Coronavirus Symptom-Tracker-App veröffentlicht: Hilfsbereitschaft der Bevölkerung erforderlich – Gesundheit

0

In der App werden zunächst anonyme gesundheitsrelevante Daten und bekannte Vorerkrankungen der Nutzerinnen und Nutzer erfasst.

Mithilfe von täglichen Fragebögen wird dann der Gesundheitszustand der Teilnehmenden dokumentiert und anonym übermittelt.

Anhand der Daten kann das Freiburger Forschungsteam den Verlauf, die Häufigkeit und die zeitliche Abfolge bestimmter Beschwerden sowie Hinweise auf Risikofaktoren auswerten.

Einen Arztbesuch kann die App natürlich nicht ersetzen.

Tun Sie mir einen Gefallen: Bitte TEILEN Sie diesen Beitrag.

Eine am Universitätsklinikum Freiburg entwickelte App soll das Verständnis über das Coronavirus SARS-CoV-2 verbessern.

Die neue App mit dem Namen „COVID-19 Symptom Tracker“ soll zu einer besseren Diagnostik führen.

Alle, die helfen möchten, könen daran teilhaben.

Anhand der so gewonnen anonymisierten Daten sollen der Verlauf, die Häufigkeit und die zeitliche Abfolge bestimmter Beschwerden sowie Hinweise auf Risikofaktoren in Verbindung mit COVID-19 ausgewertet werden.

Das Coronavirus hält seit einigen Monaten die Welt in Atem.

Viel wurde schon über das Virus herausgefunden – viel ist weithin unklar.

Eine neue App soll nun bei der Erforschung der Ausbreitung des Virus helfen.

Dabei setzen die Forschenden auf die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung.

App soll dazu beitragen, die Ausbreitung zu verringern

COVID-19 Symptom Tracker soll Forschung unterstützen

„Die App ermöglicht eine neue Dimension bei der Datenerfassung“, erläutert Professor Dr.

Frederik Wenz, der leitende ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Freiburg.

Die App könne wichtige Hinweise auf den Verlauf von COVID-19 liefern und möglicherweise sogar helfen, Erkrankungen frühzeitiger zu erkennen und somit die Ausbreitung zu verringern.

„Unser Ausgangspunkt ist, dass wir über die Symptomverläufe bei COVID-19 relativ wenig wissen“, ergänzt Studienleiter Dr.

Dr.

Martin Zens.

Denn neben häufig geschilderten Symptomen wie Husten und Fieber treten auch Durchfall, Atemnot, Kopfschmerzen und andere Beschwerden wie Geruchs- und Geschmacksverlust als Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion auf.

„Das ist insbesondere für Hausärzte oder Ärzte und Ärztinnen in Notaufnahmen nicht einfach“, so Zens.

Bei positiven Abstrich werden die Betroffenen in die häusliche Quarantäne geschickt – oft mit ungutem Gefühl, da unklar ist, wie sich die Erkrankung weiterentwickelt.

Anonyme Daten helfen bei der Forschung

„Ein wichtiger Aspekt ist die hohe Dunkelziffer an Corona-infizierten Menschen, die nicht erkannt oder getestet werden“, fügt der stellvertretende Studienleiter Dr.

Dr.

Fabian Duttenhöfer hinzu.

Die App könne wichtige Daten liefern, um die Krankheit und deren Ausbreitung besser zu verstehen.

Die App wurde nun für iOS veröffentlicht – eine Android-Version folgt in wenigen Tagen.

Deutsch, Englisch, Spanisch und Französisch werden als Sprachen derzeit unterstützt.

Die Entwicklung wurde vom Land Baden-Württemberg gefördert.

Sämtliche Daten werden anonymisiert und verschlüsselt auf einem Server in Deutschland abgelegt.

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden.

Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Jeder Interessierte über 18 Jahre kann teilnehmen.

Vorzugsweise sollte die App heruntergeladen werden, wenn unklare Krankheitssymptome vorliegen oder ein Kontakt mit einer infizierten Person vermutet wird.

Nachdem der Basisfragebogen ausgefüllt wurde, erfragt die App täglich die aktuellen Symptome.

Der zeitliche Aufwand hierfür liege bei etwa drei Minuten pro Tag.

„Gut investierte Zeit“, unterstreicht Dr.

Dr.

Zens.

Er hofft auf Unterstützung der Bevölkerung, denn „die Erkenntnisse werden umso valider, je mehr Menschen mitmachen.

“ (vb)

ADS

ADS

Tekk.tv Gesundheit 

Share.

Leave A Reply