Datenanalyse Update: Puls der Innenstädte schlägt weiter ruhig – Top News

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Schon die Analyse der Woche nach dem 20.

April zeigte, dass die Menschen in Bayern nur sehr zögerlich in die Innenstädte zurückkehrten.

Der Puls der Einkaufsstraßen, der in einem regelmäßigen Muster verläuft, mit Spitzen am Samstag und den niedrigsten Werten am Sonntag, blieb seit dem Lockdown Mitte März gedrosselt.

Der Datenanbieter Hystreet ist darauf spezialisiert, Passantenströme in Innenstädten mithilfe von fest installierten Laserscannern zu erfassen.

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An 118 Standorten in Einkaufsstraßen deutscher Städte werden so die vorbeigehenden Menschen gezählt.

In Bayern sind es 14 Messstellen in insgesamt 8 Städten.

Über die Daten

Die Ladenöffnung am 27.

April brachte wieder mehr Menschen in die Einkaufsstraßen.

Von Normalität sind die Innenstädte aber noch weit entfernt.

Passantenzahlen wie im Jahr 2019 gab es nur stundenweise – besonders zögerlich sind die Münchener.

Am 27.

April haben die Einzelhandelsgeschäfte auch im Freistaat wieder ihre Türen geöffnet.

In Hamburg hatte dieselbe Ladenöffnung am 20.

April zu einem regelrechten Ansturm in der dortigen Spitalerstraße geführt.

Das Update der -Datenanalyse zeigt: In Bayern gab es weder übermäßigen Andrang, noch sind die Innenstädte zur Normalität zurückgekehrt.

Das legt den Schluss nahe, dass viele Menschen in Bayern, zumindest, wenn es um den Einkauf geht, noch immer in einer eher vorsichtigen Haltung sind.

Trotzdem konnte man gerade am Samstag den Eindruck gewinnen, dass der Puls in manchen Innenstädten wieder auf Hochtouren läuft – es gab Schlangen vor Geschäften, die Menschen mussten aufgrund der Vorsichtsmaßnahmen auf den Eintritt warten.

Eine Erklärung dafür liefern die stündlichen Passantenzahlen.

Für fünf bayerische Städte kann man sie mit den Werten von 2019 vergleichen.

Das zeigt: In Augsburg und Ingolstadt waren am Samstag zu bestimmten Zeitpunkten ähnlich viele Menschen unterwegs, als im Jahr zuvor:

In Würzburg dagegen war am Mittwoch kurz Normalzustand, in Nürnberg auch am Montag:

Trotz der stundenweisen Normalität: Von einem Ansturm auf die Innenstädte in Bayern kann man auch diese Woche nicht sprechen.

Das bestätigt Bernd Ohlmann vom Handelsverband Bayern, der das Kundenaufkommen am Wochenende insgesamt auf etwa 50 bis 60 Prozent eines gewöhnlichen Samstags schätzte.

Besonders zögerlich kehrten die Einwohner der Hauptstadt in ihre Einkaufspassagen zurück.

In der Neuhauserstraße gab es in den vergangenen zwei Wochen zu keinem Zeitpunkt ähnlich viele Passanten wie 2019.

Am 2.

Mai waren pro Stunde nie mehr als 4500 Menschen unterwegs – für gewöhnlich liegt der Spitzenwert an einem Samstag über 13.

000.

Die Daten sind also ein Hinweis darauf, dass die gestaffelte Lockerung der Beschränkungen in Bayern einem Effekt wie in Hamburg entgegengewirkt haben könnte.

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Das Unternehmen Hystreet, auf dessen Daten unsere Analyse beruht, verzeichnet für die Woche nach dem 27.

April zwar einen Anstieg, dennoch waren noch immer weit weniger Menschen unterwegs als etwa im Februar.

Wie folgende interakitve Grafik zeigt, sind die Tagesgesamtzahlen eher auf oder leicht unter dem Niveau der Wochen vor dem Lockdown angekommen:

Für diese Analyse wurde bei einer Auswahl von mehreren Messstationen, etwa in Nürnberg und München, die Station mit der längsten Zeitreihe gewählt, um die historischen Vergleiche anstellen zu können.

Die Daten vom Grünen Markt in Bamberg konnten leider nicht verwertet werden, da der dortige Laser seit 21.

April defekt ist.

Für Ingolstadt gibt es eine Messlücke am 05.

Mai.

Die Ladenöffnung am 27.

April brachte wieder mehr Menschen in die Einkaufsstraßen.

Von Normalität sind die Innenstädte aber noch weit entfernt.

Passantenzahlen wie im Jahr 2019 gab es nur stundenweise – besonders zögerlich sind die Münchener.

Datenanalyse Update: Puls der Innenstädte schlägt weiter ruhig

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