Menopause: Körperliche Aktivität schützt vor Depressionen – Gesundheit

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Die Menopause tritt im Durchschnitt zwischen dem 46.

und 52.

Lebensjahr auf und bedeutet die Alterung des Reproduktionssystems einer Frau, was weitreichende Auswirkungen auf viele Körperfunktionen hat.

Der Übergang in die Wechseljahre wird dabei in drei Phasen unterteilt: Die Prämenopause beginnt fünf bis zehn Jahre vor der Menopause mit einer allmählichen Unregelmäßigkeit des Menstruationszyklus, die Perimenopause ist die Zeit vor der letzten Menstruation, wenn die Funktion der Eierstöcke merklich nachlässt, und die Postmenopause ist die Zeit nach der letzten Menstruation.

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Bei der aktuellen Untersuchung der University of Jyväskylä in Finnland wurde festgestellt, dass eine erhöhte körperliche Aktivität Frauen in der Menopause vor depressiven Symptomen schützen kann.

Die Ergebnisse der Studie wurden in der englischsprachigen Fachzeitschrift „Menopause“ veröffentlicht.

Frauen können in der Menopause depressive Symptome erleiden.

Dieses Risiko lässt sich reduzieren, wenn Frauen in den Wechseljahren ein hohes Maß an körperlicher Aktivität aufweisen.

Körperliche Aktivität ist mit weniger depressiven Symptomen und einer erhöhten Lebenszufriedenheit verbunden.

Reduziertes Wohlbefinden in den Wechseljahren

Wie können sich Frauen in der Menopause vor Depressionen schützen?

Die Forschenden analysierten mögliche Zusammenhänge zwischen der Menopause und der psychischen Gesundheit bei Frauen mittleren Alters und stellten dabei fest, dass „postmenopausale Frauen mehr depressive Symptome als peri- oder prämenopausale Frauen“ hatten, so Studienautor Dmitriy Bondarev von der University of Jyväskylä in einer Pressemitteilung.

Unabhängig von dem Status der Menopause seien jedoch positive Effekte der körperlichen Aktivität auf das Wohlbefinden festzustellen gewesen.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass körperliche Aktivität bei Frauen mittleren Alters für das psychische Wohlbefinden grundsätzlich vorteilhaft ist, berichtet das Forschungsteam.

Ein hohes Maß an körperlicher Aktivität sei mit weniger depressiven Symptomen, einer höheren Lebenszufriedenheit und einer positiveren Grundeinstellung bei Frauen in den Wechseljahren assoziiert.

Drei Phasen der Menopause

„Körperlich aktive Frauen hatten geringere depressive Symptome, hatten höhere positive Affektivitätswerte und waren im Vergleich zu inaktiven Frauen zufriedener mit dem Leben”, berichtet Dmitriy Bondarev weiter.

Körperlich aktiv zu sein während des Übergangs in die Wechseljahre könne helfen, dem negativen Einfluss der Wechseljahre auf die Psyche zu widerstehen und das positive psychische Wohlbefinden zu stärken, resümiert der Experte.

Die aktuelle Untersuchung ist Teil der ERMA-Studie (Estrogenic Regulation of Muscle Apoptosis), an der über 1.

000 Frauen im Alter von 47 bis 55 Jahren beteiligt waren.

In der vorliegenden Studie wurde das Menopausenstadium durch die Serumhormonkonzentrationen und Menstruationstagebücher bestimmt.

Geistiges Wohlbefinden und körperliche Aktivität wurden von den Teilnehmerinnen selbst angegeben.

(as)

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden.

Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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