Gesund und glücklich durch Gartenarbeit – Gesundheit

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In einem Interview mit der renommierten Mayo Clinic erklärt Anya Guy, eine Expertin für gesunde Ernährung, wie ein Garten auf vielfältige Weise zu unserer Gesundheit beiträgt: „Gärtnern ist gut für Ihren Körper und Ihren Geist“.

Guy zufolge „bietet die Pflege eines Gartens eine Fülle an gesundheitlichen Vorteilen“.

Drei davon hebt sie besonders hervor.

Die Gründe dafür sind vielfältig: Entschleunigung, Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein.

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Viele treibt auch die Sehnsucht nach einem Stück „Echtheit“ in unserer immer stärker online stattfindenden Realität.

Bester Bonus: Gärtnern ist sehr gesund für unseren Körper und unsere Psyche!

Gärtnern liegt seit Jahren im Trend.

Das geht nicht nur auf dem Land mit einem eigenen Garten am Haus, sondern auch in der Stadt.

Urban Gardening ist inzwischen in vielen Städten fester Bestandteil der grünen Bewegung.

Auch in den früher oft als „spießig“ empfundenen Schrebergärten findet ein Generationenwechsel statt, immer mehr junge Menschen legen sich ein Stück eigenes Grün zu.

1.

Gesündere Ernährung

So profitiert Ihre Gesundheit von einem Garten

Laut Anya Guy wirkt sich Gartenarbeit positiv auf unsere Ernährungsgewohnheiten aus.

Denn wenn wir Obst und Gemüse selbst anbauen, essen wir automatisch mehr davon.

Davon profitieren vor allem diejenigen, die einen Garten in unmittelbarer Nähe haben: „Sie werden Ihren Verzehr von Obst und Gemüse erhöhen, letztlich weil Sie es direkt in Ihrem Hinterhof haben“, so die Expertin.

Warum ist Gärtnern so gesund?

Logisch: Wenn leckere frische Tomaten und Erdbeeren nur wenige Meter entfernt wachsen, greift man eher darauf zurück, als extra für Chips und Schokolade zum Supermarkt zu gehen.

Dass man die Nahrung selbst gesät, gegossen und geerntet hat, macht auch ein bisschen stolz und sorgt dafür, dass es uns gleich noch mal so gut schmeckt.

Es heißt nicht ohne Grund Gartenarbeit! Gärtnern ohne Bewegung ist schlicht unmöglich.

Wenn wir einen Teil unserer Nahrung selbst anbauen, sorgen wir also automatisch dafür, dass wir unserem Körper ein Plus an Bewegung verschaffen und mehr Kalorien verbrennen.

Das ist gesund und hält uns fit.

Wenn wir das im Hinterkopf behalten, macht selbst das Unkrautjäten mehr Spaß.

Gärtnern ist nicht nur gut für unseren Körper, sondern kann laut Anya Guy auch dabei helfen, Gefühle von Stress und Angst zu reduzieren.

Einerseits liegt das sicher an der körperlichen Bewegung, durch die Stresshormone abgebaut werden.

Andererseits ist die Tätigkeit an der frischen Luft auch regelrecht meditativ und kann uns im wahrsten Sinne des Wortes „erden“.

Expertin Anya Guy geht lediglich auf die gesundheitlichen Vorteile des Gärtnerns ein.

Doch auch für unsere Umwelt ist es gut, wenn wir einen Teil unserer Nahrung selbst anbauen.

Dadurch reduzieren wir zum Beispiel den CO2-Verbrauch, der durch Transportwege entsteht.

Auch Plastikverpackungen werden überflüssig, wenn man die Produkte selbst erntet.

Anja Guy rät, beim Anbau möglichst viele verschiedene Arten zu berücksichtigen, da jede Obst- und Gemüsesorte einen ganz eigenen Mix an gesunden Vitalstoffen enthalte.

Tomaten beispielsweise sind laut Guy „reich an Antioxidantien, enthalten Kalium, Vitamin C und sind eine Quelle für Ballaststoffe“.

Daneben empfiehlt sie besonders Chilischoten und Auberginen.

Sie finden Gartenarbeit langweilig? Dann probieren Sie doch mal, während des Gärtnerns der Lieblingsmusik, einem interessanten Podcast oder einem spannenden Hörbuch zu lauschen.

Denn was bei anderen monotonen Tätigkeiten wie Autofahren, Joggen oder Bügeln funktioniert, gilt natürlich auch fürs Unkrautjäten, Harken und Gießen.

Damit das eigene Obst und Gemüse so gesund und umweltfreundlich wie möglich ist, sollte man auf biologischen Anbau setzen und auf künstlichen Dünger sowie chemische Pflanzenschutzmittel verzichten.

Außerdem lohnt es sich, sich einmal über traditionelle Sorten zu informieren und auf Saatgut zu setzen, das mehrjährig und nicht genetisch verändert ist.

Tekk.tv Gesundheit 

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