Massive Studie zeigt, wie ‘hypermutierte’ bösartige Hirntumoren mit vielen Mutationen der Chemotherapie, der Immuntherapie, entgehen.

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Krebsarten, deren Zellen mit einer großen Anzahl von DNA-Mutationen durchsetzt sind, reagieren oft positiv auf Medikamente, die als Checkpoint-Blocker bezeichnet werden und das Immunsystem gegen den Tumor entfesseln.

Eine neue Studie zeigt jedoch, dass bösartige Hirntumoren, die als Gliome bezeichnet werden, im Allgemeinen nicht auf die Immuntherapeutika ansprechen, selbst wenn die Tumorzellen “hypermutiert” sind – sie weisen Tausende von DNA-Mutationen auf, die bei anderen Krebsarten das Immunsystem in einen Angriffsmodus versetzen.Eine Analyse von mehr als 10.000 Gliomen und klinischen Ergebnissen, über die Wissenschaftler in Boston und Paris in der Zeitschrift Nature berichteten, ergab, dass Gliom-Patienten, deren Tumore hypermutiert wurden, bei der Behandlung mit Checkpoint-Blockern eigentlich keinen signifikanten Nutzen hatten.

Dieses Ergebnis kam etwas unerwartet, denn es hat sich gezeigt, dass Immun-Kontrollpunktblocker bei anderen Krebsarten – einschließlich Melanom-, Kolorektal- und Endometriumkrebs – oft wirksam sind, wenn ihre Zellen defekte DNA-Schadens-Reparaturmechanismen aufweisen und hypermutiert werden.

Die Ergebnisse der Studie sind ein weiterer Beleg für die Herausforderungen, die bösartige Hirntumoren mit sich bringen, die zunächst operativ behandelt werden, sich aber nur schwer vollständig entfernen lassen, so dass eine systemische Behandlung mit Bestrahlung und Chemotherapie erforderlich ist.Die Immuntherapie, die sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Instrument in der Krebsbehandlung entwickelt hat, hat bei Hirntumoren noch keinen großen Nutzen gezeigt”.

Es scheint, dass man bei Gliomen hunderte oder tausende von DNA-Mutationen haben kann und das Immunsystem immer noch unterdrückt wird und letztlich nicht in der Lage ist, Krebszellen als abnormal zu erkennen”, sagte Mehdi Touat, MD, von der Sorbonne-Universität und Neuroonkologe in den Pitié-Salpêtrière-Krankenhäusern in Paris, ein Co-Erstautor des Berichts.

Keith Ligon, MD, Ph.D., vom Dana-Farber Krebsinstitut, Brigham und Frauen….

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