COVID-19: CT-Ergebnisse von Kindern häufig falsch negativ – Gesundheit

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Es wurden für die Forschungsarbeit die CT-Befunde von 30 Personen mit klinischen Symptomen im Alter zwischen zehn Monaten bis 18 Jahren analysiert.

Diese wurden an sechs Zentren in China zwischen dem 23.

Januar und dem 8.

Februar des Jahres 2020 mittels quantitativer Echtzeit-Reverse-Transkriptions-Polymerase-Kettenreaktion (rRT-PCR) positiv auf COVID-19 getestet.

Die bei der Untersuchung eingesetzte Computertomographie dient als bildgebendes Verfahren dazu, mögliche Schäden an der Lunge festzustellen.

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Bei der Auswertung der wahrscheinlich bisher größten Fallserie von fehlerhaften negativen Thorax-CT-Befunden bei COVID-19 stellten Forschende unter Leitung der Icahn School of Medicine at Mount Sinai fest, dass solche fehlerhaften Ergebnisse gerade bei Kindern häufiger auftreten.

Die Ergebnisse der Analyse wurden in der englischsprachigen Fachzeitschrift „American Journal of Roentgenology“ (AJR) publiziert.

Es gibt eine hohe Häufigkeit negativer Thorax-CT-Befunde bei Kindern und Jugendlichen mit bestätigter COVID-19 Erkrankung.

Diese falschen negativen Befunde zeigen, dass die Computertomographie (CT) nur sehr eingeschränkt zur Diagnose von COVID-19 bei Heranwachsenden geeignet ist.

Welche Menschen sind besonders häufig betroffen?

Ergebnisse von CT-Untersuchungen oft fehlerhaft?

Es scheint eine hohe Häufigkeit negativer Thorax-CT-Befunde bei Menschen mit COVID-19 zu geben.

Daher versuchte die Forschungsgruppe herauszufinden, welche Personen besonders häufig betroffen sind und welche Gründe dafür vorliegen könnten.

Laut AUssage der Forschenden handelt es sich bei der ausgewerteten Fallserie um die bisher größte Untersuchung, welche die bildgebenden Befunde von Heranwachsenden mit COVID-19 beschreibt.

Die Forschenden charakterisierten und bewerteten bei ihrer Auswertung besonders das Ausmaß der Beteiligung der Lunge.

Die erstellten CT-Befunde fielen jedoch häufig negativ aus (77 Prozent).

30 Kinder und Heranwachsende wurden untersucht

Um den Nutzen der Computertomographie (CT) für die Diagnose und Behandlung von COVID-19 bei Kindern besser einzuschätzen oder auch in Frage zu stellen, wurde bei elf (37 Prozent) der 30 teilnehmenden Personen ein Nachsorge-CT des Brustkorbs durchgeführt.

Bei dieser Nachsorge-Untersuchung zeigte sich bei zehn von elf Analysen trotzdem keine Veränderungen der Ergebnisse.

So bilden Thorax-CT-Untersuchungen zur Diagnose von COVID-19 bei Heranwachsenden ein eher unsicheres Instrument.

(as)

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden.

Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Tekk.tv Gesundheit 

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