Grünes Licht für Antikörperstudie im Landkreis Tirschenreuth – Top News

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Sofort nach dem positiven Bescheid durch die Kommission hätten sie dem Katastrophenschutz des Landkreises Tirschenreuth Informationen über die benötigten Probanden-Zahlen zukommen lassen, erklärte Wagner.

Der Katastrophenschutz gibt jetzt an die Einwohnermeldeämter der einzelnen Kommunen weiter, welche Gemeinde im Landkreis wie viele Probanden per Zufallsprinzip auswählen soll.

Mit einer großangelegten Studie soll das Infektionsgeschehen im Landkreis Tirschenreuth untersucht werden – jetzt hat die Ethikkommission der Universität Regensburg grünes Licht gegeben.

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Die geplante Covid-19-Antikörperstudie im Landkreis Tirschenreuth hat gestern mit der Zustimmung der Ethikkommission der Universität Regensburg eine entscheidende Hürde genommen.

Das erklärte Ralf Wagner, einer der Studien-Leiter, auf Nachfrage gegenüber dem BR.

Damit können die konkreten Vorbereitungen für die Durchführung nun starten.

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Um sicherzugehen, dass genügend Teilnehmer zusammenkommen, hat man diese Zahl nun auf 7.

200 erhöht.

Die Einwohnermeldeämter verschicken also insgesamt doppelt so viele Einladungen, wie Studienteilnehmer benötigt werden.

Um die Bevölkerung statistisch korrekt abzubilden, sollen je nach Größe der einzelnen Gemeinden nämlich unterschiedlich viele Bürgerinnen und Bürger getestet werden.

Für ein aussagekräftiges Ergebnis benötigt die Studie insgesamt 3.

600 Probanden.

Ursprünglich sollten dafür 4.

500 Tirschenreutherinnen und Tirschenreuther angeschrieben und zum Mitmachen aufgefordert werden.

Auswahl über Zufallsprinzip

Tirschenreuther zum Mitmachen aufgefordert

Ergebnisse auch für Testpersonen einsehbar

Erste Blutabnahmen Ende Juni

Die Frage nach der Dunkelziffer

Erkenntnisse über Beschaffenheit von Impfstoff

Mit einer großangelegten Studie soll das Infektionsgeschehen im Landkreis Tirschenreuth untersucht werden – jetzt hat die Ethikkommission der Universität Regensburg grünes Licht gegeben.

Ralf Wagner von der Uni Regensburg ist sehr zuversichtlich, dass sich ausreichend Testpersonen rückmelden: Wer an der Studie teilnimmt, bekommt seine Ergebnisse natürlich auch selbst zu sehen.

Ob jemand Antikörper in sich trägt, auch wenn er oder sie vielleicht nicht wissentlich an Covid-19 erkrankt war, sei für die meisten Menschen eine interessante Information, sagte Wagner im Gespräch mit dem BR.

Die Studie “Prospektive Covid-19-Kohorte Tirschenreuth” wird von einem interdisziplinären Team aus Epidemologen und Statistikern der Universitäten Regensburg und Erlangen durchgeführt.

Das Vorrangige Ziel ist die Frage nach der Dunkelziffer: Wie viele Menschen im Landkreis tragen Antikörper in sich, und wie stark liegt diese Zahl über den bisher gelisteten Covid-19 Fällen?

Sobald die Uni Regensburg die Namen der ausgelosten Personen von den Einwohnermeldeämtern erhält, wird sie diese auf die drei geplanten Testzentren im Landkreis verteilen.

Danach werden die Einladungsbriefe verschickt – Ralf Wagner rechnet damit, dass es in etwa zwei Wochen so weit sein wird.

Dann soll den Tirschenreuthern natürlich noch etwas Vorlauf bis zu ihrem Termin gegeben werden, sodass die ersten Blutabnahmen wohl Ende Juni stattfinden können.

Grünes Licht für Antikörperstudie im Landkreis Tirschenreuth

Außerdem werden die Probanden nicht nur einmal, sondern insgesamt dreimal zur Blutentnahme gebeten – jeweils im Abstand von 3 Monaten.

So kann man die Entwicklung der Antikörper beobachten: Nehmen sie ab und wenn ja, wie schnell? Daraus könne man wichtige Erkenntnisse für die Immunität gewinnen, erklärte Wagner.

Auch dafür, wie ein möglicher Impfstoff beschaffen sein müsste, geben diese Beobachtungen wichtige Informationen.

Die Kosten der Studie werden laut Wagner auf rund eine Million Euro beziffert.

Die Staatsregierung hat davon 650.

000 Euro zugesagt.

Der Rest wird – zum Beispiel in Form von Personal und Infrastruktur – als Eigenleistung der ausrichtenden Universitäten gefordert.

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