Hygiene reduziert den Bedarf an Antibiotika um bis zu 30%.

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Einem neuen Positionspapier zufolge, das im American Journal of Infection Control (AJIC) online veröffentlicht wurde, verringern verbesserte tägliche Hygienepraktiken, wie z.B.

das Händewaschen, das Risiko von häufigen Infektionen um bis zu 50% und reduzieren den Bedarf an Antibiotika um bis zu 30%.

Globale Experten für öffentliche Gesundheit, die für das Positionspapier verantwortlich sind, fordern nun, dass die häusliche und kommunale Hygiene Teil der strategischen Pläne zur Reduzierung von Hunderttausenden von Todesfällen durch AMR weltweit jedes Jahr wird.Wie bei den jüngsten weltweiten Bemühungen zur Verzögerung der Ausbreitung von COVID-19 zu beobachten war, sind Hygienepraktiken, einschließlich des Händewaschens, zu einem wesentlichen Bestandteil der täglichen Routine eines jeden Menschen geworden und gelten als erste Verteidigungslinie zur Eindämmung der Ausbreitung üblicher Infektionen.

Nationale und internationale BME-Strategien konzentrieren sich zwar auf die wichtige Rolle der Hygiene im Gesundheitswesen, vernachlässigen jedoch die Schlüsselrolle, die der häuslichen und kommunalen Hygiene zukommt.Dieses Positionspapier, das im Auftrag des Global Hygiene Council (GHC) entwickelt und online in AJIC veröffentlicht wurde, untersucht die Rolle einer gezielten Hygiene zu Hause und im Alltag, um die Verschreibung von Antibiotika zu reduzieren, sowie deren wahrscheinliche Auswirkungen auf die Antibiotikaresistenz.

Sie liefert Belege dafür, dass die Ausübung von Handhygiene in Haushalten und Gemeinschaftseinrichtungen Infektionen verhindern und somit den Bedarf an Antibiotika verringern kann.

In einer Interventionsstudie wurde bei einer Gruppe, die Handdesinfektionsmittel verwendete, im Vergleich zu einer Kontrollgruppe eine 30%ige Reduzierung der Antibiotikaverschreibungen für häufige Atemwegsinfektionen nachgewiesen.Das Positionspapier zeigt auch die zunehmende Prävalenz multiresistenter Bakterien im Haushalt und in der Gemeinschaft auf.

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Man geht davon aus, dass 35% der häufigen Infektionen, die im Gesundheitswesen und in der Gemeinschaft auftreten, bereits….

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