Galeria Karstadt Kaufhof stellt Insolvenzantrag – Top Meldungen

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Galeria Karstadt Kaufhof hat für seine 170 deutschen Filialen Insolvenz beantragt. Das Amtsgericht Essen hat ein sogenanntes Schutzschirmverfahren genehmigt, bei dem das Unternehmen unter bestimmten Auflagen seine Geschäfte aber weiter führen darf.

Galeria Karstadt Kaufhof hat nach Bekanntgabe von Schwierigkeiten mit den Banken heute nun die Konsequenzen gezogen: Wegen der Corona-Krise und der staatlich angeordneten Schließung der Geschäfte verliert die Kaufhauskette nach eigenen Angaben jede Woche mehr als 80 Millionen Euro. Für die meisten der 28.000 Beschäftigten wurde bereits Kurzarbeitergeld beantragt. Ab heute soll vorerst keine Miete mehr für die Waren- und Sporthäuser mehr bezahlt werden, und das Amtsgericht Essen soll ein Insolvenzverfahren in Eigenregie einleiten.

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Bei diesem Schutzschirmverfahren wird das angeschlagene Unternehmen nicht abgewickelt, sondern zunächst weitergeführt – mit der Hoffnung auf Überbrückungskredite oder Staatshilfe. Die Geschäftsführung wird dabei von Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz und einem Insolvenzexperten kontrolliert.

Karstadt hatte vor der Fusion mit Kaufhof bereits ab 2009 ein ähnliches Insolvenzverfahren durchlaufen und konnte erfolgreich saniert werden. Vor der Schließung wegen Corona hatte Galeria Karstadt Kaufhof für dieses Jahr noch ein Ertrag von 100 Millionen Euro erwartet.

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Unternehmen darf Geschäfte aber weiterführen

Galeria Karstadt Kaufhof stellt Insolvenzantrag

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