Das Team entwickelt ein neuartiges Radiopharmazeutikum für die Diagnose tumorrelevanter Transportproteine.

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Radiomarkierte Moleküle, so genannte Radiotracer, helfen den Nuklearmedizinern, Tumore, die oft aufgrund von pathologischen Veränderungen im Stoffwechsel entstehen, zu erkennen und präzise anzuvisieren.

Mit Hilfe der Positronen-Emissions-Tomographie hat ein Team von Wissenschaftlern am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) jetzt den ersten mit dem Fluorisotop 18F markierten Radiotracer entwickelt, der spezielle Transportproteine sichtbar machen kann, die häufig in den Zellmembranen von Krebszellen vorkommen.

Die Forscher entschieden sich für einen ungewöhnlichen radiochemischen Syntheseansatz, wie sie in der Zeitschrift Scientific Reports beschreiben.Bösartige Tumore erzeugen im Stoffwechsel erhöhte Mengen eines bestimmten Typs von Transportprotein, das zum Beispiel das Stoffwechselzwischenprodukt Laktat in bestimmte Tumorzellen transportiert und gleichzeitig von anderen weg exportiert – eine Strategie zur Verhinderung der Apoptose, einer Form des programmierten Zelltods, die den Tumor in einem gesunden Stoffwechsel abtöten würde.”Diese Korrelation wurde bei einer Vielzahl von Tumorarten beobachtet.

Aus diesem Grund gelten so genannte Monocarboxylat-Transporter als Schlüsselproteine für die Behandlung eines breiten Spektrums verschiedener Krebsarten.

Ihre Manipulation kann zu einer erfolgreichen Therapie führen”, erklärt Prof.

Peter Brust.

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Er ist Leiter der Abteilung Neuroradiopharmazie am Forschungsstandort des HZDR in Leipzig und arbeitet an aktuellen radiopharmazeutischen Themen mit Schwerpunkt Hirnforschung.

Dazu gehört die synthetische Entwicklung moderner Radiotracer, die eine besondere Rolle im Kampf gegen Krebs und insbesondere gegen aggressive Hirntumore spielen”, umreißt Peter Brust die Aufgabe seines Teams.In molekularbiologischen und präklinischen Studien hatten die Wissenschaftler bereits….

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