COVID-19: Verlust des Geruchssinns meist am dritten Tag – Gesundheit

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In der Untersuchung wurden Merkmale und Symptome von 103 Personen untersucht, bei denen COVID-19 diagnostiziert wurde.

Diese Personen wurden befragt, an wie vielen Tagen sie COVID-19-Symptome aufwiesen.

Zusätzlich wurden sie gebeten den Zeitpunkt und den Schweregrad des Verlusts oder der Verminderung des Geruchssinns zusammen mit anderen Symptomen zu beschreiben.

Bei der aktuellen Untersuchung der University of Cincinnati wurde festgestellt, dass die meisten Personen mit COVID-19 am dritten Tag der Infektion einen Verlust des Geruchssinns erleiden.

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Die Ergebnisse der Studie wurden in der englischsprachigen Fachzeitschrift „Otolaryngology-Head and Neck Surgery“ publiziert.

Ein Verlust des Geruchssinns tritt bei vielen Menschen mit COVID-19 am dritten Tag der Infektion auf, wie eine aktuelle Studie zeigt.

Die meisten der Betroffenen erleiden außerdem auch einen Verlust des Geschmackssinns.

Diese Symptome sollten unbedingt beachtet werden, wenn Menschen sich unsicher sind, ob sie an COVID-19 erkrankt sind.

Über 61 Prozent der Teilnehmenden hatten Probleme mit dem Geruchssinn

Wie unser Geruchssinn auf COVID-19 hinweisen kann

Laut Angaben der Forschenden berichteten mindestens 61 Prozent der Teilnehmenden über einen reduzierten oder verlorenen Geruchssinn.

Der durchschnittliche Beginn der Verminderung oder des vollständigen Verlusts des Geruchssinns betrug dabei 3,4 Tage.

Bei der Studie wurde außerdem festgestellt, dass der Schweregrad des Geruchsverlustes damit korreliert, wie schlimm andere COVID-19-Symptome auftreten werden.

Wenn die sogenannte Anosmie (Geruchsverlust) schlimmer ausfällt, berichteten die Patienten zusätzlich über stärkere Atemnot, höheres Fieber und Husten.

103 erkrankte Personen wurden für die Studie untersucht

Der Zusammenhang zwischen dem verminderten Geruchssinn und COVID-19 gibt Informationen darüber, in welchem Stadium der Erkrankung sich die betroffene Person befindet.

Wenn an COVID-19 erkrankte Menschen einen verminderten Geruchssinn aufweisen, zeigt dies, dass sie sich innerhalb der ersten Woche des Krankheitsverlaufs befinden und die Erkrankung noch ein oder zwei Wochen anhält, erläutern die Forschenden der University of Cincinnati in einer Pressemitteilung.

Ein experimentelles antivirales Medikament (Remedesivir) zur Behandlung von Ebola könnte auch zur Behandlung von COVID-19 vielversprechend sein.

Eine verfügbare antivirale Behandlung für COVID-19 könnte bedeuten, dass es viel wichtiger ist, einen Indikator für den Beginn, die Prognose und den Fortschritt der Krankheit bei den erkrankten Personen zu haben, fügt die Forschungsgruppe hinzu.

Antivirale Medikamente haben in der Vergangenheit am besten gewirkt, wenn sie früh während einer Virusinfektion verabreicht wurden.

Dies scheint auch für Remedesivir zu gelten.

Der Verlust des Geruchssinns ist zwar ein Indikator für COVID-19, aber er ist nicht der einzige Faktor.

Symptome, wie beispielsweise Kurzatmigkeit und Atemnot sollten ebenfalls beachtet werden.

Die Studie ergab zusätzlich, dass bei jüngeren Personen und Frauen die Wahrscheinlichkeit eines Geruchsverlustes erhöht ist.

Der Verlust des Geruchssinns kann darauf hindeuten, welche Menschen später schwerere Symptome wie Atemnot entwickeln.

Sobald Remedesivir in größerem Umfang verfügbar ist, kann ein verminderter Geruchssinn daher Menschen identifizieren, die bevorzugte Kandidaten für das Medikament wären, erläutern die Forschenden.

Das Medikament wurde bereits von der US Food and Drug Administration für die Notfallbehandlung schwerkranker COVID-19-Patienten zugelassen, da eine von den National Institutes of Health gesponserte klinische Studie gezeigt hat, dass erkrankte Personen bei der Einnahme von Remmdesivir im Vergleich zu einem Placebo eine kürzere Genesungszeit erlebten.

Tekk.tv Gesundheit 

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