Ein ‘Bewusstseinsleiter’ synchronisiert und verbindet die Hirnareale der Maus.

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Für Wissenschaftler, die nach dem “Kontrollraum” des Gehirns suchen, hat sich ein Bereich namens Claustrum als überzeugender Kandidat herauskristallisiert.

Man geht davon aus, dass diese wenig erforschte Tiefenhirnstruktur der Ort ist, an dem mehrere Sinne zusammengebracht werden, die Aufmerksamkeit kontrolliert wird und Bewusstsein entsteht.

Beobachtungen bei Mäusen unterstützen nun die Rolle des Claustrums als Knotenpunkt für die Koordination der Aktivität im gesamten Gehirn.

Neue Forschungen des RIKEN Center for Brain Science (CBS) zeigen, dass die langsame Hirnaktivität, ein Merkmal von Schlaf- und Ruhezuständen, durch das Claustrum gesteuert wird.

Die Synchronisierung von stillen und aktiven Zuständen über weite Teile des Gehirns durch diese langsamen Wellen könnte zum Bewusstsein beitragen.Eine zufällige Entdeckung veranlasste Yoshihiro Yoshihara, Teamleiter an der CBS, tatsächlich dazu, das Claustrum zu untersuchen.

Sein Labor untersucht normalerweise den Geruchssinn und den Nachweis von Pheromonen, aber sie stießen dabei auf einen genetisch manipulierten Mäusestamm mit einer spezifischen Population von Gehirnzellen, die nur im Claustrum vorhanden war.

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Diese Neuronen konnten mit Hilfe optogenetischer Technologien eingeschaltet oder durch genetische Manipulation selektiv zum Schweigen gebracht werden, wodurch die Untersuchung eines riesigen, klaustrall-kontrollierten Netzwerks möglich wurde.

Die Studie von Yoshihara und Kollegen wurde am 11.

Mai in Nature Neuroscience veröffentlicht..

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