COVID-19: Bei diesen Vorerkrankungen droht ein besonders schwerer Verlauf – Gesundheit

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Wie das Institut Arbeit und Technik (IAT/ Westfälische Hochschule) in einer aktuellen Mitteilung schreibt, gefährdet COVID-19 betroffene Menschen in sehr unterschiedlichem Ausmaß.

Dabei ist allein das Alter der Patientinnen und Patienten weniger entscheidend als vielmehr Komorbiditäten, die allerdings mit dem Alter häufig zunehmen.

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 breitet sich immer weiter aus.

Zwar verlaufen die Infektionen in vielen Fällen mild, doch vor allem Menschen aus bestimmten Risikogruppen können schwer erkranken.

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Es gilt, diese Personen besonders zu schützen und sie im Falle einer COVID-19-Erkrankung systematisch zu behandeln.

Es ist schon länger bekannt, dass Infektionen mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 bei vorerkrankten Patientinnen und Patienten in vielen Fällen weit schwerer verlaufen, als bei zuvor Gesunden.

Bestimmte Vorerkrankungen sind dabei offenbar besonders gefährlich.

Fachleute weisen darauf hin, Menschen aus Risikogruppen besonders zu schützen und systematisch zu behandeln.

COVID-19: Systematische Behandlung von Menschen mit Vorerkrankungen

Daher ist zur Bewältigung der mit der Pandemie verbundenen Herausforderungen auch eine gezielte Versorgung von Komorbiditäten erforderlich.

Dadurch können schwere Verläufe von COVID-19 und intensivmedizinische Versorgung erheblich besser beherrscht und reduziert werden.

Darauf weisen Gesundheitsforschende aus dem Institut Arbeit und Technik (IAT/ Westfälische Hochschule) hin.

Das Virus ist zwar noch relativ neu und Erkenntnisse über Ausprägungen und Verläufe noch nicht in allen Bereichen hinreichend gesichert.

Dennoch liegen mittlerweile mehrere Auswertungen der Krankheitsverläufe von betroffenen Patientinnen und Patienten vor.

Gezielte Versorgung von Komorbiditäten erforderlich

Dabei zeigen sich schwere Krankheitsverläufe insbesondere bei Personen mit Vorerkrankungen.

An COVID-19 erkrankte Personen, die vorher bereits unter chronischen Atemwegserkrankungen (COPD) litten, weisen über 6-fach häufiger schwere Krankheitsverläufe auf.

Diese Patientinnen und Patienten werden über 10-fach häufiger auf einer Intensivstation behandelt.

Zudem kommen in vielen Fällen mehrere Risikofaktoren zusammen.

Bei Menschen mit Bluthochdruck (ca.

2,5-fach), Diabetes (ca.

3-fach) Herzerkrankungen (ca.

3-fach) oder Schlaganfällen (ca.

4-fach) ist das Risiko schwerer Krankheitsverläufe ebenfalls wesentlich höher als bei anderen Patientinnen und Patienten.

Daher ist es besonders wichtig, in Zeiten der Corona-Pandemie dafür zu sorgen, dass Patientinnen und Patienten mit einer oder mehreren dieser Erkrankungen optimal versorgt sind.

Dazu gehören nicht nur die richtige Einstellung mit Medikamenten, sondern auch gesunde Ernährung und physische Aktivitäten.

Die Digitalisierung kann dabei sehr helfen.

Die Nutzung von Videosprechstunden wurde bereits deutlich erleichtert.

Außerdem zeigen Studien, dass die Beobachtung und Behandlung von wichtigen Symptomen durch Telemedizin zu einer deutlichen Verbesserung der Versorgung führen kann.

So können etwa bei Menschen, die an COPD leiden, die Sauerstoffsättigung im Blut und die Entwicklung des Atemvolumens telemedizinisch beobachtet werden, Medikamente, Ernährung und physische Aktivitäten darauf abgestimmt und die Patientinnen und Patienten geschult werden.

Auch bei Herz- oder Schlaganfallpatientinnen und -patienten ist dies entsprechend möglich.

Diese doppelte Bedrohung aus stark erhöhtem Risiko sowie eingeschränkten Versorgungsmöglichkeiten muss durch adäquate Angebote überwunden werden.

Wichtig ist, Personen aus diesen Risikogruppen durch gute Versorgungsangebote zu schützen.

Allerdings ist oft das Gegenteil zu beobachten, da Betroffene aus Angst vor Ansteckungen nicht ausreichend zu ihren Ärztinnen oder Ärzten gehen und das medizinische Personal teilweise stark beansprucht ist.

Tekk.tv Gesundheit 

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