Maskenpflicht in Bayern ab sechs Jahren – Bußgeld bei Verstößen – Top News

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Rund um das Mindestalter gab es einige Verwirrung.

Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) hatte zunächst erklärt, die Maske sei ab sieben Jahren Pflicht.

Später korrigierte die Staatsregierung ihre Angaben.

Die Maskenpflicht gilt bereits ab dem siebten LEBENS-Jahr, also sobald ein Kind den sechsten Geburtstag gefeiert hat.

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Die Maskenpflicht in Geschäften, Bussen und Bahnen gilt in Bayern ab dem nächsten Montag – auch für Kinder, sofern sie das siebte Lebensjahr erreicht, also den sechsten Geburtstag hinter sich haben.

Um dieses Mindestalter gab es zunächst Verwirrung.

Einen Tag nach der Ankündigung einer Maskenpflicht in Bayern durch Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat das Kabinett die Entscheidung abgesegnet.

Die Verpflichtung, in Geschäften, Bussen und Bahnen einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, soll am kommenden Montag in Kraft treten – und dann für alle gelten, die sechs Jahre oder älter sind.

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Bei dieser Regelung gehe es nicht um hochwertige Masken, die weiterhin vor allem in Krankenhäusern und Pflegeheimen eingesetzt werden sollen.

Für die Bevölkerung genüge vielmehr “die selbst genähte Maske, ein Schal, ein Halstuch oder Ähnliches, um die Verbreitung, das Ausbringen von Tröpfchen zu verhindern”, sagte der Staatskanzleichef.

Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) erklärte mit Blick auf das Mindestalter: “Ich denke, das ist sehr vernünftig, weil gerade die ganz kleinen Kinder natürlich mit Masken noch nicht so umgehen können.

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Die Maskenpflicht in Geschäften, Bussen und Bahnen gilt in Bayern ab dem nächsten Montag – auch für Kinder, sofern sie das siebte Lebensjahr erreicht, also den sechsten Geburtstag hinter sich haben.

Um dieses Mindestalter gab es zunächst Verwirrung.

Herrmann kündigte an, dass die Umsetzung der Maskenpflicht auch kontrolliert werde.

In öffentlichen Verkehrsmitteln sei vorstellbar, “dass eigenes Personal” in den Zügen die Kontrollen mit übernehme “oder auch die Polizei”.

Es werde so ähnlich sein wie bei den anderen Maßnahmen wie den Abstandsgeboten, die ebenfalls “von der Polizei begleitet werden”.

Die Verpflichtung zum Tragen von Masken in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln sei ein “Gebot der Vernunft”.

Denn in Bussen und Bahnen träfen “undefinierte Gruppen” von Menschen aufeinander, im Fall einer Infektion sei eine Nachverfolgung also sehr schwer.

Die genauen “Vollzugsfragen” werden laut Herrmann noch geklärt.

“Wir haben noch einige Tage Zeit, um das konkret vorzubereiten”, sagte er.

Dabei sei geplant, dass Verstöße mit einem Bußgeld sanktioniert werden.

“Die Höhe muss man sehen, das wird das Innenministerium sicherlich vorschlagen.

Dafür könne ein Mund-Nasen-Schutz in bestimmten Situationen ein zusätzlicher Baustein sein.

“Allerdings sollte dennoch darauf geachtet werden, möglichst einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten”, mahnte die Ministerin.

Außerdem bleibe es natürlich bei den üblichen Hygiene-Regeln.

Huml verwies darauf, dass neben Kunden auch das Personal von Geschäften ab Montag eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen müsse.

Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) rief die Menschen in Bayern in ihrer Mitteilung dazu auf, schon jetzt in Supermärkten und öffentlichen Verkehrsmitteln einen Schutz zu tragen.

Zwar gelte die Pflicht erst ab nächster Woche, aber bereits jetzt sei es wichtig, “sich und andere vor einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus zu schützen”.

Maskenpflicht in Bayern ab sechs Jahren – Bußgeld bei Verstößen

Im Mittelpunkt der Kabinettssitzung standen mehrere Hilfspakete wegen der Corona-Krise.

Wie sich diese auf die bayerische Staatskasse auswirkt, machte Finanzminister Albert Füracker (CSU) klar.

Entgegen seinem persönlichen Anspruch, möglichst sparsam mit Staatsgeldern umzugehen, müsse der Freistaat jetzt neue Schulden in Milliardenhöhe aufnehmen.

Bislang summierten sich die verplanten Ausgaben auf rund 12,5 Milliarden Euro: darunter 5 Milliarden Euro Soforthilfen, 2,5 Milliarden Euro für das Gesundheitsressort und 500 Millionen Euro für den sogenannten Pflegebonus für die Mitarbeiter in Medizin und Pflege, die derzeit wegen der Corona-Krise einer besonderen Ansteckungsgefahr ausgesetzt sind.

Bereits am Freitag sollen im Landtag weitere zehn Milliarden Euro an Kreditermächtigungen für den zweiten Nachtragshaushalt verabschiedet werden.

Dafür gebe es einen Tilgunsplan über 20 Jahre – und er erfülle jetzt im “Maschinenraum der Krisen-Bewältigung” eben seine Pflicht, sagte der Minister und betonte: “Wir brauchen das Geld, um den Menschen zu helfen.

Große Sorgen machen Füracker die sich abzeichnenden Steuerausfälle.

Rund 150.

000 Unternehmen in Bayern haben wegen der Corona-Krise bereits Anträge auf Steuerstundungen gestellt.

Allein deshalb rechnet Füracker heuer mit Mindereinnahmen von 3,4 Milliarden Euro, insgesamt würden es mindestens 10 Prozent, also fünf Milliarden Euro.

Mit weiteren Millionen will die Staatsregierung jenen Firmen, Beratungsstellen, Kliniken und Künstlern helfen, für die es bisher keine Unterstützung gab: Zum Beispiel Mutter-Kind-Einrichtungen, Privatkliniken, Jugendherbergen, Schullandheime, Sozialeinrichtungen, Familienberatungen und Studentenwerke sowie Sportvereine und Sportstätten.

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