Die WHO warnt davor, dass sich die Malaria-Todesfälle während einer Virus-Pandemie verdoppeln könnten.

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Die neue Coronavirus-Pandemie könnte den Zugang zu Anti-Malaria-Netzen und Medikamenten in Subsahara-Afrika ernsthaft stören, sagte die Weltgesundheitsorganisation am Donnerstag und warnte davor, dass sich die Malaria-Todesfälle zu verdoppeln drohen, wenn die Anstrengungen nicht dringend verstärkt werden.Die UN-Gesundheitsorganisation rief die Länder in Subsahara-Afrika, wo fast 95 Prozent aller Malariafälle und Todesfälle weltweit auftreten, dazu auf, jetzt rasch Malariapräventions- und -behandlungsinstrumente zu verteilen, bevor sie mit neuartigen Coronavirus-Fällen überhäuft werden.”Schwere Unterbrechungen der mit Insektiziden behandelten Netzkampagnen und des Zugangs zu Malariamedikamenten könnten dazu führen, dass sich die Zahl der Malariatodesfälle in Subsahara-Afrika in diesem Jahr im Vergleich zu 2018 verdoppelt”, warnte die WHO unter Berufung auf neue Modellanalysen.

Die Analyse berücksichtige neun Szenarien für mögliche Unterbrechungen des Zugangs zu den wichtigsten Malariabekämpfungsinstrumenten während der Pandemie in 41 Ländern und die daraus resultierende mögliche Zunahme von Fällen und Todesfällen.Unter dem Worst-Case-Szenario, bei dem alle Kampagnen zur Verteilung insektizidbehandelter Netze ausgesetzt werden und der Zugang zu wirksamen Malariamedikamenten um 75 Prozent eingeschränkt wird, “würde die geschätzte Gesamtzahl der Malariatodesfälle in Subsahara-Afrika im Jahr 2020 769.000 erreichen”, so die WHO.

Dies sei doppelt so hoch wie die Zahl der Todesfälle, die 2018 in der Region gemeldet werden, betonte er und fügte hinzu, dass ein solcher Anstieg eine Rückkehr zu einer Malaria-Sterblichkeit bedeuten würde, wie sie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr beobachtet wurde.Die Wanderung hätte besonders schlimme Folgen für Kleinkinder, da die unter Fünfjährigen 2018 für mehr als zwei Drittel aller Malariatodesfälle verantwortlich sind.’Kritisches Fenster’Die WHO betonte, dass die afrikanischen Länder südlich der Sahara bisher relativ wenige Fälle der COVID-19-Pandemie gemeldet hätten, die mehr als….

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