Homeoffice: So gelingt das Arbeiten von Zuhause – Top Meldungen

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In der Corona-Krise heißt es auch für gesunde Arbeitnehmer immer häufiger: zu Hause bleiben! Wir erklären, was man dabei beachten sollte.

Um die weitere Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, arbeiten immer mehr Menschen von zu Hause. Noch viel mehr könnten es möglicherweise werden.

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Natürlich: Nicht jede Tätigkeit kann man so einfach in die eigenen vier Wände verlagern. Auch ist nicht jede Wohnung zum Arbeiten von zu Hause geeignet. Arbeit im Homeoffice kann zudem mit erhöhtem Stress einhergehen, weil die Grenze zwischen Beruf und Privatleben verwischt. Im Zuge der Corona-Krise könnte Homeoffice aber für viele Arbeitnehmer zu einer Notwendigkeit werden – zumindest eine Zeit lang. Gerade erst hat Google beispielsweise seinen Mitarbeitern in den deutschen Niederlassungen nahegelegt, zu Hause zu bleiben.

Doch was muss man beim Arbeiten von zu Hause beachten? Hier ein paar Tipps:

Regelungen zum Homeoffice stehen oft in Arbeitsverträgen. Mitarbeiter können nicht einfach so zur Heimarbeit verpflichtet werden. Umgekehrt können Arbeitnehmer auch nicht ihren Arbeitgeber dazu zwingen, ihnen das Arbeiten von zu Hause aus zu erlauben. Sollte man sich sich auf Heimarbeit geeinigt haben, ist wichtig zu beachten, dass dort dieselben Regelungen gelten, wie an herkömmlichen Arbeitsplätzen, etwa wenn es um Arbeitszeiten oder Pausen geht.

Bei Unfällen kann es allerdings heikel werden. “Zu beachten ist aber, dass die Abgrenzung zwischen dienstlicher und privater Tätigkeit im Homeoffice häufig schwer zu treffen ist“, schreibt beispielsweise die Industrie und Handelskammer München. So könne es für die Frage, ob ein Unfall auch ein Arbeitsunfall war, entscheidend sein, ob man sich in der Wohnung auf dem Weg zur Kaffeemaschine (privat) oder zum Drucker (dienstlich) verletzt habe.

Die gute Nachricht: Der Heimarbeitsplatz lässt sich von der Steuer absetzten. Werbungskosten von maximal 1250 Euro können hierbei geltend gemacht werden und zwar auch dann, wenn das Homeoffice nicht das ganze Jahr genutzt wird. Wichtig: Es muss sich wirklich um einen Arbeitsplatz handeln. Ein Laptop, der im Wohnzimmer steht ist kein Homeoffice-Platz im steuerlichen Sinne.

Vor der Arbeit im Homeoffice sollte geklärt werden, welche Programme benötigt werden und inwieweit Soft – und Hardware durch den Arbeitgeber gestellt werden. Experten raten davon ab, private Geräte für die berufliche Arbeit zu benutzten, vor allem aus Datenschutz – und Sicherheitsgründen.

Sollte man aber aus irgendwelchen Gründen dennoch mit dem eigenen Gerät arbeiten, sollte man vorher Vorkehrungen treffen, zu denen gehört:

– Das Betriebssystem und wichtige Software sollten auf dem aktuellen Stand sein

– Ein Virenscanner sollte installiert sein. Auf Windows-Systemen reicht in der Regel der bordeigene Windows Defender.

– Möglicherweise kann auch ein VPN-Dienst sinnvoll sein

Wichtig: Mit firmeneigenen Passwörtern und anderen sensiblen Daten muss man auch in den eigenen vier Wänden sorgsam umgehen.

Es gibt eine Reihe von Programmen, die einem das Arbeiten von Zuhause erleichtern. Hierzu gehören:

– Messenger wie Slack oder Microsoft Teams. Die EU-Kommission setzt bei ihren Mitarbeitern auf den als besonders datenschutzfreundlich geltenden Whatsapp-Konkurrenten Signal.

– Tools für Videokonferenzen wie Zoom, Skype oder Hangouts oder Cisco Webex.

– Zudem gibt es mittlerweile eine Menge Tools, mit denen man digitale Post-It oder ToDo-Listen erstellen kann.

– Auch analoge Post kann digital empfangen werden, etwa über den Dienst E-Post der deutschen Post.

Manchen Menschen fällt es leichter, sich im Büro zu konzentrieren, andere wiederum sind im Home-Office effizienter. Klar ist: Es gibt viele Programme und Dienste, die einem dabei helfen können, bei der Sache zu bleiben. Drei Beispiele:

– “Rescue Time” hilft einem dabei festzustellen, wie viel Zeit man wirklich mit Arbeiten verbringt und wie viel mit anderen Dingen. Zeitfresser lassen sich so leichter identifizieren und die Disziplin auch im Homeoffice aufrecht erhalten.

– Mit “Focusme” lassen sich Anwendungen und Webseiten blockieren. Nützlich, wenn man im Homeoffice schon wieder zu viel auf Youtube & Co. prokrastiniert hat.

– “Tomatotimer” ist ein Art Stoppuhr, der die Arbeitszeit in gleichlange Zeitabschnitte portioniert. Das Ganze geht zurück auf die Pomodoro-Technik, die in den 80er-Jahren entwickelt wurde.

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Erstens: Informieren!

Zweitens: Vorbereiten!

Drittens: Arbeiten!

Viertens: Konzentrieren!

Homeoffice: So gelingt das Arbeiten von Zuhause

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