Forschung an einem neuen Hochpräzisionsradiologiesystem für das Coronavirus.

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Die Universidad Carlos III de Madrid (UC3M) beteiligt sich zusammen mit dem Hospital General Universitario Gregorio Marañón (HGUGM), dem Instituto de Investigación Sanitaria San Carlos und der Firma Sedecal Molecular Imaging (SMI), Projektkoordinator, an einem Forschungsprojekt zur Entwicklung eines neuen Hochpräzisionsradiologiesystems für die Beteiligung des Coronavirus an der Lungenfunktion.Die Radiologie stellt ein Schlüsselelement bei der Behandlung von Patienten mit COVID-19 dar, da sie die Entscheidungsfindung in Prozessen wie Krankenhauseinweisung, Art der Behandlung und Verlegung auf die Intensivstation ermöglicht.

Die derzeit verwendeten Röntgenfilme sind nicht sehr empfindlich und unterschätzen die Lungenschädigung, wenn man sie mit den Ergebnissen eines CAT-Scans (computerisierte axiale Topographie) vergleicht.

Es ist jedoch nicht praktikabel, den letztgenannten Test bei allen Patienten mit Verdacht auf COVID-19 anzuwenden, da es Probleme mit der Verfügbarkeit von Geräten und der Logistik gibt.Im Rahmen dieses Projekts versuchen die Forscher, künstliche Intelligenz (KI) und Tomosynthese (mit Niedrigdosis-Röntgenbildgebung) zu kombinieren, um ein kostengünstiges Gerät zu entwickeln, das in der Lage ist, die diagnostische Genauigkeit der Radiologie erheblich zu erhöhen, und zwar auf ein Niveau, das mit dem eines CAT-Scans vergleichbar ist.

Darüber hinaus würde dieses System eine wesentlich höhere Verfügbarkeit bieten und vielseitiger einsetzbar sein und könnte sogar in Fahrzeugen oder in tragbaren Triage-Zelten installiert werden..

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