Krebsmutation in Doppelrolle.

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Die Analyse von Zellsignalen gibt Aufschluss über die Entstehung schwerer Entzündungssymptome, die bei verschiedenen Blutkrebsarten auftreten, und weist auf mögliche Therapieansätze hin: Bei rund einem Viertel der Patienten mit juveniler myelomonozytärer Leukämie (JMML) gibt es Hinweise auf Mutationen im so genannten KRAS-Gen in den Leukämiezellen.

Patienten, die von der JMML betroffen sind und diese Mutationen tragen, leiden besonders häufig unter Entzündungszeichen wie Fieber, Gewichtsverlust und einer abnormalen Vergrößerung der Milz.

Es war bisher nicht bekannt, wie die zum Teil schweren Entzündungssymptome mit dem Krebs zusammenhängen.

Ein Forscherteam der Universität Freiburg unter der Leitung von Prof.

Dr.

Robert Zeiser und Prof.

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Dr.

Tilman Brummer konnte nun nachweisen, dass die krebsauslösende Mutation im KRAS-Gen auch die Ursache der Entzündung ist.

Das verbesserte Verständnis der Symptome wird es Ärzten ermöglichen, neue Medikamente zu entwickeln, die das Fortschreiten der Leukämie im Körper blockieren.Das KRAS-Gen reguliert die Produktion des K-Ras-Proteins, das den Zellen Anweisungen zum Wachstum oder zur Teilung gibt.

Das Protein sorgt dafür, dass sich Zellen nur dann vermehren, wenn im Körper neue Zellen benötigt werden.

Wenn K-Ras in einigen Zellen aufgrund einer Mutation im genetischen Material übermäßig aktiv ist, teilen sich diese Zellen unkontrolliert – und es entsteht Krebs.

Zeiser und sein Team haben nun entdeckt, dass K-Ras auch eine wichtige Rolle bei der Immunantwort spielt: Über den NLRP3-Proteinkomplex – auch bekannt als NLRP3-Intlammasom – führt es zur Freisetzung zweier entzündungsfördernder Botenstoffe, Interleukin-1β und Interleukin-18, die die Forscher in Zellen aus Blutproben von Leukämiepatienten nachweisen konnten.

Wenn die….

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