COVID-19: Angst vor dem Coronavirus sinkt – Gesundheit

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Gaben in der Vorwoche noch 40 Prozent der Befragten an, dass sie die Folgeschäden einer Infektion mit dem Coronavirus als groß ansehen, sank dieser Wert nun auf 26 Prozent.

Mit der schwindenden Angst ist allerdings auch eine sinkende Bereitschaft zur Einhaltung von bestimmten Schutzmaßnahmen festzustellen.

„Seit Monaten versetzt das neuartige Coronavirus die Welt in Angst und Sorge“, doch zeichne sich in Deutschland anscheinend eine Trendwende ab, denn erstmals sorgen sich wieder weniger Menschen wegen der Folgen einer Coronavirus-Infektion, so die Mitteilung des BfR.

„Besonders junge Leute schätzen die gesundheitlichen Auswirkungen als nicht mehr so groß ein“, betont der BfR-Präsident Professor Dr.

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Dr.

Andreas Hensel.

Die Angst in der Bevölkerung vor dem neuen Coronavirus sinkt, aber die Angst vor wirtschaftlichen Auswirkungen infolge der Pandemie steigt, so zwei wesentliche Ergebnisse des neuen „BfR-Corona-Monitor“.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) erfasst in der Umfrage die Ängste und Sorgen der Bevölkerung in Bezug auf das neue Coronavirus SARS-CoV-2.

Akzeptanz der Ausgangssperre sinkt

Corona-Monitor: Angst vor dem Coronavirus geht zuück

Zwar ergreifen die meisten Menschen weiterhin Maßnahmen, um sich oder ihre Familie vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, doch sank im Vergleich zur Vorwoche beispielsweise der Anteil derjenigen, die die Öffentlichkeit aktiv meiden, um zehn Prozentpunkte auf 42 Prozent, berichtet das BfR.

Im Vergleich zu den Vorwochen werden insbesondere die Ausgangssperre und die Schließungen der meisten Geschäfte von immer weniger Befragten als angemessen bewertet.

Die Bereitschaft zum Tragen von Schutzkleidung blieb hingegen auf einem nahezu unveränderten Niveau (22 Prozent).

Dies könnte auch daran liegen, dass weiterhin die Nähe zu anderen Menschen von 74 Prozent der Befragten als der wesentliche Infektionsweg angesehen wird.

Bei anderen Ansteckungswegen wie Schmierinfektionen über Türklinken, Bargeld oder Spielzeug war indes eine abnehmende Besorgnis festzustellen.

Weniger Angst vor Folgeschäden

In Bezug auf die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie zeigt der aktuelle „Corona-Monitor“, dass die gesundheitlich Folgen aktuell eher in den Hintergrund rücken und dafür die Sorge vor den wirtschaftlichen Folgen wächst.

36 Prozent der Befragten gaben an, „dass sie von den wirtschaftlichen Auswirkungen stärker betroffen sein werden als von den gesundheitlichen“ und „24 Prozent halten dagegen die gesundheitlichen Folgen für größer“, berichtet das BfR.

Lediglich 13 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sie weder gesundheitlich noch wirtschaftlich betroffen sein werden.

Erstmalig wurde in der aktuellen Ausgabe des „Corona-Monitors“ mit Blick auf die Medienberichterstattung zudem abgefragt, wie diese von der Bevölkerung wahrgenommen wird.

Dabei bewerteten 62 Prozent der Befragten die Berichterstattung als „angemessen“, 35 Prozent empfinden diese als „übertrieben“ und drei Prozent als „verharmlosend“.

(fp)

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden.

Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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