Die frühe Exposition gegenüber Cannabis steigert die Empfindlichkeit junger Gehirne gegenüber Kokain, so die Ergebnisse von Nagerstudien.

0

Laut einer neuen Studie über Nagetiere, die von Wissenschaftlern der Columbia University und der Universität von Cagliari in Italien durchgeführt wurde, macht Cannabiskonsum junge Gehirne empfindlicher gegenüber der ersten Kokainbelastung.

Durch die Überwachung der Gehirne sowohl jugendlicher als auch erwachsener Ratten nach der Verabreichung synthetischer psychoaktiver Cannabinoide, gefolgt von Kokain, identifizierte das Forschungsteam die molekularen und epigenetischen Schlüsselveränderungen, die in den Gehirnen von Jugendlichen – aber nicht von Erwachsenen – auftraten.

Diese Entdeckung enthüllt ein neues Wechselspiel zwischen den beiden Medikamenten, das bisher noch nie direkt in biologischen Details beobachtet worden war.Diese Ergebnisse, über die diese Woche in den Proceedings of the National Academy of Sciences berichtet wurde, liefern neue Erkenntnisse darüber, wie der Missbrauch von Cannabis im Teenageralter die erste Erfahrung mit Kokain verbessern und zu einem fortgesetzten Konsum unter gefährdeten Personen führen kann.”Wir wissen aus human-epidemiologischen Studien, dass Personen, die Kokain missbrauchen, eine Vorgeschichte des frühen Cannabiskonsums haben und dass die erste Reaktion einer Person auf eine Droge einen großen Einfluss darauf haben kann, ob sie die Droge weiterhin konsumiert.

Es bleiben jedoch noch viele Fragen offen, wie sich eine frühe Cannabisexposition auf das Gehirn auswirkt”, sagte die Epidemiologin Dr.

Denise Kandel, Professorin für Soziomedizinische Wissenschaften in der Psychiatrie am Vagelos College of Physicians and Surgeons an der Columbia University of Columbia und Co-Senior-Autorin der heutigen Arbeit.”Unsere Studie an Ratten ist die erste, die die detaillierten molekularen und epigenetischen Mechanismen kartographiert, durch die Kokain mit Gehirnen interagiert, die bereits Cannabinoiden ausgesetzt sind, und so die dringend benötigte Klarheit über die biologischen Mechanismen liefert, die das Risiko für Drogenmissbrauch und -abhängigkeit erhöhen können”, fügte Co-Autor und Nobelpreisträger Eric Kandel, MD, Mitdirektor des Mortimer B.

Zuckerman Mind Brain Behavior Institute in Columbia und….

Tun Sie mir einen Gefallen: Bitte TEILEN Sie diesen Beitrag.

Share.

Leave A Reply