COVID-19: Geschmacksveränderung deutet auf Infektion hin – Gesundheit

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Für die Untersuchung analysierten die Forschenden die Daten aus fünf Studien, welche zwischen Mitte Januar und Ende März durchgeführt wurden.

Von den 817 untersuchten Personen zeigten 49,8 Prozent Veränderungen ihres Geschmackssinns.

Die tatsächliche Prävalenz könnte sogar noch höher sein, da einige der Studien auf Überprüfungen von Patientenakten basierten, welche möglicherweise nicht jedes Symptom identifiziert haben, so die Forschungsgruppe.

Bei einer Untersuchung unter der Leitung von Forschenden der University of Toledo wurde festgestellt, dass Veränderungen im Geschmackssinn auf COVID-19 hinweisen können.

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Die Ergebnisse der systematische Übersicht wurden in dem englischsprachigen Fachjournal „Gastroenterology“ publiziert.

Bei fast der Hälfte der COVID-19-Erkrankten treten Veränderungen im Geschmackssinn auf.

Diese Erkenntnis könnte einen weiteren diagnostischen Hinweis dafür liefern, ob Menschen an COVID-19 leiden.

Veränderungen treten häufig auf

Worauf deuten Veränderungen des Geschmackssinns hin?

Fast die Hälfte der Personen, die an COVID-19 erkranken, erleben Veränderungen in ihrem Geschmackssinn.

In früheren Studien wurde dieses Symptom nicht festgestellt, was wahrscheinlich an der Schwere anderer Symptome wie Husten, Fieber und Atembeschwerden lag, berichten die Forschenden.

Mittlerweile sei jedoch klar, dass auch ein veränderter oder verlorener Geschmackssinn auftritt, und zwar nicht nur in einzelnen Fällen, sondern bei einem beträchtlichen Teil.

Veränderungen des Geschmackssinns sollten zusätzlich zu Fieber, Kurzatmigkeit und Husten als Symptomen für COVID-19 angesehen werden.

Dies gilt nicht nur für Menschen, welche im Verdacht stehen an COVID-19 erkrankt zu sein, sondern auch für die Allgemeinbevölkerung, um so ansonsten gesunde Personen des Virus zu identifizieren.

Fünf Studien wurden ausgewertet

Frühere Forschungen haben ergeben, dass eine bedeutende Anzahl von Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert sind, überhaupt nichts von ihrer Erkrankung wissen.

Dies kann dazu führen, dass betroffene Personen das Virus möglicherweise unbewusst verbreiten.

Daher ist es wichtig auf die Krankheit hinweisende Symptome möglichst frühzeitig zu erkennen.

Die Forschungsgruppe nimmt an, dass ein veränderter Geschmackssinn bei Menschen mit leichten Symptomen häufiger vorkommt, obwohl weitere Studien erforderlich sind, um diesen Verdacht zu bestätigen.

Doch könnten Veränderungen im Geschmackssinn eines Individuums ein wertvoller Weg sein, um Personen zu identifizieren, die ansonsten meist asymptomatisch sind, erklärt das Team.

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden.

Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Veränderungen des Geschmackssinns können auf eine Erkrankung durch COVID-19 hinweisen.

Werden solche Veränderungen frühzeitig identifiziert, kann dies helfen, die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen.

Es scheint so, als ob der veränderte Geschmackssinn besonders bei leichten Fällen von COVID-19 auftritt.

Ob es sich bei schweren Fällen der Erkrankung ähnlich verhält, ist bisher noch unklar.

Sollten Sie an sich Veränderungen des Geschmackssinns feststellen, vermeiden Sie den Kontakt zu anderen Personen und suchen Sie sich dringend ärztlichen Rat.

(as)

Geschmacksstörungen sind mit einer Vielzahl von Viruserkrankungen verbunden.

In dem Bericht wurde nicht versucht den Grund dafür zu identifizieren, dass COVID-19 Veränderungen im Geschmackssinn der erkrankten Menschen verursacht.

Die Forschenden vermuten jedoch, dass es die Fähigkeit von COVID-19 sein könnte, sich an den sogenannten ACE-2-Rezeptor zu binden, der in Epithelzellen auf der Zunge und im Mund exprimiert wird.

Tekk.tv Gesundheit 

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