Gewürze mit gesundheitsgefährdenden Schwermetallen und Schimmelpilzgiften belastet – Gesundheit

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Laut dem BVL haben die Untersuchungsämter der Bundesländer in den vergangenen Jahren immer wieder Proben getestet, bei denen gesetzliche Höchstgehalte überschritten wurden.

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) weist in einer aktuellen Mitteilung darauf hin, dass sich in Gewürzen wie Chilipulver, Pfeffer oder Paprikagewürz wegen ihrer Herstellungsweise, Verarbeitung und Lagerung verhältnismäßig häufig Schimmelpilzgifte, Rückstände von Pflanzenschutzmitteln oder Schwermetallen finden.

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Mit Gewürzen kann man Speisen nicht nur eine besondere Geschmacksnote verleihen, sondern mitunter auch seiner Gesundheit etwas Gutes tun.

So ist etwa bekannt, dass Chilis das Herz schützen.

Doch leider finden sich in Gewürzen auch immer wieder gesundheitsgefährdende Substanzen.

Chili, Pfeffer und Co: Gewürze oft mit gesundheitsgefährdenden Substanzen belastet

Daher fordert das BVL Importeure und Hersteller zu verstärkten Eigenkontrollen auf.

Weil Gewürze aber nur in geringen Mengen verwendet werden, besteht im Allgemeinen keine unmittelbare Gesundheitsgefahr für die Verbraucherinnen und Verbraucher.

Wie die Fachleute erklären, können sich bei Gewürzen bei zu feuchter und warmer Lagerung leicht Schimmelpilzgifte (Mykotoxine) wie Aflatoxin/Aflatoxine oder Ochratoxin A (OTA) bilden.

Im Allgemeinen keine unmittelbare Gesundheitsgefahr

So gab es in den Jahren 2018 und 2019 im Europäischen Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel (RASFF) 16 beziehungsweise 13 Meldungen zu Schimmelpilzgiften in Paprika- und Chilipulver.

Laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gehören Aflatoxine „zu den stärksten in der Natur vorkommenden Giften und krebserzeugenden Stoffen“.

Dies entspricht 41 Prozent aller Meldungen zu Mykotoxinen in Kräutern und Gewürzen im Jahr 2019.

Den Fachleuten zufolge haben Aflatoxine in Tierversuchen krebserregende Wirkungen (vor allem Leberkrebs) gezeigt.

Im Jahr 2017 gab es ebenfalls Schwerpunktuntersuchungen zu Schimmelpilzgiften in Gewürzen.

Die OTA-Gehalte in Paprikapulver lagen 2018 zwar wesentlich höher als bei allen anderen untersuchten Produkten, es gab aber nur vier Höchstgehaltsüberschreitungen.

Gegenüber einer vergleichbaren Untersuchung im Jahr 2012 lagen die Aflatoxingehalte zwar etwas niedriger, dennoch können bei Paprikapulver aus einigen Drittländern Höchstgehaltsüberschreitungen weiterhin nicht vollständig ausgeschlossen werden.

Wie das BVL weiter erklärt, wurden 2018 im bundesweiten Monitoring 144 Proben von Paprikapulver repräsentativ auf Aflatoxin/Aflatoxine und OTA hin untersucht.

Tekk.tv Gesundheit 

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