COVID-19: Die wichtigsten Fakten zur Immunreaktion bei SARS-CoV-2 – Gesundheit

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In der Rezension wurden die bisher verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse in einer Reihe von Schlüsselbereichen im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 und andere Coronaviren zusammengefasst, um Strategien zur Viruskontrolle zu entwickeln.

Der von führenden Virologen Großbritanniens verfasste Artikel erörtert insbesondere die Immunreaktionen auf SARS-CoV-2 und andere Coronaviren.

Die Forschenden des Imperial College London haben in ihrem Artikel insbesondere die Immunreaktionen auf SARS-CoV-2 und das Risiko von Re-Infektionen erörtert.

Die Ergebnisse der frei zugängliche Rezension wurden in der englischsprachigen Fachzeitschrift „Journal of General Virology“ (JGV) veröffentlicht.

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Gibt es eine Immunität gegen Coronaviren? Wenn ja, wie lange hält diese an? Und wie ist die Aussicht auf einen Antikörpertest in naher Zukunft? Diese und andere Fragen versucht eine aktuelle wissenschaftliche Rezension zu klären.

SARS-CoV-2 als typisches saisonales Coronavirus?

Wichtige Informationen zu COVID-19 veröffentlicht

Die Professoren Paul Kellam und Wendy Barclay vom Imperial College London untersuchten, was bisher über die Immunität gegen Coronaviren einschließlich SARS, MERS und die vier Stämme saisonaler Coronaviren bekannt ist.

Die Forschenden kommen zu dem Schluss, dass SARS-CoV-2 das fünfte saisonale Coronavirus werden könnte und in den nächsten Jahren wiederholte Epidemien des Virus auftreten könnten.

SARS-CoV-2 ist ein neues Virus beim Menschen und viele der grundlegenden Eigenschaften müssen noch identifiziert werden.

In Ermangelung solcher Daten kann lediglich versucht werden, anhand des Wissens über die beiden epidemischen Coronaviren beim Menschen (SARS, MERS) und die vier saisonalen menschlichen Coronaviren bestimmte Vorhersagen zu treffen.

Bei den Rückschlüssen sollte zwar mit Vorsicht vorgegangen werden, doch können sie einen guten Ausgangspunkt darstellen.

Erkenntnisse über SARS-CoV-2 zusammengefasst

Es ist nicht wirklich bekannt, was auf dem Weg eines neuen Coronavirus zu einer endemischen saisonalen Infektion passiert, aber es könnte sein, dass vier saisonale Coronaviren, als sie das erste Mal vom Tier auf den Menschen übersprungen sind, eine ähnliche Übertragung und Pathogenese wie SARS-CoV-2 aufwiesen, berichtet das Forschungsteam.

Im Laufe der Zeit, wenn sich die Immunität der Bevölkerung gegen das saisonale Coronavirus ausbreitet, nimmt die Zahl der schweren Erkrankungen wahrscheinlich ab.

Dennoch kann das saisonale Coronavirus bei einigen Menschen immer noch eine Lungenentzündung verursachen, berichten die Forschenden.

Durch dieses Wissen kann besser eingeschätzt werden, wie sich die SARS-CoV-2-Infektionen mit der Zeit entwickeln werden.

Impfstoffe sind dabei allerdings nicht unbedingt vergleichbar mit überstandenen Infektionen.

So sei es wahrscheinlich, dass einige der Impfstoffkandidaten besser in der Lage wären, eine lang anhaltende Immunität zu induzieren, erklärt die Forschungsgruppe.

Es ist wichtig, möglichst viel über die SARS-CoV-2-Immunität herauszufinden.

Beispielsweise wie stark die Immunantwort ist und wie lange sie anhält.

Außerdem sollte identifiziert werden, ob Menschen mit leichten oder asymptomatischen Infektionen eine starke oder schwache Immunantwort entwickeln und welche messbaren Eigenschaften der Immunität einen Schutz vor einer Infektion vorhersagen.

Eine Reihe von Faktoren, darunter beispielsweise die Schwere der Krankheit, beeinflussen, wie lange der Antikörperschutz sowohl gegen SARS als auch gegen MERS anhält.

Studien haben gezeigt, dass der Antikörperschutz mit der Zeit nachlässt.

Bei saisonalen Coronaviren, bei denen die Krankheit mild verläuft, gab es sogar schon Berichte über eine Re-Infektion nach nur 80 Tagen, erläutern die Forschenden.

Tekk.tv Gesundheit 

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