Für Kinder in Pflegefamilien könnte die Pandemie noch destabilisierender sein.

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Während sich die Australier mit den plötzlichen und herausfordernden Veränderungen auseinandersetzen, die COVID-19 in ihr tägliches Leben gebracht hat, werden die Auswirkungen des Virus von gefährdeten Kindern und Familien in extremer Weise gespürt.

Neue Forschungen, die von mir und EY-Partner Mark Galvin geleitet werden, deuten darauf hin, dass wir in den kommenden Monaten eine einzigartige Gelegenheit haben, Risikokinder zu unterstützen, die Pflege benötigen.

COVID-19 wird das Risiko von Missbrauch und Vernachlässigung erhöhenMaßnahmen der Regierung, die auf eine Senkung der Coronavirus-Infektionsrate abzielen, können das Risiko für gefährdete Kinder und Familien unbeabsichtigterweise erhöhen.

Als Folge der teilweisen Abriegelung erleben beispielsweise die Dienste für häusliche und familiäre Gewalt in Australien einen Nachfrageschub.

Gleichzeitig dürfte die Unfähigkeit von Lehrern, Gesundheitspersonal und Gemeindemitgliedern, das Wohlergehen von Kindern leicht zu überwachen, die Meldung von Kindesmissbrauch vorübergehend einschränken.Kinderschutzsysteme auf der ganzen Welt haben im vergangenen Monat einen dramatischen Rückgang der Meldungen über Kindesmissbrauch beobachtet.

Instabilität für Kinder in PflegefamilienNeben diesen unmittelbaren Sorgen gibt es noch andere Auswirkungen für Kinder, die Unterstützung beim Kinderschutz benötigen.Unsere Untersuchungen auf der Grundlage der COVID-19-Infektionsraten und der Demografie der pflegenden Angehörigen legen nahe, dass 20% der bestehenden Pflegefamilien allein durch die Infektion der pflegenden Angehörigen von dem Virus betroffen sein könnten.

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Dies könnte sich auf die Unterbringung von etwa 8.500 Kindern in Pflege- und verwandtschaftlichen Einrichtungen auswirken.

Da 88% der Pflegeeltern über 40 Jahre alt sind, sind sie besonders anfällig für schwerwiegendere COVID-19-Symptome.Wir wissen, dass die Aborigines und die Bewohner der Torres-Strait-Inseln ebenfalls stärker gefährdet sind, sich zu infizieren.

Da sich Aborigine-Kinder mit 11-fach höherer Wahrscheinlichkeit in staatlicher Obhut befinden, könnten ihre Unterbringung in Pflege- und Verwandtschaftsverhältnissen unverhältnismäßig stark von….

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