Erfolgreiche Behandlung bei Affen in neuer Remdesivir-Studie

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Die Forscher verabreichten den Affen aus der Behandlungsgruppe das Medikament kurz vor dem Moment, an dem die Viruskonzentration in der Lunge ihren Höchststand erreichte. Den Wissenschaftern zufolge verbesserte sich der Gesundheitszustand der behandelten Affen bereits 12 Stunden, nachdem sie die erste Dosis Remdesivir erhalten hatten, deutlich. Dieser Trend setzte sich dem Studienbericht zufolge über den gesamten einwöchigen Studienzeitraum fort.
Eines der Tiere aus der Behandlungsgruppe hatte den Forschern zufolge trotz der Remdesivir-Therapie leichte Atembeschwerden. In der Kontrollgruppe verschlechterte sich dagegen der Gesundheitszustand aller 6 Affen rapide. Alle hatten demnach schwere Atembeschwerden.

Medikament lässt Atembeschwerden nahezu verschwinden
Die vorläufigen Studienergebnisse wurden noch nicht unabhängig begutachtet. Für das Experiment infizierten die Wissenschafter 2 Gruppen von je 6 Rhesusaffen absichtlich mit dem Krankheitserreger SARS-CoV-2. Einer der beiden Gruppen wurde 12 Stunden nach der Infektion das vom Pharmakonzern Gilead Sciences entwickelte Mittel Remdesivir verabreicht, der Kontrollgruppe nicht.

In den Lungen der mit Remdesivir behandelten Affen fanden die Forscher eine deutlich geringere Viruskonzentration vor als bei den nicht behandelten Affen. Auch die Lungenschäden waren bei den Tieren in der Behandlungsgruppe geringer.
Bei einem klein angelegten Experiment an Affen haben sich erste Behandlungserfolge des Mittels Remdesivir gegen die vom Coronavirus ausgelöste Lungenkrankheit Covid-19 gezeigt. Wie von der US-Regierung beauftragte Wissenschafter mitteilten, verbesserte sich der Gesundheitszustand der mit dem virushemmenden Mittel behandelten Affen bereits nach 12 Stunden deutlich.

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