auf natürliche Weise.

Mutationen an sich sind weder gut noch schlecht, sondern deuten darauf hin, wie schnell oder langsam sich ein Virus anpasst.

Bis jetzt kann nicht gesagt werden, ob SARS-CoV-2 in Zukunft mehr oder weniger tödlich und ansteckend wird, berichten die Forschenden.

Die kleinen genetischen Veränderungen, oder Mutationen, die identifiziert wurden, waren nicht gleichmäßig über das Virusgenom verteilt.

Einige Teile des Genoms wiesen nur sehr wenige Mutationen auf, erklären die Forschenden.

Diese unveränderlichen Teile des Virus könnten bessere Ziele für die Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen sein.

In den ersten Monaten der Pandemie in der Lage zu sein, eine so außergewöhnliche Anzahl von Virusgenomen zu analysieren, könnte für die Entwicklung von Medikamenten von unschätzbarem Wert sein, fügt die Forschungsgruppe hinzu.

Dies zeigt, wie weit die Genomforschung selbst im letzten Jahrzehnt gekommen ist.

Wir alle profitieren von den enormen Anstrengungen Hunderter Forschenden weltweit, die Virusgenome sequenziert und online verfügbar gemacht haben, berichten die Forschenden.

(as)

Die Ergebnisse ergänzen eine wachsende Anzahl von Beweisen, dass SARS-CoV-2-Viren ab Ende 2019 einen gemeinsamen Vorfahren haben, was darauf hindeutet, dass dies der Zeitpunkt war, an dem das Virus von einem früheren tierischen Wirt in den Menschen sprang.

Das bedeutet, dass es höchst unwahrscheinlich ist, dass das CORVID-19 verursachende Virus schon lange vor seinem ersten Nachweis beim Menschen im Umlauf war, berichten die Forschenden.

Eine große Herausforderung bei der Bekämpfung von Viren besteht darin, dass ein Impfstoff oder ein Medikament möglicherweise nicht mehr wirksam ist, wenn das Virus mutiert ist.

Sich bei Forschung auf Teile des Virus zu konzentrieren, die weniger wahrscheinlich mutieren, erhöht die Wahrscheinlichkeit Medikamente zu entwickeln, die langfristig wirksam sind.

Es müssen Medikamente und Impfstoffe entwickelt werden, die vom Virus nicht leicht umgangen werden können, erklären die Forschenden.

Tekk.tv Gesundheit 

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