Maskenverbund Bayern: Produktion von Einweg-Masken gestartet – Top News

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Das Amberger Unternehmen PIA Automation hat innerhalb von sieben Wochen eine Montagemaschine entwickelt und gebaut, die sie nun serienmäßig an Kunden ausliefert.

Mit einer der ersten Maschinen produziert das Unternehmen Zettl in Niederbayern Masken.

Das Vlies für die Masken kommt von der Sandler Gruppe aus Oberfranken.

Am Donnerstag hat der “Maskenverbund Bayern” die Produktion von Einweg-Atemschutzmasken gestartet.

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Der Verbund will in wenigen Wochen eine sechsstellige Stückzahl täglich produzieren und damit zu einem der größten Hersteller Deutschlands werden.

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat am Donnerstagnachmittag den Maskenverbund Bayern gestartet.

Dabei handelt es sich um drei Unternehmen, die für den Freistaat Einwegmasken produzieren.

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Aiwanger hält es für möglich, den Verbund künftig um weitere Firmen zu erweitern, darunter weitere Produzenten oder auch Vermarkter.

Eine dieser Montagelinien kann 5.

000 dekra-zertifizierte Masken in der Stunde produzieren.

Sie werden eingesetzt in Krankenhäusern, bei der Polizei, bei den Rettungsorganisationen – oder auch die Landratsämter können sie ordern.

Kooperation bayerischer Unternehmen

5.

000 Masken pro Stunde

Export ins Ausland geplant

Aiwanger: Trauma zu Beginn der Pandemie

Am Donnerstag hat der “Maskenverbund Bayern” die Produktion von Einweg-Atemschutzmasken gestartet.

Der Verbund will in wenigen Wochen eine sechsstellige Stückzahl täglich produzieren und damit zu einem der größten Hersteller Deutschlands werden.

Die Eigenproduktion ist nun angelaufen.

Neben Zettl in Weng in Niederbayern wird auch BMW in Wackersdorf oder auch die Firma Strama-MPS in Straubing eine Montagelinie von PIA in Amberg erhalten.

Auch der Freistaat will künftig Schutzmasken einlagern.

Es sei ein Trauma zu Beginn der Pandemie gewesen, dass in Bayern keine einzige Maske produziert worden sei, “wo wir gnadenlos abhängig waren von Importen, wo wir überhöhte Wucherpreise zahlen mussten, wo wir bitten und betteln mussten, um ein solches Stück Stoff überhaupt geliefert zu bekommen”, so Aiwanger.

Das solle sich nicht wiederholen.

Ziel sei es, zunächst den bayerischen Bedarf zu decken.

Längerfristig soll aber auch exportiert werden.

“Mein Wunsch ist durchaus, wenn internationale Anfragen sein sollten, dass ein Land zehn Millionen Masken in drei Tagen braucht, dass wir die liefern können.

Also das wäre ein Schlag aus Bayern”, so Aiwanger.

In Bayern sei aber so schnell noch kein Überfluss vorhanden, so Aiwanger weiter.

Der Freistaat habe aus Importen derzeit 50 Millionen Masken eingelagert, die aber laufend verbraucht würden und auch ein Verfallsdatum hätten.

Das Unternehmen PIA Automation hat sich mit der Maskenproduktion nun ein weiteres Standbein aufgebaut, das dauerhaft erhalten bleiben soll.

Derzeit gibt es bei dem Autozulieferer keine Kurzarbeit.

Maskenverbund Bayern: Produktion von Einweg-Masken gestartet

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