COVID-19: Richtige Therapie für akutes Atemnotsyndrom verbessert Überlebenschancen – Gesundheit

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Während der COVID-19-Pandemie tauschen Krankenhäuser auf der ganzen Welt Erfahrungen aus, um die Versorgung der betroffenen Patientinnen und Patienten zu verbessern.

Solche Erfahrungswerte enthüllen jedoch nicht immer die besten Behandlungsstrategien und können sogar zu Schäden führen, berichten die Forschenden.

Bei der aktuellen Untersuchung des Massachusetts General Hospital und dem Beth Israel Deaconess Medical Center wurde festgestellt, dass eine Standardtherapie zur Behandlung eines akuten Atemnotsyndroms sehr gute Ergebnisse bei der medizinischen Versorgung von schweren COVID-19-Fällen erzielt.

Die Ergebnisse der Studie wurden in der englischsprachigen Fachzeitschrift „American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine“ veröffentlicht.

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Die Mehrheit der schweren Fälle von COVID-19, die eine Beatmung erfordern, scheint durch eine standardisierte Behandlung für Lungenversagen behandelt werden zu können.

Solch eine Behandlung reduziert laut einer aktuellen Studie die Sterblichkeitsrate von erkrankten Personen massiv.

Schwere Fälle von COVID-19 müssen mit Beatmungsgerät behandelt werden

Wie sollten schwere Fälle von COVID-19 behandelt werden?

Während der COVID-19-Pandemie erkranken viele Menschen schwer.

Diese müssen dann auf einer Intensivstation mit der Hilfe eines Beatmungsgeräts behandelt werden.

Die Forschenden versuchten jetzt Standardtherapien zur Behandlung des akuten Atemnotsyndroms zu nutzen, um schwer erkrankte COVID-19-Betroffene zu behandeln.

Für die Studie wurden die Aufzeichnungen von 66 schwerkranken Patienten mit COVID-19 ausgewertet.

Bei diesen Personen trat ein Atemversagen auf und sie mussten an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden.

Die Forschenden untersuchten Möglichkeiten zur Behandlung, und zeichneten die Reaktion der Betroffenen auf.

Erfahrungen aus Krankenhäusern führen nicht immer zur besten Behandlung

Das Team stellte so fest, dass die schwersten Fälle von COVID-19 zu einem Syndrom mit der Bezeichnung akutes Atemnotsyndrom (ARDS) führen.

Diese lebensbedrohliche Lungenerkrankung kann durch eine Vielzahl von Krankheitserregern verursacht werden.

„Die gute Nachricht ist, dass wir ARDS seit über 50 Jahren untersuchen und über eine Reihe wirksamer, evidenzbasierter Therapien verfügen, mit denen ARDS behandelt werden kann”, berichtet Studienautor Dr.

Hardin vom Massachusetts General Hospital in einer Pressemitteilung.

Auf dieser Grundlage empfehlen die Forschenden bei Menschen mit akutes Atemnotsyndrom infolge einer COVID-19-Erkrankung evidenzbasierte ARDS-Behandlungen anzuwenden und standardisierte klinische Studien abzuwarten, bevor neue Therapien in Betracht gezogen werden.

(as)

Wichtig ist, dass die Sterblichkeitsrate unter kritisch kranken COVID-19-Erkrankten, die auf diese Weise behandelt wurden, bei 16,7 Prozent lag.

Diese Rate war nicht annähernd so hoch, wie die von anderen Krankenhäusern berichteten Sterblichkeitsraten.

Außerdem wurden bei einer medianen Nachbeobachtungszeit von 34 Tagen 75,8 Prozent der erkrankten Personen, die ein Beatmungsgerät benötigten, aus der Intensivstation entlassen.

Diese Therapien, die beispielsweise die Beatmung in Bauchlage umfassen, wurden bei den Teilnehmenden in der aktuellen Studie angewandt.

Die schwer erkrankten Menschen sprachen wie erwartet gut auf die Behandlung an, fügt der Experte hinzu.

Tekk.tv Gesundheit 

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