Lehrerverbandspräsident Meidinger: Prüfungen könnten ausfallen – Top News

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Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes und Schulleiter in Deggendorf, Heinz-Peter Meidinger, rechnet damit, dass in diesem Schuljahr Prüfungen wegfallen.

Vor allem Prüfungen, die bereits hätten stattfinden sollen, so Meidinger im BR-Interview.

Wegen der Corona-Pandemie und der aktuellen Situation an Schulen könnte es sein, dass Schulprüfungen ausfallen.

Das hat der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, im BR-Interview mitgeteilt.

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Die Abschlussklassen würden jedoch noch eine vollständige Abschlussprüfung ablegen.

Schüler nicht mit Prüfungen “bombardieren”

Nicht alle Schüler werden mit Homeschooling erreicht

Schulstart für Abschluss-Schüler weitgehend reibungslos

Noch länger Corona-Einschränkungen

Sechs Wochen Schulunterbrechung

Alle anderen Jahrgangsstufen sollten aber nicht “mit Prüfungen bombardiert werden”, so Meidinger.

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes und Schulleiter in Deggendorf, Heinz-Peter Meidinger, rechnet damit, dass in diesem Schuljahr Prüfungen wegfallen.

Vor allem Prüfungen, die bereits hätten stattfinden sollen, so Meidinger im BR-Interview.

Seit Montag dürfen die Abschluss-Schüler wieder in die Schule.

Nach der ersten Woche zog der Verbandspräsident eine positive Bilanz.

Der Schulstart nach sechs Wochen Homeschooling sei weitgehend reibungslos verlaufen.

Die Hygienestandards konnten gut eingehalten werden.

Auch die Pakete mit Mundschutzmasken für die Schüler seien rechtzeitig angekommen.

Meidinger könne sich vorstellen, dass bei Klassen, die erst sehr spät in den Präsenzunterricht kommen, die Noten ins Jahresendzeugnis kommen, die bis zur Schulschließung am 13.

März erzielt wurden.

Das sei zwar nur eine erste Prognose – ihm sei aber wichtig, die Schüler zu berücksichtigen, die durch das Homeschooling nicht erreicht werden würden oder damit nicht zurecht kämen.

Diese Schüler könne man deswegen nicht einfach in Prüfungen schicken, so Meidinger weiter.

Die Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) rechnet damit, dass die Corona-Beschränkungen an Schulen noch lange gelten.

Wie Karliczek dem BR sagte, werden die Schulen den Regelbetrieb erst dann wieder aufnehmen können, wenn ein Impfstoff gegen das Coronavirus gefunden wurde und große Bevölkerungsgruppen geimpft sind.

Das werde vermutlich erst in zwölf bis 18 Monaten der Fall sein.

Bis dahin, so die Ministerin, werde es eine Mischform von Präsenzunterricht und digitalem Unterricht geben.

Lehrerverbandspräsident Meidinger: Prüfungen könnten ausfallen

Als erstes Bundesland hatte Bayern am 13.

März wegen der Coronakrise alle Schulen, Krippen, Kindergärten und Horte geschlossen.

Seit 16.

März lernen Schüler im Freistaat ausschließlich zu Hause.

Abschlussklassen kehrten – nach sechswöchiger Unterbrechung – vergangenen Montag mit strengen Hygieneauflagen zurück in ihre Schulen.

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