Könnten Krankheitserreger die dunkle Materie hinter der Alzheimer-Krankheit sein?

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Für Forscher, die die Alzheimer-Krankheit (AD) untersuchen, eine verheerende neurodegenerative Krankheit, von der fast 6 Millionen Amerikaner betroffen sind, ist dies die beste und die schlimmste Zeit.

Wissenschaftler haben seit der ersten Diagnose vor über 100 Jahren exponentielle Fortschritte im Verständnis vieler Aspekte dieser mysteriösen Krankheit gemacht. Dennoch ist jede Bemühung, eine Heilung für Alzheimer zu finden oder sogar ihr unerbittliches Fortschreiten zu verlangsamen, auf entmutigendes Scheitern gestoßen.

Das nächste Kapitel im Kampf gegen die Krankheit wird dynamische Einsichten und abenteuerliche neue Ansätze erfordern.

In einer lebhaften Diskussion, die in der Rubrik “Viewpoint” der Zeitschrift Nature Reviews Neurology erscheint, diskutiert Ben Readhead, ein Forscher des ASU-Banner Neurodegenerative Disease Research Center am Biodesign Institute, zusammen mit mehreren angesehenen Kollegen die Idee, dass Bakterien, Viren oder andere infektiöse Pathogene eine Rolle bei der Alzheimer-Krankheit spielen könnten.

Das Konzept, das manchmal auch als die Infektionstheorie der Alzheimer-Krankheit bezeichnet wird, wurde erstmals vor etwa 30 Jahren vorgeschlagen. Seitdem ist die Idee in der Forschungsgemeinschaft auf erheblichen Widerstand gestoßen. Bis vor kurzem war sie weitgehend zugunsten von Ansätzen verdrängt worden, die auf der Amyloid-Hypothese, der führenden Theorie der Alzheimer-Krankheit, beruhen, die Plaques von Amyloid-beta und Knoten des Tau-Proteins als zugrundeliegende Treiber der Krankheit identifiziert.

Die Forschungslandschaft für die Alzheimer-Krankheit könnte sich jedoch ändern. Die wiederholten Misserfolge von Medikamenten, die auf Amyloide abzielen, sowie die jüngsten Entdeckungen, die eine mikrobielle Verbindung zur Alzheimer-Krankheit unterstützen, haben neues Interesse an diesem unorthodoxen Ansatz geweckt.

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Der Viewpoint-Artikel setzt eine Diskussion fort, die im vergangenen Jahr auf der internationalen Konferenz der Alzheimer’s Association in Los Angeles stattfand, einschließlich einer Podiumsdiskussion mit dem Titel “Emerging Concepts in Basic Science Series”: Gibt es eine kausale Rolle für infektiöse Organismen bei der Alzheimer-Krankheit?”.

“Die Beschleunigung der Technologie und der Methoden zur Erstellung von Profilen biologischer Systeme hat wirklich neue Ansätze zum Verständnis der Frage eröffnet, ob Mikroben bei der Alzheimer-Krankheit eine Rolle spielen könnten”, sagt Readhead. Die AAIC-Debatte und dieser Viewpoint-Artikel boten Wissenschaftlern mit unterschiedlichen Meinungen die Gelegenheit, Schlüsselbeweise, uneinheitliche Ergebnisse und Möglichkeiten für neue Untersuchungen zu diskutieren, die dazu beitragen könnten, das Feld zu einem differenzierteren Verständnis der Rolle von Mikroben bei der Alzheimer-Krankheit voranzubringen”.

Plaketten und Verwicklungen

Seit der ersten Diagnose der Alzheimer-Krankheit im Jahr 1906 hat sich die Forschung über das tödliche Leiden auf zwei Merkmale konzentriert, die bei durch Alzheimer geschädigten Gehirnen immer wieder auftreten: klebrige Ansammlungen von Plaque…

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