Die Krebsimmuntherapie kann Herzmuskelschäden verursachen.

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Die Immuntherapie ist eine wirksame Waffe im Kampf gegen Krebs, aber die Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) ist eine ihrer schwerwiegendsten Nebenwirkungen.

Dies wurde in einem Übersichtsartikel über die immunologischen Ursachen und Prozesse der Myokarditis hervorgehoben, der gerade von einem internationalen Forschungsteam veröffentlicht wurde.

Autoimmunreaktionen gehören in der Tat zu den häufigsten Ursachen einer Myokarditis.

Und solche Reaktionen können durch Krebsimmuntherapien aufgrund ihrer spezifischen Wirkungsweise ausgelöst werden.

Der zunehmende Einsatz dieser Behandlungen könnte daher zu einer Zunahme der Myokarditisfälle führen.Eine Entzündung des Herzmuskels ist extrem gefährlich, bleibt aber aufgrund fehlender einfacher diagnostischer Möglichkeiten oft unentdeckt.

Obwohl die Entzündung häufig durch Infektionen verursacht wird, sind auch Autoimmunreaktionen ein häufiger Auslöser.

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Ein Expertenteam der Karl-Landsteiner-Universität für Gesundheitswissenschaften in Krems (KL Krems), Universitätsklinik Charité inBerlin und die Columbia University in New York haben jetzt die neuesten Erkenntnisse über die immunologischen Prozesse, die der Myokarditis zugrunde liegen, in einem Übersichtsartikel zusammengefasst und dabei die Krebsimmuntherapie als Auslöser der Krankheit identifiziert.

Der Erfolg der Krebsimmuntherapie führt dazu, dass sie zu einer immer häufigeren Behandlung wird, die nach Ansicht der Autoren mit einer Zunahme der Myokarditis einhergehen wird.

Verlust der KontrolleIm Allgemeinen stellen Immuntherapien eine neue und manchmal sehr wirksame Behandlungsoption für bestimmte Krebsformen dar.

Die Aktivierung des Immunsystems des Patienten, um die Krebszellen zu eliminieren, ist für das Funktionieren all dieser Therapien von zentraler Bedeutung”.

Die Immun-Kontrollpunkt-Hemmung ist eine spezifische Form einer solchen Behandlung”, erklärt Dr.

Klaus Hackner vom KL Krems, Koautor der….

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