Coronavirus: Wie Depressionen und Angstzustände durch COVID-19 auftreten – Gesundheit

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Unser Gesundheitswesen stößt in Zeiten der COVID-19-Pandemie an seine Grenzen, trotzdem sollten die psychosozialen Bedürfnisse – auch der Menschen mit COVID-19 und des Personals im Gesundheitswesen – während der Zeit der Pandemie nicht aus den Augen verloren gehen, berichten die Forschenden.

Das Forschungsteam der University of Texas stellte fest, dass COVID-19 die Entwicklung von Depressionen und Angstzustände begünstigt.

Die Ergebnisse der Studie wurden in der englischsprachigen Fachzeitschrift „New England Journal of Medicine“ veröffentlicht.

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Die COVID-19-Pandemie bereitet vielen Menschen Ängste und Sorgen, wodurch auch das Risiko für Depressionen und Angststörungen steigt.

Welche Auswirkungen die Pandemie auf das Risiko psychischer Störungen hat, wurde in einer aktuellen Studie untersucht.

Depressionen, Angstzustände und Selbstmorde durch COVID-19?

Was tun gegen psychische Störungen in Zeiten von COVID-19?

Zwar erfüllen die Rahmenbedingungen der Pandemie nicht die Kriterien, die für die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTSD) erforderlich sind, es können der Untersuchung zufolge jedoch Depressionen und Angstzustände durch die Pandemie entstehen, und manche Menschen könnten sogar suizidal werden.

Der Mangel an Ressourcen für die Behandlung von Infizierten führt in einigen Bundesstaaten der USA schon jetzt zu unsicheren Prognosen und es werden verstärkt Maßnahmen wie beispielsweise die Errichtung von Notunterkünften ergriffen.

Dies führt auch zu Sorgen und Ängsten in der Bevölkerung.

COVID-19 ist daher Auslöser für vermehrten emotionalen Stress und auch das Risiko für psychische Erkrankungen steigt.

Auswirkungen von COVID-19 auf die Psyche sollten überwacht werden

Bestimmte Gruppen von Menschen sind der Untersuchung zufolge stärker gefährdet.

Dazu gehören Personen, die an COVID-19 erkranken, Menschen mit erhöhtem Risiko für COVID-19 (einschließlich älterer Menschen und Personen, die mit grundlegenden Gesundheitsproblemen leben) sowie Menschen mit bereits bestehenden psychischen Problemen oder Drogenmissbrauchsproblematik.

Auch Menschen im Gesundheitswesen sind während der Pandemie besonders anfällig für emotionale Notlagen.

Aufgrund des Mangels an persönlicher Schutzausrüstung, langer Arbeitszeiten und der emotional belastenden Behandlung von erkrankten Menschen sind diese Personen einem erhöhten Risiko ausgesetzt.

Laut dem Bericht sollten Ersthelfer und Personen im Gesundheitswesen darin geschult werden, die psychosozialen Probleme im Zusammenhang mit COVID-19 besser zu verstehen und zu bewältigen.

Gesundheitssysteme sollten auf das Stressniveau der dort arbeitenden Menschen achten und ihre Aufgaben und Zeitpläne bei Bedarf ändern, berichten die Forschenden des University of Texas Southwestern Medical Center in einer Pressemitteilung.

Es gibt beispielsweise die Angst davor, der Krankheit ausgesetzt zu sein, selber zu erkranken und zu versterben, sowie die Angst vor dem Verlust des Lebens von Freunden und Verwandten.

Dann gibt es auch noch sekundäre Auswirkungen, wie beispielsweise Geldmangel aufgrund von Kurzarbeit.

In schlechten Zeiten sind die Menschen generell gestresster und wenn es wirtschaftlich schlecht läuft, steigen die Selbstmordraten in der Bevölkerung an.

Eine kürzlich durchgeführte Untersuchung der Auswirkungen früherer Krankheitsausbrüche auf Quarantäne-Patienten und Menschen im Gesundheitswesen zeigte beispielsweise neben anderen Problemen auch Stress, Depressionen, Schlaflosigkeit, Angst, Wut und Langeweile.

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Tekk.tv Gesundheit 

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