Home-Office: Verbände fordern Steuerbonus für Arbeitnehmer – Top News

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Darin heißt es, dass Millionen von Arbeitnehmer während der Corona-Krise von zu Hause aus arbeiteten.

Für sie fielen dadurch höhere Kosten an, beispielsweise für Energie oder Telekommunikation.

Die zusätzlichen Kosten könnten nach den derzeit geltenden Regeln von der überwiegenden Mehrzahl aber nicht steuerlich geltend gemacht werden.

Nur wenige Beschäftigte hätten ein Arbeitszimmer, das ausschließlich für berufliche Zwecke genutzt werde und daher steuerlich absetzbar sei.

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Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und der Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine haben einen Steuerbonus für die Arbeit im Home-Office vorgeschlagen.

Das geht aus einem Brief an Finanzminister Olaf Scholz (SPD) hervor.

Das Schreiben, über das zuerst die “Bild”-Zeitung berichtete, liegt der Deutschen Presse-Agentur (dpa) vor.

Wegen der Corona-Krise arbeiten derzeit Millionen Arbeitnehmer im Home-Office.

Die dadurch entstehenden Kosten können die wenigsten steuerlich geltend machen.

Deswegen fordern der DGB und der Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine einen Steuerbonus.

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Konkret schlagen der DGB und der Bundesverband vor: Arbeitgeber sollten ihren Beschäftigten einen von der Einkommensteuer befreiten pauschalen Auslagenersatz für angeordnetes oder empfohlenes häusliches Arbeiten in Höhe von 50 Euro pro Monat gewähren.

Die Pauschale solle rückwirkend ab März gezahlt werden.

Alternativ sollen Beschäftigte einen Freibetrag von 50 Euro als Werbungskosten bei der Einkommensteuererklärung ansetzen dürfen.

Dies soll aber nur Arbeitnehmern möglich sein, die kein Arbeitszimmer angeben können.

Steuerbonus für Home-Office: Die konkreten Vorschläge

Politische Debatte über Recht auf Home-Office läuft

Wegen der Corona-Krise arbeiten derzeit Millionen Arbeitnehmer im Home-Office.

Die dadurch entstehenden Kosten können die wenigsten steuerlich geltend machen.

Deswegen fordern der DGB und der Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine einen Steuerbonus.

Seit Beginn der Corona-Krise und der verordneten Kontaktbeschränkungen im März haben zahlreiche Firmen in Bayern und Deutschland ihre Mitarbeiter ins Home-Office geschickt, um mögliche Ansteckungen mit dem Coronavirus bei der Arbeit vor Ort zu vermeiden.

Mitte Mai hatten bereits der Bund der Steuerzahler und die FDP gefordert, dass jeder, der von zu Hause aus arbeitet, pauschal 100 Euro pro Monat von der Steuer absetzen können soll.

Nun läuft auch eine politische Debatte, ob Arbeitnehmer in Zukunft ein Recht auf Home-Office erhalten sollen.

Dazu will Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) bis Herbst ein Gesetz vorlegen.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat sich ebenso wie zahlreiche Wirtschaftsverbände bereits skeptisch zu dem Vorstoß geäußert.

Demnach sollen Unternehmen weiterhin selbst Regelungen zum Home Office treffen können.

Home-Office: Verbände fordern Steuerbonus für Arbeitnehmer

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