COVID-19: Schon Ende März 460.000 Coronavirus-Infektionen in Deutschland? – Gesundheit

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„Um die Qualität der offiziellen Fallaufzeichnungen zu prüfen, nutzten die Entwicklungsökonomen Dr.

Christian Bommer und Prof.

Dr.

Sebastian Vollmer Schätzungen der Mortalität von COVID-19 und der Zeit bis zum Tod aus einer kürzlich in der Fachzeitschrift The Lancet Infectious Diseases veröffentlichten Studie“, berichtet die Universität Göttingen.

Anhand der Berechnungen zeige sich, dass die Zahl der Infizierten Ende März weltweit bereits bei mehreren zehn Millionen gelegen haben könnte.

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„Die Zahl der Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus ist womöglich in allen betroffenen Ländern deutlich höher als bislang angenommen“; berichten die Wissenschaftler der Universität Göttingen.

Schätzungsweise seien bis zum 31.

März in Deutschland bereits 460.

000 Infektionen aufgetreten, in Großbritannien zwei Millionen, in Italien drei Millionen, in Spanien fünf Millionen und in den USA rund zehn Millionen.

Dass bei den Infektionen mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 von einer erheblichen Dunkelziffer auszugehen ist, gilt in der Fachwelt als unbestritten.

Eine aktuelle Studie von Forschenden der Universität Göttingen kommt nun zu dem Ergebnis, dass in Deutschland bereits Ende März vermutlich rund 460.

000 Personen infiziert waren.

Knapp 16 Prozent der Infektionen in Deutschland festgestellt

Coronavirus: Studie zeigt extrem hohe Dunkelziffer bei den COVID-19-Fällen

Insgesamt wurden weltweit bislang nur etwa sechs Prozent aller Infektionen nachgewiesen, schätzen die Göttinger Wissenschaftler.

In Deutschland liege der Wert bei geschätzten 15,6 Prozent der tatsächlichen Infektionen.

Dies ist auf die relativ umfänglichen Tests im Vergleich zu anderen Ländern zurückzuführen.

So werden den Forschenden zufolge in Italien nur rund 3,5 Prozent der COVID-19-Fälle erkannt und in Spanien nur 1,7 Prozent.

Noch niedriger seien die Entdeckungsraten sind in den USA (1,6 Prozent) und in Großbritannien (1,2 Prozent).

Unzureichende und verzögerte Tests könnten auch erklären, warum einige europäische Länder wie Italien und Spanien viel höhere Opferzahlen (im Vergleich zu den gemeldeten bestätigten Fällen) aufweisen als Deutschland, berichten die Forschenden weiter.

Als positives Beispiel nennen sie zudem Südkorea, wo den Berechnungen zufolge fast die Hälfte aller SARS-CoV-2-Infektionen tatsächlich entdeckt wurde.

Weltweit mehrere zehn Millionen infiziert?

Währen die beiden Göttinger Wissenschaftler zu dem Schluss kommen, dass zum Stichtag 31.

März März 2020 die Infektionen weltweit bereits im zweistelligen Millionenbereich gelegen haben, lagen die Zahlen der Johns Hopkins University am selben Tag bei weniger als 900.

000 bestätigten Fällen.

Das bedeutet, dass die überwiegende Mehrheit der Infektionen bislang unentdeckt blieb, betonen die Forschenden.

Die Studie aus Göttingen ist nicht die erste, die auf hohe Dunkelziffern bei den COVID-19-Fällen hindeutet, kommentiert das Deutsche Ärzteblatt die neuen Ergebnisse.

Bereits Mitte März habe ein Forschungsteam um Ruiyun Li vom Imperial College London in dem Fachmagazin „Science“ berichtet, dass auf jeden nachweislich Infizierten etwa sieben unentdeckte Fälle kommen könnten.

Insgesamt spricht demnach einiges dafür, dass auch hierzulande ein Großteil der Infektionen mit dem neuen Coronavirus bisher unerkannt bleibt.

(fp)

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden.

Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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